Allgemeine Sachlage bei Minenaktien

  • Also ich kapiere die heutige Schwäche nicht - bzw. ist ja mit -5% bei den Edelmetall-Indizes eher ein Crash.
    An Daten finde ich nur Folgendes: "....starke Zahlen aus dem US Einzelhandel im August und ein überraschend guter Frühindikator aus der Region Philadelphia". Und damit einhergehend die Angst, dass die Notenbank früher den monatlichen Ankauf von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren beenden könnte.


    Wer in Edelmetallen und Minenbetreiber investiert ist, kann sich in die Ecke stellen und schämen. Seit Anfang des Jahres zeigt uns jeder Anfänger am Aktien- und Kryptomarkt wie es zu laufen hat. Sehr sehr frustrierend.


    Klar halte ich auch durch, freue mich nahezu täglich über sehr sehr schöne Dividendenzahlungen - übrigens heute von Gran Colombia, Fresnillo und Barrick Gold.... trotzdem nervt mich dieser permanente Abverkauf von Qualitätstiteln.


    Muss leider noch ein paar Wochen warten, bis ich wieder "flüssig" bin und investieren/nachlegen kann. Hoffentlich passt mein Timing.

  • Irgendwie ruhig geworden die letzten Monate... aufgrund der Kursentwicklung aber irgendwo verständlich. Auch ich habe mir über den Sommer eine Pause gegönnt, wenngleich ich doch immer stiller Mitleser geblieben bin. Einige Trades und Umschichtungen habe ich vorgenommen. Auf den Herbst wird sich das jetzt wieder ändern - und das geht sicher nicht nur mir so. Meine aktuelle Einschätzung zur Marktlage unter Berücksichtigung der Korrektur seit dem vergangen Sommer möchte ich hier kurz wiedergeben. Wer mag ist herzlich eingeladen, vielleicht ein paar meiner Gedanken zu teilen.


    Insgesamt bin ich weiterhin optimistisch und orientiere mich am Verlauf der 1970er Jahre. Die zwischenzeitliche Korrektur dauerte bekanntlich damals etwa eineinhalb Jahre:



    Für mich das große Bild. Demnach könnte es also noch bis Januar oder maximal März 2022 ungemütlich bleiben. Nicht wenige im Charttechnikfaden halten Kurse von 1500 USD ja noch für möglich. Die Stimmung wäre dann wahrscheinlich auf dem absoluten Tiefpunkt. Mir persönlich hat die letzten Wochen gefallen, dass selbst einige alte Hasen allmählich pessimistisch werden. Sollte es jedoch Anfang 2022 noch immer nicht aufwärts gehen, werde auch ich meine Hoffnung begraben, so viel steht fest. Aktuell jedoch werde ich das Feld nicht räumen - viel zu groß sehe ich die Gefahr, zum richtigen Zeitpunkt nicht dabei zu sein. Die Uran-Minen haben es die vergangenen Wochen vorgemacht, der Anstieg wird wie wir es aus dem Sektor nicht anders gewöhnt sind, wieder steil sein. Januar 2016 oder April 2020 verdeutlichen das.



    Da wir hier im Minenfaden sind, möchte ich speziell hierzu nun meine Sicht seit vergangenem Sommer darlegen. Ich erinnere mich, dass wir im August 2020 hintereinander 14 oder 15 steigende Tage im POG hatten - historisch hatte es solch einen Anstieg nicht einmal in den 1970ern gegeben. Der RSI war bei 2000 USD deutlich überkauft, was mich zu einem Short bewogen hatte. Im Faden von @Nebelparder hatte ich dies gepostet. Wir schossen bekanntlich noch bis 2086 USD, die anschließende Korrektur nutzte ich vorzeitig zum Verkauf des Shorts auf Einstand, weil mich meine Courage verlassen hatte. Ich schreibe das, weil mir das in den letzten Jahren ganz selten passiert ist und mir in Erinnerung blieb, welche Euphorie zu diesem Zeitpunkt im Markt war. Spekulative Wetten mache ich immer dann, wenn der RSI mir deutliche Signale liefert. Dies bedeutet für mich oftmals nur einen Trade alle 3-4 Monate, die Trefferquote ist dann aber wirklich fantastisch. So auch bei den letzten kleinen Markterholungen über den Sommer 2021.


    Zurück zum Juli 2020. Wenn die Qualitätstitel bereits gut gelaufen sind, versucht man in der zweiten oder dritten Reihe Nachzügler ausfindig zu machen. Die letzten Boote, die von der Flut gehoben werden können. Ich kann mich erinnern, dass wir hier reichlich spekulative Explorer diskutierten, die sich innerhalb des vergangenen Jahres nun drittelten oder sogar noch stärker im Kurs nachgaben. Orefinders, Mistango, Stratabound, Patagonia Gold, Genesis Metals oder Red Lake Gold, Golden Goliath und Co im Red Lake District waren nur einige davon. Ähnlich wie Anfang dieser Woche bei den Uran-Minen konnte man wirklich alles kaufen - niemals ein gutes Zeichen, wenn Qualität keine Rolle mehr spielt.


    Die Frage, die ich mir heute rückblickend stelle, ist folgende: Sind die Minen, die deutlich nachgaben, wirklich zu unrecht gefallen, oder war hier teilweise einfach zu viel heiße Luft im Markt? Bei der Analyse meiner Watchlisten mit hunderten Unternehmen aus dem Minensektor muss ich mittlerweile sagen, dass die Kursverluste großteils völlig zurecht erfolgten. An einigen Beispiel möchte ich dies nachfolgend verdeutlichen. Aufgrund der begrenzten Zeichenanzahl musste ich hier einen Cut machen, da ich die Zeichenanzahl überschritten hatte. Meine Ergebnisse erläutere ich im nachfolgenden Beitrag.

  • Bei der Betrachtung der einzelnen Werte meiner Watchlist konnte ich demnach folgende Gründe für den teils massiven Absturz einiger Titel erkennen:


    Politische Risiken und Umweltauflagen
    Wer in Minen investiert ist nicht selten in Ländern engagiert, die gewaltige politische Risiken aufweisen. Einer unserer Favoriten, Torex Gold, musste dies anhand erpresserischer Methoden durch die heimische Mafia erfahren. Burkina Faso (Angriff auf die mittlerweile übernommene Semafo Gold - Mitarbeiter mussten hier mit dem Hubschrauber evakuiert werden) oder Mali mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen (Hummingbird Resources), vielfach aber einfach politische Verschiebungen wie zuletzt in Peru brachten dort etwa Aftermath Silver und Bear Creek Mining deutliche Bewertungsabschläge. Was das Thema Umweltauflagen betrifft, kam zuletzt Kore Mining in Kalifornien an seine Grenzen, Northern Dynasty in Alaska. Bei Atac Resources wird wohl niemals die Straße genehmigt, die für den notwenigen Abtransport gebraucht würde.



    Verwässerung (Dilution) durch die stetige Ausgabe neuer Aktien
    Was mir besonders missfällt ist die Art und Weise, wie innerhalb der Branche mit den Kleinaktionären umgegangen wird. Institutionelle Investoren haben es faktisch überhaupt nicht nötig, an der Börse einzusteigen, weil dies prinzipiell über die Ausgabe neuer Aktien in Form von Kapitalerhöhungen erfolgt. Dies wird uns gerne positiv als "Deal Financing" verkauft, was mir trotz der Sogwirkung einiger Großinvestoren wie etwa Eric Sprott schon immer missfiel. Zum einen erfolgt der Einstieg oftmals zu Kursen, die jenseits von Gut und Böse 30-40 Prozent unter dem aktuellen Marktpreis liegen. Garniert wird das Ganze noch durch Warrants, die mit Laufzeiten von 24 Monaten sämtliche Kursanstiege auch künftig ausbremsen. Denn oftmals werden Aktien am Markt verkauft um einfach zu den günstigeren Optionen den Bestand zu erhalten, was immer für Abverkäufe im Markt, gerade in Schwächephasen, sorgt. In Kanada etwa wird dieser Quereinstieg ja noch steuerlich mit 30% zusätzlich belohnt. Da ich seit Jahren innerhalb meiner Watchlisten alle sechs Monate die Anzahl der ausstehenden Aktien dokumentiere, fällt mir dies besonders auf. Es gibt kaum einen Explorer, bei dem die Anzahl der Aktien nicht um mindestes 50 Prozent erhöht wurde! Wer rechnen kann wird schnell merken, dass dies natürlich bei der Zugrundelegung einer anvisierten realistischen Marktkapitalisierung uns Kleinanleger massiv ausbremst. Hier nur ein paar Beispiele, die etwa auch Favoriten unseres Forums betreffen - alles binnen 18 Monaten:
    - Troilus von 62 auf 196 Millionen Aktien
    - Dolly Varden von 84 auf 130 Millionen Aktien
    - Spanish Mountain Gold von 140 Mio auf 330 Mio Aktien
    - Nighthawk Gold von 44 Mio auf 80 Mio Aktien
    - Kore Mining von 74 Mio auf 114 Mio Aktien
    - AbraSilver von 250 Mio auf 420 Mio Aktien
    - Turmalina von 40 auf 67 Mio Aktien
    ...
    Wie gesagt, nur ein kleiner Auszug. Denn es betrifft alle Explorer. Selbst bei Skeena ging die Aktienanzahl von 172 Mio auf 248 Mio hoch, wenn man den Reverse-Split mal herausrechnet. Mir ist bewusst, dass so die Exploration finanziert werden muss und die Projekte danach meist werthaltiger sind. Das WIE ist jedoch das Entscheidende. Ich möchte damit verdeutlichen, dass es dadurch einfach komplett unrealistisch wird, hier weiterhin von X-Baggern auszugehen, da sämtliche Anstiege ausgebremst werden, wenn sich die Aktienanzahl vervielfacht. Es ist eben ein Finanzierungsmodell, dass uns einfach aufgrund fehlender Kreditaufnahmen, die innerhalb des Minensektors oftmals völlig zu recht (das Geld wir bei Bohrungen schlicht vielfach nicht nur sprichwörtlich in den Sand gesetzt) als hochriskant eingestuft und mit zweitstelligen Zinssätzen erfolgen würden, auch Produzenten betreffen. Santacruz Mining hat so den Kauf der Zimapan Mine finanziert - nur bleiben dadurch natürlich erst mal weitere Kursanstiege aus. Wir müssen hier also lernen die Marktkapitalisierungen und nicht das Kursniveau als Vergleichsmaßstab heranziehen - und da sind viele Minen also selbst auf dem aktuell niedrigem Niveau noch deutlich teurer als in den Vorjahren. Innerhalb der Baisse-Jahre erfolgt dann nicht selten der Re-Split. Wem also die Inflationierung innerhalb des Finanzsystems als Betrug aufstößt und gleichzeitig in Explorern sein Geld als Wette gegen die allgemeine Inflation betrachtet, lügt sich in die eigenen Tasche.


    Was dringend notwenig ist, wäre ein Umdenken weg vom "Lieber Insti nimm Anteile, egal zu welchem Preis"- hin zu einem "Was bist du bereit zu zahlen, um dabei zu sein"-Denken im Sektor. Diese Art von Marketing beherrschen nur ganz wenige CEOs und CFOs - positive Beispiele sind hier ganz klar Great Bear Resources oder sogar Vizsla Silver, die damals Eric Sprott nach einem Anstieg von 400% noch deutlich über 2 Dollar pro Anteil hatten zahlen lassen und damit als einer von wenigen Explorern die Anzahl der ausstehenden Aktien klein halten konnte und zudem jeweils massive Bohrprogramme bis 2023 finanzieren konnten. Das aktuelle Kursniveau dankt es, bei beiden verhältnismäßig moderate Kursrückgänge, die ich als gesunde Korrektur auf dem weiteren Weg einstufen würde. Dies muss auch eines der entscheidenen Auswahlkriterien bei der Wahl eines guten Explorers sein: Laufende Bohrprogramme, die bereits finanziert sind.



    Spin-Outs
    Neuerlich kommt in Mode, dass noch so kleine Explorer Teilbereiche ausgliedern. Das mag bei Konzernen sinnvoll sein, bei Explorern halte ich das für äußerst zweifelhaft. Beispiele neben Great Bear Resources: Kore Mining, Vizsla (Copper), Kootenay Silver - ich könnte so weitermachen. Wie gesagt, halte ich bei Briefkastenfirmen, und nicht viel mehr sind das teils, für masslos, wenn am Ende dann ein illiquider Spin-Off von fünf Mio Can$ an der Börse nach gar nur im Depot verbucht wird. Der Wert des ursprünglichen Unternehmens verringert sich natürlich ebenfalls um den Wert des eventuell illiquiden Spin-Offs.



    Übernahmen und Delisting
    Dieser Abschnitt passt sehr gut auch in den Bereich politische Risiken, da es hier Überschneidungen gibt. Uns muss einfach klar sein, dass wirklich reizvolle Investments wie Highland Gold oder Transsiberian Gold Begehrlichkeiten wecken. Beide wurden mit minimalen Aufschlägen abgefunden, was mich ehrlich gesagt noch heute schmerzt. Zwar kein Verlust, aber entgangene Gewinne.



    Probleme innerhalb des Unternehmens
    Auch hier muss man ehrlicherweise sagen, dass es branchenbedingt zu Unabwägbarkeiten kommt, die den Unternehmenswert massiv beinträchtigen können und die AISC in der Folge massiv erhöhen. Einstürzende Wände oder der Eintritt von Wasser - Great Panther Mining kann hiervon ein Lied singen. Auch bei Equinox läuft seit der Fusion mit Leagold vieles nicht mehr so rund, was zuvor über Jahre das Management noch auszeichnete. Bei Pure Gold sieht es noch schlechter aus. Auch diese Abschläge sind stand jetzt gerechtfertigt.



    Kleine oder unwirtschaftliche Projekte
    Bei der Projektauswahl stellt sich für mich immer häufiger heraus, dass bei den immer stärker steigenden AISC Vorkommen von 1-2 Mio Unzen nicht wirtschaftlich abbaubar sind. Besonders, wenn diese mehr als 100 Kilometer vom nächstgrößeren Projekt eines potentiellen Übernehmers entfernt liegen. Einzig das direkte Angrenzen an einen größeren Player kann hier noch genannt werden - Straßen und technisches Equipment von mehreren hundert Millionen Dollar an CAPEX lohnen sich einfach nicht für einen erzielbaren Gesamtumsatz von 1-2 Milliarden Dollar. Daher ist die Bewertung pro Unze von teils 4-5 Dollar durchaus gerechtfertigt, wenn diese nicht abgebaut werden können. Ich befürchte Genesis Resources wird dieses Schicksal ereilen, Atac Resources mit einer Lage im Nirvana sowie weitere Projekte, die jetzt schon mit dem Hubschrauber angeflogen werden, ebenso.




    Ich denke anhand der obigen Beispiele wird deutlich, dass die Kursabschläge teils völlig zu recht erfolgten. Dies verdeutlicht eindrucksvoll die Tatsache, dass es trotz der schweren Börsenphase nach wie vor genügend Gewinner gibt, die nicht nur von vorübergehender Euphorie (Neufundland-Spekulationen im Mai 2021) getrieben werden und danach wieder in sich zusammenfallen. Als positive Beispiele, die seit letztem Jahr sogar zulegen konnten und sich gerade höchstens in einem kurzen Verschnaufen vor neuerlichen Anstiegen befinden, sind viele Minenwerte, in die @Nebelparder konsequent in seinem Wikifolio investiert. Auch Kirkland Lake Gold konnte sich nach den Querelen der Übernahme nun wieder auf alte Höhen heranpirschen und wird im nächsten Jahr IMHO darüber ausbrechen. K92 Mining oder Perseus Mining sowieso. Gute Bohrergebnisse werden weiterhin belohnt - Newfoundland Gold, Eskay Mining oder Chalice Gold verdeutlichen dies im Zuge völliger Neubewertungen. Insbesondere Royalities und Schwergewichte wie Zijin Mining, Newmont Mining oder Polyus haben jedes Depot gut durch die aktuelle Phase gelenkt. Klar ist, dass wir uns derzeit in einer Verschnaufpause befinden. Abschläge von 20-30 Prozent vom Hoch sind für mich daher völlig normal und kein Grund zur Sorge. Das blende ich aktuell aus. Bei ausgewählten kleineren Titeln bieten sich hier vielversprechende Kaufgelegenheiten. Für mich gehören hierzu etwa Mandalay Resources, Calibre Mining oder auch Silverlake Resources.


    Sollten wir das Glück haben, spätestes im kommenden Jahr in den erneuten Genuss der euphorischen Phasen zu kommen, wird die Flut auch hier alle Boote erneut anheben und uns hohe Kursgewinne bescheren. Das Bewusstsein, diese jedoch zu erkennen, die Wellen zu reiten und auch rechtzeitig auszusteigen, sollte spätestens dann vorhanden sein. Qualität setzt sich am Ende letztlich immer durch und die gilt es, langfristig ausfindig zu machen

    • Offizieller Beitrag

    Für diesen äusserst wertvollen und aufwändig recherchierten Beitrag solltest du 5 Likes erhalten können!


    :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Möge es das Fussvolk beherzigen!


    LF

  • auch von mir ein rechtherzliches DANKESCHÖN @matthiasch !


    den Schusssatz möchte ich hier noch einmal gerne aufnehmen und doppelt unterstreichen


    ..... Das Bewusstsein, diese jedoch zu erkennen, die Wellen zu reiten und auch rechtzeitig auszusteigen, sollte spätestens dann vorhanden sein......


    ich bin kein Freund sich in Minen zu verlieben und zu einem bestimmten Zeitpunkt steige ich mit Gewinnen aus
    oder gehe mit minimalen Verlust wieder raus.
    Das hat mir die letzten Jahre den Arsch gerettet


    anders sieht es natürlich beim geliebten physischen Bestand aus: da trennt man sich nicht so leicht von seinen Gold Lieblingen :thumbup:

  • Klasse! Vielen Dank @matthiasch. [smilie_blume]


    Du hast die Risiken klasse zusammengefasst.
    Immerhin gibt es einen Thread für politische Risiken, der gut frequentiert wird.


    Und ich erinnere mich an das Wort Hubschrauber-Index, das mir einfiel als in der Präsentation eines Explorers ein Hubschrauber abgebildet war.


    Vor längerer Zeit habe ich die Shares von Troilus mit Verlust verkauft, obwohl das Unternehmen im Thread sehr gelobt wird. Dass sich die Aktienzahl in 18 Monaten so vermehrt hat, hatte ich nicht mitbekommen. Ich frage mich wie TLG die Flüsterschätzungen an Unzen bei den Bohrergebnissen erreichen will.


    In Zukunft werde ich bei Postings zu den Minen immer die aktuelle Aktienzahl nennen.


    Auch bei CCW gibt es ständig Verwässerungen.


    Jetzt schaue ich erst noch mal in mein Depot. ;)



    Matthiasch, zuerst habe ich mir deine alten Postings noch einmal angesehen. :thumbup:


    Im Explorerfaden hattest Du am 16.07.21 geschrieben:

    Bei den Bohrergebnissen halte ich das weiter für möglich, gegen den allgemeinen Markttrend. Bewertung bei jetzt 23 Mio Can$ und etwa 11 Mio Can$ Cash. Hab eben nochmals zugekauft, der Anstieg von 30% spiegelt die News in keinster Weise wieder.

    Danke für diese Liste. Sind in letzter Zeit alle kräftig unter Druck gekommen, so dass es jetzt eine zweite Chance gibt. Bei Marktkap. unter 10 Mio. C$ wird es sehr schwierig an Kapital für die Exploration zu kommen.
    Dank auch an @Popeye82, für seine Beiträge. - Ich war auch mal wegen Streit mit Edel gesperrt. :whistling: Er ist nicht nachtragend. =)


    Kapitalerhöhungen bei den 5 Werten sind derzeit sehr unwahrscheinlich. Gibt es noch ausstehende Bohrergebnisse, bzw. eine ordentlich gefüllte Kasse bei einem von den Werten?
    Volcanic mit Silvercorp an der Seite kann man auf dem Niveau anfassen. Muss ich mir noch ansehen.



    LG Vatapitta

  • :thumbup: :thumbup: :thumbup: für Mathiasch....was sage ich immer......nur von Lupo


    geprüfte Explorer ins Nest.....leider nur ASX...ich mag die Cannucks nicht so.


    cu DL....der einzige Explorer den ich kannte der sauber blieb....war TBR.ASX.....und da war ich in den Top ten mit Siegel jahrelang zu sehen

  • Zunächst einmal Danke für eure positive Resonanz! Ich war gestern dann irgendwie im Flow und hatte seit längerem auch wieder das Bedürfnis, ein bisschen was im Forum zu posten - am Ende profitieren wir ja alle auf irgendeine Art und Weise von der Vielfalt der unterschiedlichen Meinungen.



    @vatapitta
    Bei den fünf Explorern, die du aus meinem damaligen Post zitiert hast, hat sich seitdem einiges getan. Teilweise sind die laufenden Bohrprogramme ja abgeschlossen. Mein Top-Favorit hat sich herauskristallisiert: Volcanic Gold. Muss hier aufpassen, dass ich nicht allzu euphorisch werde, aber die Bohrergebnisse garniert mit der überaus erstaunlichen Cashreserve für weitere Bohrprogramme lassen aufhorchen. Bin hier seit 0,40 Can$ dabei, es ging auch nach der Verkündung sofort über 0,60 Can$ - aber die allzu schlechte Marktlage hat auf den Kurs gedrückt. Ist eben auch etwas Glücksache - erinnert alles etwas an Vizlsa Resources damals, die hatten den Börsentrend auf ihrer Seite. Ich nutze die aktuelle Marktphase, um immer mal eine Schippe nachzulegen. VG hat ja einen eigenen Thread mittlerweile, passt da dann sicher besser als hier. JV mit Radius Gold und wie gesagt Silvercorp im Nacken, die halten ein Fünftel aller Aktien.


    Bei Metallis Resources als direktem Nachbar im Eskay Creek zu Eskay Mining dürfte die nächsten 2-3 Wochen weitere Ergebnisse aus dem Bohrprogramm melden. Auch hier nach wie vor noch Cash für wahrscheinlich ein weiteres Drilling vorhanden - erste Bohrergebnisse im Mai waren ja auch hier sehr vielversprechend, wobei eindeutig noch nachgelegt werden muss. Diskussion im Faden zu Eskay Mining. Vielleicht gibts ja eine kleine Seabridge - das JV von TUD, Teuton und American Creek macht dort ja ebenfalls ordentliche Arbeit. Metallis derzeit mit einem Zwanzigstel von Eskay Mining oder des angesprochenen JV bewertet.


    Bei Genesis Metals kamen die letzten Ergebnisse vergangene Woche - das war leider nichts. Allerdings auch hier noch etwa 3 Mio Can$ Cash plus neue Ressoucenberechnung im Newsflow. Lasse ich jetzt einfach laufen - Marktkapitalisierung 8 Mio$.


    Bei Golden Goliath hat man im wahrsten Sinne des Wortes auf Sand gebohrt. Wohl doch mehr Marketing und damit Schein als Sein. Geld dürfte so gut wie keines mehr vorhanden sein. Auf ceo.ca gab es Häme, ob wir hier eher Explorationsexperimente für Anfänger finanzieren. Insgesamt kommt seit Great Bear im Red Lake überhaupt nichts mehr. Sowohl BTU Metals als auch GoldON mit damals einem anfänglichen Treffer mittlerweile mausetot. Ähnlich auch MacDonald Mines, wobei die etwas weiter außerhalb liegen. Hier gab es mal 300-400g/T über 3 Meter mit mehreren Abschnitten, klingt aktuell wie aus einer anderen Welt beim derzeitigen Kursniveau. Red Lake Gold macht nach wie vor keine Anstalten, überhaupt zu explorieren. Immerhin noch auf Einstand. Hab die Position bei Golden Goliath mittlerweile veräußert und das Restgeld in Argo Gold getauscht - hier sollten die nächsten 1-2 Wochen ebenfalls Ergebnisse kommen. Ein weiterer Nachbar von Great Bear. Argo Gold hatte wie MacDonald Mines ebenfalls Bought Deals von Sprott - hab hier bei Argo mein Geld im Fall der Fälle also nicht alleine versenkt und bin in guter Gesellschaft. Portofino Resources und Dixie Gold switchen immer mal wieder Richtung Lithium / Uran / seltene Erden - kann man von halten, was man möchte... Portofino dürfte demnächst sein Bohrprogramm bekanntgeben. Pegasus Mining springt seit letzter Woche an, @cadafi begleitet die hier ja etwas. War die ehemalige Pistol Bay auf Fredart Creek, JV mit Infinite Ore.


    Halte außerdem noch Heliostar, ehemals Redstar. Auch hier mit aktuellem Bohrprogramm und mehr als ausreichend Cash. Gefällt mir außerordentlich gut, bin auch erst vor einer Woche eingestiegen.


    Insgesamt investiere ich in alle Explorer in Summe nicht mehr als 20% meines Gesamtkapitals, welches ich für den EM-Sektor vorgesehen habe. Es bleibt eben doch eine Wette. Bis auf Volcanic also mehr Spielgeld - nicht dass sich hier jetzt einer in die Vollen stürzt.


    @PatroneLupo
    Meinst du? Also wenn ich mir die AusGold´s, Oklo´s,Red 5´s und Troy´s dieser Welt so anschaue - die Aussies gehen bei der Anzahl ausstehender Aktien ja sogar liebend gerne in die Milliarden... ;(

  • Matthiasch:
    Verwässerung (Dilution) durch die stetige Ausgabe neuer Aktien


    Bei Ausgabe zusätzlicher Aktien und Verpulvern dieser Einnahmen mag das zutreffen.


    Bei Troilus (Verdreifachung der ausgegebenen Aktien innerhalb von 18 Monaten) könnte das auch gute Gründe haben..
    Mit der Ausgabe zusätzlicher Anteile haben die doch erhebliche Aufkäufe, also Investitionen getätigt, welche sonst nicht möglich gewesen wären. Das waren doch demnach keine Verwässerungen, sondern die zusätzlichen Aktien sollten eigentlich durch die zusätzlichen Einnahmen, bzw. dem zusätzlichen Besitz gedeckt sein.
    Sollte man meinen..


    Ohne diesen Guru, und dessen Prognose werten zu können, bzw. zu wollen.., sieht der die Troilus Situation krass positiv:


    https://walletinvestor.com/sto…xmd-stock-prediction#open


    Grüße
    Magor


  • Hi @Magor


    Letztlich geht es an der Börse immer um die Steigerung des Asset Value - dies ändert langfristig dennoch nichts an der Tatsache, dass für Altaktionäre eine Kreditaufnahme, Royalityvereinbarungen & Co. besser sind als die Ausgabe neuer Aktien, bei der man selbst nicht teilnehmen kann. Du wirst mit einer derartigen Management-Strategie niemals die Kursgewinne erzielen können, die man sich von "seiner" Great Bear oder Kirkland erhofft. Die Beute teilt sich einfach künftig auf wesentlich mehr Aktien auf. Ich habe mir unzählige Beispiele angesehen - ich glaube der Altmeister des Value Investing, Benjamin Graham, hatte dazu ein eigenes Kapitel. Great Bear hat noch immer lediglich etwas über 50 Millionen Aktien. Ist ein einfaches Rechenbeispiel, vielleicht mache ich mir nächste Woche ja mal die Mühe.

  • Rückblick KW 37/2021

    • Goldpreis fiel im Vergleich zur Vorwoche um 1,7% von 1786 auf 1755$/oz
    • Silberpreis fiel im gleichen Zeitraum um 5,8% von 23,70 auf 22,33$/oz
    • GSR stieg um 4,3% von 75,4 auf 78,6

    In der 37. KW schlossen 19 Produzenten im Plus (im Vgl. zur Vorwoche), 2 unverändert und 22 im Minus. Eine Verteilung die ich so angesichts des Gold- und Silberpreisrückgangs nicht gleich erwartet hätte. Im Durchschnitt verloren die 43 von mir beobachteten Produzenten auch nur 0,1% im Vergleich zur Vorwoche. Das ist für mich ein Zeichen, dass die Miner nicht (mehr immer) jeden Goldpreisrückgang in der breiten Masse mitmachen, da sie bereits in den Vorwochen deutlich an Federn gelassen haben.


    Hier die 10 größten Wochenverlierer (der von mir beobachteten Produzenten):

    1. Galiano Gold 0,69$ (-14,6%)
    2. Hecla Mining 5,58$ (-7,8%)
    3. Calibre Mining 1,41C$ (-6,0%)
    4. Sibanye 13,23$ (-5,8%)
    5. Barrick Gold 18,36$ (-5,1%)
    6. Regis Resources 2,06 A$ (-4,2%)
    7. Kinross 5,48$ (-4,0%)
    8. Agnico-Eagle 53,23$ (-3,5%)
    9. Anglogold Ashanti 14,78$ (-3,3%)
    10. Newmont 55,22$ (-3,1%)

    fettmarkiert = neues 52 WT


    Wer es ultra-spekulativ mag und langfristig auf bessere Zeiten wetten will, könnte sich mal Galiano Gold anschauen, dort sind die AISC aktuell höher (FY21: 1350-1450$/oz) als erwartet. Heißes Eisen. Ansonsten bieten sich die Majors an: Barrick, Kinross, Agnico und Anglogold, die in der 37.KW alle ein neues 52 WT markiert haben.


    Zu den größten Wochengewinnern zählten: Gran Colombia 5,25C$ (+13,6%), Oceanagold 2,42C$ (+8,5%), Iamgold 2,33$ (+7,9%), Equinox Gold 7,15$(+5,8%) und Perseus Mining 1,505A$ (+4,5%).


    Der Silberpreis musste im Vergleich zur Vorwoche kräftig abgeben. Wie man versuchen kann davon zu profitieren? Gestaffelte Käufe von physischen Silber. Nicht All-In bei 22$, aber mal einen Fuß in die Tür stellen, und falls es weiter abwärts gehen sollte, den nächsten Fuß bei z.B. 20$. Das kann ja dann jeder nach seinen persönlichen Präferenzen entscheiden.

  • Sibanye 13,23$ (-5,8%)

    Anmerkung dazu:
    Der Rückgang entspricht ziemlich genau dem Dividendenabschlag, von daher ist es hier kein "echtes" Minus.


    Allgemein ist weiterhin auffällig, dass viele starke Seniors unter die Räder gekommen sind und problembehaftete Minen gegen den Trend gestiegen sind. (z.B. Iamgold, Equinox)


    --


    Dann noch ein Kommentar zur hervorragenden Analyse von @matthiasch:
    Rein theoretisch sind Verwässerungen ja erstmal neutral. Das zusätzliche Kapital ist ja genausoviel wert und wenn es gewinnbringend eingesetzt wird, dann kann daraus sogar ein Gewinn für die Altaktionäre werden. Soviel zur Theorie, die man in der Praxis leider kaum findet. :(
    Erschwerend kommt hinzu, dass die Verwässerungen oft zu Konditionen deutlich unter Marktpreis stattfinden, was eine Frechheit ist. Da ist das neue Kapital schon ab Tag 1 ein Verlust für die Altaktionäre. Verhindern kann man sowas am besten, indem man in finanzstarke Minen investiert, die keine Kapitalerhöhungen nötig haben. Idealerweise sogar Unternehmen, die durch Aktienrückkäufe ihre umlaufenden Aktien reduzieren.
    Grundsätzlich bin ich zwar kein Freund von Aktienrückkäufen, weil es i.d.R. ziemlich einfallslos ist, allerdings ist es im derzeitigen Umfeld der krassen Unterbewertung (die zwar zum Teil berechtigt ist, zum anderen Teil aber auch nicht), dennoch sinnvoll ist.
    Da gibt es aber nicht viele Unternehmen. Beispiele wären Kirkland Lake Gold oder Dundee Precious Metals.
    Die meisten anderen Minen sind immer noch damit beschäftigt, ihre Bilanzen zu sanieren und können sich diesen Luxus daher (noch) nicht leisten.


    Abhängigkeit vom Goldpreis:
    Problematisch sehe ich ganz allgemein nicht nur einen sinkenden, sondern auch einen seitwärts laufenden Goldpreis.
    Die Inflation schläft gerade brutal zu, d.h. die AISC werden auf breiter Front steigen, selbst bei den besten Minen. Wenn der Goldpreis das nicht ausgleicht, dann ist es nur logisch, dass die Minen wie Zombies dahinsiechen.


    Thema ESG:
    Ob sinnvoll oder nicht, die Welt ändert sich in diesem Punkt gerade massiv.
    ESG tritt immer mehr in den Fokus, was weitaus mehr als nur den Klimaschwindel beinhaltet. Das Thema wird von den Minen bisher noch ganz unterschiedlich angegangen. Die meisten interessiert es nicht sonderlich. Ich denke aber, dass das in Zukunft wichtig sein wird, weil immer mehr Fonds und Vermögensverwalter auf sowas achten. Wenn Interesse besteht, dann kann ich mal zusammenfassen, wie diverse Minen dazu aufgestellt sind.

  • Hi @Magor


    Letztlich geht es an der Börse immer um die Steigerung des Asset Value - dies ändert langfristig dennoch nichts an der Tatsache, dass für Altaktionäre eine Kreditaufnahme, Royalityvereinbarungen & Co. besser sind als die Ausgabe neuer Aktien, bei der man selbst nicht teilnehmen kann. Du wirst mit einer derartigen Management-Strategie niemals die Kursgewinne erzielen können, die man sich von "seiner" Great Bear oder Kirkland erhofft. Die Beute teilt sich einfach künftig auf wesentlich mehr Aktien auf. Ich habe mir unzählige Beispiele angesehen - ich glaube der Altmeister des Value Investing, Benjamin Graham, hatte dazu ein eigenes Kapitel. Great Bear hat noch immer lediglich etwas über 50 Millionen Aktien. Ist ein einfaches Rechenbeispiel, vielleicht mache ich mir nächste Woche ja mal die Mühe.

    Hallo @matthiasch
    Danke für Deine fachlich sicher fundierte Antwort!
    In der Tiefe, wie Du, kann ich -schon mangels Zugang zu entsprechenden Informationen- garnicht analysieren.
    Chapeau, danke für Deine Mühe, und dafür, daß Du Deine Erkenntnisse teilst!


    Du schreibst:
    "Für Altaktionäre wären Kreditaufnahmen etc. besser.."
    M. E. allerdings nur, wenn sie die bekommen (insbesondere kleinere Unternehmen) und dafür u. U. schlechte Konditionen akzeptieren..


    "Die Beute teilt sich einfach künftig auf mehrere Aktionäre auf..."
    wäre die Beute bei gut investierten Einnahmen durch die Ausgabe weiterer Aktien denn nicht entsprechend größer?


    Grüße
    Magor

  • Hi @Magor


    Gegenfrage: warum sollte die Beute durch die Ausgabe neuer Aktien größer sein als bei Kreditaufnahme? Die Mittelverwendung bleibt hinsichtlich der Mittelherkunft doch ein unveränderter Parameter.


    Du hast aber richtiger Weise das eigentliche Problem aufgegriffen - für zu kleine Explorer bleibt die Türe meist geschlossen, es gibt zumeist keine andere Möglichkeit als die Ausgabe hunderter Millionen Aktien zu 0,05$. Deshalb schrieb ich auch in meinem Beitrag, dass für mich nur Explorer in Frage kommen, deren Exploration durchfinanziert ist und eine gesunde Struktur ausgegebener Aktien vorliegt. Ich bin ja nicht prinzipiell gegen die Ausgabe von Aktien, geht ja bei Explorern auch nicht anders - die Frage ist nur das wie. Darauf gehe ich gleich näher ein.


    Deswegen muss und bleibt es oberste Priorität des Managements, sorgsam die Finanzierung abzuwägen und vor allem auch strategisch vorzugehen. Grob zusammengefasst bedeutet das:


    1. verfügbare Finanzmittel sorgsam (nicht für Managementgehälter) aber mit Nachdruck (Zeit ist Geld) verwenden
    2. höhere Kurse nach erfolgreicher Exploration für die Ausgabe neuer Aktien verwenden (nicht verschenken)


    Die beiden oben erwähnten Beispiele:


    Great Bear Resources -> 33 Mio Can$ bis zu 17 Can$ pro Aktie
    https://ceo.ca/@newswire/great…l-private-placement-b804e


    Vizsla (Resources) Silver -> 30 Mio Can$ 1,87 Can$ und Warrants zu 2,40 Can$
    https://ceo.ca/@newswire/vizsl…ribed-c30-million-private



    Beide mit Ausgabe neuer Aktien über dem damals aktuellen Börsenkurs und 500% über dem 52-Wochen-Durchschnitts-Kurs - Chapeau an das Management. Hier haben IMHO die Manager den 30%igen Steuervorteil der Instis in den Gesprächen als Argument für sich genutzt.Zudem keine kleinen Beträge, damit kann man eine Weile explorieren. Und der Kleinaktionär, der rechtzeitig vor den guten Bohrergebnissen positioniert war, profitiert auch von seinem Investment und wird kaum verwässert.

  • Also ..ich erklärs euch mal....da ist einer aus der Minenbranche.....und 2-3 Kumpels.....die legen etwas seed capital zusammen....gründen ne company.....haben da so 100 %....dann wird ein Projekt gesucht.....derjenige erhält noch aus dem Aktienpool was oder Geld und options.
    Jetzt wird ein prospect gemacht und der Mantel an die Börse gebracht.


    Und jetzt kommt es.....sind die Kerle gut....gibts Geld und ein Broker steigt mit ein....und es wird begonnen Geld via Platzierung für ein Bohrprogram zu holen......den Rest kennt ihr..


    Was glaubt ihr wo ihr steht wenn ihr da einsteigt????


    cu DL.....ich war des öfteren bei seed capital dabei

  • Das ist ja erstmal nix neues und nicht nur in der Minenbranche so … Dazu gehört aber nicht nur das passende Kleingeld sondern entsprechend auch Vitamin B …


    Die nächste Chance ist dann sicherlich über ein Broker vor der Ipo…


    Grundsätzlich kann man sagen, umso früher umso besser die Konditionen … die Kumpels die die Firma Gründen gehen eher selten bis gar nicht mit Minus raus …


    Aber was hat das mit der geschilderten Aussage zur Finanziellen Position eines bestehenden Explorers zu tun?


    Grüße

  • Platzt in China die Immobilienblase? Einer der größten Immobilienkonzerne "China Evergrande" kann seinen Zinsen nicht mehr zahlen und steht mit 300 Mrd. $ in der Kreide. Die Unsicherheit ist groß. Wie wird der chinesische Staat darauf reagieren? Rettung oder Kreditausfall? Könnte das die Anleger in den "sicheren Hafen" Gold treiben, oder gehen sie raus ins Cash?

    • Dax: größter Kursrutsch seit 2 Monaten
    • Preise für Kupfer und Eisenerz brechen ein

    https://de.finance.yahoo.com/q…?p=3333.HK&.tsrc=fin-srch
    https://www.manager-magazin.de…da-473f-be11-5fa1114cfa88
    https://www.n-tv.de/mediathek/…ucht-article22814716.html

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