Die Nachdenkseiten bringen heute einen Artikel über die ARD-internen Sprachregelungen bei der Berichterstattung zum aktuellen Noahostkonflikt.
44 Seiten Sprachregelung der ARD zum Nahostkonflikt – ein unglaublicher Skandal
https://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/231027-Glossar_Berichterstattun-gNahostkonflikt.pdf
ZitatAlles anzeigenAuf den Seiten 3 und 4 lesen wir das Folgende:
Glossar Berichterstattung Nahostkonflikt (zur internen Nutzung)
Wie macht es die Tagesschau? (E-Mail-Auszüge, 9.10.2023)
„(…) nach unserem Austausch in der 10:30 Uhr heute noch mal ein Blick auf die Formulierungen in der Berichterstattung über Nahost. Wie bereits gestern geschrieben, müssen wir das von Tag zu Tag anschauen, beispielsweise ob und wie wir das Wort „Krieg“ verwenden. Heute gibt es diese Hinweise und Bitten:
Wir sprechen weiterhin von „Angriff/en aus Gaza auf Israel“ oder „Terrorangriff/e auf Israel“. Es kann aber auch „Krieg gegen Israel“ verwendet werden.
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Wie bereits von der Chefredaktion festgelegt, sollten wir nicht euphemistisch von Hamas-„Kämpfern“, sondern von Terroristen schreiben und sprechen. Als Synonyme bieten sich „militante Islamisten“, „militante Palästinenser“. „Terrormiliz“ oder ähnliches an.
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((Glossar Berichterstattung Nahostkonflikt (zur internen Nutzung)))
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Wir empfehlen daher die Begriffe „militant-islamistisch“ oder „militante Islamisten“. Den Begriff Islamisten solo zu setzen, ist aber nicht falsch.
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saludos