Beruhigt Euch:
Wir verlassen uns einfach auf ungestörten just-in-time-Einkauf - und eine sich dem Gasangebot anpassende Nachfrage!
2. Oktober 2026, 15:36
Beruhigt Euch:
Wir verlassen uns einfach auf ungestörten just-in-time-Einkauf - und eine sich dem Gasangebot anpassende Nachfrage!
das ist doch ein gutes zeichen dafür, dass sie den winter dieses jahr nicht so lange und kalt engineeren ![]()
Ich sag nur Just-in-Time und die atmende Fabrik ... von der dt. Automobilindustrie lernen heißt siegen lernen. ![]()
wird lustig, wenn die Ost- und Nordsee wieder zugefriert.................
![]()
ein kluger Agrarökonom hat mal festgestellt, dass der Mindestpreis für Lebensmittel durch deren Heizwert bestimmt wird.
Das kann ich so nicht bestätigen!!!
Holzpellets ~ 474 € /t
Futterweizen ~ 180 € /t
Weizen hat rund 85% des Heizwerts von Pellets, müßte also ca. 400 € /t kosten.........
Was ich verheize, verate ich euch aber nicht!!! ![]()
Weizen hat rund 85% des Heizwerts von Pellets, müßte also ca. 400 € /t kosten.........
Was ich verheize, verate ich euch aber nicht!!!
Was bekommst denn von der Mühle, dann weiß ich, was Du verheizen tust :-).
Meinen Weizen fressen meine Hühner und der Rest ab in den Ofen!
So jetzt hab ich ´s verraten. ![]()
Hab nen Passat Heizkessel (dänisches Produkt) und der läuft nun im 21. Jahr.
An der Steuerung war mal was nicht ok und ein neuer Kondensator für das Lüfterrad war fällig.
Ansonsten null problemo. Brennraum ganz aus Edelstahl wegen Korrosiosgefahr bei Getreideverfeuerung.
Ist für Getreide zugelassen, aber nicht in D. Interessiert meinen Kaminkehrer aber nicht.
Solange die Abgaswerte passen, ist es ihm egal, was ich da einschüre......... ![]()
Die Reichweitenprognose des DVGW mit 61,1 % am 01.11.2026:
wird lustig, wenn die Ost- und Nordsee wieder zugefriert.....
Dann kannst du die Gasflaschen mit dem Schlitten direkt aus Norwegen holen.
Was ich verheize, verate ich euch aber nicht!!!
Kartoffeln
die kann man nicht verbrennen, aber destillieren.......... ![]()
Tonne Strohpellets kostet 450€ für den Endkunden.
Klar könnte man auch den Weizen selbst verfeuern, passenden Kessel vorausgesetzt, die Preisdifferenz scheint jedoch nicht aufgrund Unterschied Produkt/Abfallprodukt (Weizen/Stroh) zu entstehen, sondern bei der Weiterverarbeitung. Bis man das Material auf korrekte Restfeuchte für die Pressung bringen kann ist teils technisches Nachtrocknen nötig und die Pressung selbst ist auch relativ energieintensiv.
Zumal die Pelletspressen an sich auch immer noch utopisch teuer sind.
Dann noch Verpackung, Transport, etc., p.p.
Mit Pellets zu heizen ist seit flächiger Verbreitung von Wärmepumpen einigermaßen sinnlos geworden. Selbst Hackschnitzel funktioniert lediglich im großen Maßstab einigermaßen günstig (100 kW Kessel und deutlich größer, also zumeist nix für Privat).
Einzig Scheitholz lohnt noch, weil hier vergleichsweise wenig Einsatz teurer Maschinen von nöten ist und mehrere Arbeitsschritte entfallen können.
Von der Sinnhaftigkeit Lebensmittel zu verbrennen ganz abgesehen...
STROHPELLETS sind Mist.
Aggressive Säurebildung (Korrosion)
Enormer Ascheanfall und Feinstaub
Ich rede von Holzpellets und die Herstellungskosten sind nicht hoch(35-65 € /t, ohne Kosten für das Ausgangsmterial Sägemehl,Holzspäne, billiges Pflanzenöl)
Ein Bekannter von mir betreibt selbst eine kleine Pelletieranlage.
Die hat so ca. 8000 € insgesamt gekostet und die Mühle nochmals etwa 5000€
Die Anlage läuft selbstständig 24h /Tag wenn genug Rohstoff da ist.
Aber inzwischen werden ja im industriellen Maßstab ganze Bäume geschreddert und dann zu Pellets gepreßt, ok, da wird´s dann schon teurer.
aber mehr,als 250 € /t müssten Pellets eigentlich nicht kosten, aber man nimmt halt, was man kriegt.
2kg Holzpellets ~ 1l Heizöl, was den Energiegehalt angeht.
So gesehen sind Holzpellets gegenüber Heizöl derzeit immer noch relativ günstig.
Aber unschlagbar günstig ist halt Getreide, egal ob Gerste,Weizen, Hafer......
Übrigens: Getreide zusammen mit Sägemehl pelletieren gibt ein geiles Heizmaterial!!! ![]()
Eigentlich wollte ich nur auf die Faktoren VK- bzw. Herstellungspreis und Sinnhaftigkeit der Verfeuerung von Lebensmitteln im Allgemeinen hinaus. Aber klar, die Anbieter/Verkäufer orientieren sich im Allgemeinen immer an einem Energiemix, wobei manchmal das eine und dann wieder das andere teurer ist, sich über die Jahrzehnte immer ein Durchschnittspreis gebildet hat, welcher mit den Gestehungskosten nur am Rande etwas zu tun hat.
Bei einem Baum stellt sich die Frage nicht ob Lebensmittel oder Holz in den Ofen wandert, bei Weizen, usw. eben schon.
Zumal eine halbwegs gute WP bei durchschnittlichem Heizverhalten einen COP von 5 erreicht, was bei 30 Ct/kWh Kosten von 6 Ct pro kWh Heizwert bedeutet. Da muss ich mich als Scheitholzheizer schon mächtig strecken um günstiger zu fahren. Angesichts der Arbeit und Gefahr beim Holzmachen an sich, ist das im Grunde fast schon Unfug. Obendrein Pellets zu pressen, was neben den höheren Kosten für den Kessel und der zusätzlichen Maschinen auch noch weitere Arbeitszeit bedingt, ist das ein monetärer Knieschuss. Zumindest im kleinen, privaten Maßstab. Es gibt durchaus unlukrativere Hobbys, aber mehr als Hobby ist es eben nicht, sofern alle Kosten 1:1 umgelegt und mit einberechnet werden.
Egal wie, es ist faktisch kaum möglich größere Mengen Energie dauerhaft für nahezu lau bereitzustellen.
13.000€ für eine Pelletiermaschine ist finanziell ein Aufwand, wenngleich auch kein riesiger, aber die Investition muss sich erst einmal amortisieren, genau wie eine PV-Anlage, ein dicker Kessel oder eine WP auch.
Alles anzeigenEigentlich wollte ich nur auf die Faktoren VK- bzw. Herstellungspreis und Sinnhaftigkeit der Verfeuerung von Lebensmitteln im Allgemeinen hinaus. Aber klar, die Anbieter/Verkäufer orientieren sich im Allgemeinen immer an einem Energiemix, wobei manchmal das eine und dann wieder das andere teurer ist, sich über die Jahrzehnte immer ein Durchschnittspreis gebildet hat, welcher mit den Gestehungskosten nur am Rande etwas zu tun hat.
Bei einem Baum stellt sich die Frage nicht ob Lebensmittel oder Holz in den Ofen wandert, bei Weizen, usw. eben schon.
Zumal eine halbwegs gute WP bei durchschnittlichem Heizverhalten einen COP von 5 erreicht, was bei 30 Ct/kWh Kosten von 6 Ct pro kWh Heizwert bedeutet. Da muss ich mich als Scheitholzheizer schon mächtig strecken um günstiger zu fahren. Angesichts der Arbeit und Gefahr beim Holzmachen an sich, ist das im Grunde fast schon Unfug. Obendrein Pellets zu pressen, was neben den höheren Kosten für den Kessel und der zusätzlichen Maschinen auch noch weitere Arbeitszeit bedingt, ist das ein monetärer Knieschuss. Zumindest im kleinen, privaten Maßstab. Es gibt durchaus unlukrativere Hobbys, aber mehr als Hobby ist es eben nicht, sofern alle Kosten 1:1 umgelegt und mit einberechnet werden.
Egal wie, es ist faktisch kaum möglich größere Mengen Energie dauerhaft für nahezu lau bereitzustellen.
13.000€ für eine Pelletiermaschine ist finanziell ein Aufwand, wenngleich auch kein riesiger, aber die Investition muss sich erst einmal amortisieren, genau wie eine PV-Anlage, ein dicker Kessel oder eine WP auch.
Den COP von 5 zeigst du mir. Und nennst bitte noch die dafür nötigen Investitionen für die Bohrung plus die Abschreibungsrate inkl. den Barwertverlust für die Investitionsdifferenz im Vergleich zum Ofen dazu. Denn mit Luft wirst du diesen Wert im Winter nicht erreichen.
Aus den veranschlagten 6 Cent werden dann ganz schnell 18 Cent.
Ich bleibe bei Fernwärme und schnorre bei den Nachbarn.
Die Wärme ist ja nicht weg, die hat eben nur ein anderer.....nämlich ich. ![]()
Wenn wir dann für den "Veranlagungszins" bei der Barwertrechnung die durchschnittliche Goldperformance nehmen, wird die Rechnung noch verheerender.
100k Investitionsdifferenz und 6-7% Rendite...
So viel Holz kannste für 6k im Jahr gar nicht verheizen.