Natürlich ärgere ich mich dennoch wenn Edelmetall fällt.
Das macht jeder. Allerdings können die Tiefenentspannten leichter damit umgehen.
1. November 2026, 14:21
Natürlich ärgere ich mich dennoch wenn Edelmetall fällt.
Das macht jeder. Allerdings können die Tiefenentspannten leichter damit umgehen.
Die Türkei haut auch tonnenweise Gold raus, um die Lira zu stützen. Soviel zum Thema Preise….
Irgendwann ist aber Schluss mit dem Tafelsilber und dann steht jede Währung splitternackt da.
Die russische Regierung hat es doch selbst in der Hand. Sollen sie doch endlich diesen irrwitzigen Krieg beenden. Aber dann würde der Herr Putin ja sein Gesicht verlieren.
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Solange der Preis von physischem Gold durch den Handel mit Papiergold bestimmt wird, ändert sich nichts an den Möglichkeiten der Manipulation. Der Goldpreis wird einfach rauf- und runtergespült, ganz so, wie es den Spekulanten gerade passt. Irgendwann eignet sich Gold wieder für eine Blase, dann geht es wieder nach oben. Aber NICHT, weil die Notenbanken kaufen, die Inflation steigt oder sonst etwas. Traurig, aber wahr.
Die russische Regierung hat es doch selbst in der Hand. Sollen sie doch endlich diesen irrwitzigen Krieg beenden. Aber dann würde der Herr Putin ja sein Gesicht verlieren.
Wie bist Du denn drauf?
Das macht jeder. Allerdings können die Tiefenentspannten leichter damit umgehen.
Vor allem ändert das sich Aufregen nichts an der Situation. Im Gegenteil, man bremst sich nur selbst aus. Stoische Gelassenheit spart hingegen viel Energie die anderweitig sinnvoller genutzt werden kann.
Stoische Gelassenheit
Trotzdem: Wenn man mal ordentlich dazwischengehauen hat, ist es danach viel leichter mit diesem Stoizismus.
Alles anzeigenRusslands Goldreserven erreichen tiefsten Stand seit 2019
Die russische Zentralbank hat ihre Goldreserven bereits 10 Monate in Folge reduziert. Die Moscow Times berichtete am 20. Oktober 2026, dass die Reserven im vergangenen Monat um 6,2 Tonnen auf rund 2.264 Tonnen zurückgegangen seien. Dies ist der niedrigste Stand seit 2019.
Der Rückgang ist auf die hohen Kriegsausgaben und sinkende Öl- und Gaseinnahmen zurückzuführen. Das Haushaltsdefizit des Landes belief sich in den ersten acht Monaten des Jahres auf 5,8 Billionen Rubel und überstieg damit das für das gesamte Jahr angestrebte Ziel von 3,8 Billionen Rubel. Trotz dessen plant Russland seine Verteidigungsausgaben für 2027 um 27% auf 17,1 Billionen Rubel zu erhöhen.
Die Goldexporte wurden nach Asien umgeleitet, wobei Hongkong und China zu den wichtigsten Abnehmern wurden. So importierte Hongkong in den ersten sieben Monaten des Jahres 112,7 Tonnen russisches Gold. Der World Gold Council teilte im September mit, dass Russland in diesem Monat der größte gemeldete Nettoverkäufer war.
Elvira Nabiullina, die Präsidentin der Zentralbank, ging am 11. September auf einer Pressekonferenz auf den stetigen Rückgang der russischen Goldreserven ein. Dieser hänge mit den Maßnahmen des Finanzministeriums und der Herstellung von Münzen zusammen.
Der russische Minister für natürliche Ressourcen schätzte die Fördermenge für Gold für 2026 auf 480 bis 500 Tonnen. Die tatsächliche Menge liegt laut Metals Focus um 28,8% unter den offiziellen Angaben. Unsicherheit im Goldsektor des Landes wächst, doch trotz dieser Diskrepanz wirbt Russland weiterhin für seine Position als globaler Goldproduzent.https://www.goldseiten.de/arti…sten-Stand-seit-2019.html
Die Türkei haut auch tonnenweise Gold raus, um die Lira zu stützen. Soviel zum Thema Preise….
Solche Meldungen sind ähnlich glaubwürdig, wie Verlautbarungen über den Munitionsbestand während des Krieges.
Macht zu dem auch keinen Sinn. Einerseits wird gemeldet, dass RU der zweitgrößte Goldproduzent ist. Weiterhin wird gemeldet, dass der Haushalt auf einer Basis von 59$ Ölpreis kalkuliert ist. Und nun sollen sie vor lauter Gold und Öleinnahmen sogar ihre Goldreserven verkaufen...
...
OK, sie könnten sie ja ziemlich schnell wieder füllen durch die heimische Produktion und einfach mal kurz den Preis spielen. Glaub ich aber weniger. So geil ist der Dollar nun auch nicht , dass man sich bei Einnahmeüberschuss noch mehr grüne Krätze an den Wanst holt.
Dieses Verhalten ist hier leider nicht ungewöhnlich: Solange die Kurse steigen, wird viel kommentiert. Kommt es jedoch zu stärkeren Rückgängen, wird es auffallend ruhig. Ich bezweifle allerdings, dass die Korrektur bereits abgeschlossen ist. Vielmehr besteht aus meiner Sicht die Möglichkeit, dass wir erst am Beginn einer umfassenderen Neubewertung stehen. Ich halte es durchaus für denkbar, dass wir noch heuer die Marke von 2.000 erreichen. Ich hoffe allerdings sehr, dass ich mit dieser Einschätzung falsch liege.
im Silberfaden, und hier im Goldfaden
Nur Gestänkere, deinerseits
Habe Deine Intention immer noch nicht wirklich verstanden
im Silberfaden, und hier im Goldfaden
Nur Gestänkere, deinerseits
ich stänkere nicht, warum auch, wo siehst du gestänkere?
ich stänkere nicht, warum auch, wo siehst du gestänkere?
sorry, ist eben meine Wahrnehmung
Ich lese nur negative Kommentare über den Kursverfall bei EM
Ich nehme die Entwicklungen zur Kenntnis und empfinde diese spannend und lehrreich
Ich habe in den letzten 6 Monaten, meinen Bestand reduziert bzw. nicht dazu gekauft
Heute habe ich seit sehr langer Zeit leicht dazugekauft und beobachte die kommende Entwicklung.
Daher bleibe ich ruhig und weder negativ, weder positiv
Die Notenbanken haben Gold aus genau einem Grund: Um im Bedarfsfall ohne Zinserhöhung Ihre Währung stützen zu können. Offenbar tun dies momentan einige. Und das geht nicht mit rumbrunzen (wir haben es) sondern nur mit verkaufen und eigene Währung vom Markt nehmen. Effekt: Der Verfall der Währung wird gestoppt - Gold fällt halt.
Wenn Zentralbanken verkaufen, wer ist auf der anderen Seite der Käufer ?
Es ist nicht weg, es hat nur ein anderer, der das Zeug noch mag, auch wenn es fällt, --dann sogar noch viel lieber!
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Wenn dereinst mal die Währungen an Gold verbunden sind (sind sie bereits heimlich), dann wollen alle möglichst viel davon für Ex/Import.... ![]()
Die Aussagen beziehen sich auf Vorgänge etwa Mitte Septenber. Wie sind die ganz aktuellen Verluste am Gold und Silbermarkt in Bezug auf Jensens Aussagen zu bewerten ?
Der Kleinanleger bist du:
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1. Jensens Aussagen zu den Goldtresoren, Tunneln und Kleinanlegern
Die Entleerung der Goldtresore & Der Unterschied der Gold-Kategorien
• Massiver Abzug bei JPMorgan: David Jensen berichtet von einem dramatischen Einbruch der Goldbestände in den COMEX-Tresoren von JPMorgan. Innerhalb eines einzigen Nachmittags brachen die Bestände in der sogenannten „eligible“-Kategorie um über 60 % ein – von rund 6 Millionen Unzen auf nur noch etwa 2,3 Millionen Unzen. Am selben Tag verlor auch die HSBC weitere 400.000 Unzen Gold.
• Eligible vs. Registered Gold: Jensen erklärt die beiden Kategorien für die Zuschauer:
• Eligible Gold: Das Metall liegt in der korrekten Barrenform vor und lagert im Tresor, ist jedoch im Moment nicht aktiv am Markt zum Handel oder zur Auslieferung angeboten. Es gehört Kunden, die es dort verwahren.
• Registered Gold: Diese Bestände haben ebenfalls die richtige Form, sind aber offiziell für den Handel registriert und stehen für die physische Auslieferung in den Markt bereit.
• Die Reaktion von Jamie Dimon: Laut Jensen verlor JPMorgan-Chef Jamie Dimon bei einer Rede kurz nach diesem Vorfall spürbar die Fassung und fing an zu fluchen. Er schimpfte darüber, dass Kunden und Staaten ihr physisches Gold aus den Tresoren in den USA abziehen und in ihre Heimatländer repatriieren. Dimon argumentierte emotional, dass das Gold nirgendwo sicherer sei als in den USA, da es dort durch die Ozeane und das US-Militär geschützt ist. Jensen sieht in diesem Wutausbruch ein klares Zeichen von extremem Stress bei den Großbanken.
Die unterirdischen Tunnel & Die Rolle der Zentralbanken
• Verbindung der Tresore: Jensen erwähnt, dass die Tresore von JPMorgan in der Innenstadt von Manhattan über ein geheimes, unterirdisches Tunnelsystem direkt mit den Goldtresoren der New York Federal Reserve Bank verbunden sind.
• Zweck der Tunnel & Liquiditäts-Leihgeschäfte: Diese physische Verbindung dient der kurzfristigen Stützung des Marktes. Jensen vermutet, dass die Bullion-Banken in Zeiten extremer physischer Knappheit Gold von der Notenbank leihen, um Engpässe zu überbrücken und die Illusion eines funktionierenden Marktes aufrechtzuerhalten. Das Metall wird bei Bedarf metaphorisch „durch den Tunnel geschoben“, um Löcher zu stopfen.
• Das Problem bei Silber: Beim Silbermarkt funktioniert dieser Trick nicht, da Zentralbanken – im Gegensatz zu Gold – keine massiven Silbervorräte halten. Aus diesem Grund kam es beim Silber in der Vergangenheit bereits zu extremen Lieferverzögerungen und Handelsunterbrechungen, was Jensen als „Herzinfarkt des Marktes“ bezeichnet.
Was damit bei den Kleinanlegern bezweckt wird:
• Psychologische Kriegsführung durch den „Papierpreis“: Der öffentlich sichtbare Gold- und Silberpreis ist laut Jensen ein rein digitaler Derivatpreis, der an den Börsen in London und New York durch ungedeckte Kontrakte nahezu unbegrenzt manipuliert werden kann.
• Das Ziel der künstlichen Preissenkungen: Die herbeigeführten Kursstürze im digitalen Markt haben zwei Hauptziele:
1. Kleinanleger verängstigen: Die fallenden Preise sollen Kleinanleger und private „Stacker“ (physische Käufer) in Panik versetzen, damit sie glauben, ihre Edelmetalle verlören an Wert, und sie letztlich dazu bringen, ihre physischen Bestände frustriert zu verkaufen !
2. Großinvestoren zur Positionsaufgabe zwingen: Durch das gezielte Drücken der Preise lösen die Banken automatische Stop-Loss-Orders im Markt aus. Investoren, die eigentlich eine physische Auslieferung beantragen wollten, schließen stattdessen ihre Positionen. Dadurch werden die Banken, die massive, ungedeckte Leerverkäufe halten, davor bewahrt, echtes Metall liefern zu müssen, das sie gar nicht besitzen.
2. Die Rolle Chinas beim Aufkaufen des physischen Goldes
• Die langfristige Strategie seit den 1970ern: China verfolgt laut Jensen eine generationenübergreifende makroökonomische Strategie. Bereits Ende der 1970er Jahre stellte das Land eine eigene „Chinesische Gold-Armee“ auf. Diese Sondereinheit befasst sich mit allen Aspekten des Goldes: von der Exploration und dem Minenbau über den Transport bis hin zur sicheren Verwahrung.
• Wissen um den unvermeidlichen Kollaps des Fiat-Geldes: Als die USA 1971 den Dollar vom Goldstandard entkoppelten, war der chinesischen Führung klar, dass dieses unbegrenzte westliche Schuldenmachen langfristig zum Scheitern der Papierwährungen führen muss. Seitdem akkumuliert China kontinuierlich physische Edelmetalle.
• Umgehung der westlichen Papiermärkte: China kauft große Mengen Gold so ein, dass an den westlichen Börsen kein digitaler Fußabdruck entsteht. Jensen berichtet, dass China bereits vor Jahrzehnten Handelsgüter in Afrika direkt mit unraffiniertem Rohgold auf den Docks bezahlt hat, anstatt das westliche Bankensystem zu nutzen.
• Das Paradoxon der westlichen Politik: Während die US-Notenbank und die Bullion-Banken den digitalen Preis künstlich niedrig halten, um das Vertrauen in das globale Schuldenkarussell zu stützen, nutzen die Chinesen genau diese niedrigen Preise aus. Sie kaufen massenhaft billiges, physisches Gold auf und ziehen es aus dem Westen ab. Gold ist mittlerweile einer der größten physischen Exportgüter der USA in Richtung Asien.
3. Der drohende Zusammenbruch des Papiergold- und Papiersilbermarktes
• Das Fundament aus reinem „Dampf“: Jensen beschreibt das System der ungedeckten Kontrakte als extremes Kartenhaus. Die Banken verkaufen das Hundertfache an Ansprüchen im Vergleich zu dem Gold, das tatsächlich physisch existiert. Käufer dieser Kontrakte besitzen kein echtes Gold, sondern sind rechtlich gesehen lediglich ungesicherte Gläubiger der Banken.
• Das Signal der Leasing-Raten: Ein zentraler Indikator für den bevorstehenden Kollaps sind die stark steigenden Leasingraten für Silber und Gold. Wenn reichlich physisches Metall vorhanden ist, sind diese Raten negativ oder nahe Null. Dass sie drastisch steigen, ist ein unmissverständliches Signal dafür, dass der physische Markt extrem ausgetrocknet ist.
• Das Auslöser-Szenario: Was das System letztlich zu Fall bringt, ist der mathematische Hebel. Wenn große Akteure – wie souveräne Staatsfonds aus dem Nahen Osten – beschließen, ihre Bestände aufgrund geopolitischer Unsicherheiten komplett physisch abzuziehen, bricht die Kette.
• Ein einziger weiterer Großabzug reicht: Da JPMorgans freie Bestände nach dem Einbruch extrem geschrumpft sind, würde ein einziger weiterer Abzug dieser Größenordnung die verfügbaren Bestände auf Null reduzieren.
• Der Tag X – Wenn die Fassade bröckelt: Sobald die Banken die physische Auslieferung offiziell nicht mehr bedienen können oder Lieferfristen von wenigen Tagen auf viele Wochen oder Monate gestreckt werden müssen, fliegt der Schwindel auf. In dem Moment, in dem der Markt realisiert, dass die digitalen Versprechen wertlos sind, bricht der Papiermarkt in sich zusammen. Physisches Gold und Silber werden im Preis explodieren und im freien Handel schlichtweg überhaupt nicht mehr zu bekommen sein.
-------Zitat-------------
Der aktuelle Fast-Crash ist nicht der Zusammenbruch des physischen Goldes, sondern das Endspiel des Papiermarktes, wie Jensen es skizziert hat.
Die Banken haben durch den extremen Abverkauf am Monatsende im Oktober Zeit gewonnen, indem sie den Preis drastisch gedrückt haben, um sich vor Lieferansprüchen zu schützen (3:37). Doch dieser Vorgang verschlimmert das Problem langfristig: Die Schere zwischen dem künstlich niedrigen Preis (ca. 3.880 USD) und den schwindenden physischen Tresorbeständen (unter 15 Mio. Unzen) wird immer größer.
Sobald der nächste große Sovereign-Wealth-Fund (wie von Jensen vermutet) (53:43) trotz des tiefen Preises die Auslieferung von mehreren Millionen Unzen verlangt, wird die Fed das Metall nicht mehr schnell genug durch das Tunnelsystem schieben können (23:41) – dann schlägt Jensens Prophezeiung ein und der Papiermarkt kollabiert.
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@ eumel7
Danke für diese ausführliche Darstellung. ![]()
Für die Physisch-Besitzer hieße das also:
Nicht verrückt machen lassen, ruhig bleiben und abwarten.