GOLD : Märkte und Informationen

    • Offizieller Beitrag

    Jordan Roy-Byrne mit Rückblick und Ausblick. Er ist nach meiner Erfahrung ein konservativer Fachmann, insoweit ist seine mittelfristig sehr positve Aussicht bemerkenswert.
    Immer sehenswert die Gold Korrektur Analogie.


    "...Gold und Goldaktien könnten beginnen, ein Tief zu bilden.
    In den letzten vier Handelstagen haben sich GDX und GDXJ eingegraben und bullische Umkehrkerzen gebildet, während Gold niedriger gehandelt wurde und sein 38%-Retracement bei $1690 getestet hat.


    Gold wurde am Freitag bis auf $1683 gehandelt. Ich würde gerne sehen, dass Gold die seitliche Unterstützung bei $1675 oder sogar die vierteljährliche Unterstützung bei $1660 testet, während sich die Goldaktien weiterhin halten. Das würde das Signal für ein Tief verstärken....


    Die aktuellen Rückgänge beim HUI und GDXJ, die von oben nach unten etwa 30 % betragen, ähneln in gewisser Weise denen von 2004 und 2016. Während dieser Korrekturen korrigierten GDXJ und HUI im Jahr 2004 um 38 % bzw. 37 % und im Jahr 2016 um jeweils 42 %. Die Dauer der drei Korrekturen war ähnlich.


    Wie bei Gold gibt es keinen besten Vergleich, aber die Korrekturen von 2016 und 2004 stechen hervor.


    In der folgenden Grafik stellen wir auf der aktuellen Korrekturskala die Korrektur von 2016 bis 2018, einen Durchschnitt von sechs historischen Korrekturen (einschließlich 1975-1976 und 1999-2001) und drei vergleichbare Korrekturen (2004, 2008, 2016-2018) dar....


    Das Fazit ist, dass Gold und Goldaktien die meisten dieser negativen Entwicklungen bereits eingepreist haben. Die Märkte schauen nach vorne. Sie antizipieren, und sie diskontieren im Voraus.


    Darüber hinaus sind Junior-Gold- und -Silberunternehmen auf dem Weg, den besten Wert seit dem Covid-Crash zu haben. Qualitativ hochwertige Juniorunternehmen haben um 30 % bis 40 % korrigiert, während einige Juniorunternehmen mit guter Qualität 50 % bis 60 % verloren haben.
    ...
    Aber dieses Jahr wird ein hartes Stück Arbeit werden. Sie müssen Schwäche kaufen und Sie müssen Geduld haben. Außerdem sollten Sie nie mehr als 20% auf eine einzelne Aktie verlieren. Begrenzen Sie Ihre Verluste...." [smilie_blume]


    https://thedailygold.com/gold-…ons-for-the-path-forward/
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Grüsse
    Edel

  • Don Durrett: Big Money About to Rush into Gold

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    Interessante Aussagen aus den ersten zwanzig Minuten:


    "Aber erst im zweiten Halbjahr.
    Im Moment sind Standard-Aktien zu attraktiv."


    "Erst nach einer Korrektur an den Standard-Aktienmärkten (~15%),
    welche allerdings kurzfristig auch Gold & Silber mitrunterziehen wird, kommt die Wende.
    Er befürchtet am Tiefpunkt dieser Entwicklung Kurse von 1600-1650 US$ beim Gold."



    "Es besteht eine Situation bei Silber, die bereits eine leichte Knappheit im physischen Markt beinhaltet.
    Selbst 1000 Unzen-Barren seien derzeit nur mit Wartezeit zu bekommen.
    Wenn in dem physisch engen Silbermarkt der Retail-Anteil 40% der Nachfrage erreicht,
    muss Knappheit entstehen, die sich weiter verschärfen wird.
    Derzeit sehen wir bereits eine erhöhte Retail-Nachfrage genau in diesem Ausmaße.


    Durrett hält es für sehr wahrscheinlich, dass der Silberpreis noch dieses Jahr jenseits der 30-50 US$/Unze notieren wird. Gold wird allerdings den Anfang machen müssen, bevor Silber über 30 US$ geht. Dann setzt der Retail-Nachfrageboom erst richtig ein.


    Er nimmt ferner an, dass es an einem gewissen Punkt ein Silber-ETF-Verbot geben wird, damit die Industrieversorgung sichergestellt werden kann. Dann aber werden immerhin Preise von wahrscheinlich 75-100 US$/Unze erreicht worden sein."

    Wird zugelassen, dass Geld auch anderweitig als durch Arbeit geschöpft wird,
    wird jeder Tätige seiner Wertschöpfung genau insoweit beraubt, als die anderweitige Geldschöpfung an der insgesamten Geldentstehung beteiligt ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Goldkense ()

  • Na den Goldpreis haben wir bereits mit ATH an den Märkten erreicht, geschweige denn mit Abverkauf-Szenario... und was passiert dann von jetzt bis zum zweiten Halbjahr, Stillstand ?)


    Sorry, das klingt für mich eher nach Märchenstunde

  • Na den Goldpreis haben wir bereits mit ATH an den Märkten erreicht, geschweige denn mit Abverkauf-Szenario... und was passiert dann von jetzt bis zum zweiten Halbjahr, Stillstand ?)


    Sorry, das klingt für mich eher nach Märchenstunde

    Ich teile diesen Teil seiner Einschätzung aucht nicht. Denke eher, es dreht nun bald. Gebe dennoch wieder, was er da sagt - ist im übrigen auch nur sein Worst-Case-Szenario.
    Insgesamt dennoch hörenswert aus meiner Sicht.

    Wird zugelassen, dass Geld auch anderweitig als durch Arbeit geschöpft wird,
    wird jeder Tätige seiner Wertschöpfung genau insoweit beraubt, als die anderweitige Geldschöpfung an der insgesamten Geldentstehung beteiligt ist.

  • Don Durrett: Big Money About to Rush into Gold

    Ja, sehr gutes Interview, habs 2 x gehört. (wollt es auch schon posten, habs aber verbasselt)
    Ich darf ergänzen (btw., sein Slang ist gewöhnungsbedürftig, aber er ist auch mal witzig, autom. dt. Übersetzung geht so...):
    - er mag grundsätzlich keine Royalties/Streamer, das Gesch.modell gefällt ihm nicht, + er kann sich vorstellen dass bei höheren EM Preisen die Zahler einfach Zahlungen/Streams einstellen od. nachverhandeln...also in Zukunft Obacht bei R/S
    - Juristikation, er steht auf Canada + Australien, + kann sich vorstellen dass beide Länder in Zukunft mit Premium gehandelt werden
    ---> mein Take; bei Austr. hab ich echt Bauchweh...die sind beim C.gaga ganz vorne mit dabei, der Sozen-Bundesstaat Victoria (Fosterville v KL liegt da leider) lässt grüßen (siehe dazu Bernie aus Austr., YT)
    - bei Mexiko kann er sich bzgl. Verstaatlichung Hybrid Modell vorsellen, also ein paar (Filet)Minen werden kassiert - der Rest damit erzogen bzgl. mehr Royalties + Steuern...#kotz
    - Entschädigunug bei Verstaatlichung....lol....er hat Venezuela erwähnt
    - mehr Steuern/Royalties seitens der Staaten werden im Zuge höherer EM Presie eh drohen
    - er weisst noch mal drauf hin....Mines are risky... :thumbsup:


    Die Tage will er Artikel zu seinen Au sowie Ag Minen auf sa raus hauen....
    Persönl. kann ich noch mal sein Buch empfehlen, die besten 20 $ die ich je in Investment investiert haben, soll wohl ne 8. Auflage jetzt raus kommen...
    Hier noch sein Anfanger Kurs auf YT, leider ohne Timestamp, aber mit vielen Slides...


    Aja, da wir gerade bei Druchhalteparollen sind...
    Hannes Zipfel: Gold & Silber Wann endet die Korrektur? 6.168 Aufrufe•07.03.2021


    Nette Slides gibts auch hier (schaut euch mal auch die Performance von Crescat an...)
    https://www.crescat.net/perspe…crescat-news-and-updates/
    Abschliessend Fundstück von Lyn Alden...da weiss mal gleich was an WS so "geschauspielt" wird...
    https://twitter.com/LynAldenCo…tatus/1366092399768985604


    [Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/EvVRXMJXEAMnDJT?format=png&name=900x900]
    Fugi wies ja heute Abend im Vid mit Pic auch darauf hin, dass die EZB jetzt die 2. Woche in Folge weniger Anleihen kauft...+ dann wundern die sich dass die Renditen steigen + heucheln offziell darüber ab...


    #wirwerdenalleverarscht :thumbsup:


    edit1: DD....die FED kann die Zinsen kontrollieren aber nicht die Inflation, + ja die YCC kommt

    g.money hat fertig und wird zu g.penny - daher "verpasse und verschwende nicht diesen Bullenmarkt* im EM- und Rohstoffsektor!"...um dich und deine Lieben zu retten...

    *er wird der/das Letzte sein...

    8 Mal editiert, zuletzt von HansE () aus folgendem Grund: typos

  • [...]
    - Juristikation, er steht auf Canada + Australien, + kann sich vorstellen dass beide Länder in Zukunft mit Premium gehandelt werden
    ---> mein Take; bei Austr. hab ich echt Bauchweh...die sind beim C.gaga ganz vorne mit dabei, der Sozen-Bundesstaat Victoria (Fosterville v KL liegt da leider) lässt grüßen (siehe dazu Bernie aus Austr., YT)
    - bei Mexiko kann er sich bzgl. Verstaatlichung Hybrid Modell vorsellen, also ein paar (Filet)Minen werden kassiert - der Rest damit erzogen bzgl. mehr Royalties + Steuern...#kotz
    [...]

    Ja, das sind auch für mich die im weiteren Verlauf interessantesten Passagen gewesen:


    1. Premium-Aufschläge für Jurisdiktionen Canada & Australien
    Er sieht massivste Aufschläge. Sein konkretes Beispiel Victoria Gold.


    2. Länderrisiko Mexiko
    Durrett will aus Mexiko herausdiversifizieren. Damit ist es ihm sehr ernst, denn er könnte sich gut vorstellen, dass Mexiko bei stark steigenden EM - mangels Manpower nicht alle - die Sahnestücke im Minensektor des Landes nationalisiert/enteignet.


    Vielleicht noch:
    Im Silbersektor sieht er die letzte günstige Gelegenheit in gute Werte einzusteigen, um von dem kommenden Bullenmarkt, bei dem wir erst am Anfang stehen, ordentlich zu profitieren.
    Noch könnte man Ten-bagger kaufen!

    Wird zugelassen, dass Geld auch anderweitig als durch Arbeit geschöpft wird,
    wird jeder Tätige seiner Wertschöpfung genau insoweit beraubt, als die anderweitige Geldschöpfung an der insgesamten Geldentstehung beteiligt ist.

  • Aber MMG (Silber, erfahrenes Management) sieht er nicht positiv. Und genau das habe ich nicht verstanden und dennoch gekauft.


    Vielleicht er ja auch zeitgleich. Dann würde ich das ja wieder verstehen. :D


    PS: Mexiko sehe ich auch sehr sehr kritisch. Wer First majestic verfolgt hat, weiss, weshalb!

    Bei einem Fluß ist das Wasser das man berührt das letzte von dem, was vorüber geströmt ist, und das erste von dem, was neu kommt.
    So ist es auch mit der Gegenwart.

  • Frisches und sehr interessantes Interview mit Mining-Legende Pierre Lassonde:
    https://youtu.be/9wl3N_4Zzvc


    Er sieht die momentane Stärke der Minen, entgegen dem Goldpreis, als Zeichen für das Erreichen eines Bodens. Das bestätigt irgendwie auch mein Gefühl - tiefer kann es eigentlich nicht gehen - warum auch?


    Er sagt in diesem Interview auch, dass Gold dazu dient, seinem Portfolio das Risiko zu nehmen - genau das Gegenteil stellt Bitcoin dar. Sehe ich ähnlich und vielen Anlegern wird das unberechenbare(!) Risiko von Kryptowährungen täglich bewusster.


    Dritter interessanter Punkt: Kupfer ist für ihn das "grüne Metall" der Zukunft - hier wird die Nachfrage in den kommenden 15-20 Jahren, seiner Meinung nach, kontinuierlich steigen. Da lohnt es sich wohl noch die eine oder andere Kupfer-Aktie zu kaufen?


    Lassonde ist a old fox 8) . Sicherlich voreingenommen aber äußerst seriös! Er macht schon den 6 oder 7 Edelmetallzyklus mit, deswegen schätze ich seine Meinung SEHR!

  • gerade zufällig hier im Forum gefunden, ein Statement zum zukünftigen Goldpreis von Lassonde aus 2005 :thumbsup:


    "Nov. 27 (Bloomberg) -- Newmont Mining Corp., the world's largest producer of gold, says the price of the precious metal may rise to more than $1,000 an ounce in the next five to seven years as demand from Asian economies outstrips the global supply.


    The gold market ``is hot and it is going to get hotter,'' Denver-based Newmont's President Pierre Lassonde said in an interview on Australian Broadcasting Corp. television today. ``By early next year you are going to see $525 and down the road even a lot higher than that.''


    Gold for immediate delivery touched $497.02 on Nov. 25, the highest intraday price since December 1987, as Japanese investors bought bullion to hedge against inflation and jewelers in Asia and Europe stocked up. Lassonde's prediction surpasses a Merrill Lynch & Co. forecast in July that gold may rise to $725 by 2010 because of rising demand from China".


    nochmal auf Deutsch für Englisch-Idioten wie mich:


    "27. November (Bloomberg) - Newmont Mining Corp., der weltweit größte Goldproduzent, sagt, dass der Preis des Edelmetalls in den nächsten fünf bis sieben Jahren auf mehr als 1.000 USD pro Unze steigen könnte, da die Nachfrage aus asiatischen Volkswirtschaften die globale übersteigt liefern.


    Der Goldmarkt ist heiß und es wird heißer, sagte der in Denver ansässige Newmont-Präsident Pierre Lassonde heute in einem Interview im Fernsehen der Australian Broadcasting Corp. "Bis Anfang nächsten Jahres werden Sie 525 Dollar sehen und noch viel höher."


    Gold für die sofortige Lieferung erreichte am 25. November 497,02 USD, den höchsten Intraday-Preis seit Dezember 1987, als japanische Investoren Goldbarren kauften, um sich gegen Inflation abzusichern, und Juweliere in Asien und Europa sich eindeckten. Lassondes Prognose übertrifft eine Prognose von Merrill Lynch & Co. im Juli, wonach Gold aufgrund der steigenden Nachfrage aus China bis 2010 auf 725 USD steigen könnte."

  • Frisches und sehr interessantes Interview mit Mining-Legende Pierre Lassonde:
    https://youtu.be/9wl3N_4Zzvc




    Dritter interessanter Punkt: Kupfer ist für ihn das "grüne Metall" der Zukunft - hier wird die Nachfrage in den kommenden 15-20 Jahren, seiner Meinung nach, kontinuierlich steigen. Da lohnt es sich wohl noch die eine oder andere Kupfer-Aktie zu kaufen?

    Deswegen werde ich bei Teck an schwachen Tagen weiter beherzt zugreifen.

  • Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.
    Anthony Hopkins


    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Kann es sein das die FED


    wie so oft still und heimlich schon loslegt und die langfristigen 10 jährigen US Anleihen schon aufkauft. Schließlich wurden ja für insgesamt 180 Milliarden US Dollar die Anleihen aufgestockt und ich Glaube die 60 Milliarden US Dollar sind nur in die längerfristigen Anleihen geflossen. Warum? Seit ein paar Tagen stagnier n die Renditen obwohl die VorlaufIndikatoren eine Verbraucherinflation von ca3 % anzeigen. Dann kann nicht bei 1,60 % Zinsen schon Schluss sein. Heute morgen fallen die weiter auf 1,54%.
    Was meint Ihr da7


    und jetz kam dies vorhin rein von Otavio. Meine Meinung dazu:
    Das passt ja wirklich gut ins Bild und zeigt uns doch auf das die
    Kabalen versuchen uns immer in die Irre zu führen. Durch diese
    Handlungen haben die sich jetzt selbst entlarvt. Bin mal gespannt wie
    das weiter gehen wird. Aber wichtig ist wir sind trotz allen
    Kabalengetrickse im richtigen Sektor positioniert und die fundamentalen
    Annahmen von uns sind richtig und keine Spinnereien. Ich bin echt froh
    darüber.
    Schöne Grahpik Bozkaschi.
    Merkt Ihr das die uns nur veraschen wollen ? Die machen es halt gut. Schliesslich
    ist es die beste studierte Kabalenelite der USA. Das ist halt nicht
    Zimbawe oder so.
    Trotzdem bin ich noch sketisch was das Gold angeht.
    Wir brauchen noch damit es passt die offizielle höhere Inflation damit
    Gold nachhaltig steigen kann.


    Otavio (Tavi) Costa
    @TaviCosta


    YCC is already in play.


    The Fed is on its largest buying spree of Treasuries since June 2020.


    $95B in the last 4 weeks.


    90% of all were longer duration bonds. Hat unser Forumnskollege Bozkaschi schön dargestellt. Schöne Graphik


    [Blockierte Grafik: https://www.ariva.de/ewaqchvvcamwgc0_a1238822]

  • Neues zur aktuellen Situation von meinem Börsenbrief.
    Da er bis jetzt ausnahmslos recht behielt über das Ende / Fortsetzung der Korrektur....gehe ich davon aus, dass wir noch nicht ganz über dem Berg sind....lest selbst. Kann sich ja jeder selbst eine Meinung bilden:



    Zinsentwicklung rückt schlagartig ins Bewusstsein der Märkte!


    Liebe Leserinnen und Leser,
    der seit Anfang August 2020 bestehende Zinsanstieg bei den langlaufenden US-Staatsanleihen wurde von der Wall Street weit- gehend ignoriert und rückte erst in den Vordergrund, nachdem die Renditen jüngst wieder das Niveau vor dem Corona-Crash erreicht haben. Damit einhergehend, nehmen die Befürchtungen zu, dass bei einer Fortsetzung des Zinsanstiegs der New Yorker Aktienmarkt unter Verkaufsdruck geraten könnte. Flankiert wird diese Entwicklung von Inflationssorgen.


    Der Zinsanstieg ist sozusagen „hausgemacht“, da sich die Anleger auf Aktien und andere Marktbereiche fokussieren. Dies hat zu Mittelabzügen an den US-Anleihenmärkten ge- führt. Eine Korrektur am New Yorker Aktienmarkt würde wiederum zu Umschichtun- gen in Anleihen führen. Vor diesem Hintergrund würden die Zinsen wieder sinken. Die an einigen Stellen dargestellte „historische Zinswende“ erkenne ich derzeit nicht.


    Zinsanstieg hat seit August 2020 einen bremsenden Einfluss auf Gold
    Auf den Goldmarkt hat der Zinsanstieg seit letzten August hingegen einen direkten Ein- fluss, während Silber positive Impulse vom Anstieg der Industriemetalle erhält. Die In- dustriemetalle sind aktuell überkauft.
    Haupttreiber dieser Entwicklung ist vor allem die Nachfrage aus China (Seite 3). So wie man dies aus den Jahren nach 2010 kennt, hat Peking kein Interesse an eruptiven Preis- anstiegen. Von dieser Seite ist mit Blick auf die Industriemetalle Zurückhaltung zu er- warten.
    Das Thema Reflation wird derzeit an den Märkten diskutiert, sollte sich aber vor allem im Verlauf des zweiten Halbjahrs stärker bemerkbar machen. Die damit einhergehenden Perspektiven stelle ich Ihnen in der nachfolgenden Marktanalyse vor.


    Industriemetalle steigen nicht durch Inflationserwartungen, sondern aufgrund der hohen Nachfrage aus China


    Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass sich Silber im Zuge der Korrektur der Edelmetalle seit dem Herbst 2020 relativ stärker entwickelt als Gold. Silber müsste von der Reflationierung besonders profitieren, tut dies angesichts der relativen Stärke gegenüber Gold auch, fällt aber gegenüber den Industriemetallen zurück. Das passt nicht zusammen.


    Überträgt man die Entwicklung bei Kupfer auf Silber, so hätte Silber längst mit deutlich höheren Preisen aufwar- ten müssen. Gold hingegen wird in die Reflation (noch) nicht einbezogen.
    Der Auslöser für die deutlichen Preisanstiege ist die seit dem Vorjahr spürbar gestiegene Nachfrage in China.


    Diese fokussiert sich auf Industriemetalle mit dem Schwerpunkt Kupfer sowie auf alle relevanten Agrar- produkte. Institutionelle haben sich in diese Entwick- lung eingeklinkt und stellen neben Inflationsaspekten ebenfalls eine Wiederbelebung der Wirtschaft in den westlichen ländern in den Vordergrund, sobald die Corona-Krise überwunden ist.


    Zwar zieht die Inflation in Europa bereits wieder an (nach minus –0,3% im Dezember legte die teuerung im Januar um +0,9% zu) und liegt in den USA mit +1,4% höher, von Inflationsgefahren kann da jedoch nicht ge- sprochen werden. Der durch die Corona-Krise bedingte Konsumstau bei den Privatverbrauchern wird sich im laufe des Frühjahrs und Sommers nach und nach auf- lösen sowie in der Inflationsentwicklung im Verlauf des zweiten Halbjahres ihren Niederschlag finden.


    Auf dieser Basis zeichnet sich ein Anstieg der US-Infla- tionsrate über die Marke von +2% ab, womit sie immer noch im Normalbereich läge.
    Die Fed und ihr „flexibles Inflationsziel“: Eine grandiose geldpolitische Falle


    Die Fed hat im Vorjahr für diesen Fall mit einem „flexi- blen Inflationsziel“ bereits vorgesorgt.


    Da die Inflations- rate über einen längeren Zeitraum unterhalb des zuvor fest fixierten Inflationsziels von 2% lag, kann sie nun- mehr auch eine Zeitlang darüber notieren. Mit dieser Maßnahme will die Fed verhindern, zügig unter Hand- lungsdruck zu geraten, sobald die Inflationsrate über 2% anzieht.


    Sie hat sich damit einen Spielraum verschafft, ohne zu bemerken, dass es sich dabei um eine geldpolitische Falle handelt. Denn es zeichnet sich ab, dass die Fed im Fal- le einer zunehmenden Inflationsdynamik die Kontrolle über die Entwicklung der teuerungsrate verlieren wird.


    Ein Anstieg der US-Inflationsrate in Richtung 3% gegen Ende des Jahres käme aufgrund der immensen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen (Helikoptergeld) wenig überraschend. Im Rahmen der aktuellen Diskussion verweisen Experten darauf, dass es sich dabei aufgrund der Auflösung des Konsumstaus um einen Einmaleffekt handeln würde. Das wird auch die Argumentation der Fed und der EZB sein.


    Es ist absehbar, dass die Inflationsdynamik von den Notenbanken heruntergespielt werden wird. Das hat vor Jahren schon mal funktioniert, woran sich vor allem der EZB-Rat klammern dürfte. Die entsprechenden State- ments kann man sich bereits jetzt gut vorstellen. Nur diesmal wird sich der Anstieg der Inflationsraten vonsei- ten der Notenbanken nicht „wegquatschen“ lassen.


    Für die Finanzmärkte ist die derzeitige Doppelstimulierung Neuland


    Bei der Bewertung hinsichtlich eines Einmaleffekts bin ich allein deshalb vorsichtig, weil sich die Volkswirt- schaften in einem, aus historischer Sicht nie zuvor zu beobachtenden, Experiment befinden – nämlich der Doppelstimulierung sowohl von geld- als auch fiskal- politischer Seite. Zugleich handelt es sich dabei um eine Überstimulierung, die sich an den Exzessen an einigen Märkten beziehungsweise Marktbereichen gut erkennen lässt.


    Anstatt diese Warnung ernst zu nehmen, hat die Fed die Geldschleusen seit Dezember wieder weit geöffnet und provoziert somit weitere spekulative Exzesse.


    In diesem Zusammenhang drängt sich die Frage auf, ob die bislang gültigen Parameter für die liquiditätsversor- gung an den Aktienmärkten neu bewertet werden müs- sen. Eine Jahreswachstumsrate der Geldmenge M1 von mehr als +12% ist für den jeweiligen Aktienmarkt bul- lish einzustufen. Die aktuelle Wachstumsrate von über +60% ist somit auf den ersten Blick superbullish. Im Herbst 2020 normalisierte sich M1 auf 3-Monats-Basis (Anfang Dezember +21,8%).


    Parallel wechselte die Wall Street in eine kurzfristige Korrektur- und Konsolidie- rungsphase.


    Gold und HUI befinden sich auf Kaufniveau
    Die erneute liquiditätsflutung der Fed seit Anfang Dezember schob die Wall Street erneut an. Nur lässt sich inzwischen – auch aufgrund einer sich konstant verschlechternden Markttechnik – immer mehr eine Erschöpfung der Rally erkennen. Da es sich um Neu- land handelt, bin ich mit einer Behauptung vorsichtig: Ich schließe aber nicht aus, dass die geldpolitische Über- stimulierung eine zunehmend höhere Volatilität der Wall Street begünstigt.


    Wie die Wall Street auf einen stärkeren Anstieg der US- Inflationsrate im Verlauf des zweiten Halbjahrs reagieren wird, bleibt vorerst offen, da mit starken Bremsmanövern vonseiten der Fed nicht zu rechnen ist. Spannend wird diese Entwicklung aber für die Edelmetalle. Das zuletzt nachlassende Anlegerinteresse werte ich nach dem zu großen optimismus im Sommer 2020 als positiv. Da in den Medien der Bitcoin immer wieder mit Gold gleich- gestellt wird (was absurd ist), dürfte sich ein bestimmtes Publikum den Kryptos zugewandt haben. Der Gold- Bugs-Index (HUI) hat Ende Februar mit dem test der 250er-Marke ein Kaufniveau erreicht. Die aktuelle lage ist auf Basis der Marktstimmung vergleichbar mit März 2020, Mai 2019 und September 2018.


    Fazit:


    Edelmetalle


    Goldaktien bieten Ihnen in der Korrektur selektive Kaufchancen!
    Die Korrektur in den Edelmetallsektoren hat sich im Beobachtungszeitraum fortgesetzt und präsentiert sich weiterhin uneinheitlich. Die Mehrheit der großen Gold- produzenten erreichte Anfang März Kaufniveaus. Davon sind spekulative Aktien aus dem Explorationssektor teil- weise noch deutlich entfernt. Silber verharrt in seinem Seitwärtstrend. Dies wiederum stabilisiert die Aktien der Silberproduzenten auf relativ hohem Niveau. Daraus resultiert das uneinheitliche Korrekturszenario.


    Forciert wird dies von zwei unterschiedlichen Faktoren: Gold wird seit Beginn der Korrektur Anfang August 2020 von der Entwicklung der langfristigen US-Zinsen beeinflusst, Silber hingegen vom Aufwärtstrend bei den Industriemetallen. letztere sind überkauft und wechseln momentan in eine Korrektur, so dass weitere bullishe Impulse für Silber kurzfristig nicht zu erwarten sind. Rückt vor allem im zweiten Halbjahr die Inflationsent- wicklung stärker in den Vordergrund, wäre dies für Gold aus Zinssicht nicht nur eine Entlastung, sondern würde neue bullishe Impulse freisetzen.


    Die uneinheitliche Korrekturentwicklung schafft einzelne Kaufgelegenheiten. Hier steht ne- ben Gold (kurzfristig überverkauft) die Mehrheit der großen und auch mittelgroßen Goldproduzenten im Vordergrund, während Sie im Small-Cap-Bereich kaum lukrative Kaufchancen finden. Ein einheitlicher Kapitulationspunkt, der alle Edelmetallsektoren glei- chermaßen betrifft (so wie Mitte März 2020) zeichnet sich nicht ab. Ich rate Ihnen daher analog zu meinen Hinweisen in VI Strategie 7-21 zu selektiven Käufen.


  • Ein neues Interview mit Thomas Mayer, ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank:


    https://www.focus.de/finanzen/…gssystem_id_13063717.html


    In den Grundaussagen zum Themenkomplex Inflation/Währungsreform zwar sicher nichts völlig Neues; das Interview ist aber m.E. eine gelungene Darstellung der historischen und aktuellen Zusammenhänge, zeigt die Bedeutung von Narrativen sowie der Arbeitsmarktpsychologie auf und eröffnet zwischen den Zeilen Einzelheiten (z.B. über das „Innenleben“ eines Notenbankers), die schlussendlich für den Lauf der Dinge entscheidend sein werden.


    Natürlich wird in diesem Zusammenhang auch auf die Notwendigkeit einer "Verankerung" des "neuen Geldes" hingewiesen ("... Metalle ... Gold").


    Mayer erzählt in einer bemerkenswert heiteren, schon fast gemütlichen Stimmung, was zum Thema zwar eigentlich nicht ganz passen will, die Sache aber auch recht unterhaltsam macht.

  • So berechnen die Kabale


    16:10
    #27548 [Blockierte Grafik: https://www.ariva.de/forum/i/up.gif]


    die Inflation in den USA.


    www.bls.gov/covid19/...ndex-covid19-impacts-february-2021.htm


    Hintergrund: Die Verbraucherpreise in den USA sind im Februar zum Vormonat um 0,4 Prozent angestiegen, im Jahresvergleich beträgt das Plus 1,7 Prozent. Hervorzuheben sind die Benzinpreise, die mit einem Plus von 6,4 Prozent (m/m) für rund die Hälfte des Anstiegs im Gesamtindex verantwortlich sind. Im Jahresvergleich zogen Gebrauchtfahrzeuge (+0,3 %), Gasversorgung (+6,7 %) und Lebensmittel (+3,6 %) am stärksten an. Vor allem bei Lebensmittel ist allerdings zu beachten, dass die Preiserfassung gegenwärtig relativ ungenau ist, da aufgrund der Pandemie sehr viele Korb-Produkte nicht erfasst werden konnten. Das Bureau of Labor Statistics hat dazu eine Auflistung erstellt, die hier abrufbar ist.

    • Offizieller Beitrag

    Auszug aus einem Interview mit dem vormaligen CEO von Sprott, eine Größe im Markt, auf der PDAC 2021:


    "Er betonte, dass selbst in einem Goldbullenmarkt, wie ihn die Branche derzeit erlebt, zyklische Rückgänge auftreten können. In der Tat können sie häufig und ziemlich tief sein, sagte er dem Investing News Network.


    "Ich würde vorschlagen, dass Investoren, die diese Volatilität nicht ertragen können, den Sektor einfach verlassen. ^^ Es ist ein Faktor - es ist ein Teil der Teilnahme an dem Sektor", sagte er.


    "Wenn wir das freundliche Wirtschaftsklima, das wir genießen, unabhängig von seinem Ursprung, beibehalten können, dann sind die kurzfristigen Aussichten für das Rohstoffgeschäft gut", erklärte er.


    Aber machen Sie keinen Fehler", sagte er. "Ein Jahrzehnt, in dem zu wenig in Exploration, Bau und Entwicklung investiert wurde, wird das Angebot an industriellen Rohstoffen für eine ziemlich lange Zeit behindern. Das bedeutet, dass wir mit ziemlicher Sicherheit - entweder früher oder später - die Art von Handel mit Industrierohstoffen und Energie erleben werden, die wir in der Hausse der Jahre 2000 bis 2006 oder 2007 gesehen haben."


    Aber machen Sie keinen Fehler", sagte er. "Ein Jahrzehnt, in dem zu wenig in Exploration, Bau und Entwicklung investiert wurde, wird das Angebot an industriellen Rohstoffen für eine ziemlich lange Zeit behindern. Das bedeutet, dass wir mit ziemlicher Sicherheit - entweder früher oder später - die Art von Handel mit Industrierohstoffen und Energie erleben werden, die wir in der Hausse der Jahre 2000 bis 2006 oder 2007 gesehen haben."

    https://investingnews.com/dail…-market-decline-cyclical/


    Grüsse
    Edel

  • Zyklisch hin oder her.


    Der Dax und Dow haben in den Höhen nichts zu suchen und Gold nicht dort wo es gehalten wird.


    Punkt... möge es den Markt und die Börsen zerreißen.

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Punkt... möge es den Markt und die Börsen zerreißen.

    und zerfetzen,bis Sie springen. :wall:

    Verantwortung zu übernehmen,ist der goldene Schlüssel zu Wohlstand und Erfolg.Nimm Deine Intressen selbst in die Hand Übernimm Verantwortung für Dich und die Veränderungen in Deinem Leben,die Du Dir wünscht.Deine Lebensumstände sind ein Spiegelbild Deiner inneren Welt.Deshalb liegt die Macht,Dein Leben zu ändern,in Dir,und Du allein kannst Dein inneres verwandeln

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