Alles anzeigenNina*, da geb ich dir recht, ich schau mir natürlich auch die Candlesticks an und kenne die ganzen EW-Regeln zur Genüge (seit 1990, Prechter, Stroer, etc...).
Aber die Frage für mich ist: wo beginne ich meine Zählung, in welchem Intervall (Eröffnungskurs, Fixing, Schlusskurs, minütlich, stündlich, FXCM, ARIVA, etc. etc. ).
Da finden sich fast immer andere Zählresultate. Der Blick für das Wesentliche geht mir dabei sofort verloren. Ich bleib einfach immer bei FXCM Schlußkursen die für mich auch umsatzmäßig am aussagekräftigsten sind. Das morgentliche Chaos in Fernost mit geringem Umsatz ist für mich Marktrauschen ebenso wie der HFT. Die inneren Strukturen blende ich aus um das Chaos für mich zu vermeiden.
Meine Regel bei EW lautet: man sollte immer bei einer Zählart bleiben. Schlußkurse (FXCM) und fertig.
Wenn ich wie in den letzten 4 Wochen die Tageshöchst/Tiefstkurse (Rauschen) ausblende und nur Eröffnung und Schluß betrachte habe ich auch hier eine längere und intensivere dritte Welle (31.3.) als die erste. Das Hoch (1) im Candlestick ist für mich der 14.4., seither haben wir eine a-b-c Korrektur mit überschießendem b am 17.4 und jetzt eine Fünfteiler als c.
Fazit Schlußkurse bzw. Eröffnungskurse haben für mich einen höheren Stellenwert als z.b. das Hochfrquenzrauschen im Millisekundenbereich in Fernost morgens um 2 Uhr.
Danach erfolgt die charttechnische Betrachtung (wie hier z.b. eine rising wedge, eigentlich bearish mit Rückgang auf 67$). Mal abwarten ....
Zu guter letzt die für mich sehr aussagekräftige fraktale Betrachtung.
Mehr Zeitaufwand für die "Erbsenzählerei" stecke ich nicht in meine Analysen. Bin über die Jahre hinweg damit aber auch sehr gut gefahren.
schönen Tag noch
resci
Danke für Deine Antwort.
Dir auch einen schönen Sonntag ![]()