Die Verantwortlichen werden m.M.n. die Bank krachen lassen, aber nicht deren Einlagen, im Hintergrund wird schon an einer Lösung gestrickt. Würde mir morgen (vorbörslich) einen kleinen Ausverkauf wünschen, damit ich mich noch rechtzeitig positionieren kann. Aber ich vermute, dass bis dahin schon eine Lösung auf dem Tisch liegt. Die spannendste Frage bei all dem Hickhack ist, wie sich die FED mit ihrer Zinspolitik nun positionieren wird. Ich denke eine Erhöhung von 50 BP ist nun sehr unwahrscheinlich geworden, vielleicht noch einmal 25 BP und danach keine Erhöhungen mehr oder sie steigen richtig in die Eisen und verzichten bei der nächsten Zinsentscheidung gänzlich auf eine Erhöhung, wobei sie sich dann ziemlich unglaubwürdig machen würden, was die Bekämpfung der Inflation angeht. Gold könnte von einer Verlangsamung des Zinstempos profitieren. Das Alternativszenario ist, dass die Einlagen der SVB nicht gerettet werden (und die FED weiter an ihrer Zinspolitik festhält),
dann hätten sie den Knall nicht gehört und Gold wäre kurzfristig als sicherer Hafen wieder gefragt. Es wird eine heiße Woche: Montag SVB, Dienstag US-Inflationsdaten für den Februar…sollten die Einlagen der SVB in einer größere Bank (Fonds) übergehen, dann rechne ich tendenziell eher mit steigenden Kursen…aber das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden, welches Szenario er am wahrscheinlichsten hält, alles nur meine persönliche Meinung, keine Aufforderung zum Kauf o.ä.
gehört zwar nicht in DIESEN Thread rein, aber zum Abschluss des Themas anbei ein Auszug soeben T_online:
Wenige Stunden zuvor
Bericht: Silicon Valley Bank zahlte kurz vor Kollaps Boni aus
Die in Schieflage geratene US-Bank SVB soll kurz vor Bekanntwerden der Probleme noch Boni ausgezahlt haben. Das Finanzunternehmen ist von der Regierung geschlossen worden.
Die kalifornische Silicon Valley Bank (SVB) hat einem Medienbericht zufolge kurz vor ihrem Kollaps noch Jahresboni ausgezahlt. Berechtigte Mitarbeiter des Geldhauses hätten wenige Stunden vor der Schließung durch die US-Regierung ihre Leistungsprämien erhalten, berichtet die US-Nachrichtenwebseite Axios am Samstag.
Die auf die Finanzierung von Tech-Startups spezialisierte SVB wurde am Freitag von den Aufsichtsbehörden dicht gemacht, nachdem ihre Aktien am Donnerstag an der Wall Street einen Rekord-Tagesverlust verbucht und damit Börsenwerte von rund 80 Milliarden Dollar ausgelöscht hatten. Nach einem Bericht von Bloomberg soll der CEO der Bank, Greg Becker, zwei Wochen vor dem Kollaps Aktien im Wert von 3,6 Millionen Dollar (3,37 Milionen Euro) verkauft haben. Der Finanzdienst berichtete auch, dass die Federal Deposit Insurance Corp. und die US-Notenbank erwägen, einen Sicherungsfonds zu schaffen. Dieser würde es den Aufsichtsbehörden ermöglichen, mehr Einlagen bei Banken zu sichern, die nach dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank in Schwierigkeiten geraten.
++++++++++
![]()
Am Ende eines Tages ist ES wie es IST: es zählt keine Moral, nur das Business und die Gier
daher: jeder muss sein Glück selbst in die Hand nehmen und gebe Dein Geld nie aus der Hand ![]()