gute Aufarbeitung, danke, denn genau darum geht es, wie ich hier schon häufiger schrieb.
da es wegen des Kapitalsimus unmöglich ist, den Markt der Abnehmer in Afrika zu verkleinern, sprich eine rigoros kontrollierte Geburtenkontrolle einzuführen, weil dann verkauft amiland nicht mehr soviel weizen, brasil nicht mehr soviel gensoya, etc., es aber dringend geboten erscheint, die wachsende Weltbevölkerungim Zaum zu halten, bzw. wieder zu schrumpfen, damit der Kapitalismus weiter ungehindert existieren kann, haben Politik und die, die sich für kompetent + maßgeblich halten, eine andere Form der Dezimierung ausgesucht.
Diese andere Form ist für den Kapitalismus sogar noch vorteilhafter, weil
wenn die Alten sterben und die Summen, welche sie in ihre Altersvorsorge einbezahlt haben, noch nicht aufgebraucht sind, profitieren die Shareholder;
jeder tote Rentner ist ein guter Rentner weil er die Staatskasse nicht mehr belastet
jeder tote Rentner ist ein NICHT-Konsument weniger, denn was konsumieren die Alten denn noch außer Pharma?
jeder tote Rentner ist ein Nahrungskonkurrent weniger
jeder tote Rentner ist immer noch ein Ersatzteillager 3. Wahl für einen günstigen Preis
etc.
etc.
seht es doch mal so - ganz ohne moralische, ethische Brille.
Es sind die Nixnutze, die müssen weg, die kosten nur, deshalb lassen die Regierungen die Sozialsystem kollabieren, deswegen müssen neue, junge, kräftige, gesunde, stramme, dumme ran, weil die können dann billig abgespeist werden (im wahren Sinn der Worte) und fleißig die Abspeise verkonsumieren - und sind dann auch noch zufrieden mit dem Dreck der ihnen verkauft wird, letzlich aber lediglich die Zuteilung von Scheiße ist.
ps.
hatte die letzten beiden Tage Urlaub und hab mich wieder mal köstlich amüsiert über den sustainable Kapitalismus, wie er sich selbst ad absurdum führt.
Wäre der Kapitalsimus sustainable, wäre er kein Kapitalismus, denn die sog. Nachhaltigkeit läuft den Prinzip des Kapitalismus zuwider. Das Ganze ist absurd!