Verfall des Hegemon USA

  • Halte ich nicht für logisch…Gold ’performt‘ besonders gut gegen Zettel(währungen) in deren Ablauf-/Endphase. Und die kommt in der Regel nach zig-jahren. Also zu Beginn würde ich nicht komplett , aber viel auf ’Zettel‘ setzen… :rolleyes:

    D'accord.


    Mir ging es mehr um die "sichere" Konvertierung. Kommt nahtlos eine neue Zettelwährung... quasi über Nacht... Ohne vorheriges Wehklagen oder monatelange Verwerfungen , wo keine Staatswährung mehr genommen wird, wäre das der best case. Man kann danach über Banken ( Tier 1 Asset Gold) sofort Liquidität abrufen und die tief stehenden Preise nutzen. Die Banken werden es nehmen, weil sie das Rad wieder anschieben müssen, von dem sie leben.


    Würde es hingegen erst mal keine Nachfolgewährung geben, muss das zwar für die Bugs nicht zwingend schlecht sein. Aber es würde die Sache erschweren. Weil eben der Gaul noch nicht richtig gesattelt ist und sich alles in der Schwebe und in den Bankfeiertagen befindet.

  • Die Banken werden es nehmen, weil sie das Rad wieder anschieben müssen, von dem sie leben

    und die veräusserer radikal zur kasse gebeten werden!

    Die Angst vor dem Tod, ist der erste Schritt in die Sklaverei! (hui-buh)

    All tyrannies rule through fraud and force, but once the fraud is exposed they must rely exclusively on force! (Orwell)


    Rechtlicher Hinweis: Ihr könnt mich alle mal kreuzweise!

  • Auch wenn es neue Währungen gibt wird ein Anteil (Aktie) an Siemens ein Anteil an Siemens bleiben, egal wie die zugrundeliegende Währung dann heißt.

    In so einer Umstellungsphase musst du harte Assets besitzen:
    Aktien
    (Edel-) Metalle
    und ja, auch Immobilien

    Geld auf dem Konto oder in der Schublade geht gegen 0.

    KEINE PANIK !

  • und die veräusserer radikal zur kasse gebeten werden!

    Wer ein Rad wieder anschieben will, muss die Handbremse lösen. Sonst verliert er das Rennen bereits in der Startphase...


    Man wird sehen müssen, wer in diesem Moment am Ruder sitzt und ob sie Deutschland einen Kickstart verpassen oder aber den Motor abwürgen wollen. Gut gelebt haben sie alle sehr lange von Deutschland. Es ist anzunehmen, dass es da doch einige Interessierte gibt, die dies fortsetzen wollen.

  • Man wird sehen müssen, wer in diesem Moment am Ruder sitzt und ob sie Deutschland einen Kickstart verpassen oder aber den Motor abwürgen wollen.

    hängt meiner ansicht nach davon ab, wie weit sie mit dem abriss der BRiD noch kommen werden, wann und in welchen umfang die eudssr auseinander bricht und wie weit der finanzfaschismus bis dahin umgesetzt wurde (aktuelles stichwort z.b. auslandskonten).

    Die Angst vor dem Tod, ist der erste Schritt in die Sklaverei! (hui-buh)

    All tyrannies rule through fraud and force, but once the fraud is exposed they must rely exclusively on force! (Orwell)


    Rechtlicher Hinweis: Ihr könnt mich alle mal kreuzweise!

  • dachte Jahrzehnte der Osten hat sich befreit. Heute, bin ich mir zu 100% sicher, es war eine Orangene !

    Sehe ich nicht so:

    Die UdSSR war als Hegemonialmacht (für den Warschauer Pakt) am Ende!

    Das pseudosozialistisch-wannabe-kommunistische Halbweltreich zusammen zu halten hat mehr gekostet, als die UdSSR aus ihren "Kolonien" Nutzen ziehen konnte!

    --> der Zerfall war also einfach fällig wegen heruntergewirtschaftet - und das hat ja nicht nur die DDR sondern ALLE des großen Bruders beraubten osteuropäischen Regime betroffen und zum kippen gebracht!

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

  • Sehe ich nicht so:

    Die UdSSR war als Hegemonialmacht (für den Warschauer Pakt) am Ende!

    Das pseudosozialistisch-wannabe-kommunistische Halbweltreich zusammen zu halten hat mehr gekostet, als die UdSSR aus ihren "Kolonien" Nutzen ziehen konnte!

    --> der Zerfall war also einfach fällig wegen heruntergewirtschaftet - und das hat ja nicht nur die DDR sondern ALLE des großen Bruders beraubten osteuropäischen Regime betroffen und zum kippen gebracht!

    ganz genau, damals war es die UDSSR die die DDR ausgesaugt hat, heute sind des die Amis, Israel, die Mittelmeerstaaten, der Franzmann etc. die alle über ihre Verhältnisse leben und den Wirt aussaugen, nun ist der Wirt selbst absolut geschwächt. Ergo, gehen die Parasiten am geschwächten Wirt zu Grunde und reißen den Wirt mit in den Tod. Stirbt der Wirt allerdings zuerst, verreckt der Rest ebenfalls relativ zeitnah.

  • Man wird sehen müssen, wer in diesem Moment am Ruder sitzt und ob sie Deutschland einen Kickstart verpassen oder aber den Motor abwürgen wollen.


    Das Problem ist, dass dieses System inzwischen völlig durchsetzt ist nicht nur mir Opportunisten, sondern vor allem auch mit Leuten, denen durch die Dauerpropaganda der letzten 30 Jahre wirklich ins Gehirn geschissen wurde.
    Mit Überzeugungstätern.

    Die sind nicht reformierbar und sitzen überall.


    Das ist daher kein Vergleich mit dem Ende der DDR, sondern wenn man einen Vergleich will der halbwegs hinkommt, muss man das Ende des 3. Reichs nehmen.

    "Ihr solltet anfangen an Geistergeschichten zu glauben.... ihr steckt mitten in einer drin"

    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    Einige erschütternde Illusionen unseres schwindenden Imperiums


    "Jetzt, da die erhabene Rhetorik des 250jährigen Jubiläums über die Größe unseres Landes verblasst ist, ist es an der Zeit, sich der Realität des tatsächlichen Verhaltens unseres Landes zu stellen. Die USA gestalten sich als großzügiger und wohlwollender Weltführer, der die „regelbasierte Ordnung“ durchsetzt – ein irreführendes Konstrukt, das von globalistischen Eliten verwendet wird, um andere Länder zu schikanieren. :cursing: Die Regeln werden willkürlich an die Tyrannen angepasst und werden regelmäßig zu Vorwänden für militärische Aktionen gegen unkooperative Nationen gemacht. Kurz gesagt, es ist ein Schwindel, ungebunden von den Prinzipien und Idealen unserer Gründer.


    Fast täglich erleben wir ein gewisses Schauspiel, das die entsetzliche Korruption der Führung unseres Landes veranschaulicht. Die kürzliche Veröffentlichung von Anthony Faucis Tagebucheinträgen bestätigt den lang gehegten Verdacht auf die Covid-19-Erzählung, von der wir jetzt wissen, dass selbst Fauci selbst nicht vollständig glaubte. Denken Sie an die Millionen von Leben, die durch diese Korruption ruiniert und geschädigt wurden...


    Unsere Führung hat noch nicht einmal begonnen, an der Oberfläche der Schrecken zu kratzen, die durch die vielen geheimen - und potenziell illegalen - Biolabs entstanden sind, die auf der ganzen Welt verstreut sind, unterstützt durch Gelder, die oft unter dem Deckmantel der "nationalen Sicherheit" vor den Wählern verborgen sind. Die Fauci-Menge scheint tief in diese dunkle Welt verwickelt gewesen zu sein....


    Unsere ist keine „außergewöhnliche Nation“. Es ist nicht die „leuchtende Stadt auf einem Hügel“. Es sind nicht „tausende Lichtpunkte“. Nicht mehr. Es ist ein abnehmendes Imperium mit einem abnehmenden Militär - einem, das nicht in der Lage ist, seine Verbündeten zu schützen, aber dennoch versucht, jedes Land, das seine korrupten Eliten verärgert, zu schikanieren und zu schädigen.

    Amerikas Nahostpolitik ist nach wie vor eine Quelle der Schande. Die USA Finanzminister prahlt damit, die Währung des iranischen Volkes zu ruinieren, gegen das wir einen Angriffskrieg geführt haben. In Gaza hat Washington einen brutalen Angriff auf eine verletzliche Bevölkerung ermöglicht....


    Wir beobachten mit Schrecken, wie Chaos, Tod und Zerstörung derzeit von unserer „außergewöhnlichen Nation“ auf die Welt – und auf unser eigenes Land – gerichtet werden. Warum hat die zweite Trump-Regierung mindestens sieben Länder bombardiert und sich an hinterhältigen Bemühungen beteiligt, die politischen Systeme anderer zu schwächen und zu schädigen?.."

    Some Shattering Illusions of Our Declining Empire
    Americans are waking up to ugly truths.
    www.theamericanconservative.com


    "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft." Jesse Livermore, 20.Jh.

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Kommt nahtlos eine neue Zettelwährung... quasi über Nacht... Ohne vorheriges Wehklagen oder monatelange Verwerfungen , wo keine Staatswährung mehr genommen wird,...

    ...bringt das überhaupt nichts. Erst muss die alte Währung in der Hyperinflation verdampfen.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Das ist daher kein Vergleich mit dem Ende der DDR, sondern wenn man einen Vergleich will der halbwegs hinkommt, muss man das Ende des 3. Reichs nehmen.

    auch das haut nicht so wirklich hin, denn DER entscheidende unterschied zu heute liegt im gesamten zumeist wertewesten darin, dass es umgekehrt von oben = wohlhabend nach unten = armut geht und sich dabei jeder selbst der nächste sein wird, da es kein gemeinsam vereinendes ziel/sinn gibt.

    Die Angst vor dem Tod, ist der erste Schritt in die Sklaverei! (hui-buh)

    All tyrannies rule through fraud and force, but once the fraud is exposed they must rely exclusively on force! (Orwell)


    Rechtlicher Hinweis: Ihr könnt mich alle mal kreuzweise!


  • Das Problem ist, dass dieses System inzwischen völlig durchsetzt ist nicht nur mir Opportunisten, sondern vor allem auch mit Leuten, denen durch die Dauerpropaganda der letzten 30 Jahre wirklich ins Gehirn geschissen wurde.
    Mit Überzeugungstätern.

    Die sind nicht reformierbar und sitzen überall.


    Das ist daher kein Vergleich mit dem Ende der DDR, sondern wenn man einen Vergleich will der halbwegs hinkommt, muss man das Ende des 3. Reichs nehmen.

    Der Unterschied ist, dass die Überzeugung der heutigen Täter einzig und allein durch Konsum am Leben gehalten wird.


    Eine tatsächlich gefestigte Überzeugung im Sinne von Weltanschauung haben sie nicht. Beweise dafür haben wir in den letzten 5 Jahren genug gesehen. Linke laufen im Lockdowngleichschritt und rufen zu den Waffen...


    Man kann den heutigen Chargen also heute das völlige Gegenteil dessen verkaufen, was gestern gesagt wurde. Sie machen mit. Aber eben nur so lange, wie sie persönlich weiterhin oben auf der Suppe schwimmen. Mit hart wie Stahl und zäh wie Leder ist da nicht viel.


    Folglich werden sie bei der kleinsten Entbehrung umkippen.

  • ...bringt das überhaupt nichts. Erst muss die alte Währung in der Hyperinflation verdampfen.

    Schon klar. Der Ansatz war:


    Folgt direkt eine neue Währung innerhalb einer stabilen Verwaltung und halbwegs rechtssicheren Finanzströmen.


    Oder gibt es wie 45-49 erstmal ungeordnete Verhältnisse.


    Ersteres wäre der best Case.

  • Folgt direkt eine neue Währung innerhalb einer stabilen Verwaltung und halbwegs rechtssicheren Finanzströmen.

    Wieso sollte in einem stabilen Umfeld so ein Szenario eintreten? Dafür gäbe es keinerlei Notwendigkeit.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Die Demokraten verbergen ihren Sozialismus nicht mehr


    Ich schreibe schon seit Jahren über diesen Trend und wurde stets angegriffen, wenn ich darauf hinwies, dass die Demokratische Partei allmählich ihre traditionelle wirtschaftspolitische Basis aufgab und sich offen in Richtung Sozialismus bewegte. Sie müssen es nicht mehr verbergen. Die Wähler selbst sprechen es mittlerweile aus.


    Eine neue Umfrage von CBS News und YouGov ergab, dass 58 % der Demokraten eine positive Einstellung zum Sozialismus haben, während nur 32 % den Kapitalismus positiv sehen. Unter Demokraten mit Hochschulabschluss steigt die Zustimmung zum Sozialismus auf erstaunliche 71 %. Hier schreit nicht mehr nur Bernie Sanders am politischen Rand gegen Millionäre und Milliardäre an. Der Sozialismus ist innerhalb der Demokratischen Partei selbst beliebter geworden als der Kapitalismus.


    Dieser Wandel geschah nicht plötzlich im Jahr 2026. Bereits 2010 stellte Gallup fest, dass 53 % der Demokraten den Sozialismus positiv sahen. Bis 2018 war dieser Wert auf 57 % gestiegen, während die positive Einstellung zum Kapitalismus unter Demokraten auf 47 % gesunken war. Gallup merkte damals ausdrücklich an, dass die Demokraten dem Sozialismus mittlerweile positiver gegenüberstanden als dem Kapitalismus. Im Jahr 2021 sahen 65 % der Demokraten den Sozialismus positiv, verglichen mit 52 % beim Kapitalismus.


    Dann folgte eine weitere deutliche Verschlechterung. Gallup berichtete 2025, dass nur noch 42 % der Demokraten den Kapitalismus positiv sahen, während 66 % dem Sozialismus positiv gegenüberstanden. Die jüngste CBS-Umfrage stellt die Fragen etwas anders und sollte nicht als direkt vergleichbare Zeitreihe betrachtet werden, doch die Tendenz ist unverkennbar. Die Basis der Demokraten hat sich über mehr als ein Jahrzehnt hinweg zunehmend mit dem Begriff „Sozialismus“ angefreundet, während ihr Vertrauen in den Kapitalismus eingebrochen ist.


    Die Politiker haben dies nicht aus dem Nichts erschaffen. Washington hat das Vertrauen in den Kapitalismus zerstört, denn das, was wir heute haben, ist zunehmend gar kein freier Marktkapitalismus mehr. Der Staat bestimmt Gewinner und Verlierer. Banken werden mit Steuergeldern gerettet. Konzerne erhalten Subventionen. Der Kongress verfasst Steuergesetze, die niemand mehr versteht. Die Federal Reserve manipuliert die Zinssätze. Junge Menschen können sich kein Eigenheim leisten. Studenten beenden ihr Studium hoch verschuldet. Die Gesundheitskosten sind explodiert. Und dann erzählen Politiker einem 25-Jährigen, der sich keine Wohnung leisten kann, dies sei „Kapitalismus“. Den jüngeren Generationen wurde nie vermittelt, was der Sozialismus im Laufe der Geschichte tatsächlich hervorgebracht hat. Man lehrte sie, dass Sozialismus kostenlose Gesundheitsversorgung, kostenlose Bildung, bezahlbaren Wohnraum und höhere Steuern für Milliardäre bedeutet. Demokraten verbinden Sozialismus zunehmend mit staatlichen Dienstleistungen und Gleichheit statt mit staatlichem Eigentum an den Produktionsmitteln.


    Diese Unterscheidung ist wichtig, denn wenn Amerikaner sagen, sie unterstützten den „Sozialismus“, fordern viele nicht, dass Washington schon morgen jede Fabrik verstaatlicht. Sie reagieren auf ein Wirtschaftssystem, das ihnen ihrer Meinung nach keine angemessene Chance mehr auf sozialen Aufstieg bietet. Politiker nutzen diese Frustration aus, indem sie versprechen, der Staat könne all das leisten, was die Privatwirtschaft angeblich nicht geliefert hat.


    Wohnraum ist unter anderem deshalb unbezahlbar, weil Regierungen das Angebot einschränken, Bauvorschriften erlassen, Vermögenspreise in die Höhe treiben und den Kreditmarkt manipulieren. Hochschulbildung wurde exorbitant teuer, nachdem staatliche Garantien dazu geführt hatten, dass die Studiengebühren von marktwirtschaftlichen Zwängen entkoppelt wurden. Das Gesundheitswesen erstickt unter staatlichen Auflagen, Subventionen, Zulassungsbeschränkungen sowie einem undurchschaubaren Geflecht aus öffentlicher und privater Bürokratie. Und die politische Lösung lautet stets: MEHR STAAT.


    Auf diese Weise bewegen sich Republiken auf den Sozialismus zu. Es beginnt nicht damit, dass Panzer durch Washington rollen und jemand die Abschaffung des Privateigentums verkündet. Es beginnt damit, dass jede Generation ein weiteres Stück wirtschaftlicher Freiheit aufgibt, weil der Staat im Gegenzug Sicherheit verspricht.


    Betrachten wir die politische Entwicklung: Die Organisation „Democratic Socialists of America“ ist von rund 5.000 Mitgliedern im Jahr 2011 auf heute fast 130.000 angewachsen. Sozialistische und dem Sozialismus nahestehende Kandidaten sind keine Kuriositäten mehr, die auf wenige Universitätsbezirke beschränkt wären. Sie gewinnen Vorwahlen der Demokraten und zwingen das Parteiestablishment zum Handeln. Die gemäßigte demokratische Organisation „Third Way“ ist so besorgt, dass sie eine 15-Millionen-Dollar-Kampagne startet, um dem sozialistischen Flügel der eigenen Partei etwas entgegenzusetzen.


    Man gibt keine 15 Millionen Dollar aus, um etwas zu bekämpfen, das gar nicht existiert. Die sozialistische Bewegung versteht die wirtschaftliche Frustration jüngerer Amerikaner weitaus besser als das Establishment. Sie sehen Menschen, die enorme Mieten zahlen, die Heirat aufschieben, kein Eigenheim erwerben können, unter Studienkrediten leiden und erleben, wie Lebensmittel, Versicherungen und Stromkosten immer größere Teile ihres Einkommens verschlingen. Dann sagen sie: Der Kapitalismus hat euch im Stich gelassen, und der Staat wird das Problem lösen.


    Dennoch ist die breite amerikanische Öffentlichkeit diesen Schritt noch nicht gegangen. Eine neue Umfrage zeigt, dass der Kapitalismus von 46 % der Amerikaner positiv gesehen wird, während der Sozialismus auf 35 % kommt. Das ist eine wichtige Unterscheidung. Derzeit vollzieht sich dieser Wandel vor allem innerhalb der demokratischen Koalition; er ist kein Beleg dafür, dass die Vereinigten Staaten als Ganzes sozialistisch geworden sind.


    Was jedoch alle beunruhigen sollte, ist die Frage, wie sich die Lage beim nächsten wirtschaftlichen Abschwung entwickeln wird. Politische Systeme werden anfällig, wenn der Lebensstandard sinkt. Menschen befürworten keinen radikalen politischen Wandel, solange alles gut läuft. Sie wenden sich ihm erst zu, wenn das bestehende Establishment an Glaubwürdigkeit verloren hat und keine der beiden Seiten einen glaubhaften Weg zurück zu Wohlstand aufzeigt.


    Früher bestritten die Demokraten, dass sie sozialistisch würden. Dann nannten sie es „demokratischen Sozialismus“. Heute äußert sich eine deutliche Mehrheit der demokratischen Wähler gegenüber Meinungsforschern positiv über den Sozialismus, während sich kaum ein Drittel ebenso positiv über den Kapitalismus äußert. Irgendwann muss man den Menschen einfach glauben, was sie sagen.


    Die eigentliche Tragödie ist, dass Washington jene Bedingungen geschaffen hat, unter denen der unternehmerische Geist des Kapitalismus düster und unerreichbar erscheint. Der Sozialismus gewinnt nicht deshalb an Zulauf, weil er plötzlich eine brillante neue Wirtschaftstheorie entdeckt hätte. Er erstarkt, weil die Regierung das Vertrauen in das zerstört hat, was zuvor bestand.


    Quelle Martin Armstrong



    LG Vatapitta

  • Wieso sollte in einem stabilen Umfeld so ein Szenario eintreten? Dafür gäbe es keinerlei Notwendigkeit.

    Kann aber aus der Historie abgeleitet werden.


    1923 Hyperinfla und Verdampfung der Währung.

    Danach direkt anschließend Einführung der Rentenmark. Wer bis da hin sein EM durchgehalten hat, konnte dann damit in relativer Stabilität und noch funktionierendem Rahmen aus dem Vollen Schöpfen.

  • Kann aber aus der Historie abgeleitet werden.

    Da gab es mitnichten irgendeine Stabilität oder Rechtssicherheit, sondern Chaos pur.

    So wird es wieder werden und zwar noch übler, denn es wird kein auf einen Einzelstaat beschränktes Ereignis sein.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • didi


    Haben wir doch schon in den USA


    Amerika über alles, vor der Fahne wird morgens in der Schule strammgestanden und andere Länder werden ausgebeutet weil man hat das Recht als 'god's ohne country'


    Soviel zum Nationalismus


    Sozialismus noch nicht so richtig. Noch wird das Narrativ vom American Dream vom Tellerwäscher zum Millionär aufrechterhalten obwohl der Tellerwäscher mit seinem Gehalt nicht mehr die Miete zahlen kann ausser im Trailerpark


    Kein Wunder dass es dem Volk stinkt und viele nicht mehr hinter der Regierung stehen


    Aber solange Sprit und Strom billig ist und es im Walmart etwas gibt gibt es keine Revolution

    wer es schafft seine Wünsche zu begrenzen hat es leichter

Schriftgröße:  A A A A A