GOLD : Märkte und Informationen

  • Ausgehend von der Liste kann ich mich persönlich, hinsichtlich des umgerechneten Goldbesitzes, bei reicher oder ärmer einsortieren..(alles im Vergleich zum Landesdurchschnitt).
    Für mich bedeutet dies, daß ich mit Immo, und restlichem Vermögen auf rund 1 Mio.€ komme und entsprechend sehr reich bin (fast 30fach über dem deutschen Durchschnitt). Wenn ich mich hier umschaue, bin ich das aber keineswegs - eher Mittelfeld !


    Die für mich entscheidendere Vergleichsgröße sind die Lebenshaltungskosten. Also wie viel Vermögen benötige ich für einen vergleichbar guten Lebensstandard?


    Ausgehend von den Zahlen müssten entsprechend die Lebenshaltungskosten in den Ländern äußerst unterschiedlich sein, was aber in der Realität keineswegs so ist. Dass die Verteilung eine gewisse Unschärfe verursacht ist schon klar, erklärt aber nicht die großen Unterschiede beim Durchschnitt.


    Wenn ich als Deutscher in die Schweiz gehe, ist vieles etwas teurer, aber dass die Schweizer im Mittel 6,6x wohlhabender sind als die Deutschen, kann ich nicht erkennen. Beziehe mich dabei auf Einkommen, Lebensstandard, Mieten und Lebensmittel.


    Die Frage ist, wo die Zahlen herkommen ?(

  • Und wie erklärt sich die Tatsache, dass in USA, wo doch gerade alles den Bach runtergeht und die Hälfte überschuldet ist und von der Hand in den Mund lebt, der Median fast doppelt so hoch liegt wie in unserer Bananenrepublik ?)

    Vulpes callidus est et stultus simularet.


    Früher war alles anders. Da waren sogar die Gummistiefel noch aus Holz.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo @Donar


    Allmählich sprengt diese Diskussion das Thema, aber eines erscheint mir ganz wichtig: Nicht im Geringsten habe ich von Bereicherung der Schweiz gesprochen, sondern von dem Glück, nicht in Kriege verwickelt gewesen zu sein.
    Und sie hat nun mal das Privileg, seit Wilhelm Tell davon verschont geblieben zu sein, Ohne nähere Betrachtung waren in den letzten hunderten Jahren nahezu alle europäischen Nationen in Kriegen involviert.


    Was einige Nationen anbetrifft, insbes. D, und Nachbarstaaten, wurden ganze Landesteile hin und hergeschoben, Abermillionen Menschen vertrieben und enteignet, Gut und Leben vernichtet, auch meine Famillie ist davon betroffen.


    Die erwähnten Großbritannien und Niederlande u.a. haben lange Kolonien besessen und ausgebeutet, ein ganz anderes Thema, die Geschichte der USA (Indianer, Sklavenausbeutung) mag ich nicht weiter kommentieren.


    Ja, anerkannt, die Schweiz hat eine Sonderrolle mit langer Bankentradition, exzellenter Industrie und hohem Nationalbewußtsein. :thumbup:


    Alle Statistiken haben ihre Haken: Was die Verteilungsungerechtigkeit anbetrifft, ist der Vergleich Median : Durchschnitt eine Variante, nimmt man andere Statistiken, sieht es anders aus. ZB.der Besitz von 1 oder 5 % vs der Gesamtbevölkerung, da liegt die USA m.W. bei weitem vorn von allen Industriestaaten. nur ein Drittsstaat in Afrika liegt vor ihr.


    Grüsse
    Edel

  • Die für mich entscheidendere Vergleichsgröße sind die Lebenshaltungskosten. Also wie viel Vermögen benötige ich für einen vergleichbar guten Lebensstandard?

    Da liegt der Hund begraben.
    Ich gehöre zu den Armen, da ich die Baumwolle nicht rechne. Die kann von Heute auf Morgen auf den inneren Wert zurückkehren.
    Ich orientiere mich am Güldenen und das reicht. [smilie_love]
    In einem günstigen Land (damit meine ich nicht die 3. Welt) kann ich mit Hundert noch auf der Bühne stehn.
    Man muß nur bedenken, was wirklich wichtig ist und da gehört bei mir Prunk und Protz nicht dazu.
    Nachtwächter

    Privatier, basta :thumbup:

  • Warum ihr euch die Folterkammer der finanziellen Repression einmal ansehen solltet
    Ein teilweise bissig geschriebener Artikel, der schon mal ein paar Instrumente beschreibt, die der Staat aus dem Hut zaubern kann, wenn es darum geht an das Geld seiner Bürger zu kommen.

    Ein paar Ausschnitte daraus:

    • Wer vor dreißig Jahren eine Million Mark auf der hohen Kante hatte, hatte einigermaßen ausgesorgt.
      Bei einer angenommenen Verzinsung um sechs Prozent betrug das Monatseinkommen damit 5.000 Mark.
    • Wer heute eine Million Euro (also fast das Doppelte) auf der hohen Kante hat, muss sich mit einer anderen Lebenswirklichkeit arrangieren.
      Wenn er Glück hat und ein Tagesgeldkonto zu 0,001 Prozent nutzen kann, erhält er für sein Euro-Milliönchen zu Silvester zehn Euro an Zinsen.
    • Der Nullzins ist aber nur ein Beispiel für sogenannte finanzielle Repression, die Umverteilung in großem Stil von Staats wegen, wenn Politik oder Zentralbank Bürger gezielt enteignen. Sie tun das möglichst subtil und unauffällig.
    • Die Esken-Glaubensgemeinschaft hat ihren wirtschaftlichen Sachverstand offenbar in Entenhausen erworben. Sie scheint der Vorstellung anzuhängen, dass „Vermögen“ wie in Dagobert Ducks Geldspeicher in Säckeln herumliegt, aus denen der Staat mühelos ein paar Handvoll abgreifen könne.
    • Ein typisches deutsches Großvermögen liegt nicht auf den Konten herum, sondern steckt in Unternehmen. Und dieses Vermögen schmilzt im Zuge der Corona-Krise gerade dahin wie Eis in der Sonne.
    • Wahrscheinlicher ist, dass der Soli in alle Ewigkeit verlängert und möglicherweise erhöht wird.
      Ein „Corona-Soli“ waberte bereits durch die Medien; ... (aber auch) Polit-Labels wie „Europa-Soli“ oder „Gerechtigkeits-Soli“, die bei manchen Wählern bestens ankommen dürften.


    • Wenn es um das Aufspüren sprudelnder Finanzierungsquellen geht, sind Volksvertreter übrigens mit Genialität und Terrierhaftigkeit gesegnet.
    • Richtig Geld würde in die Staatskassen fließen, wenn die Idee der Zwangshypothek Wiederauferstehung feiern dürfte.
    • Bei einer Zwangsanleihe wiederum, einem weiteren Instrument der finanziellen Repression, zwingt der Staat seine Bürger dazu, ihm zur Bewältigung einer außergewöhnlichen Krise Geld zu leihen – typischerweise zu unappetitlichen Konditionen.
    • Auch Gold und anderes Edelmetall, als „sicherer Hafen“ in Notzeiten berühmt, sind vor der Finanzfolter des Staates nicht sicher.
    • Drastischer – und für sicherheitsorientierte Anleger erheblich schmerzhafter – wäre ein Verbot des Privatbesitzes von Gold. Sie hätten dann ihr Edelmetall gegen Zahlung einer Entschädigung abzugeben, meist einer wenig verlockenden.
      (Insgesamt war privater Goldbesitz in Deutschland (Ost und West) im 20. Jahrhundert drei Jahrzehnte lang illegal.)
    • In der größeren Ordnung der Dinge war das, was wir bisher an finanzieller Repression gesehen habe, ein Teekränzchen. Wenn die Corona-Pandemie erst überstanden ist und die Kosten der aktuellen Weltwirtschaftskrise in den Fokus geraten, wird es um die Frage gehen, wer zahllose Firmenzusammenbrüche, Arbeitslosigkeit sowie die beispiellosen Rettungsmaßnahmen von Politik und Notenbank finanziert.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.


  • [...]
    Kommentar:
    Nachdem schon die ABM AMRO Bank nach 106 Jahren ihren Metallbereich aufgibt, nun auch die Scotiabank.
    Endlich bekommen die Papierzocker kalte Füße! Denn wenn im (sehr wahrscheinlichen) Fall ein Crash der Comex (Stichwort physische Auslieferung) bevorsteht, dürften die Goldpreise tatsächlich durch die Decke gehen. In dem Fall wären beide genannten Banken blitzartig Konkurs, weil sie natürlich nichts physisch hinterlegt haben, sondern nur Nullen im und vorm Computer schieben.
    Gut für Gold, die Zeichen stehen auf Rakete !

    :!: CME Group secures $7 billion credit facility to protect against a clearing member default


    saludos

    Control Oppress Victimise Isolate Divide

    Einmal editiert, zuletzt von Real de Catorce ()

  • Ebenso sind die Argumente von der Schweizer Bereicherung in den Weltkriegen nicht wahr.


    Das GDP (PPP) weist für die CH bereits im Jahre 1914, also zu Beginn des ersten Weltkrieges, mit 12.434 $ den höchsten Wert auf (zweite mit wesentlichem Abstand waren das UK mit 9.427 $, die sich so einen Krieg damit deutlich besser leisten konnten als DE mit weniger als 7.000 $).

    Die Berechnung des Volkseinkommens war nicht ganz so einfach, weil es damals keine einheitlichen Berechnungsgrundlagen gab. Das hatte sich erst in den 20er Jahren entwickelt. Allgemein anerkannte Untersuchungen der Dresdner Bank aus dem Jahr 1930 ergaben für das Deutsche Reich 1913-14 pro Kopf ca. 725 Reichsmark und für die Schweiz 829 Reichsmark. Österreich übrigens nur 429 Reichsmark.
    Für die Schweiz halte ich das für besonders bemerkenswert, da die Wertschöpfung vor allem in der Textilindustrie, im mechanischen Bereich und im Maschinenbau erfolgte und sich diese Industrien auf wenige Kantone erstreckten. Nach dem Krieg sahen die Zahlen für die Schweiz noch ganz anders aus. Aber dafür kann man die Schweiz natürlich nicht verantwortlich machen. Die noch höheren Zahlen Großbritanniens beruhten vor allem auf der Ausbeutung der Kolonien. Es war aber absehbar, dass das ein Ende haben wird. Ähnlich den USA heute.
    Die Schweiz - und auch Deutschland - brauchten keinen Krieg.


    Seeadler

  • @peter98 und @Salorius


    Ich kann die Aussagen von Peter98 ebenso nachvollziehen, wie deine Kommentierungen, aber wenn ich Deutschland betrachte, sehe ich erstmal nur rund 83 Mio. Menschen.


    Wieviele davon haben Immobilienbesitz?
    Wieviele haben nennenswerten EM-Besitz zu Investitionszwecken?
    ...
    Wieviele haben am Monatsende nichts übrig?
    Wieviele benötigen für ihre Leben staatliche Unterstützung?


    Während die ersten Fragen eine recht überschaubare Anzahl von Menschen betrifft werden es bei den letzten Fragen deutlich mehr sein. Aber das was kommt wird erstmal alle gleichmäßig treffen, wobei die Ersteren kräftig zur Ader gelassen werden und die Letzten gar nicht.


    Wobei die eigentlich interessante Frage sein wird, wo ich mich dabei/danach im Vergleich mit dem Durchschnitt wiederfinden werde?


    Eine Immobilie in Deutschland gehört streng genommen, letztendlich dem Staat. Alle "Rechte" die ich als Immobilienbesitzer daraus habe sind die Dinge, die mir der Staat zugesteht (im wesentlichen (heute vorgegebene) Mieteinnahmen). Die Finanzmittel (Cash) gehören der EU, bzw. den jeweils ausgebenden Nationen und kann jederzeit entwertet werden...usw...
    Was bleibt sind die Dinge die ich u.U. mitnehmen kann und von denen niemand weiß.


    Auf einer gedachten linearen Skala von 0 (staatliche Vollversorgung) bis 100 (wohlhabend/reich), sehe ich mich heute bei etwa 70. In der Zukunft werde ich mich aber ganz sicher nach unten bewegen, weil die Skala immer logarithmischer werden wird. Im Vergleich werde ich am Meisten verlieren!


    Es ist so derart viel in Bewegung und die Möglichkeit des Staates an die Vermögen der Mittelschicht zu kommen sind mannigfaltig. Auf einige Dinge kann man sich vorbereiten, auf die Meisten jedoch nicht - Also werde ich wie viele andere eine Großteil verlieren.


    Bei allem was ich in meinem Leben gemacht habe, war der Schwerpunkt immer eher beim Genießen/Leben, als sich im Hamsterrad abzurackern. Zu meinem Erstaunen hatte ich aus heutiger Sicht damit mehr Erfolg und mehr Vermögen ansammeln, als bei vielen Hamsterradbedienern..


    Mein Leben war, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, gut und erfüllt..
    und das letzte Hemd hat ohnehin keine Taschen!

  • @Donar


    Sind aber zwei vollkommen unterschiedliche Gründe, für die niedrige Eigenheimqoute in CH und DE..
    Der eine wird mit Abgaben überschüttet und den anderen nimmt man das Geld gleich ab (oder enteignet die Immo eben später).


    In beiden Ländern ist der (eigengenutzte) Immobilien durch staatliche Eingriffe uninteressant geworden.


    Aber wie gesagt, man kann dir nur nehmen, was man sieht!

  • GOLD – DIE ULTIMATIVE LÖSUNG FÜR DEN ERHALT IHRES VERMÖGENS


    Ein längerer Artikel, der für alle erst vor kurzem im Forum hinzugekommene Leser interessant sein könnte.
    Obwohl, einige Aussagen können sich auch die “alten Hasen“ wieder einmal vergegenwärtigen.


    Einige Sätze davon aus dem Artikel:

    • Gold befindet sich seit 20 Jahren im Aufwärtsmodus. Die weltweiten Verschuldungsorgien werden dies weiter anheizen. Als Absicherung ist das Edelmetall daher unerlässlich.
    • Anleger, die erst in einer Krise ihre Gold- und Silberbestände auf- oder ausbauen wollen, kommen somit unter Umständen nicht mehr oder zumindest nicht gleich zum Zug.
    • Wie die Corona-Krise gezeigt hat, ist ein Grundbestand an Gold und Silber zudem im eigenen Zugriffsbereich zu halten. Denn nur dann kann in extremen Krisenzeiten die Liquidität gesichert sein.
    • Sogar Ängste vor einer weltweiten Währungsreform wären dann nicht ganz auszuschließen. Mit Gold und auch Silber sollten Anleger daher ihr Vermögen diversifizieren und damit teilweise absichern.
    • Die derzeitige Geldpolitik führt zu Vermögensverschiebungen in der Bevölkerung. Wer Sparbücher, Schuldverschreibungen und Ähnliches hat, dessen Geld wird entwertet.
    • Seit mehreren Tausend Jahren fungiert das Edelmetall als Wertspeicher, also erbrachte und eingefrorene Arbeitsleistung, die später und ortsunabhängig geldwert genutzt werden kann.
    • Einzig mit soliden Sachwerten dürften Investoren einer schleichenden Enteignung durch Niedrigzins, inflationären Tendenzen zur Staatsentschuldung und staatlicher Repression entgehen.
    • Irgendwann werden die Uhren ganz radikal wieder auf null gestellt werden, wie nach einem großen Krieg. Dazu braucht es aber eine entsprechende Leidensphase der Bevölkerung, weil das sonst eine Revolution auslöst.
    • Physisches Gold zu kaufen, ist zu jedem Zeitpunkt richtig. Es gibt nur eine sehr begrenzte Menge. Und die Versicherungsfunktion von Gold ist elementar.
    • Der Anlagehorizont bei physischen Edelmetallen sollte jedoch grundsätzlich langfristig, also mindestens fünf Jahre, sein.
    • Gold hat die schweren Verwerfungen im System bereits vorher antizipiert. Ein Indiz war, dass wir bereits in über 70 Währungen Höchstkurse beim Goldpreis zu verzeichnen hatten.
    • Zuversicht für Silber in der Zukunft
      Dies hängt mit der Verwendung zusammen. Die Antwort lautet deshalb kurz und bündig: weil es industriell in der Zukunft in sämtlichen Bereichen sehr gefragt sein wird.
      Bei Silber wird es in der Zukunft zu Engpässen in der Versorgung der Industrie kommen. Für Silber gibt es circa 43000 Anwendungsmöglichkeiten und bei den meisten Technologien lässt es sich nicht durch ein anderes Metall ersetzen. Dies wird zu einem Silberpreisanstieg führen.
      Vor allem in der E-Mobilität und bei der Energiewende wird Silber gefragt sein. Das Metall, das Silber physikalisch am ehesten ersetzen könnte, wäre Gold. Und Gold ist wesentlich teurer.

    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.


    Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.

    Einmal editiert, zuletzt von peter98 () aus folgendem Grund: Formatierung

  • Ich weis nicht ob es hier im Forum schon gepostet wurden:


    Ein sehens- bzw. hörenswertes Video von Ronald Stöferle zur deutschen Rohstnoffnacht 2020.
    Hauptthemen sind: Schwarze Schwäne, Zentralbanken, Inflation und Rezession sowie Gold. In unterhaltsamer und informativer Art werden die aktuellen Verwerfungen an den Märkten mit dem vernunftbasierten Blick der österreichischen Schule der Nationalökonomie analysiert und Schlüsse daraus gezogen. Zum Schluss folgen die 10 Vorhersagen, die Ronald Stöferle jedes Jahr auf der deutschen Rohstoffnacht veröffentlicht.


    Ronald Stöferle: Über Schwarze Schwäne, Graue Nashörner und Goldene Bullen

    • Offizieller Beitrag

    Ein großartiger und sehr langer Artikel; Das Wichtigste ihm : Sofort gespeichert. Ein Augenöffner des Oldtimers Rick Mills für den letzten m.E., der noch gegen Gold polemisiert, ^^ eine ganze Anzahl informative Charts,einige Auszüge, 2 Charts herausgepickt:


    "Im Laufe von 20 Jahren ist der Goldpreis in Euro um 555% gestiegen. Aus historischer Sicht ist der Euro eine junge Währung, die aber bereits 85% ihres Wertes gegenüber Gold verloren hat. Dies zeigt die Instabilität des Fiat-Geldes"....


    Gründe, optimistisch zu sein


    Die Staatsverschuldung der USA überstieg im November 23 Billionen Dollar. Angetrieben durch die Kreditaufnahme des Kongresses stieg sie bis zum 3. Quartal 2019 um 5,6% im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2018, während das nominale BIP nur 3,7% betrug. Mit anderen Worten, die Verschuldung übertraf das Wirtschaftswachstum.


    Die Überschuldung ist eine Bremse für die Gesamtnachfrage. Man bedenke: In den letzten 13 Jahren ist die globale Verschuldung um 128 Billionen Dollar gestiegen, aber das BIP ist nur um 27 Billionen Dollar gestiegen, d.h. die Länder haben fünfmal mehr Schulden aufgenommen, als ihre Volkswirtschaften produziert haben.


    Es wird erwartet, dass das US-Haushaltsdefizit in diesem Jahr fast 4 Billionen Dollar erreichen wird, nachdem der Kongress etwa 2,5 Billionen Dollar in die Wirtschaft gepumpt hat, um die Blutung durch Coronavirus-Sperren zu stoppen.


    Das vorausgesagte Ausgabendefizit von 3,6 Billionen Dollar beläuft sich auf 17,7% des BIP und ist damit fast doppelt so hoch wie in der Großen Rezession 2007/09, als das Defizit nicht einmal 10% des BIP erreichte....


    Alle bullishen Faktoren für Gold sind vorhanden: ein "schwarzer Schwan"-Ereignis, das große Angst und Unsicherheit geschaffen hat, globale Aktien implodieren lässt und Händler/Investoren in die Sicherheit von Häfen wie dem US-Dollar, US-Schatzpapieren und Edelmetallen strömen lässt. Die Nachfrage nach Staatsanleihen hat deren Preise in die Höhe getrieben und ihre Renditen auf neue Tiefststände fallen lassen. Negative Realrenditen (Renditen minus Inflation) sind für Gold bullish, und wir erwarten, dass die Renditen noch einige Zeit negativ bleiben werden, da die Zentralbanken gezwungen sind, die Zinssätze niedrig zu halten, um die Kreditvergabe zu fördern...."


    https://aheadoftheherd.com/New…2020/Gold-versus-fiat.htm
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Grüsse
    Edel


    [Blockierte Grafik: https://aheadoftheherd.com/New…s-fiat_files/image012.jpg]
    [Blockierte Grafik: https://aheadoftheherd.com/New…s-fiat_files/image018.jpg]

  • "Im Laufe von 20 Jahren ist der Goldpreis in Euro um 555% gestiegen. Aus historischer Sicht ist der Euro eine junge Währung, die aber bereits 85% ihres Wertes gegenüber Gold verloren hat. Dies zeigt die Instabilität des Fiat-Geldes"....

    Werden bei diesen Vergleichen eigentlich die Zinsen bzw. der Zinseszins Ertrag bei Währungen mitberücksichtigt?
    Immerhin gabs ja doch einige Jahre, wo der risikolose Zins beim Euro pro Jahr einige Prozente gebracht hat - und somit das Geld mehr wurde...


    Folgender Chart zeigt die Entwicklung inklusive Geldmarktsätze. Daraus lässt sich ableiten, dass in den letzten 70 Jahren noch immer das Geld inkl. Zinsen besser abschnitt als der Euro. Nur wenn man den Zeitraum ab 2001 betrachtet sieht das Bild zugegebenermaßen eindeutig anders aus...

    Einmal editiert, zuletzt von be_we ()

  • Moin @goldie08,


    hier ein frei verfügbarer Artikel Klick . Es geht nicht um die Einführung eines neuen Goldstandard, sondern der Begriff wird einfach nur als Metapher verwendet ;)


    Grüße
    Goldhut


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

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