..... in the Eimer!
( Verzeiht mir diese Anglizismen ) ![]()
http://deutsche-wirtschafts-na…ina-dementiert-insolvenz/
......Liquidität, Liquidität, Liquidität! ![]()
Vielleicht beschenken uns die Chinesen! ![]()
6. August 2026, 17:28
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Vielleicht beschenken uns die Chinesen! ![]()
Wer hätte das gedacht !! Derzeit liegen die Chinesen mit 5g Goldkäufen pro Kopf bei 1/4 vs den Entwicklungsländern mit deren 20 g.
Gute Info m.E. für Goldbugs, da besteht noch viel Spielraum nach oben!! ![]()
„China has a way to go before catching developing countries in gold holdings per capita, sitting at just 5 grams versus 20 in developing countries....
Based on recent evidence, the odds are better than not.
Increasing their holdings will barely make a dent on their gold holdings per capita versus the average of developed countries. Time will tell...“
http://www.proactiveinvestors.…et-up-their-holdings.html
Grüsse
Edel
Gestern hatte Robert Halver, Chefanalyst der Baader Bank, ein hörenswertes Interview im Deutschlandradio gegeben. Darin ordnete er die Aussagen von Bernanke ein und vertrat den Standpunkt, dass Reden und Handeln bei der Fed immer noch zwei Paar Schuhe sind. Hier ein paar Auszüge - auf DRadio.de auch zum Anhören:
ZitatAlles anzeigenHalver: Herr Bernanke hat natürlich ein Risiko, ... Er weiß genau: Sollten die Aktien-, die Finanzmärkte, auch die Rentenmärkte dramatisch einbrechen, hat das natürlich Kollateralschäden auch für die Konjunktur. Von daher muss er sehr vorsichtig agieren, sehr langsam, damit die Märkte auch ja nicht irritiert sind.
Heinemann: Wie lange kann die Notenbank oder kann eine Notenbank Anleihen in diesem Umfang aufkaufen?
Halver: Theoretisch unbegrenzt. Rein theoretisch könnte sogar die US-Notenbank jedes Stück Staatsanleihe der USA aufkaufen. ... wenn es wirklich erforderlich sein sollte, wenn die Konjunktur dann doch nicht so gut läuft, wird Herr Bernanke oder eine oder ein Nachfolger genauso weitermachen wie bisher.
Halver: Die Börse wird verhaltener sein, schwankungsanfälliger, und das ist genau das, was Herr Bernanke auch möchte. Er möchte, dass die Börsen eben nicht durch die Decke gehen. Er möchte nicht einen Dow Jones, einen SMP oder auch weltweit einen Nikkei oder einen DAX so massiv ansteigen sehen, dass jeder sagt, jetzt haben wir eine Blase, wir müssen nun rausgehen. Er muss sehr behutsam vorgehen. Und ich würde ihn den Hofschauspieler der Geldpolitik nennen, weil er ganz genau weiß, was er tut: Wasser predigen, Wein saufen.
Halver: Ja! Die Zinsen müssen niedrig bleiben, weil ansonsten die US-Konjunktur nicht refinanzierbar ist. Bei so einem massiven Sockel von Verschuldung, über 16 Billionen, ist jedes Stück Zinsanstieg Gift für die Refinanzierung. Das heißt, wir kommen aus dieser Nummer von massiven niedrigen Zinsen nicht hervor.
Heinemann: Können bis zur Halskrause überschuldete Staaten wie die USA, wie Japan, wie einige Eurostaaten überhaupt jemals zu normalen Zinsen zurückkehren?
Halver: Wir können sicherlich normale Zinsen nicht mehr haben, das geht nicht mehr. ... Das heißt, aus der Phase sehr niedriger Zinsen kommen wir, wie ich finde, nie mehr heraus.
Heinemann: Ab welchem Zeitpunkt führt billiges Geld zu Inflation?
Halver: Wenn wir ehrlich sind, wir haben ja heute schon eine deutlich höhere Inflation als das, was uns weiß gemacht wird. Wenn Sie mal Lebensmittel betrachten, Strom, Versicherungsbeiträge, liegen wir deutlich höher als das, was wir im Augenblick tatsächlich dann auch hören, aus der Tagesschau zum Beispiel. Wichtig ist, glaube ich, zu erkennen, dass Inflation immer die Altersvorsorge auffrisst, ...
Heinemann: Welche Inflationsrate berechnen Sie?
Halver: Ich denke, wir sind deutlich über vier Prozent, und das ist keine Verschwörungstheorie, das ist die Tatsache.
Heinemann: Weltweit haben die Zentralbanken ja Billionen Dollar, Euro, Yen oder weiß der Kunde was in die Märkte gepumpt, um einen Zusammenbruch zu verhindern und den Interbankenhandel, also das gegenseitige Ausleihen von Geld zu erhalten. Mit Erfolg unterm Strich?
Halver: Ja, mit Erfolg. Wir standen wirklich vor einem Riesenproblem, 2008, 2009, auch 2010 noch. Hätten die Notenbanken nicht eingegriffen, wäre unser Finanzsystem kollabiert, und wir hätten ganz andere Sorgen. Das hat mit Stabilität nichts mehr zu tun, das muss man dazu sagen, aber diese Stabilität, die wir früher einmal hatten, können wir uns heute leider nicht mehr leisten. Oder um es anders zu sagen: Stabilität macht nicht satt.
Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/2149825/
Wenn tatsäch
lich im Fort nix ist sind die Chinesen doch gar nicht sooo schlecht? aber vielleicht ist die Verbotene Stadt auch voller Nix ??
Wenn tatsäch
- [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.de/wcf/images/smilies/confused.png]
lich im Fort nix ist sind die Chinesen doch gar nicht sooo schlecht? aber vielleicht ist die Verbotene Stadt auch voller Nix ??
Nein; Mit ziemlicher Sicherheit haben die Chinesen jede Menge: Sie sind zwar sehr diskret mit Angaben, aber eines ist recht sicher: Das Gold aus eigener Produktion -- etwa 300 t jährlich, geht seit Jahren nicht in Umlauf, sondern in die ZB.
Darüber bin ich sicher, daß die angeblichen 1 000 t mind. 4 000, wenn nicht gar 5 000 t inzwischen sind.
Mit diesen Schätzungen stimme ich mit einige Spezis überein, war hier nb. vor Wochen thematisiert.
Nb.: Ziel der ZB Chinas ist in einigen Jahren 10 000 t, ECHTE . ![]()
Grüsse
Edel
sowohl die Zentralbank und die Privaten
das habe ich auch gelesen, dass die eigene Minenproduktin direkt in die Staatskasse fliesst, ist auch am einfachsten so und nebenher gibt es ein paar Arbeitsplätze mehr
mittlerweile ist Heap Leach ja auch relativ umweltschonend zu betreiben wenn man aufpasst
gut, laut wikipedia wird auch exportiert, das meiste Gold bleibt wohl im Land und die 300 Tonne Jahresproduktion werden bestätigt
Der nach jedem massiven Preisverfall (jedoch auffallenderweise nie zuvor) auftretende „Whistleblower“ Andrew Maguire, von dem es immer heißt, er wisse, was sich an den physischen Märkten in London tue, weiß von den jüngsten Ereignissen zu berichten. Mit Vorsicht zu genießen wie alles im Goldsektor, was von Leuten kommt, die oft falsch liegen und die Zeichen unablässig zu optimistisch deuten, aber es sei dennoch hier kurz mitgeteilt:
- Die am letzten Donnerstag umgeschlagene Menge sei die größte des Jahres gewesen, vielleicht sogar die größte in zwei Jahren. Käufer seien vor allem Zentralbanken gewesen.
- Am Freitag dann “ were immense amounts of paper gold hitting the market, yet there is absolutely zero physical gold for sale and nothing but buy orders in the wholesale market.”
Die Geschichte mit den physisch leergefegten Märkten wird seit Jahren immer wieder wiederholt. Hoffentlich – für die Besitzer von physischem Gold - stimmt sie dann auch einmal wirklich.
- Auch nicht weiter verwunderlich ist, dass er nun ein Tief beim Goldpreis erkennen will – wie auch schon zuvor, als der Preis noch bei 1500/Oz lag. Es sei nun an den Bullion Banks, deren Short-Wetten aufgegangen sind, den Preis nach oben zu treiben:
“I still maintain we marked a historic bottom on Thursday and aside from some misplaced margin gaming, the risk now is actually to the shorts. The power (to move prices higher) is all in the bullion banks’ hands and will be exercised at a time of their choosing, which, given the structural shifts and global imbalances, I believe is imminent.”
Wenn man sich den wieder einmal völlig ausgebombten Minensektor ansieht, könnte ich mir eher vorstellen, dass die Minen wieder derart unter Druck geraten, dass sie wie früher auf Jahre hin gewaltige Vorverkaufsverträge mit den kreditgebenden Banken zu Niedrigpreisen abschließen müssen.
http://kingworldnews.com/kingw…ift_In_Physical_Gold.html
Grüße
auratico
Eric Sprott mit einem – alles andere als unplausiblen - Erklärungsversuch, warum die massiven Rückgänge bei den Gold-ETfs auf längere Sicht kein schlechtes Zeichen für den Goldpreis sein müssen. Das in den letzten Monaten (schon ab Januar 2013, um genau zu sein) von den dazu laut ETF-Statuten befähigten Großanlegern (allerdings nicht nur Bullion Banks, wie Sprott seltsamerweise schreibt) abgezogene physisch hinterlegte Gold der ETFs wandert seitdem mit einer satten Arbitrageprämie von mitunter 50 USD/Oz über Spot bzw. ETF- Anteilschein nach Shanghai. Das kann natürlich nicht ewig so weitergehen, wenn keine entsprechend billige Ware neu auf den Markt kommt.
Man sollte bei einem wie Sprott, der sich so gern als Alternative zu den großen bösen Buben der Bullion Banks inszeniert, aber nicht vergessen, dass Anleger bei seinem eigenem Goldfonds auch erst ab einem großen Delivery Bar von 12,5 kg (und weiter nur in dieser Stückelung) und gegen weitere Gebühren eine physische Auslieferung erwirken können. Vielleicht schickt er selbst schon Gold Richtung Fernost.
http://www.sprott.com/markets-…enough,-bullish-for-gold/
Grüße
auratico
Gestern hatte Robert Halver, Chefanalyst der Baader Bank, ein hörenswertes Interview im Deutschlandradio gegeben. Darin ordnete er die Aussagen von Bernanke ein und vertrat den Standpunkt, dass Reden und Handeln bei der Fed immer noch zwei Paar Schuhe sind. Hier ein paar Auszüge - auf DRadio.de auch zum Anhören:
Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/2149825/
der halver war wirklich der größte dummschwätzer den es gibt. schon als jeder vor jahren gesehen hat wo es hingeht, war er noch in seiner blümchen-welt. mittlierweile ist er auch in der realität angekommen. willkommen halver! ![]()
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Die Geschichte mit den physisch leergefegten Märkten wird seit Jahren immer wieder wiederholt. Hoffentlich – für die Besitzer von physischem Gold - stimmt sie dann auch einmal wirklich......
Wenn man sich den wieder einmal völlig ausgebombten Minensektor ansieht, könnte ich mir eher vorstellen, dass die Minen wieder derart unter Druck geraten, dass sie wie früher auf Jahre hin gewaltige Vorverkaufsverträge mit den kreditgebenden Banken zu Niedrigpreisen abschließen müssen.
" Physisch leergefegt" dürfte etwas übertrieben sein, aber nach allem auch von anderen Kolumnisten Berichtetem trifft es imVergleich zu früher gleichnishaft wohl zu.
Irgendwo habe ich aufgeschnappt, daß während des Papiergoldpreisdrückens Zentralbanken Goldphysisch kauften, was überhaupt greifbar war!
Zu den Minen: Tatsächlich haben einige begonnen,sich "abzusichern" sprich zu hedgen, natürlich auf Veranlassung der Geldgeber / Banken. Sehr früh vor etwa 2 Jahren begann dies mE mit der früheren Yukon Nevada nach deren Mehrheitsübernahme von eine der Goldbanken/Kabale
: Deutsche Bank
Ein zweischneidiges Schwert: Erfolgt tatsächlich demnächst die völlige Loslösung des physischen Goldpreises vom "beeinflußten"Papiergoldpreis, sind die Minen die Dummen, wie vor 12Jahren und zuvor . Und befinden sich weitgehend in Abhängigkeit der Banken !! Von diesem Los oderJoch mußten sich bekanntlich die Minen mit Milliardenaufwand freikaufen aus den Hedgebüchern.....
Grüsse
Edel
Erfolgt tatsächlich demnächst die völlige Loslösung des physischen Goldpreises vom "beeinflußten"Papiergoldpreis
da hätte ich mal ne Frage an den großen Meister:
1. Wann ist demnächst ?
2. Wer sagt dann, wieviel ich für meine Unze bekomme ??
ich hoffe nicht dass dann Pro Aua oder der Finanzminister mir den Preis nennt.
obwohl, da du ja einen Goldstandard möchtest, könnte das doch der Finanzminister sagen.
wie wärs, sind 350 Euro genug für die Unze, immerhin 10mal mehr als damals die bösen Amibuben
dafür bezahlt haben. ![]()
Shalom Edelweiss
PS: wieder eine wichtige Nachricht, die hier im Forum kein Interesse findet: ![]()
Margin für Spekulanten auf Silber Future-Kontrakt 1000 Unzen wurde
von der Comex angehoben.
Und der COT Silber ist Bullisch wie der Teufel ![]()
Wer sagt dann, wieviel ich für meine Unze bekomme ??
ich hoffe nicht dass dann Pro Aua oder der Finanzminister mir den Preis nennt.
Angebot und Nachfrage regeln den Kaufpreis, durch den manipulierten Papiergoldpreis kommt es zu einer gewollten Marktverzerrung.
Entstehung des Gleichgewichtspreises:
Die Angebotslinie startet mit kleinem Angebot bei einem niedrigen Minimalpreis und wächst mit steigendem Preis. Die Nachfragelinie startet mit einer kleinen Nachfrage bei einem hohen Maximalpreis und nimmt mit fallendem Preis immer weiter an Menge zu. Wie an diesen zwei Linien zu erkennen ist, gibt es immer mehr Anbieter und Ware je höher der verlangte Preis ist. Umgekehrt gibt es immer mehr Abnehmer, die immer mehr kaufen, je niedriger der für die Ware verlangte Preis ist. Da die Preiswünsche von Anbietern und Abnehmern gegenläufig sind, stellt sich im Markt ein Gleichgewicht an der Schnittstelle von Angebot und Nachfrage ein, die den Gleichgewichtspreis und das Maximum des Umsatzes festlegt.
[Blockierte Grafik: http://abload.de/img/gleichgewichtspreish4ksw.png]
Kleiner Auszug
: klick hier
Noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Preis und Wert: in der deutschen Sprache gibt es das Wort 'preiswert'. Wären Preis und Wert naturgesetzlich identisch, wäre diese Vokabel vollkommen überflüssig. Mit dem Begriff bezeichnet normalerweise der Käufer/Nachfrager einer Ware/Dienstleistung diese dann, wenn sie ihm gleich oder mehr wert erscheint als der geforderte Preis. Umgekehrt wird der Anbieter einer Ware/Dienstleistung diese nicht anbieten, wenn der gebotene Preis nicht seiner Wertvorstellung entspricht.In einem freien , unmanipulierten und transparenten Markt werden sich Preis und Wert zwangsläufig annähern. Für die Metallmärtkte ist diese Annahme allerdings leider vollkommen hypothetisch. Deshalb bleibe ich dabei, dass mir mein Metall mehr wert ist, als der Markt mir zur Zeit als Preis zubilligt. In Anlehnung an Kostolany könnte man ja sagen: Gold ist in der Baisse , wenn es mehr Gold als Dummköpfe gibt und umgekehrt. Da aber Kostolany diese Definition für den Aktienmarkt geprägt hat , und von einem 'Überangebot' an Papier gegenüber Dummköpfen sprach, kann man diese Definition eben auch nur auf den Papiermetallmarkt übertragen. Was man auch aus dem Kostolany'schen Bonmot herauslesen kann: jeder der in Papier investiert ist ein Dummkopf. Jeder !
Grüße von der Ersatzkasse
@Ersatz, das was du dir vorstellst, funktioniert nicht mal bedingt auf einem Wochenmarkt
denn sobald sich Spekulanten dazugesellen wird der Markt gepushed oder fallen gelassen
was die letzten Jahre genau die Position der Spekulanten zeigt. würdest du den Papiermarkt
abschaffen, könnten die Produzenten sich nicht mehr absichern. Der Preis hätte niemals die
50$ erreicht, denn das war Hunt 2.0 getrieben von Spekulanten.
Und wenn, wie jetzt, die Spekulanten der Meinung sind es reicht, verkaufen sie
ob das physisches Material ist, wie zur Zeit wo die Nachfrage weg fällt aber dafür
das Angebot sich erhöht, ergibt sich ein Preis der das abbildet.
Besser du investierst in Gurken, denn die interessieren Spekulanten nicht.
dann hast einen Preis durch Angebot u. Nachfrage. Jedenfalls sind Rohstoffe
für dich das denkbar Ungeeignetste.
Gold, Silber waren, sind und werden immer ein Spekulationsobjekt sein
außer es wird ihnen dieser Charakter entzogen.
Egal wie du dich nennst, Investor, Anleger etc. du bist und bleibst damit ein
Spekulant. Weil du daran eine Erwartung knüpfst, sei es Werterhalt, Gewinn.
Um dies zu eliminieren bleibt nur eine Preisfestsetzung
Shalom Edelweiss
Der Schwanz wackelt mit dem Hund, so lautet unter Börsianern die gängige Floskel, wenn wieder einmal der Terminmarkt vorübergehend für die Tendenz am Kassamarkt sorgt. Wie am vergangenen Donnerstag, als die Zocker an der Terminbörse Comex in New York mithilfe von Futures, also Terminkontrakten, auf elektronischem Weg mal eben weit über tausend Tonnen Gold drehten, ohne auch nur eine einzige Tonne wirklich zu bewegen. Wer das Edelmetall aus guten Gründen als Geldanlage und nicht als Spielzeug betrachtet, ist gut beraten, sich davon nicht allzu sehr beeinflussen zu lassen. Denn die Terminzocker mögen zwar die kurzfristige Tendenz beeinflussen, aber den langfristigen Trend bestimmen andere, wie etwa die Minen beim Angebot oder die Schmuckindustrie bei der Nachfrage.
Die Bewegungen am Terminmarkt sind Ausdruck der Volatilität und damit auch Nervosität. Sie werden uns von nun an noch einige Monate begleiten. Als Auslöser wird vielfach Ben Bernanke genannt, Chef der US-Notenbank Fed, weil er am vergangen Mittwoch eine denkwürdige Rede hielt, deren Inhalt die Kommentatoren nach Gusto interpretierten: Die einen sahen bereits das Ende der sehr lockeren Fed-Geldpolitik kommen, andere das Gegenteil, wieder andere entdeckten in Bernankes Thesen sogar Widersprüche. Fest steht indes: Die Börsianer waren schon vor der Rede des Fed-Chefs so nervös, dass ein lauter Knall in der Luft lag.
Aber warum erwischte das alles ausgerechnet den Goldpreis und in seinem Gefolge den Silberpreis am meisten? Lassen wir alle fundamentalen und kurstechnischen Erklärungsversuche außen vor, dann konzentriert sich die Begründung auf die Manipulation. Dazu sagte mir ein Kenner der amerikanischen Szene, dessen fundierte Analysen ich seit vielen Jahren schätze, sinngemäß Folgendes: Die Kurse von Aktien und Anleihen werden nach oben manipuliert (bis das Pulver verschossen ist, wie in der abgelaufenen Woche), die Devisenkurse je nach Interesse mal nach oben, mal nach unten, und der Goldpreis wird nach unten manipuliert, wann immer sich eine Möglichkeit dazu bietet. Diese war vorhanden, nachdem er viele Anleger schon im April geschockt hatte, und wurde am vergangenen Donnerstag konsequent genutzt.
Auszug: 23.06.2013 Manfred Gburek
Grüße von der Ersatzkasse
mein reden: es wird in beide Richtungen verdient
allerdings: auch Platin, Palladium etc. sind in den letzten Monaten unter die räder gekommen
Und der COT Silber ist Bullisch wie der Teufel
Kannst Du das in dem COT Thread ein bisschen erläutern? Ich sehe in dem COT Report nicht viel Bewegung.
ich versuchs jetzt dir anhand eines Beispiels den Unterschied zwischen einer Markt-Vorstellung
auf Haupschul-Wissen und einem hoch liquiden Markt wie dem Globex Papiermarkt zu erklären.
1. Variante
Du bist Schmuckfabrikant in Shanghai
hast 10 to. Gold zur Produktion in deinem Lager
es passiert folgendes: Donnerstag, die Spekulanten im SPDR Gold entscheiden sich 300to. Physisches in London
Nachmittag zu verkaufen. Das geht innerhalb 5 Minuten, da das Gold dort im Vault lagert und nur
50 mtr. weiter gefahren wird zum Marktplatz. Der Preis fällt schlagartig, weil gar nicht so viele
Käufer da sind. Das braucht eine Woche um vom Markt absorbiert zu werden.
Die Unze fällt 100 Euro od. Dollar, suchs dir aus, egal.
Freitag Vormittag: Schmuckgroßhändler aus Deutschland und dem Rest der Welt bestellen bei dir
Schmuck im Gewicht von 10 to., weil der Preis so niedrig ist.
Du verlierst dadurch über Nacht 30 Millionen Dollar, als chinesischer Fabrikant
deine Fabrik kannst schließen weil du Pleite bist, weil die 30 Mio. machst du vielleicht in
5 Jahren Summe Gewinn.
2.Variante
du bist der gleiche Fabrikant aus Shanghai
du hast von einer Raffinerie eine Woche vor diesem Ereignis die 10 to. geliefert bekommen
und sicherst in einem hochliquiden Markt wie der Comex, bzw. Shanghai Futures-Markt
dein Lager mit Shorts ab. Fällt der Preis am Donnerstag in London, kann dir das Scheixx-egal
sein, und du kannst am Freitag alle deine Kunden zufrieden stellen und ihre Aufträge annehmen
und liefern. Egal zu welchem Preis
Nachdem du deinen Kunden die Auftragsbestätigung geschickt hast und das Geld auf deinem
Konto ist, schließt du die Shorts und bekommst hier die Differenz.
Kostet dich nur die Zinsen auf die Margin wenn du möchtest, du leihst dir das Geld bei der Bank of China
Deine 1000 Arbeiter sind happy weil sie einen Chef haben der etwas von der Materie versteht.
und du bist auch happy weil du an der Produktion verdienst und kein Spekulant bist.
Da dieses Absichern weltweit, täglich von tausenden Firmen gemacht wird, braucht es einen
Marktplatz, und zwar einen hochliquiden wie die Comex oder andere mit ihr verbundene
Future-Handelsplätze.
Hast du eine Vorstellung wie viele Refiners, das sind Raffinerien, auf der Welt gibt?
und wieviel Gold in der gesamten Pipeline steckt?
es gibt mindestens 3 mal soviele Raffinerien weltweit, als überhaupt den "good delivery"
Standard erfüllen. good delivery zertifiziert sind weltweit schon mindestens 100
große Raffinerien haben zeitweise über 100 to. Material zur Verarbeitung
Die Raffinerien verdienen an ihrer Arbeit, und am Ende produzieren sie Barren oder Halbzeug
Ronden etc .
Sie alle sichern sich am Future-Markt gegen das Preisrisiko ab, weil sie keine Spekulanten sind.
ebenfalls die Schmuckgroßhändler, sogar die kleinen Verkäufer wie Pro Aua müssen sich
absichern, denn keiner von ihnen kann sich erlauben ein Spekulant zu sein.
naja...Pro Aua vielleicht ![]()
also, komm mir nicht mehr mit einem Auszug wie ein Markt funktioniert,
der dem Horizont eines Hauptschülers vor seinem Quali, entspricht.
Shalom Edelweiss
PS:
Dieser ganze nonsens von Manipulationen durch PTT oder Kabale hat sich derart in diesem
Forum manifestiert. Der Ursprung ist am Anfang dieses Forums zu suchen, wo sich
Hauptschüler zu Spekulanten mutiert haben und keine sachliche Erklärung hatten
warum es zu Preisrückgängen oder Anstiegen kommt. Naiv auf ihrem Wissen basiert
von Angebot und Nachfage konnten sie nur zu diesem Ergebnis kommen.
wer vor Jahren hier angefangen hatte und dachte er könne Minen analysieren
dem wurde Beifall geklatscht und er wurde zum Forengott gekrönt, dass er
dabei keine Kenntnis von Bilanzanalyse benötigte war egal, denn der Erfolg
gab ihm ja Recht. Wenn der Kurs zurückschlug, gab es natürlich nur eine
Erkärung: die bösen Banken oder Hegdefond sind schuld, alle zusammen
in einen Topf und daraus ein "Feindbild" geschaffen. Die Naivität von sehr
einfach gestickten Leuten. Ich habe den Eindruck, daß sich das noch
verstärkt hat, seit der "Milchmädchen-Schwemme" von 2010/11 hier im
Forum. Der intellektuelle Level hat sich seit den letzten Jahren verringert,
eben auch darum weil gute Leute wie Romario z.B. bis zu ihrem Austritt
genötigt wurden.
Die Via Aurum fordert eben ihre Opfer. Wer den manifestierten Glauben
nicht bedingungslos annimmt ist kein Gold-bug. Eine extremistische Religion
eben, mit ihren Kalifen auf der Startseite von goldseiten.de
Wobei Kalifen wenigstens was von ihrer Religion verstehen, im Gegensatz
zu Kolumnisten, die sich mit Auszeichnungen aus den eigenen Reihen
schmücken. Diese Auszeichnungen sind soviel Wert wie ein Orden
von Honnecker an den Krenz.
Shalom Edelweiss, der es langsam Leid ist, unterbelichteten WIWI näher bringen zu wollen
Kannst Du das in dem COT Thread ein bisschen erläutern? Ich sehe in dem COT Report nicht viel Bewegung.
Der Silber COT wird seit Wochen als extrem bullisch interpretiert. Dennoch ist der Preis kräftig gesunken. D.h. die bullische Interpretation war bisher völlig falsch! Ich warte auf Klärung bzw. Anzeichen, wann der COT wirklich wieder bullisch ist. Also für steigenden Preis innerhalb weniger Wochen sorgt.
Der Gold COT ist dagegen völlig anders strukturiert. Er ist zwar viel "besser" als in der Vergangenheit, aber die Swap Dealer sind immer noch short und das Managed Money Long! Dafür sind die "grossen Adressen" extrem vertreten. Long sogar stärker als short! (die 4 oder weniger grössten Trader halten Netto 30,3% der Longpositionen und 27,1% der Shortpositionen.)
Zwar sind immer mehr Spekulanten Short, es kann aber noch eine ganze Weile dauern, bis die Big Boys die Short Spekulanten abschlachten. Irgendwann gibt es einen Kurssprung von 100 bis 200 USD im POG. Nur wann?
Na, ein Glück für uns, dass immerhin du so ein Cleverle bist, Edelweiss.
![]()
Zu den Minen: Tatsächlich haben einige begonnen,sich "abzusichern" sprich zu hedgen, natürlich auf Veranlassung der Geldgeber / Banken. Sehr früh vor etwa 2 Jahren begann dies mE mit der früheren Yukon Nevada nach deren Mehrheitsübernahme von eine der Goldbanken/Kabale: Deutsche Bank
Die anderen auch, wenn sie rational handelten. Einen Preis langfristig einfrieren, sobald er deutlich über den Kosten liegt, ist nie falsch. Allenfalls kann man drüber diskutieren, wann (auf welchem Preisniveau) man das in welchem Umfang tun soll. Auch in einem völlig unmanipulierten Markt sorgen solche Vorgänge irgendwann für Trendwenden. Sinngemäß umgekehrt.
Gruß
Klaus_H.