GOLD : Märkte und Informationen

  • Der Udo basht ja zwischen den Zeilen auch ganz schön ...


    http://info.kopp-verlag.de/hin…m-der-vorgesorgt-hat.html


    Er rückt nur die Anlageform ins rechte Licht, das Bashing hält sich m.E. in Grenzen, er schreibt doch nur, dass Spekulanten damit auf die Schnauze fallen können, wenn sie heute einsteigen und da hat er recht. Diese Info schadet auch nicht, wenn man hier teilweise die "ich verdiene mit Gold"-Denke von Neulingen liest...

    „Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!“ Friedrich von Schiller

  • http://www.goldreporter.de/usa…-gold-derivate/gold/7624/


    Zitat:


    USA-Banken: JP Morgan hält 85 Prozent aller Gold-Derivate


    Ende 2010 waren US-Banken in Wetten auf den Goldpreis im Nominalwert von 192 Milliarden US-Dollar involviert.


    Weiterhin größter Player: Das Bankhaus JP Morgan.


    US-amerikanische Geschäftsbanken hielten Ende 2010 Gold-Derivate im Nominalwert von 191,95 Milliarden US-Dollar. Die Zahl lag 14,5 Prozent höher als im Quartal zuvor.


    Das geht aus dem aktuellen Bericht der amerikanischen Bankenaufsicht Office of the Comptroller of the Currency (OCC) hervor.


    Größter Player unter des US-Geschäftsbanken im Handel mit Gold-Futures, Gold-Forwards, Gold–Optionen und Gold-Swaps ist nach wie vor JP Morgan. Der Bankenriese steigerte den Wert der gehaltenen Gold-Derivate per 31. Dezember 2010 auf 163,83 Milliarden US-Dollar. Gegenüber den 98,90 Milliarden Dollar zu Ende des Vorquartals entspricht dies einem Plus von 65 Prozent.


    Insgesamt hatte JP Morgan unter den amerikanischen Geschäftsbanken einen Anteil von 85 Prozent am Gold-Derivate-Markt. Die Zahl lag im vergangenen Jahr schon einmal bei 98 Prozent.


    Der überwiegende Teil dieser Papiere (82 Prozent) hatte eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.


    Zitat Ende:


    Ergänzungen:


    Der Artikel enthält leider einen Folgefehler. Der 98 % Rekord aus dem vergangenem Jahr ist leider nicht der Rekord.
    http://www.goldreporter.de/jp-…r-gold-derivate/gold/951/


    Die Reports können hier abgerufen werden - http://www.occ.gov/topics/capi…ves-quarterly-report.html


    Auch ich bin diesem Fehler aufgesessen. Der Aufbau der Statistik zeigt das Ranking der TOP 5 US Banken im Derivate bereich. Dabei liegt die Tabelle 9 aus dem Bericht zu Grunde.


    Wells Fargo wechselt sich mit HSBC im Ranking oft ab. So dass die HSBC mit 27% des gesammten Volumens in den Bereich OTHER Banks verschwindet und nicht mehr namentlich genannt wird. Das JPM alleine agierte passte auch nicht richtig in das Bild.


    Somit war der Anteil von JPM im Q1 2010 "nur" 72% mit 84 Mrd. am gesamten Derivatevolumen bei den Edelmetallen. Die 85 % mit 163,8 Mrd. von JPM Ende Dezember 2010 sind damit wohl eher der Rekord.


    HSBC war mit Stand September 2009 mit 24% nach JPM die zweite Gold- und Silber Derivatebank. HSBC reduzierte per Dezeber das Engagement auf 14%.


    Das restliche 1% der Derivate für Edelmetalle hält die Citibank. Die Bank of Amerika ist nach 29.000.000 USD Goldderivate im Dezeber nicht mehr dabei.


    Nachfolgendes Geschehen aus dem Bank Participation Report für die Futurs:


    Am 07.12.2010 halten die 4 US Banken im Gold 22,5% der Short Futurs oder 135.602 Kontrakte von 603.632 des Open Interest.


    Auf der Long Seite halten die 4 US Banken im Dezember 2010 32.444 Kontrakte oder 5.4% vom Gesamtvolumen. Das Jahr begann mit gerade einmal 2.391 Long Futurs auf Gold.


    Nach der Story über den „Verkauf eines Fonds“ im Januar 2010 erfolgte am Futursmarkt ein Abbau des OI von 603.632 vom 07.12.2010 bis zum 01.02.2011 auf 462.907 Kontrakte.


    Die Banken reduzierten in diesem Zusammenhang ihre Short Positionen in den Futurs um 39.018 Kontrakte. Die Long Positionen gingen um 13.811 Kontrakte zurück.


    Die Fakten:


    JPM hält 85% der Derivate im Dezember? Im gesamten Jahr 2010 erfolgte ein Anstieg des Derivatevolumens und aber auch der Edelmetallpreise. Bei HSBC wurde schon abgebaut.


    Mindestens eine der beiden Banken (JPM oder HSBC) baute 2010 30.000 Long Futurs Kontrakte auf. Die anderen können es nach dem Derivate Bericht nicht gewesen sein.


    Die Fragen:


    Ergibt es einen Sinn für JPM neben den Short Kontrakten auch Long Kontrakte aufzubauen? Ist nicht vielleicht HSBC die Bank mit den Long Kontrakten?



    JPM ist die Domina und offensichtlich zum großen Teil alleine Short. Damit steht sie gegen den Markt mit dem Rücken zur Wand. Nachfolgende Ereignisse werden damit auch plausibler.


    Noch schlimmer sieht es für JPM wohl im Silber aus. Da gibt es bei den US Banken im Dezember 2010 nur 376 Long Kontrakte aber 26.332 Short Kontrakte.


    Auch im Silber dominiert JPM mit 61% oder 11,8 Mrd. Dollar den Markt. HSBC hält 38%. Bei beiden Banken ist mit dem Aufwärtstrend auch ein Aufbau der Positionen im Silber zu beobachten.


    HSBC hat ein eigenes Silberlager an der Comex. JPM bisher nicht. Die eigenen Silberbestände von HSBC halbierten sich im Jahr 2010 auf jetzt rund 10 Mio. Unzen.


    JPM ist zwar jetzt auch Lagerbank mit 30.844 Unzen. Aber diese wenigen Unzen sind verwaltete Lagerbestände und sind wohl eher als Masse für den neuen Fond zu sehen.

    :thumbsup: Risikohinweis: :thumbsup:
    Edelmetalle sind volatil. Deshalb kommen diese Strukturierten Produkte :hae: nur für Anleger in Frage, die das Risiko :wall: verstehen ?) und auch tragen [smilie_love] können.
    [smilie_blume] Eine laufende Überwachung (Goldbad) ist empfehlenswert. :love:

    2 Mal editiert, zuletzt von cyberworky ()

  • Gerade bei Finanzen.net entdeckt, ein Interview von David mit Finanzen.net


    ''Der Goldpreis stieg vergangene Woche auf ein neues Rekordhoch. Finanzen.net sprach mit dem Vertriebschef des Edelmetallhandelshauses pro aurum über die Besonderheiten beim Handel von Edelmetallbarren und -münzen.''


    http://www.finanzen.net/nachri…-bei-Silberbarren-1078718

    ,,Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen'' Blaise Pascal

  • Gerade bei Finanzen.net entdeckt, ein Interview von David mit Finanzen.net


    Humor hat der David ja, das muss man ihm lassen. Auch wenn er subtil daherkommt...

    Zitat

    ... und die restlichen 5 Prozent teilen sich die Schwestermetalle Platin und Palladium brüderlich.


    Die Pointe mach ich jetzt mal nicht fett und rot ;)
    Gruss, GL

    Das Publikum... wendet sich von dem Gebrauche des durch die Umlaufmittelvermehrung kompromittierten Geldes ab, flüchtet zum ... Barrenmetall, zu den Sachwerten, zum Tauschhandel, kurz, die Währung bricht zusammen. (Ludwig von Mises)

  • Der Masstab auf der Y-Achse ist auf der recten Seite als ln (natürlicher Logarithmus) Logarithmus zur Basis 10 (Entschuldigung, hatte nur oberflächlich drüber geschaut)für 1 Gramm; die linke Seite ist dann für eine Unze.
    Weshalb soll das keinen Sinn ergeben?

    Einmal editiert, zuletzt von Texmex ()

    • Offizieller Beitrag

    Die vortrefflichen Aden Sisters mit Rückblick und Ausblick auf Gold und Silber.
    Auch sie reihen sich in die rennomierten Spezis ein, die 2000 $ als nächstes Ziel sehen, wenn 1500 überwunden ist.
    Bubble ? Weit entfernt, "der ruhigste Bullenmarkt der Geschichte". :)

    Sehr schöner logarithmischer, stark vereinfachter Goldchart ab 1999 ! Noch läuft Gold nicht hyperbolisch hoch....

    " With gold now approaching $1500, it’s near our first important target level for this stronger phase. Gold will most likely resist near $1500 before moving clearly above this level into the next phase of the bull market.

    In the big picture and on the upside, once $1500 is well surpassed, the $2000 area will then be the next target. Will $5000 - $6000 or more end up being the final target? Time will tell. It looks like this is a possibility but more important is that we will stay with the trend for as long as it lasts.

    As good as it’s been, gold is far from being in a bubble. And you must admit, it’s been the quietest bull market in history. Just ask the average person..."

    http://www.kitco.com/ind/Aden/aden_mar282011.html

    Grüsse

    • Offizieller Beitrag

    Nun ja, ein einem halblogarithmischen Chart wird jeder parabolische Anstieg mehr oder weniger zur "Geraden".


    Ja, hinlänglich bekannt. ;) Ertragskurven verlaufen parabolisch, deswegen ist jedes vernünftige / gute Chartsystem mit logarithmischer Ordinate ausgerichtet. Hier zB. ein 3 Jahreschart für Gold von http://stockcharts.com/


    Grüsse

  • Gold kein guter Inflations bzw Teuerungsschutz ?
    wenn ich mir die gestiegenen Preise seit Beginn des Jahres so rekapituliere und dann den POG in € sehe dann war´s doch gut letztes Jahr en Teil verhökert zu haben.

  • Hallo Rhönschaf,

    Gold kein guter Inflations bzw Teuerungsschutz ?
    wenn ich mir die gestiegenen Preise seit Beginn des Jahres so rekapituliere und dann den POG in € sehe dann war´s doch gut letztes Jahr en Teil verhökert zu haben.

    unter "letztes Jahr" verstehst Du vermutlich den Zeitraum November 2010 bis Januar 2011, ist zwar in $, in € siehts natürlich ähnlich aus.


    [Blockierte Grafik: http://www.kitco.com/LFgif/au0365nys.gif]


    Was ist nun aber, wenn jemand nicht nur von der Tapete bis zur Wand denkt? Ich weiß, Schafe können nicht denken, was aber wenn es doch mal passiert?
    Glaubst Du, dass es eine gute Idee war in den Jahren 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 oder 2010 zu verkaufen, wenn Du Dir diese Grafik anschaust?


    [Blockierte Grafik: http://www.kitco.com/LFgif/au3650nys.gif]


    VG clarius

    Es gibt kein Recht auf Völkermord!

    Willkommen in der Endzeit! Die vor 2 Jahrtausenden von Jesus vorhergesagte globale Machtergreifung Satans ist in vollem Gange. :cursing:

    Papier gab ich für Gold. 8)

  • http://news.onvista.de/alle-ne…tel-ein?ID_NEWS=184022768


    USA Utah führt Gold und Silber als Zahlungsmittel ein


    Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Der US-Bundesstaat Utah hat offiziell Gold und Silber als Zahlungsmittel wieder zugelassen, so die Experten vom "Geldanlage-Report".
    Sobald der Gouverneur das Gesetz unterzeichnet habe, könnten die Bewohner im von Mormonen geprägten rechtskonservativen US-Staat ihre Steuern wieder mit Gold und Silber bezahlen.


    Die Älteren würden da sofort an Währungsreform und die Weimarer Republik denken? Die rechtspopulistische Tea Party-Bewegung fordere in den USA bereits die komplette Abschaffung des US-Dollars.
    Utah sei nicht der einzige Staat, der in diese Richtung tendiere. Insgesamt seien es neun Bundesstaaten, die dem Beispiel von Utah folgen möchten. Die Experten würden denken, es lohne sich, diese namentlich aufzuzählen, weil es die Tragweite der Entwicklung deutlicher mache: Montana, Missouri, Colorado, Idaho, Indiana, New Hampshire, South Carolina, Georgia und Washington.
    Die Antwort darauf, hänge letztlich stark von der weiteren Energiepolitik der Bundesregierung ab - und die sei aktuell mit vielen Fragezeichen verbunden.
    Dabei werde übrigens erst gar nicht versucht, die Hintergründe dieser Entwicklung zu verheimlichen: "Dieser Schritt ist unausweichlich, um sich gegen die fortschreitende Abwertung des US-Dollars abzusichern", heiße es in der Erklärung. Zahlreiche Ökonomen und Finanzanalysten hätten sich positiv zu dieser Entwicklung geäußert.


    Folgerichtig spreche sich der Utah Sound Money Act, so der Name der Gesetzesvorlage, explizit für eine Ablehnung des bestehenden Papiergeldsystems aus. Befürchtet werde, dass durch die Maßnahmen des Quantitative Easings, die zu einer exzessiven Neuverschuldung in den USA infolge der Finanzkrise geführt hätten, der US-Dollar seine Stellung als weltweite Leitwährung verlieren könnte.
    Während das Problem der steigenden Verschuldung kein Neues sei, sei bei der praktischen Umsetzung nun erstmals eine Grenze überschritten worden, die vorher Tabu gewesen sei. Bisher seien die zur Finanzierung der Schulden ausgegebenen Anleihen selbstverständlicherweise an externe Investoren verkauft worden. Vor allem China sei hier als großer Gläubiger aufgetreten.
    Um mehr und schneller Geld drucken zu können, sei es im Zuge der Finanzkrise dann aber zu einer Art Inzucht gekommen: Die US-Notenbank (FED) sei zum größten Aufkäufer der eigenen Staatsanleihen geworden. Die USA "refinanziere" ihre Schulden damit quasi selbst. Das habe offenbar breiteren Teilen der amerikanischen Öffentlichkeit die Perversität des Systems bewusst gemacht, das in eine sich scheinbar unaufhaltsam nach oben schraubende Schuldenspirale münde.
    Überlege man sich die weiteren Folgen dieser Entwicklung, sei man schnell wieder beim obigen Vergleich mit der Weimarer Republik. Auch wenn wissenschaftlich bisher kein direkter Zusammenhang zwischen Ausweitung der Geldmenge und Stärke der Inflation habe nachgewiesen werden können, so gehe doch die Mehrheit der Ökonomen von einer deutlich zunehmenden Geldentwertung in den kommenden Jahren aus. Gleichzeitig sinke das Vertrauen der Bevölkerung in die eigene Währung.
    Das Fatale an dieser Entwicklung sei, dass sich beide Tendenzen gegenseitig verstärken könnten. Die Wiedereinführung von Gold und Silber als Zahlungsmittel rücke die Problematik erst so richtig ins Bewusstsein vieler Bürger. Utah wolle den amerikanischen Bürgern neue Wege in der Geldpolitik aufweisen.
    Wobei der Weg in diesem Fall eher zurück in die Vergangenheit führe. Bis 1971 habe es nämlich in den USA den so genannten Goldstandard gegeben. Der US-Dollar sei dabei an den Wert des Goldes gebunden gewesen. Jeder US-Dollar sei quasi mit Gold als "echtem Wert" hinterlegt gewesen. US-Präsident Richard Nixon habe den Goldstandard dann abgeschafft, um die Devisenmärkte zu flexibilisieren. Sei das im Nachhinein betrachtet ein weiterer schwerer Fehler in der ohnehin wenig ruhmreichen Amtszeit (Pentagon Papers, Watergate, Vietnam-Krieg) des Republikaners gewesen?
    In Utah sollten jedenfalls keine halben Sachen gemacht werden. Frappierend sei dabei die Tatsache, dass Gold und Silber im Vergleich zum Papiergeld quasi künstlich noch attraktiver gemacht werde. Gewinne aus Wertsteigerungen würden bei Gold- und Silbermünzen nicht der Kapitalertragssteuer unterliegen. Die Kaufkraft der Münzen werde nicht mehr nach ihrem Nennwert, sondern nach dem tatsächlichen Materialwert berechne. So würden Anreize für die Bürger geschaffen, zumindest einen Teil ihres Vermögens in Gold und Silber zu wechseln.
    Wohin das führen werde, sei auch klar: Die Nachfrage nach Gold und Silber werde weiter steigen, der Bullenmarkt werde in eine neue Runde gehen.
    Schon jetzt koste die Unze Gold soviel wie nie zuvor und auch Silber wäre längst auf einem neuen Allzeit-Hoch hätten die Gebrüder Hunt nicht 1980 in einer beispiellosen Aktion versucht, alle Silberbestände unter ihre Kontrolle zu bringen (Cornering) und damit den Preis kurzfristig bis auf 100 US-Dollar je Unze nach oben zu manipulieren.
    Die Experten seien geneigt, noch einen Schritt weiter zu gehen. Auch wenn die Bundesstaaten inhaltlich mit ihrer Aussage Recht haben möchten, so sei das Signal an die Bevölkerung verheerend: "Wenn nicht einmal mehr der (Bundes-)staat an den US-Dollar glaubt, warum sollen es wir dann tun?" Diese Frage sei nahe liegend und es sei schwer darauf eine Antwort zu finden.
    Betrachte man darüber hinaus die weiter schwelende EU-Schuldenkrise, könne man sich leicht eine Art von neuem Finanzkrisen-Szenario ausmalen, in dessen Rahmen Edelmetalle als sicherer Hafen angesteuert würden.
    Vor kurzem hätten schließlich die Rating-Agenturen Fitch und Standard & Poor's die Bonität von Portugal stark abgewertet und massive Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Landes geäußert. Die Regierungskrise in Lissabon verschärfe die Situation noch zusätzlich.
    Trotzdem würden die Experten in absehbarer Zeit nicht an eine neue Finanzkrise glauben. Der Devisen-Trader-Experte Dr. Detlef Rettinger habe im Interview zwei wichtige Punkte genannt, warum das aktuelle Finanzsystem noch einige Jahre gut funktionieren sollte:
    Zum einen seien viele faule Kredite in den letzten Jahren aus dem System geschwemmt worden und zum anderen - noch wichtiger - gäbe es erst dann ein wirkliches Problem für das System, "wenn den großen Industrieländern wie den USA, Japan und Deutschland niemand auf der Welt mehr Geld leihen würde. Doch die großen Schwellenländer sind überwiegend gering verschuldet und sie legen ihr Vermögen zu einem nicht geringen Teil in Schuldenpapieren der Industrieländer an".
    Das führe zwar letztlich zu einer gigantischen Vermögensumverteilung in Richtung Emerging Markts, das System an sich bleibe so aber - bis auf weiteres - funktionsfähig.
    Im Prinzip laute das Fazit: "more of the same". Es gebe im Prinzip keinen anderen Ausweg, der Verschuldung Herr zu werden, als die Papierwährungen gegenüber "harten" Assets wie Edelmetallen weiter zu entwerten und damit auch die Verschuldung. Edelmetalle würden immer mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken, was zu einer Verstärkung der Nachfrage und zu einer Beschleunigung des Aufwärtstrends bei Gold und Silber führen dürfte. (30.03.2011/ac/a/m)

    2 Mal editiert, zuletzt von romario ()

  • Hi,


    @ Romario


    Du gibst leider etwas unterschiedliche, aber in der Substanz bedeutende Statesments ab.


    Aus dem Silberforum: Märkte u. infos....


    Zitat

    Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Der US-Bundesstaat Utah hat offiziell
    Gold und Silber als Zahlungsmittel wieder zugelassen, so die Experten
    vom "Geldanlage-Report".


    Sobald der Gouverneur das Gesetz unterzeichnet habe, könnten die
    Bewohner im von Mormonen geprägten rechtskonservativen US-Staat ihre
    Steuern wieder mit Gold und Silber bezahlen.

    Der Gouverneur hat noch nicht unterzeichnet, m. w.


    Damit ist weder Gold noch Silber als Zahlungsmittel zugelassen. Ich denke es gibt da noch eine Variante; Wenn der Gouverneur zwar nicht unterzeichnet aber dem Gesetzesbeschluss auch nicht widerspricht. Die Frist läuft meines Erachtens heute Mittwoch Utah Time ab.


    Wir werden sehen, morgen früh [smilie_denk] und nicht eher.

  • In Nanoform scheint Gold ja ein wahrhaftiges Wundermittel zu sein, Krebsbekämpfung selbstverständlich eingeschlossen - kommt ganz nah an Weltfrieden heran.
    Die Herstellung von güldenen Nanopartikeln ist allerdings eine ausgemachte Sauerei. Doch Abhilfe naht...


    11/30/10
    Biocompatible Gold Nanoparticles


    Gold nanoparticles are being used for an ever-growing number of applications. Gold nanoparticles are used in electronics, healthcare products, as pharmaceuticals to fight cancer, imaging tumors, carrying drugs, and delivering pulses of heat. Gold nanoparticles could function as in vivo sensors, photoactive agents for optical imaging, drug carriers, disinfection and tissue repair, contrast enhancers in computer tomography and X-ray absorbers in cancer therapy, automobile sensors, cell phones, blood sugar monitors and hydrogen gas production, but the process to make these nanoparticles requires dangerous and extremely toxic chemicals and acids as reducing and/or capping agents which have severe environmental impact.


    http://nanoall.blogspot.com/20…e-gold-nanoparticles.html

    • Offizieller Beitrag

    Jim Sinclair nach seinem 70.Geburtstag mit einigen Rückblicken.


    Besonders beachtenswert seine Ausführungen zu seinem Wohnsitz in weitem Land, in dem er hinsichtlich Versorgung und Kommunikation nahezu unabhängig ist; Anregung für den einen oder anderen von uns.
    Aber ganz besonders wichtig sein über viele Jahre gegebener Rat, sich finanziell frei von Anderen zu machen. (So weit dies möglich ist). Was ja iÜ.ebenfalls eines unserer gemeinsamen Anliegen im Forum ist.


    „...Every effort here was to make you your own central bank which resulted in financial self reliance for many…”


    http://jsmineset.com/2011/03/30/in-the-news-today-824/


    Grüsse, Gold up !
    Edel

  • Gleich wird wieder draufgehauen - jetzt wird`s denen sicher zu knapp - mein Glaskugeltip bis 19:00 Uhr: 1397,62 Dollar :thumbsup: Bei einem erneuten Abprall werden massive Verkaufsorders ausgelöst - vielleicht ist auch noch `ne kurze Bullenfalle bei 1446 Dollar drin :D

    4 Mal editiert, zuletzt von appendix ()

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