Damit ein Außenstehender mal eine Vorstellung bekommt was ein Sparkassenvorstand so "verdient" oder vielmehr sich selbst gönnt. Ein Artikel der Freien Presse aus 2018:
"Kontinuierlich stiegen etwa die Vorstandsgehälter bei der Sparkasse Mittelsachsen - von 385.000 auf 490.000 Euro. Ein Spitzenbanker in Freiberg verdiente damit zuletzt fast doppelt so viel wie die Bundeskanzlerin mit Amtsbezügen von rund 283.000 Euro. Die höchsten Gehälter wurden 2018 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden gezahlt. Dort kam ein Vorstand im Schnitt auf 707.000 Euro. Das sind 124.000 Euro mehr als noch ein Jahr zuvor".
Sollen die glücklich damit werden. Was ich allerdings nicht toleriere, dass es in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit steht - auch im Verhältnis zu den "normalen" Angestellten welche letztendlich das Geschäft machen. Außerdem kommunizieren die SPK nach Außen, dass sie einen "öffentlichen Auftrag" haben und die Gewinnerzielung nicht wie bei den Privatbanken zählt. Im Inneren straff organisiert und Zahlendruck wie in einer großen Privaten. Aber so lange Aufsichtsrat, Landrat, Sparkassengesellschaften dies durchwinken bleibt es ein Selbstbedienungsladen. Hätte ich ein 2. Leben würde ich auch Vorstand in einer SPK werden...wobei...die Moral, das Gewissen, meine Wertevorstellungen...passt dann doch nicht. ![]()