Folgen der Globalisierung
Nur rund 8600 Elektroingenieure entlassen die Hochschulen in diesem Jahr auf den Arbeitsmarkt, der sie wie ein Schwamm aufsaugen wird. Diese aus eigener Kraft ausgebildeten sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn gebraucht würden laut VDE-Berechnungen allein in diesem Jahr insgesamt voraussichtlich knapp 20.000, mit steigender Tendenz
Beim Arbeitsmarkt wurde einfach per Globalisierung das Preisbestimmungsgesetz durch Angebot und Nachfrage ausgeschaltet. Schuld daran sind die Großkonzerne, die teures Engineering lieber Billig-Ingenieuren aus der 3.Welt übergibt und damit intern die Löhne bei den Ingenieuren drückt. Ein selbständiger Handwerker verdient heutzutage wesentlich mehr als ein Ingenieur, selbst bei der Müllabfuhr kommt man schon an ein Einstiegsgehalt des Ingenieurs heran. Daher muß man präzisieren es gibt zuwenig Ingenieure die bereit sind für ein Mini-Gehalt in Dummland zu arbeiten und daher lieber in die Schweiz oder nach Australien auswandern. Ein guter Facharbeiter mit umfassenden Kenntnissen in der Minenindustrie verdient dort gut 140.000 A$ ( / 1,6 ) etwa 86.000EUR/Jahr. Für einen Ing ohne Projekt- Personal-Verantwortung eher die Ausnahme.
Billig-Engineering ist bei allen Großkonzernen Mode geworden, VW, Mercedes, Siemens usw. jammern mal wieder über einen Zustand den sie selbst herbeigeführt haben. Zahlt ordentliche Gehälter statt Steuern, wenn das in Dummland nicht geht, dann komplette Verlagerung mit Belegschaft nach Ungarn, Polen, Tschechien,Slowakei,Slowenien usw.. Ich garantiere viele Deutsche gehen mit. Stattdessen holt man sich aus dem Ausland die Lohndrücker rein die bei der nächsten Krise bis in alle Ewigkeit den Sozialkassen aufgebürdet werden.