Informationen über Öl

  • Echt jetzt ? Das ist doch lächerlich.

    Die Reserve ist tatsächlich nicht voll - sie enthält derzeit etwa 415 Millionen Barrel Rohöl. Bei einer Kapazität von 714 Millionen Barrel ist sie weniger als 58 % gefüllt.

    Im Februar 2024 waren es 359,5 Millionen Barrel, im Februar 2025 395,3 Millionen, und im Februar 2026 415,4 Millionen Barrel.

    Vergessen ist überspitzt - man hat es nicht mehr geschafft.

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  • Die Speicher der Ölstaaten hingegen, platzen aus allen Nähten.

    Dadurch das keine Schiffe die Speicher entleeren, sind sie in wenigen Tagen rappelvoll.


    Daraufhin werden diese Staaten die Produktion einstellen müssen.

    Ölpreis to da Moon.

    Russland Long!

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Da kommt Freude auf, wenn die Ölsilos während des Feuerwerks rappelvoll sind.

  • Höhere Gewalt" – "Kuwait Petroleum Corporation" fährt Förderung von Rohöl herunter


    Wie Reuters berichtet, hat Kuwait nach den anhaltenden Angriffen Irans auf das Land und der faktischen Schließung der Straße von Hormus eine vorsorgliche Reduzierung der Rohölproduktion eingeleitet sowie den Ausstoß seiner Raffinerien heruntergefahren. Dies habe die "Kuwait Petroleum Corporation" am Sonnabend mitgeteilt.


    Die vorgenommenen Reduzierungen der Rohölproduktion erfolgen auch angesichts der Tatsache, dass sich die Öl- und Gaslager in den Anlagen am Persischen Golf rasch füllen. Wie die britische Agentur weiter meldet, haben die Ölfelder im Irak bereits ihre Produktion gedrosselt, und auch Katar hat mit Blick auf seine enormen Gasexporte auf höhere Gewalt verwiesen. Es wird erwartet, dass die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Ölförderung in der nächsten Zeit ebenfalls stark zurückfahren werden.

  • Ich vermute, dass bald (wenn Ölpreis geschätzt auf 120$ geht) die strategischen Reserven freigegeben werden.

    Das sollte Ölpreis kurz hart dämpfen. Aber es wird dann weiter rauf gehen.


    Japan:


    Japan prüft Freigabe von Ölreserven wegen Risiken für Rohölimporte
    Japans Regierung prüft angesichts der sich verschärfenden Lage im Iran die Freigabe staatlicher Ölreserven, um mögliche Versorgungsunterbrechungen bei
    sumikai.com


    krass:

    Japans Ölreserven reichen für 254 Tage


    Deutschland: Ohne Importe würden Reserven 90 Tage reichen

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  • Interessant!

    Wer über Derivate long ist, sollte das nicht unterschätzen. Könnte einen kurzen aber knackigen Knockout geben, wenn alle wieder nur denken,daß es nur noch hochgehen kann.


    Aktuell WTI über 100 USD und ca. 20% im Plus =O


    Das dürfte dann morgen bei den Aktienmärkten einen satten Rutsch nach unten geben.

    Der Markt anerkennt langsam die Gefahren des Krieges am Golf...

    Gold was an objective value, an equivalent of wealth produced. Paper is a mortgage on wealth that does not exist, backed by a gun aimed at those who are expected to produce it. Paper is a check drawn by legal looters upon an account which is not theirs: upon the virtue of the victims. Watch for the day when it bounces, marked, ‘Account overdrawn.’
    ("Atlas Shrugged", Ayn Rand)

  • WTI bei 105$ [smilie_happy]


    Na bitte, geht doch. Gold dürfte bald nicht mehr zu halten sein, wenn alles andere ( Standardaktien , Anleihen und Industrierohstoffe) suspekt wird.


    Und aus Dubai, einer nicht zu unterschätzenden Golddrehscheibe, kommt kein Gold mehr raus 8) .

  • Man darf nicht vergessen, dass die USA von der Entwicklung profitieren. Nicht nur, dass die Amis energieunabhängig sind, sie können jetzt ihr Öl und Gas teuer verkaufen. Nebenbei machen die die Konkurrenz platt, die keine Reserven (Asien) oder ihre Versorgung leichtsinnig zerstört hat (wir). Die Börsen in Japan und Südkorea sind um 15-20 % eingebrochen, der S&P500 aber gerade mal um 3 %. Das ganze dürfte also so gewollt sein.

    Einmal editiert, zuletzt von arithmos ()

  • Man darf nicht vergessen, dass die USA von der Entwicklung profitiert. Nicht nur, dass die Amis energieunabhängig sind, sie können jetzt ihr Öl und Gas teuer verkaufen. Nebenbei machen die die Konkurrenz platt, die keine Reserven (Asien) oder ihre Versorgung leichtsinnig zerstört hat (wir). Die Börsen in Japan und Südkorea sind um 15-20 % eingebrochen, der S&P500 aber gerade mal um 3 %. Das ganze dürfte also so gewollt sein.

    So, so...


    Wie hoch ist denn der exportierbare Ölüberschuss der USA? Das ist nicht gerade der Burner...


    Und zweite Frage: Wer kann denn das Texasöl ersatzweise in seine auf nordseeölähnliche Öle ausgelegten Raffinerien reinkippen?

    Einmal editiert, zuletzt von Bargold ()

  • So, so...


    Wie hoch ist denn der exportierbare Ölüberschuss der USA? Das ist nicht gerade der Burner...


    Und zweite Frage: Wer kann denn das Texasöl ersatzweise in seine auf nordseeölähnliche Öle ausgelegten Raffinerien reinkippen?

    Ähm, Venezuela? Und bei Gas boomt doch gerade LNG.

  • Ähm, Venezuela? Und bei Gas boomt doch gerade LNG.

    Was ist in Venezuela? Haben die in drei Wochen ihren Ausstoß von gerade mal 1% der Weltförderung erhöht und hundert Plattformen herbeigezaubert?


    Es fehlen 20% des Öls aus den persischen Golf. Das eine 1% Teeröl aus Venezuela macht das Kraut nicht fett. Damit können wir ein paar Schlaglöcher auf der Straße reparieren... Immerhin [smilie_happy]

  • Was ist in Venezuela? Haben die in drei Wochen ihren Ausstoß von gerade mal 1% der Weltförderung erhöht und hundert Plattformen herbeigezaubert?


    Es fehlen 20% des Öls aus den persischen Golf. Das eine 1% Teeröl aus Venezuela macht das Kraut nicht fett. Damit können wir ein paar Schlaglöcher auf der Straße reparieren... Immerhin [smilie_happy]

    Ich sehe schon, du willst mich nicht verstehen. Wie auch immer, hier nochmal die Erklärung. Ja, es fehlt Öl, aber eben nicht den Amis, sondern denen, die nix haben oder halt aus Dummheit auf gewisse zuverlässige Lieferanten verzichtet haben.

  • Ich sehe schon, du willst mich nicht verstehen. Wie auch immer, hier nochmal die Erklärung. Ja, es fehlt Öl, aber eben nicht den Amis, sondern denen, die nix haben oder halt aus Dummheit auf gewisse zuverlässige Lieferanten verzichtet haben.

    Vorhin waren wir noch bei dem Punkt, dass die Amis nun ihre Energie teuer verkaufen können ...


    Sie haben aber kaum Überschuss, mit dem sie das tun könnten.


    Dass sie selbst kein Importeur mehr sind, ist seit zehn Jahren bekannt.

  • Vorhin waren wir noch bei dem Punkt, dass die Amis nun ihre Energie teuer verkaufen können ...


    Sie haben aber kaum Überschuss, mit dem sie das tun könnten.


    Dass sie selbst kein Importeur mehr sind, ist seit zehn Jahren bekannt.

    Jesses, 2026 und kann nicht googeln oder sonst was. Hier:


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    Die USA sind heute einer der größten Energieexporteure der Welt. Man muss dabei zwischen Öl (inkl. raffinierter Produkte) und Erdgas (meist als LNG – verflüssigtes Erdgas) unterscheiden.

    Öl-Exporte der USA

    • Insgesamt exportieren die USA rund 10,7–11,2 Millionen Barrel Öl und Ölprodukte pro Tag.

    • Davon sind etwa 3,9–4,1 Millionen Barrel pro Tag Rohöl.

    • Der Rest (etwa 6–7 Mio. Barrel/Tag) sind raffinierte Produkte wie Diesel, Benzin, Flugtreibstoff oder Propan.

    Jahresmenge (grobe Größenordnung):

    • etwa 4 Milliarden Barrel Rohöl pro Jahr

    • etwa 3,5–4 Milliarden Barrel raffinierte Produkte

    Damit gehören die USA zu den größten Öl-Exporteuren weltweit und sind seit einigen Jahren sogar Nettoexporteur von Petroleum (sie exportieren mehr als sie importieren).

    Gas-Exporte der USA

    Beim Gas exportieren die USA vor allem LNG (Liquefied Natural Gas).

    • etwa 11,9 Milliarden Kubikfuß pro Tag (Bcf/d) LNG-Export in 2024.

    • Das entspricht ungefähr 123 Milliarden Kubikmetern pro Jahr.

    Prognosen:

    • etwa 14 Bcf/d (~143 bcm/Jahr) um 2025.

    • langfristig könnten über 26 Bcf/d (~266 bcm/Jahr) erreicht werden, wenn alle geplanten Anlagen gebaut werden.

    Damit sind die USA aktuell der größte LNG-Exporteur der Welt.

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    Hier noch Grok:

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    Die USA sind derzeit (Stand März 2026) der weltweit größte Exporteur von Rohöl und veredelten Erdölprodukten sowie von verflüssigtem Erdgas (LNG). Die Exportmengen sind hoch und wachsen weiter, getrieben durch Rekordproduktion und globale Nachfrage (z. B. in Europa und Asien). Hier die aktuellen und prognostizierten Werte basierend auf den neuesten EIA-Daten (Short-Term Energy Outlook Februar 2026 und ergänzenden Berichten):

    Rohöl (Crude Oil) Exporte

    • Aktuell (2025/2026): US-Rohölexporte liegen typischerweise bei 3,5–4,5 Millionen Barrel pro Tag (mb/d) – wöchentliche Schwankungen z. B. 3,997 mb/d Ende Februar 2026 (EIA Weekly Data).
    • Jahresdurchschnitt 2025: Ca. 4–4,5 mb/d (basierend auf monatlichen Daten und Trends).
    • Prognose 2026: Bleibt stabil oder leicht rückläufig, da die Gesamtproduktion bei ~13,6 mb/d plateaued und Inlandverbrauch + Raffineriebedarf hoch bleiben. Netto-Exportstatus bleibt erhalten (Produktion > Inland + Raffineriebedarf).
    • Zusätzlich: Exporte von veredelten Produkten (Benzin, Diesel, Jet Fuel, LPG) sind massiv höher – Januar 2026: ~7,0 mb/d (davon ~6,3 mb/d maritime Clean Products), nahe Rekordhochs.

    Die USA exportieren also kein begrenztes Volumen Rohöl – die Kapazität hängt von Produktion, Preisen und globaler Nachfrage ab (keine Exportquoten wie bei OPEC).

    Erdgas (Natural Gas) Exporte – hauptsächlich LNG

    • Aktuell (2025): LNG-Exporte durchschnittlich ~15,0 Milliarden Kubikfuß pro Tag (Bcf/d) – Rekordjahr mit über 100 Millionen Tonnen LNG exportiert (weltweit erstmals).
    • Prognose 2026: 16,4 Bcf/d (EIA Februar 2026 STEO) – Wachstum durch volle Inbetriebnahme von Plaquemines LNG (Phase 2), Golden Pass LNG (erste Train 2026) und weiteren Ramp-ups (z. B. Corpus Christi Stage 3).
    • Pipeline-Exporte (nach Mexiko/Kanada): Zusätzlich ~8–10 Bcf/d netto – Gesamtexporte (LNG + Pipeline) damit deutlich über 25 Bcf/d.
    • Kapazität 2026: Installierte LNG-Exportkapazität steigt auf ~17–19 Bcf/d (Ende 2025 ~15–17 Bcf/d, mit neuen Projekten +19 Bcf/d bis 2029 geplant).
  • Jesses, 2026 und kann nicht googeln oder sonst was. Hier:


    Damit gehören die USA zu den größten Öl-Exporteuren weltweit und sind seit einigen Jahren sogar Nettoexporteur von Petroleum (sie exportieren mehr als sie importieren).

    Wenn du schon googlest, mach es bitte richtig und lass dir von der KI keine unpräzisen Wiwchiwaschiantworten geben.


    Netto... ist der entscheidende Satz!


    Und der US Nettoexport von Crude Oil ist negativ:

    Ganz unten in der Tabelle.


    U.S. Imports & Exports


    Des weiteren sind die Nettoexporte der Ölprodukte bei 4 Mio Barrel pro Tag. Was zwar nicht wenig ist, aber dennoch nur 4% des Weltbedarfs ausmacht.


    An Russland und die Saudis mit 10 Mio Barrel pro Tag kommen die längst nicht ran. Von wegen größter Energieproduzent!


    Und ohne Kanadisches Öl , würde es in den USA finster werden. Steht zwar nicht zur Debatte, rückt aber die USA und ihre vermeintliche Autarkie in ein realistischeres Licht.

  • G7 berät über Freigabe der Ölreserven. Welche Auswirkungen könnte das, wenn überhaupt, auf den Ölpreis haben? Und wie lange könnten die Ölreserven der EU reichen ?


    ACHTUNG - wichtige Meldung


    8.41 Uhr: Die Finanzminister führender westlicher Industriestaaten (G7) werden einem Zeitungsbericht zufolge im Verlauf dieses Tages über eine mögliche Freigabe von Erdölreserven unter der Koordination der Internationalen Energieagentur (IEA) beraten. Ziel der Dringlichkeitssitzung sei es, den durch den Krieg im Nahen Osten ausgelösten rasanten Ölpreisanstieg abzufedern, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf G7-Vertreter.

    Die Minister und IEA-Direktor Fatih Birol sollen demnach um 8.30 Uhr New Yorker Zeit (14.30 Uhr MEZ) telefonieren, um die Auswirkungen des Iran-Krieges zu erörtern. Wie die Zeitung weiter berichtet, hätten bereits drei G7-Staaten, darunter die USA, dem Vorschlag ihre Unterstützung zugesagt.



    Es ist m.M. zu 90% sicher, dass strategische Reserven freigegeben werden.

    Das würde den Preis dramatisch fallen lassen.

    Möglicherweise sogar auf 65$.

    Das wird jedoch temporär fallen. Die Börsen evtl. auch temporär steigen lassen.

    Diesen "Schluckauf" muß man dann nutzen und sich positionieren - da Öl tendenziell weiter rauf gehen wird und die Börsen wieder nach unten drehen werden.


    Hier eine KI-Einschätzung, wie lange diese Vorräte reichen würden:


    USA: 125 Tage (bezogen auf alle Importe) - weniger abhängig von Nahost

    Japan: 254 Tage - stark abhängig

    China: 96-106 Tage (bezogen auf alle Importe) - oder 203-268 (bezogen auf Nahost-Importe) - stark abhängig

    EU/DE: 90 Tage (bezogen auf alle Importe) - weniger abhängig von Nahost





    Nochmal eine wichtige Anmerkung von KI:


    🔥 Gas / LNG / LPG – Die eigentliche Achillesferse

    Das Gas-Problem ist gravierender als das Öl-Problem, weil:

    1. Keine vergleichbaren strategischen Gasreserven existieren – Deutschland hat bereits strategische Ölreserven für 90 Tage, aber keine vergleichbaren Vorkehrungen für Kohle und Gas.
    2. LNG-Speicher in Japan: Japan hält nur 2–3 Wochen LNG-Vorräte für die Stromerzeugung. Im Gegensatz zu Öl muss LNG kontinuierlich geliefert werden. Bei längerer Unterbrechung könnten Stromengpässe innerhalb von Wochen auftreten.
    3. Katar-Ausfall: Katar, einer der weltweit größten LNG-Anbieter, stoppte die Produktion am Montag, nachdem iranische Drohnen seine Anlagen in Ras Laffan und Mesaieed getroffen hatten.
    4. Südasien am härtesten betroffen: Katar und die VAE liefern 99% der pakistanischen LNG-Importe, 72% der bangladeschischen und 53% der indischen.
    5. Europa: Erdgaspreise in Europa und Asien, die stark von LNG-Importen abhängen, sind sogar noch schärfer gestiegen.
    Region LNG-Puffer Bewertung
    Japan 2–3 Wochen Kritisch – Strom wird knapp
    Europa/Deutschland Gas-Speicher saisonal (aktuell Ende Winter ~40–50%) Puffer von einigen Wochen bis Monaten, je nach Saison
    China Begrenzter LNG-Speicher, aber Pipeline-Gas aus Russland/Zentralasien Teilweise substituierbar
    Südkorea Ähnlich wie Japan – hoch exponiert Kritisch

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