Verfall des Hegemon USA

  • Dieser Artikel könnte als Warnung auch in vielen Aktien-Threads stehen. Da er sich auf Zahlen aus den USA bezieht, habe ich ihn hier eingestellt.


    Ich kann mich noch gut an den 2000er Crash erinnern. Damals sind auch viele "Neulinge" an der Börse groß eingestiegen. Nachdem der Zauber vorbei war, hat es großes Zähneklappern gegeben und so mancher hat Haus und Hof verzockt.



    Achtung: Wertpapierkredite auf Rekordniveau
    Aus dem Inhalt:


    • Ich kann verstehen, wenn Dir ein Wertpapierkredit und ein Hebeln Deiner Gewinne in Zeiten von Null-Zinsen sehr verlockend erscheint.
    • Der Wertpapierkauf auf Kredit ist für mich tatsächlich ein absolutes No-Go. Denn dann bestimmt u.U. sogar Deine Bank, wann Du eine bestimmte Aktie verkaufen musst.
      Wenn in einem Crash die Wertpapiere - auch nur vorübergehend - ihren Wert verlieren, dann kann Dich die Bank mit einem sogenannten "Margin Call“ zum Verkauf gerade zum ungünstigsten Zeitpunkt zwingen.
    • Immer mehr US-Bürger nehmen immer größere Wertpapierkredite in Anspruch.
    • Laut den Zahlen der FINRA haben sich die Wertpapierkredite seit März 2020 um 70% erhöht.
      Zu Jahresbeginn 2021 sind sie um weitere 2,6% auf die Rekordsumme von fast 800 Mrd. US-Dolllar angestiegen.

    Ein schöner Chart dazu:

    • In Rot erkennt man die Zeiten, in denen Kredite überwiegen, in Grün die Zeiten in denen es mehr Cash als Kredite auf den Wertpapierkonten gab.

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    • Wenn man genau hinschaut, dann erkennt man, dass in der Vergangenheit jeweils einige Monate vor einer heftigen Korrektur wie dem Platzen des Techblase in 2000 oder vor der Baisse zur Finanzkrise 2007/2008 die Wertpapierkredite einen Hochpunkt erreicht hatten.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

    Einmal editiert, zuletzt von peter98 () aus folgendem Grund: Link eingefügt

  • Laut den Zahlen der FINRA haben sich die Wertpapierkredite seit März 2020 um 70% erhöht.

    Da geht bestimmt noch mehr.
    Jetzt wo mit Biden Händen Billionen unters Volk gestreut werden. :wall:

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Dazu passend...


    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

    • Offizieller Beitrag

    Gnade Gott dem Mittelstand (d.h. der Anteil, der noch noch nicht kaputt ist), dessen Altersvorsorge idR ein Aktienportfolio ist!

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Es wird nicht zum Krieg USA --- China/Rußland kommen.


    Die einzige Verlierer wären diesmal (anders als in allen anderen Kriegen) die USA selbst

    1. ich sehe China und Russland NICHT als natürliche Verbündete!


    ich denke "One Belt" entlang der gesamten Südgrenze könnte von Russland als Würgeschlinge empfunden werden ...


    2. einen "heißen" Krieg kann ich mir auch nicht vorstellen - wäre blöd, wenn die US-Waffenindustrie irgendwelche 50 Cent-Zulieferteile aus dem Reich der Mitte braucht :hae: - ein Wirtschaftskrieg läuft bereits


    und in Taiwan würde ich auch nicht unbedingt wohnen wollen ...

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

  • 1. ich sehe China und Russland NICHT als natürliche Verbündete!

    Nur als Notgemeinschaft gegen den alle unterjochen wollenden Hegemon. Wenn dieser, nachdem der Dollar seinen Abschied als WeltleiDwährung genommen hat, keine Bedrohung mehr darstellt, wird es auch zu Konflikten Russland/China kommen.


    Aber bis es soweit ist, verfolgt man ein gemeinsames Ziel.

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

  • Hitler-Stalin-Pakt hat auch keine 2Jahre gehalten.........

    "Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."


    Carl Burckhardt


    Nicht Links gegen Rechts, "Regierte gegen Regierende" ist der neue Wahlkampfslogan

  • Ein exellenter Artikel heute aus der NZZ.
    Wie ich schon vor 2 Wochen erwähnt habe erwartet man einen neuen massiven Wirtschaftsboom in den USA, neue billige Geldern sei Dank:






    Amerika bläst seine Wirtschaft auf



    Die USA könnten dank immensen Hilfspaketen die Pandemie und die damit einhergehende Wirtschaftskrise schon dieses Jahr hinter sich lassen und so stark wachsen wie seit 1984 nicht mehr. Davon profitiert auch der Rest der Welt. Der provozierte Konsumboom hängt aber an schuldenfinanzierten Transferleistungen und ist nicht nachhaltig.




    Vergangene Woche hat der amerikanische Präsident Joe Biden mit seiner Unterschrift den American Rescue Plan in Kraft gesetzt. 50 Tage nach Amtsantritt konnte Biden ein erstes grosses Wahlversprechen einlösen. Das neuste Corona-Hilfspaket soll gegen 2 Billionen Dollar in die US-Wirtschaft pumpen. Es folgt auf die vier Programme, die 2020 unter Präsident Donald Trump zustande kamen. Insgesamt hat die US-Bundesregierung damit innert zwölf Monaten rund 6 Billionen Dollar gesprochen. Selbst wenn am Schluss nicht all diese Gelder fliessen: Es sind unvorstellbare Summen. Ein Fiskalimpuls von rund 25 Prozent der Wirtschaftsleistung in so kurzer Zeit als Reaktion auf die Pandemie, das ist auch im internationalen Vergleich beispiellos.



    Amerikas Corona-Hilfspakete stellen alles in den Schatten


    2In Dimension, Zusammensetzung und Timing von Bidens Rettungsplan scheiden sich die Geister. Allein, die bedingungslosen Direktzahlungen an die Bevölkerung und die Kindergelder, die in Form von Steuergutschriften ausgerichtet werden, sind in Amerika populär. Welche vierköpfige Familie mit zwei jungen schulpflichtigen Kindern und einem Einkommen von 75 000 Dollar freut sich nicht auf die 8200 Dollar, die ihr nun zustehen? Trotzdem hat im Kongress kein einziger Republikaner für das Paket gestimmt.
    Vor allem aber gehen unter Ökonomen die Meinungen auseinander. Die einen befürworten das «Klotzen statt Kleckern». Es soll verhindern, dass Amerika bleibende Schäden in Form von Langzeitarbeitslosen und (noch) mehr Ungleichheit aus der Pandemie davonträgt. Die Hilfe zahle sich aus, wenn jemand deswegen sein Unternehmen, sein Dach über dem Kopf oder seine Ernährungssicherheit nicht verliere, sagt die Finanzministerin Janet Yellen. Die anderen befürchten die Verschwendung von Staatsgeldern, eine Überhitzung der Wirtschaft und die Folgen der explodierenden Staatsverschuldung.
    Welche der beiden Seiten wie sehr recht hat, wird man erst in einigen Jahren wissen. Eine Reihe von Beobachtungen und Schlüssen drängt sich aber bereits heute auf.


    1984 legte die US-Wirtschaft letztmals um über 5 Prozent zu


    1. Die grosszügigen Hilfspakete haben dazu beigetragen, in den USA eine humanitäre Katastrophe abzuwenden. Zeitweise sah es nach einem pandemischen Flächenbrand aus, der einen grossen Anteil der Bevölkerung dahinrafft. Damit einher ging ein brutaler Wirtschaftseinbruch. Innert weniger Wochen gingen im Frühling 2020 über 22 Millionen Arbeitsstellen verloren.


      Es war fraglich, ob und wann Amerika die Seuche einigermassen unter Kontrolle bringen würde und wie das Heer von Arbeitslosen angesichts des rudimentären sozialen Auffangnetzes über die Runden käme. Der Rest der Welt blickte mitleidig und besorgt auf die USA – ein schlimmerer Affront für die Amerikaner als der Hass oder die Verachtung, die ihnen sonst gerne entgegenschlagen.

    2. Inzwischen herrscht wieder Optimismus. Die anfangs belächelte «Operation Warp Speed», von der Regierung Trump mit 10 Milliarden Dollar aus dem grossen Hilfspaket von März 2020 auf den Weg gebracht, hat funktioniert und im Rekordtempo Impfstoffe hervorgebracht, die nun von der Biden-Regierung dank Geldern aus den nachfolgenden Hilfspaketen auch zügig an den Mann und die Frau gebracht werden.


      Laut plausiblen Schätzungen sind inzwischen rund 40 Prozent der US-Bevölkerung gegen Covid-19 gefeit: entweder wegen überstandener Infektion oder wegen vollzogener Impfung.

    3. Der amerikanische Arbeitsmarkt erholt sich nur allmählich und weist so viele Reserven auf, dass unmittelbar kaum eine Lohn-Preis-Spirale und eine hohe Inflation drohen. Jüngst bezogen immer noch rund 2o Millionen Amerikaner eine Form von Arbeitslosenhilfe.


      Ohne die Aufstockung und Erstreckung der Leistungen der Arbeitslosenversicherung via die Hilfspakete ständen viele davon längst vor dem Nichts. Dank den Transfers aus Bidens American Rescue Plan lassen sich auch die kommenden Monate überbrücken.

    4. Nicht nur dürfte die Volksgesundheit in Bälde wieder gewährleistet sein, auch finanziell steht die Bevölkerung viel besser da als etwa nach der Rezession von 2008 und 2009. Ein guter Teil der bisher geflossenen Hilfsgelder ist gespart worden; die Rede ist von «überschüssigen» 1,5 Billionen Dollar, die darauf warten, ausgegeben zu werden.


      Der Tisch ist gedeckt für einen Konsumboom, sobald sich das öffentliche Leben wieder normalisiert. Die Auguren halten 6 bis 8 Prozent Wirtschaftswachstum im Jahr 2021 für möglich – der höchste Wert seit Jahrzehnten.

    5. Der Wachstumssprung ist so heftig, dass der Beitrag der USA an das Weltwirtschaftswachstum erstmals seit 2005 wieder grösser ausfallen dürfte als jener Chinas. Amerika wird zwar zuallererst wieder vermehrt inländische Dienstleistungen nachfragen, aber von der erstarkenden US-Wirtschaftsaktivität werden auch der Rest der Welt und die Schweiz profitieren. Biden «rettet» nicht nur Amerika, die USA werden vorübergehend auch wieder zur Lokomotive der Weltwirtschaft.
    6. Die üppigen Rettungspakete signalisieren eine Zeitenwende in der Wirtschaftspolitik. In den Augen der Demokraten geht es darum, die Fehler der Regierung Obama nicht zu wiederholen. Barack Obama musste in der Finanzkrise die Banken retten, unterstützte die Opfer der geplatzten Immobilienblase aber nur zaghaft. Sein auf staatliche Mehrausgaben und Steuererleichterungen fokussiertes Konjunkturprogramm ARRA von Februar 2009 griff kaum.


      Aus der heutigen Sicht der Demokraten fiel der nachfolgende Aufschwung deshalb zu schwach aus, was mindestens indirekt auch den Aufstieg von Donald Trump ermöglichte. Also ist man dieses Mal bereit, direkt und bedingungslos Geld an die Wähler zu verteilen. Dass bei der Rezessionsbekämpfung unmittelbar auf den Konsumenten gezielt werden sollte, wussten im Grunde auch schon die Republikaner. So experimentierte Präsident George W. Bush bereits 2008 mit Direktzahlungen, und Trump nahm den Ball 2020 auf.

    7. Das Vorgehen Washingtons während der Pandemie widerspiegelt auch die Einsicht, dass die Stimulierung durch die Geldpolitik ausgedient hat. Seit der Finanzkrise herrschte in den USA der Reflex, stets neue Impulse von der Zentralbank Fed zu erwarten.


      Diese ist zwar tatsächlich in der Lage, sehr lockere monetäre Bedingungen zu schaffen, kann aber Investitionen und Konsum nicht erzwingen. Finanzministerien können dagegen Geld ohne Umweg dorthin leiten, wo es am meisten gebraucht wird, ohne darauf bestehen zu müssen, dass es zurückgezahlt wird.

    8. Die Wiederherstellung der Arbeitsteilung zwischen finanz- und geldpolitischen Behörden entlastet die Zentralbank Fed aber nur scheinbar. Der Grund ist, dass die Corona-Hilfsprogramme praktisch ausschliesslich durch die Ausgabe neuer Staatsschulden finanziert werden.


      Die US-Staatsverschuldung dürfte im laufenden Jahr auf 108 Prozent des Bruttoinlandprodukts anschwellen und damit den bisherigen Höchstwert von 106 Prozent am Ende des Zweiten Weltkriegs übertreffen.

    9. Als Reaktion darauf und wegen der aufgehellten Wirtschaftsaussichten sind die Renditen länger laufender Staatsanleihen jüngst gestiegen. Es gibt keinen Zweifel, dass die Zentralbank eingreifen wird, wenn es zu einer Entwicklung kommt, die den wirtschaftlichen Aufschwung gefährden könnte.


      Sie hat das Feld für ihre noch engere Komplizenschaft mit dem Finanzministerium bereitet, als sie im vergangenen Sommer ihr Inflationsziel nach oben anpasste und der Förderung der Beschäftigung noch mehr Gewicht gab. Statt Unabhängigkeit zurückzugewinnen, wird die Zentralbank wegen der Schuldenwirtschaft Washingtons künftig als Käuferin von Staatsanleihen erst recht von der Regierung eingespannt.

    10. Die Regierung Biden erkauft den Wirtschaftsaufschwung mit Schulden, was nur dank historisch niedrigen Zinsen möglich ist. Der Effekt der Hilfspakete wird bald wieder verpuffen, während die Schulden bleiben und unweigerlich zu bremsen beginnen werden.


      Um einen Rückfall in die wirtschaftliche Stagnation zu vermeiden, brauchten die USA echte Produktivitätsgewinne und neue Quellen für reales Einkommenswachstum, die nicht mit staatlichen Transferleistungen verbunden sind. Wenn schon eine derart grosse Bereitschaft zum Schuldenmachen herrscht, so hätte deshalb mindestens ein Teil der in den vergangenen zwölf Monaten bewilligten 6 Billionen Dollar für produktive Investitionen reserviert werden sollen.


      Das Timing für ein Infrastrukturprogramm, von dem Demokraten wie Republikaner seit Jahren sprechen, wäre ideal gewesen. Stattdessen haben die Demokraten mit dem American Rescue Plan viel politisches Kapital aufgebraucht, ohne darin Massnahmen unterzubringen, welche Land und Bevölkerung auch für die Zeit nach der Pandemie fit machen. Der Frühling 2021 wird als Wendepunkt im Kampf gegen die Pandemie eingehen, aber auch als verpasste Chance für einen echten wirtschaftlichen Aufbruch.


    Der Schuldenberg erreicht einen neuen Höchststand



    https://www.nzz.ch/meinung/bid…ger-aufschwung-ld.1606429

    Untergangspropheten :


    Markus Krall 2019: MEGA CRASH Banken + Systemkollaps Herbst 2020 8|


    Jim Rogers 2009: Bitcoin is going to ZERO 8|



  • Wie ich schon vor 2 Wochen erwähnt habe erwartet man einen neuen massiven Wirtschaftsboom in den USA, neue billige Geldern sei Dank:

    @kawabanga


    die neu geschöpfte währung(es ist kein geld!) wird alles zunehmend verteuern da hierdurch weder mehr güter oder dienstleistungen vorhanden sind oder bereitgestellt werden. der reichtum einer ökonomie misst sich nicht an der Währungsmenge, sondern an den Produktionsmitteln.


    weiterhin ist zu berücksichtigen, das vor ungefähr 100 jahren ein dollar neue schulden ca 0,80 dollar gdp wachstum erbracht hat, diese ratio ist mittlerweile bei ca 0,05 dollar angekommen.
    daher wird der boom wenn er überhaupt so kommt, eher ein strohfeuer.


    dazu hier ein artikel, die zahlen sind allerdings von 2018!
    https://www.sovereignman.com/t…of-economic-output-23951/


    es ist schlicht nicht möglich eine gesunde wirschaft mit langfristigem wachstum herbei zu drucken.
    was langfristig bei dem versuch passiert ist das auf die inflationierung der währung die teuerung zu tage tritt.


    dies ist mittlerweile im beginn aus der asset price inflation auf die anderen güterklassen überzuschwappen, so ist z.b. der preis für ein durschnittsheim in den usa bereits 24.000 dollar gestiegen nur wegen der höheren bauholz kosten.


    schau einfach hier im forum mal im rohstoffboom thread rein.


    Rohstoffboom ...?



    bg bh


    ps. sorry ich habe den artikel nicht wirklich gelesen, aber allein die these...

    Dies irae | Veni, vidi, Deus vicit

    Money is made in the DELTA between PERCEPTION and REALITY


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Das muss man sich mal vorstellen.


    Jeder Amerikaner der unter 80.000$ verdient ist hilfebedürftig und bekommt 1400$ geschenkt.


    Bei 3 Kindern und Frau , macht das 7000$ für die Familie.


    Die Frau könnte ebenfalls 79.000$ verdienen.



    Pointe: Ja mit 160.000$ Einkommen wird nicht viel, da muss man schon schauen wie man über die Runden kommt.




    Auf Deutschland angewendet würden vermutlich 95% Hilfe bekommen.


    Im Übrigen ist das mehr als die meisten coronabedingten selbstständigen Zwangs-Homeofficer bis jetzt für ihre Firma bekommen haben.


    Möge es endlich kollabieren, ich kann damit nicht umgehen. <X

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

    2 Mal editiert, zuletzt von hammwolln ()

  • Bei uns bekommen Firmen, Hartzer usw. Geschenke.
    Also nicht vom Staat, sondern von uns paar Steuerzahlern.
    Ich möchte auch so gerne Geld anderer Leute an größere Gruppen verschenken und mich dadurch feiern lassen.

  • Die große amerikanische Wahnvorstellung: 'Just That One Guy'


    https://www.zerohedge.com/geop…can-delusion-just-one-guy


    Es gibt eine objektive Realität: Und das mächtigste und willensstärkste Individuum kann die Zukunft nur innerhalb der bestehenden Möglichkeiten gestalten.


    In meiner beruflichen Laufbahn habe ich an regelmäßigen Treffen mit einem amerikanischen Geheimdienst teilgenommen. Ich - wir - waren immer fasziniert von ihrer Besessenheit mit Individuen. Einmal präsentierten sie unserer Gruppe stolz ein Diagramm, in dem die Mitarbeiter des Bosses in drei Gruppen aufgeteilt waren. Ich bin sicher, dass die Erstellung dieses Diagramms viel Zeit und Geld gekostet hatte, aber welchen Nutzen hatte es? Konnten wir dadurch besser vorhersagen, besser verstehen? Natürlich nicht. Ganz abgesehen von der Absurdität, zu denken, dass ein Individuum zu 100 % in einer Gruppe und zu 0 % in den anderen beiden war - am wenigsten passte man in zwei Gruppen gleich gut hinein -, war die Wahrheit, dass sie ein Team waren, das Entscheidungen traf, und Außenstehende hatten keine Ahnung, was innerhalb des Prozesses vor sich ging. Die Dreiteilung in Gruppen führte nur zu noch mehr unbegründeten Spekulationen - wenn man sich vorstellte, dass eine Entscheidung zugunsten einer Gruppe ausfiel, dann brach eine Flut von Spekulationen darüber aus, wer oben und wer unten war. Theoretisieren in Ermangelung von Daten: ein Werk von Spinnern. Viel Geld, Zeit und Beförderungen, aber sehr wenig Verständnis. Bei einer anderen Gelegenheit waren ihre Vorhersagen bei einem Führungswechsel ganz persönlich - wenn X, dann dies, wenn Y, dann das. (Und die Person, die dann tatsächlich die Nachfolge antrat, stand nicht auf ihrer Liste.) Der Ansatz meiner Gruppe bestand darin, zu versuchen zu beschreiben, mit welchen Zwängen der noch unbekannte Nachfolger zu kämpfen haben würde. Wir versuchten, den Kontext herauszuarbeiten; sie sprachen über Persönlichkeiten. Aber es gibt eine objektive Realität: und die mächtigste und willensstärkste Person kann die Zukunft nur innerhalb der bestehenden Möglichkeiten gestalten. Die Amerikaner schienen davon auszugehen, dass der Chef uneingeschränkte Wahlmöglichkeiten hat. Nun ist es wahr, dass sie das Land als "Diktatur" betrachteten, aber nicht einmal in der größten Tyrannei konnte der Herrscher alles tun, was er wollte. Kein Wunder, dass sie sich in den folgenden zwanzig Jahren ausnahmslos geirrt haben. Die einfältige und ignorante Besessenheit von Persönlichkeiten führt nirgendwo hin.


    Hat es mit den Calvinisten von Plymouth Rock und ihrer Einteilung der Menschheit in Erlöste und Verdammte begonnen? Wurde sie anderthalb Jahrhunderte später durch die Überzeugung verstärkt, dass König George im Alleingang "wiederholte Verletzungen und Usurpationen" verursacht und "die gnadenlosen indianischen Wilden" aufgestachelt habe? Oder ist sie jüngeren Datums? Hollywoods raue Individuen, die am Ende des Films den Tag retten? Wer kann das schon sagen, aber es scheint im amerikanischen Weltbild fest verdrahtet zu sein - oder zumindest in ihrem Blick auf den Rest der Welt. Und die Nachrichtenmedien spielen jedes Mal mit: Das Problem ist Führer X, wenn wir ihn ersetzen, wird alles besser werden.


    Ich habe gerade ein Buch über die CIA beendet, in dem die Besessenheit der Kennedy-Regierung von Fidel Castro erwähnt wird. "'Wir waren hysterisch wegen Castro', räumte Verteidigungsminister Robert McNamara ein"; es gab zahllose Attentatsversuche. Die Raketenkrise scheint Kennedy zur Besinnung gebracht zu haben, und ein paar Monate vor seiner Ermordung musste der CIA-Chef dem Mafioso, den er mit der Organisation beauftragt hatte, mitteilen, dass das Komplott zur Ermordung Castros abgebrochen worden war. Nichts davon war von Bedeutung und, in den Worten eines Mitspielers, "so vieles von dem verdammten Zeug war wirklich kindisch." Sechzig Jahre später ist Fidel Castro weg, aber Kuba bleibt - immer noch trotzig.


    Mohammad Mosaddegh von Iran war ein Problem; nachdem er gestürzt wurde, war Iran für eine Weile kein Problem, aber heute ist es ein noch größeres Problem; und sie nehmen ihm seinen Sturz immer noch übel. Ngô Đình Diệm in Vietnam war ein Problem; aber sein Tod führte nur zu mehr Krieg. Mohamed Farrah Aidid in Somalia war ein anderer, der gehen musste, aber nach der Schlacht von Mogadischu waren es die Amerikaner und die NATO, die gingen; Somalia ist heute, wie damals, aus den Nachrichten verschwunden. Slobodan Milošević war der Schlächter des Balkans, bis ein Gericht feststellte, dass er doch nicht so schuldig war. Saddam Hussein war ein ziemlich umfassendes Problem, informierte uns die NYT; jetzt ist er weg und der Irak ist immer noch ein Problem - man kann es nicht gewinnen, man kann es nicht verlassen. Kims in Nordkorea kommen und gehen; es bleibt dasselbe. Und so weiter und so fort - Assad, Maduro, Qaddafi, Arafat, Daniel Ortega und Janukowitsch; alles Individuen, von denen man sich vorstellte, sie seien die einzige Straßensperre auf dem Weg zu... dem Besseren, Fortschritt, Demokratie und allen anderen guten Dingen.

    Ich bin früher täglich zur Börse gegangen, weil ich nirgendwo auf der Welt so viele Dummköpfe pro Quadratmeter treffen kann wie dort. (Kostolany)

  • Aber die beiden größten sind der russische Präsident Putin und der
    chinesische Präsident Xi Jinping. Ich habe genug über die verrückte
    amerikanische Besessenheit mit Putin geschrieben: Vor fünf Jahren
    schrieb ich ein kurzes Kompendium des Unsinns über Putin. Seitdem hat er
    an Ungeheuerlichkeit zugenommen: Wahlfälscher, Computerhacker,
    Serienvergifter, "Russland unter Putin stellt eine existenzielle
    Bedrohung für die Vereinigten Staaten und andere Länder des Westens,
    Russlands Nachbarn und sein eigenes Volk dar" ist ein typischer Erguss.
    Man beachte den Personalismus: Die "existenzielle Bedrohung" ist
    "Russland unter Putin", nicht "Russland". Wenn man Putin nur loswerden
    könnte...


    Der Autor dieses Artikels fährt fort: "China wird ganz oben auf der To-Do-Liste stehen". Und der Atlantic Council hat das Buch The Longer Telegram: Toward A New American China Strategy, geschrieben von Anonymous. Offensichtlich soll es ein Echo auf Mr. X's (George Kennan's) Long Telegram sein. Aber es gibt einige Unterschiede: Dieses ist länger - viel länger, es zieht sich über die siebenfache Länge von Kennans Essay hin. Zweitens war Kennan selbst nicht der Meinung, dass seine Empfehlungen gut befolgt wurden, und er war strikt gegen die NATO-Erweiterung und westliche Triumphzüge. Ich werde sicher nicht meine Zeit damit verschwenden, diesen Wust von Prolixität zu lesen (man wünscht sich, ein Ex-PFC Wintergreen hätte ihn in die Tonne getreten), die Zusammenfassung ist mehr als genug - und sie ist länger als Kennans Aufsatz. Schon der erste Satz bringt uns auf vertrauten Boden


    Die wichtigste Herausforderung für die Vereinigten Staaten im einundzwanzigsten Jahrhundert ist der Aufstieg eines zunehmend autoritären Chinas unter Präsident und Generalsekretär Xi Jinping.


    "China unter Präsident und Generalsekretär Xi Jinping", "Russland unter Putin". Zurück zu den Persönlichkeiten.


    ...Xi hat China zurückgebracht... quasi maoistischer Personenkult... systematische Eliminierung seiner politischen Gegner.... Xi hat den Ethnonationalismus... Xi's China... Xi hat demonstriert... China unter... Xi ist nicht mehr nur ein Problem für die Vormachtstellung der USA. Er stellt jetzt ein ernsthaftes Problem für die gesamte demokratische Welt dar...


    Er ist das Problem und alle politischen und politischen Antworten der USA auf China sollten daher durch die Hauptlinse von Xi selbst fokussiert werden." Kein Xi, kein Problem; kein Putin, kein Problem; kein Saddam, kein Problem; kein Qaddafi, kein Problem. Und weiter geht's.


    Besser informierte Menschen weisen darauf hin, dass Xi Jinpings Politik einen Kontext hat: Wir beginnen mit Deng Xiaopings strategischer Leitlinie "Fähigkeiten verstecken und Zeit abwarten". Als die Fähigkeiten nicht mehr versteckt werden konnten, ging man zu Hu Jintaos "Actively Accomplish Something" über. Dieses "Etwas" - oder besser gesagt, diese vielen "Dinge" - werden von Xi Jinping aktiv verwirklicht. Weit entfernt von einem Gemeinwesen, das von einer Persönlichkeit beherrscht wird, hat China eine kollektive Führung, die sich auf eine langfristige Strategie konzentriert.


    Aber das ist nur eine Stimme im Hintergrund, und das persönlichkeitsbesessene (sehr viel) längere Telegramm kommt vom Atlantic Council, der einen viel größeren Einfluss auf die Aktivitäten der USA und der NATO hat. So wie er vom Personalismus besessen ist, sind sie es auch.


    Was schlagen die von Personalismus Besessenen vor, um Xi loszuwerden? Nun, das ist etwas schwieriger als andere Fälle: Mit Bomben wurden wir Saddam und Qaddafi los, aber China ist zu stark. Wirtschaftliche Maßnahmen, wie selbst jemand, der so dumm ist wie Anonymous, erkennt, könnten den USA mehr schaden als China. Ohne Nostalgie (die USA müssen "die kollektive wirtschaftliche und technologische Überlegenheit bewahren"), Wahnvorstellungen ("Die Trennung von Russland und China in der Zukunft ist ebenso [kritisch]") und degradierte Prüfsteine ("die gegenwärtige regelbasierte liberale internationale Ordnung und, kritisch, ihre ideologischen Grundlagen, einschließlich demokratischer Grundwerte") ist die angebotene Strategie erbärmlich.


    Wir werden aufgefordert, "laserfokussiert" auf die Annahme zu sein, dass Xis sogenannte Ein-Mann-Herrschaft von vielen in China übel genommen wird; wenn ein Keil in die Führung getrieben werden kann, wird Peking zum glücklichen Vor-Xi-Zustand zurückkehren, wenn


    China war unter allen fünf Post-Mao-Führern vor Xi in der Lage, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten. Unter ihnen war China bestrebt, sich in die bestehende internationale Ordnung einzufügen, und nicht, sie nach Chinas eigenem Bild umzugestalten. Jetzt jedoch sollte die Mission der US-China-Strategie darin bestehen, China auf den Weg zurückzubringen, den es vor 2013 eingeschlagen hat - d.h. den strategischen Status quo vor Xi.


    Man fühlt sich an Napoleons Wahnvorstellung erinnert, dass Russlands Adlige von Alexander weggekeilt werden könnten, und an die ungebrochene Überzeugung, dass eine weitere gezielte Sanktion Putins Schergen dazu bringen wird, ihn hinauszuwerfen. Aber genug von Anonymous' Hirngespinsten - sie entbehren jeder Grundlage in der Realität: Die USA haben ihre Produktion schon vor langer Zeit nach China ausgelagert und werden sie nicht zurückbekommen, der Wokeism tötet ihr Bildungssystem, ihre Politik ist kaputt, ihr Militär verliert überall und merkt es nicht, ein Tsunami von Schulden hat sich aufgebaut. Das Absurdeste von allem ist, dass Washington nach Jahren der unnötigen Feindseligkeit gegenüber Russland keine Hoffnung hat, Moskau von Peking zu trennen. Und Xi Jinping ist nicht irgendein Schurke, der die Kontrolle an sich gerissen hat - er ist die Spitze einer robusten Pyramide.


    Die einzige Bedeutung dieser armseligen Bemühung ist, dass sie uns ein weiteres - und deprimierend einflussreiches - Beispiel für die merkwürdige amerikanische Besessenheit von Persönlichkeiten liefert - alles in den chinesisch-amerikanischen Beziehungen lief wie am Schnürchen, bis Xi kam. Aber eigentlich, und das weiß jeder, der die Realität sehen kann, ist China viel, viel mehr als nur ein Mann.


    China/Russland/Iran/Irak/insert-name-of-country war glücklich, seinen Platz in der regelbasierten internationalen Ordnung zu akzeptieren, bis dieser fiese Xi/Putin/Ayatollah/Saddam/insert-name alles veränderte; werde ihn los und alles wird sich von selbst regeln.


    Wann werden sie verstehen, dass es ein ganzes Land ist, nicht nur ein Typ?

    Ich bin früher täglich zur Börse gegangen, weil ich nirgendwo auf der Welt so viele Dummköpfe pro Quadratmeter treffen kann wie dort. (Kostolany)

  • es ist schlicht nicht möglich eine gesunde wirschaft mit langfristigem wachstum herbei zu drucken.

    Ich habe nie behauptet, dass dies langfristig möglich ist oder das der neue künstliche Wachstum auf gesunden Fundament gewachsen sein wird.


    Trotzdem werden wir , wenn auch einen künstlichen nie dawesen wirtschaftlichen Boom in Kürze in den USA sehen.


    Die langfristigen Folgen der Massnahmen der FED und der US Administration werden irgendwann verheerend sein.


    WANN dies jedoch eintrifft...steht in den Sternen. Vielleicht in 5, vielleicht in 10 , vielleicht in 20 Jahren.


    Das verschieben des Unausweichlichen wurde ja bisher exellent jeweils in die ferne Zukunft verschoben.
    Die FED hat dazu verschiedene Instrumente zur Verfügung.

    Untergangspropheten :


    Markus Krall 2019: MEGA CRASH Banken + Systemkollaps Herbst 2020 8|


    Jim Rogers 2009: Bitcoin is going to ZERO 8|



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