schade um den PLATIN Thread,
dieser ist mittlerweile doch mit wahnwitzigen Ideen verseucht
auch nicht viel besser als bei den CDU Maskenmännern![]()
Verständliches aber doch etwas sehr steiles Lamento, aber - dann schreib halt einfach was Gscheits!
Wir sind darin frei Intelligenteres zum Thema Investment beizusteuern, als die CDU/CSU mit ihrer praktizierten Maskenrendite:
https://www.dasinvestment.com/…-auf-gruen-buchstaeblich/
Zitat:
"Nachfrage steigt
Für Platin stehen die Ampeln auf grün – buchstäblich
Platin ist – ebenso wie Gold – nicht einfach so vermehrbar, soweit klar. Der große Unterschied zu Gold liegt aber darin, dass Platin unter anderem in der Auto-Industrie und bei grünem Wasserstoff eine wichtige Rolle spielt. Markus Merkel von der Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung erklärt sie.
Markus Merkel (Gastautor) // 23.02.2021 Lesedauer: 4 Minuten
Gleich aus mehreren Gründen stehen die Ampeln für das Edelmetall Platin derzeit auf grün. Als knappes, nicht beliebig vermehrbares Gut steht es für Inflationsschutz und profitiert von einer wieder anziehenden Weltwirtschaft. In einigen Branchen wie der Automobilindustrie ist der Rohstoff für den Transformationsprozess im Rahmen der angestrebten Dekarbonisierung kohlestoffbasierter Industrien unerlässlich.Vieles spricht im derzeitigen Marktumfeld für substanzstarke Anlagekategorien. Sogenannte Value-Aktien, tief bewertete Qualitätstitel mit etablierten Geschäftsmodellen, profitieren zunehmend von einer allgemeinen Aufhellung der Weltwirtschaftslage. Solch reale Werte („tangible assets“), wie es auch Rohstoffe und Edelmetalle sind, erfahren unter professionellen Anlegern zunehmend Aufmerksamkeit.
Neu aufflammendes Wachstum in den Schwellenländern tut ein Übriges. Dies alles wird flankiert von geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen der Notenbanken, die ihresgleichen suchen und inflationstreibend wirken. Hinzu kommt eine massive und politische gewollte Lenkung von Investitionsströmen in Richtung erneuerbarer Energien sowie entsprechende Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des „EU-Green Deals“.
(...)
Auch die Schmuckindustrie erholt sich vom Pandemie-Einbruch und unterstützt die steigende Nachfrage nach Platin. Ein technischer Effekt ist die Eindeckung von Short-Positionen, wie sie der Nachrichtendienst Bloomberg hinsichtlich der Positionierung von spekulativen Marktteilnehmern an der Edelmetallbörse Comex bis vor einiger Zeit auswies. Ein wesentlicher Treiber die Nachfrage nach Platin sind jedoch vor allem diverse Aspekte rund um Erneuerbare Energien.
Platin als Profiteur der industriellen Transformation
Die Bedeutung von Platin als Industriemetall wird gerne unterschätzt und seine Verwendung wird häufig noch auf die Automobilindustrie beschränkt wahrgenommen. Doch ein Wandel hat eingesetzt. Mit der politisch untermauerten und unumkehrbar eingeleiteten Energiewende dürfte sich das Anwendungsfeld deutlich ausweiten. Neben der fortbestehenden Bedeutung für Katalysatoren spielt Platin eine wesentliche Rolle bei der Produktion von grünem Wasserstoff.
Dieser alternative Energieträger kann ein Lösungsansatz sein, um auch emissionsreiche Branchen aus Industrie und Transport auf neuartige Produktions- und Antriebsverfahren umzustellen. Grüner Wasserstoff wird dabei durch Elektrolyse von Wasser (Aufspaltung in Sauerstoff und Wasserstoff ohne CO2-Emissionen) mit Strom aus regenerativen Energien gewonnen. Für einen solchen Elektrolyseprozess ist Platin zwingend erforderlich, um die beschriebene chemische Reaktion anzustoßen. Die verabschiedete Wasserstoffstrategie der Europäischen Union könnte Platin somit dauerhaft einen soliden Nachfrageschub bescheren.
Im Einklang mit unserem Faible für sachwert-orientierte Veranlagungen mischen wir bei Steinbeis und Häcker unseren Mandaten Platin-Investments bereits seit einiger Zeit situativ zu.
Über den Autor: Markus Merkel ist CEFA, SRI Advisor (EBS), Leiter Mandate und Kooperationspartner der Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung.
Nachfrage nach Platin zu Beginn der Pandemie zunächst stark gedrückt
Südafrika und die Russische Föderation sind weltweit die maßgeblichen Explorateure von Platin und der mit ihm verwandten Edelmetalle wie etwa Palladium. Investitionen auf der Rohstoffangebotsseite außerhalb erneuerbarer Energien wurden aufgrund der Virus-Pandemie längere Zeit zurückgestellt. Im Gegensatz etwa zu Gold oder Silber kommt Platin in der Industrie größere Bedeutung zu. Nur etwa 35 Prozent der Fördermenge fragt die Schmuckindustrie nach. Ein Großteil dagegen wird industriell verarbeitet, etwa in der Elektrotechnik oder der Chemieindustrie.
Das nun wieder einsetzende Nachfragewachstum nach Platin resultiert in entsprechend angespannten Märkten. Hierzu trägt insbesondere die Automobilindustrie im Zusammenhang mit der Fertigung von Katalysatoren für Dieselmotoren bei. Ausgehend von Chinas Wirtschaft zeichnet sich bereits eine wirtschaftliche Erholung ab, die auch auf die europäische Volkswirtschaften abstrahlt, da nun ein Licht am Ende des Covid-19-Tunnels durch fortschreitende Impfungen wahrnehmbar wird."
Glück auf!
CM
PS: Wobei ich das Wort "Impfungen" erstens nicht mehr hören kann und zweitens in so einem Artikel mehr als befremdlich empfinde. In 5 Jahren redet da keiner mehr davon, und mit solchen Metallen wie den Edelmetallen (Au, Ag, Pd, Pt) zocke ich nicht über zwei Monate ... . Der Autor wohl schon? Immerhin heisst er Merkel.