ZitatZitat von »auratico«
The mantra of Goldbugs has been that paper money is worthless and only gold is money. ... WHATEVER is money moves opposite of assets.
Zitat
quote woernie
Der letzte Satz kommt mir etwas platt vor. Das 'Gleichnis' von der römischen Toga/dem heutigen Herrenanzug den man zu jeder Zeit um eine Goldunze kaufen konnte/kaufen kann käme demnach doch arg ins Wanken.
Der Vergleich mit der Toga ist ja auch, sofern er stupide und zusammenhanglos mantramäßig wiederholt wird, ein aufgelegter Blödsinn. Als bildhafter Hinweis darauf, dass Gold, anders als diverse Währungen, immer einen gewissen Wert behalten hat, ergibt er Sinn, vor allem gegenüber krankhaft staatsgläubigen Zeitgenossen.
Auf dem Land in meiner Heimatregion liefen die Bauern am Sonntag noch in den 60er Jahren mit den diversen während der Kriegs-und Nachkriegszeit gegen ein paar Kilo Kartoffeln (nicht Gold) eingetauschten feinsten englischen Anzügen in die Kirche. Die ebenfalls vorhandenen teuren Armbanduhren blieben aus Bigotterie in den Schubladen. Die vererbten Grundstücke jener Familien in dieser – zugegebenermaßen wohlhabenden – Region sind heute Millionen wert und werden nach Lust und Laune an die Generation der abhängig beschäftigten Doppelverdienerfamilien verkauft, die sich dafür auf 35 Jahre hin verschulden müssen.
Zitatquote woernie
Nach meinem laienhaften Verständnis der Geldtheorie kann 'Geld' gegen einen Korb der zur Verfügung stehenden Assets (Real Estate/Stock...) nur dann an Wert verlieren, wenn seine Menge (Geldmenge) schneller wächst als der Korb an handelbaren Assets.
Ein von Regierungsstellen zusammengewürfelter Warenkorb ist unbrauchbar, da interessegeleitet. Natürlich verliert Geld, gerade derzeit, massiv an Wert gegen Immobilien in Lagen, wo Menschen sein wollen oder aus Erwerbsgründen sein müssen und gegen Anteile an Produktivvermögen, also Aktien.
Zitatquote woernie
– we are headed into a very dangerous black hole where government destroys the entire economy in pursuit of taxes.
Yes ! Aber was genau in dem schwarzen Loch alles drin sein wird wissen wir (noch) nicht. Womöglich auch eine Prise 'Hyperinflation'.
Eine „Prise Hyperinflation“ gibt es nicht. Inflation hat mit Hyperinflation nicht allzu viel zu tun. Hyperinflation ist die Folge eines total zusammenbrechenden Währungsregimes, die völlige Abkehr der Menschen vom staatlich vorgegebenen Geldsystem, die zwischenzeitliche Flucht in direkten Warentausch und Sachwerte. Dies geschah in den vergangenen Jahrhunderten ausnahmslos immer in global gesehen kaum bedeutenden, peripheren Währungen, die es zerrissen hat, inklusive dem kaputten Deutschland der Zwischenkriegszeit. Den USD und auch den Euro würde eine Hyperinflation zuletzt treffen, während andere Währungen längst über dem Jordan wären, weil die Kapitalflüsse in die Richtung des geringeren Übels geflossen wären.
Mit dem „schwarzen Loch“ meint Armstrong vielmehr einen politischen Gesamtzusammenhang aus Korruption, zukünftiger Brutalbesteuerung (was deflationär wirkt wie auch die absehbaren Bail-Ins à la Zypern), staatlichen Schuldenexzessen , faschistoider Totalüberwachung und dem unübersehbaren Versagen des Rechtsstaates angesichts der zunehmenden Unantastbarkeit der scheinkapitalistischen Kleptokraten des Finanzsystems, denen eine Horde abhängiger Politiker und Bürokraten unterwürfigst zuarbeitet. Sollte dieses System zusammenfallen, käme auch die große Stunde des Goldes.
mit ventilatorunterstützten Grüßen
auratico