Beiträge von Wurschtler

    vatapitta


    Vor den norwegischen Aktien habe ich aufgrund der komplizierten Quellensteuersituation immer Abstand gehalten.

    Wie handhabst du das? Kümmerst du dich um die Rückforderung der norwegischen Quellensteuer? Wenn ja, dann wäre ein Erfahrungsbericht interessant.

    Oder verzichtest du auf eine Rückforderung?

    Kurze Zusammenfassung bitte möglich?

    KI-Zusammenfassung durch Grok:

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    Lee möchte klären, ob die kürzlichen starken Kursanstiege bei Junior-Mining-Aktien („green candles“) bedeuten, dass der Sektor überbewertet ist – oder ob noch Potenzial bleibt.

    • Ansatz: Er hat eine Spreadsheet erstellt, die die Wertentwicklung verschiedener Deposits bei steigenden Gold- und Silberpreisen zeigt. Bisher hat er in seinen Analysen feste Preise verwendet, was bei den aktuell hohen Preisen unfair sei. Nun bewertet er die Deposits bei unterschiedlichen Preisszenarien (z. B. Gold 3.000 USD, Silber 50 USD) und vergleicht sie mit den aktuellen (undilutierten) Market Caps der Unternehmen.
    • Bewertungsmethode:

      Lee geht davon aus, dass in einem Bull-Market größere Unternehmen kleinere Deposits typischerweise für ca. 15 % des In-Situ-Werts (Wert des Metalls im Boden) übernehmen. Er berechnet daraus potenzielle Multiples (Kurssteigerungspotenzial).
    • Beispiele:
      • AbraSilver: Bei Gold 3.000 USD/Silber 50 USD ist das Deposit ca. 16–16,5 Mrd. USD wert, Market Cap 1,5 Mrd. USD → Potenzial für ~166 % Gain (bei 15 %-Übernahme). Bei aktuellen Preisen sogar 312 % Multiple.
      • Gold X2 Mining: Deposit ca. 30 Mrd. USD, Market Cap nur 286 Mio. USD → deutlich höheres Multiple.
      • Generell: Alle von ihm analysierten Stocks zeigen mindestens 140 % Upside-Potenzial.
    • Wichtige Einschränkungen:

      Diese Multiples sind keine garantierten Renditen. Entscheidend ist, ob das Deposit realistisch zu einer produzierenden Mine werden kann. Dafür braucht es:
      • Ein echtes, wachsendes Deposit
      • Kompetentes Management (keine übermäßige Dilution, sinnvoller Kapitaleinsatz)
      • Günstige Jurisdiction und Genehmigungschancen

        Lee verweist auf seine früheren Videos für detaillierte Unternehmensanalysen.
    • Fazit:

      Trotz der starken Rallye bei Gold, Silber und den Aktienkursen sind die meisten Junior Miner immer noch deutlich unterbewertet („dirt cheap“). Es gibt weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial. Lee fühlt sich dadurch bullischer und bleibt investiert (hat zeitweise überlegt, Gewinne mitzunehmen).

      Zukünftig wird er in Analysen aktuelle/höhere Metallpreise verwenden, um realistischere Bewertungen zu liefern.

    Der kurzfristige Kursaufschlag war zwar nicht günstig, aber wenn man im Chart mal etwas weiter zurückschaut, dann merkt man, dass das immer noch ein günstiger Preis ist.


    Die Aussies wirken etwas angepisst, was ich als gutes Zeichen werte. ^^


    Das große Ganze, das EFR hier aufbaut, gefällt mir immer besser!

    Auch der Markt scheint nicht abgeneigt zu sein. UUUU vorbörslich +2,68 %.

    Aber so wie ich den Text auf buhl.de verstehe, wir müssen die Fonds im Gegenzug aus dem Fondsvermögen Körperschaftssteuer bezahlen, was wieder einen gegenteiligen Effekt hat, sehe ich das richtig?


    Die 15 % Körperschaftsteuer gilt nur Dividendenausschüttungen auf Fondsebene, die aus Deutschland kommen.

    Für ausländische Dividendenzahlungen fällt auf Fondsebene ohnehin Quellensteuer an, die in den meisten Fällen nach DBA 15 % beträgt.

    Die Körperschaftssteuer dient also nur zur Gleichstellung von inländischen mit ausländischen ETFs.


    Für diese 15 % Steuerbelastung auf Dividenden auf Fondsebene gibt es dafür die 30 % Teilfreistellung.

    Die Teilfreistellung gilt jedoch auch für Kursgewinne.

    Hat man also einen ETF mit hohem Dividendenanteil, dann ist der ETF steuerlich oft schlechter als die Aktie direkt.

    Hat man dagegen hohe Kursgewinne, dann ist der ETF mit der Teilfreistellung oftmals steuergünstiger als die Aktie direkt.


    Ebenso lässt sich bei Dividendenaktien sparen, wenn man in Länder-ETFs investiert, die garkeine Quellensteuer kennen. Also z.B. ein FTSE100-ETF wäre auf Fondsebene quellensteuerfrei, aber man erhält trotzdem die 30 % Teilfreistellung.


    Man kann also mit ETFs Steuern sparen, wenn man es richtig gestaltet. Umgekehrt kann man auch mehr Steuern zahlen, wenn man es falsch gestaltet. ;)

    PAAS im Vergleich


    Hier nochmal ein Chartvergleich der wichtigsten Silberminenaktien:
    PAAS (177%), HL(377%), EXK(230%), DSV(830%) ,AG(266%)

    PAAS (60%-Goldlastig) steigt langsamer ist aber durch seinen höheren Goldanteil deutlich weniger volatil. Durch die Übernahme von MAG-Silber dürfte es jetzt eher ein (50-50) Produzent sein. Sollte im Q1/2026 sichtbar werden.

    PAAS hatte perfektes Timing bei der Übernahme von MAG Silver!

    Außerdem wurden zuvor auch kleinere reine Goldminen verkauft. PAAS hat sich für den Silberboom also bestens aufgestellt und das hat der Markt noch garnicht wirklich honoriert, weil man es NOCH nicht in den Zahlen sieht.


    Vielleicht gibt es mit dem nächsten Quartalszahlen ein paar positive Überraschungen. :)

    PAAS ist und bleibt jedenfalls meine wichtigste Kernposition im Silber. Sie wird die letzte Silberaktie sein, die ich verkaufe, wenn ich irgendwann verkaufen will.

    urai

    Mein ursprünglicher Anlagegrund war übrigens auch die Dividende. Aber die war damals noch steuereinfach und das wäre sie jetzt nicht mehr. Ich bin bis heute ohne Steuererklärung für meine Kapitalerträge durchgekommen. Das würde sich mit einer Dividendenzahlung von Solidcore ändern.

    Mein Hauptargument gegen eine Dividende ist also streng genommen nur Faulheit. :D

    Daher hätte ich jetzt auch kein großes Problem damit, wenn es doch frühzeitig eine Dividende geben würde. Ich bevorzuge dennoch die einfachere Lösung. ;)


    Die stark gestiegenen Metallpreise machen eine Dividende zumindest früher möglich.

    Im Geschäftsjahr 2026 wird der Gewinn absehbar weiter deutlich steigen. Mit soviel Einnahmen haben sie in ihrer Finanzplanung nicht gerechnet. Da "muss" man schon fast eine Dividende ausschütten.

    Ich denke für das Geschäftsjahr 2025 lassen sie es noch bleiben.

    Fazit:

    Ohne die Übernahme hätte Bear Creek wahrscheinlich vor einem Insolvenzereignis oder einer massiven, extrem verwässernden Notfall-Finanzierung gestanden. Die Fusion löscht die Schulden von Bear Creek praktisch aus und gibt den Aktionären die Chance, dass ihre Vermögenswerte (vor allem Corani) unter einem neuen Management-Team tatsächlich zur Produktion geführt werden.

    Frag mal nach, wie es aussieht, wenn die Metallpreise weiter so steigen.

    Gerade WEIL BCM finanziell mit dem Rücken zur Wand steht, ist der Hebel so extrem hoch.

    Sicher ist auch das Risiko sehr hoch, das haben hohe Hebel so an sich.

    Aber wenn BCM dank hoher Metallpreise aus eigener Kraft aus der Misere gekommen wäre, dann hätte das zusammen mit der Silberrakete ein 100-Bagger werden können.

    Aber gut, ein Tenbager mit weniger Risiko unter dem Dach von Highland Silver ist auch nicht schlecht. ^^

    Ich hätte BCM schon noch gerne eine Weile eigenständig gesehen. Gerade bei den aktuell stark steigenden EM-Preisen hat BCM einen extrem hohen Hebel.

    Dieser Hebel ist durch die Übernahme deutlich reduziert worden.

    Aber halb so wild, die Übernahme bringt BCM einen defacto Bailout und damit einen massiven Sicherheitsgewinn. Den finden die Leute positiv, wie man an der kurzfristigen Kursentwicklung sieht.

    So, meine Tabys-App funktioniert seit heute auch wieder.

    Kann alles bestätigen, was du sagst urai.

    Bei "Request the AIX CSD statement" bekomme ich auch einen Bestand von Null angezeigt. Passt also!

    Wenn in in Tabys den "AIX Registrar account" einsehen will, dann kommt nichts. Tabys kann also nicht direkt darauf zugreifen, was auch richtig sein sollte.

    Dennoch bekommt die App per Schnittstelle weiterhin den Bestand aus dem AIX-Registrar angezeigt, sonst hätte ich keine entsprechende Anzeige in der App. Eigentlich ein Datenschutzfehler, aber dort nimmt man das wohl nicht so genau wie bei uns. ;)


    So gesehen sollte es in Ordnung sein, was CSD-Gebühren angeht, wenn man davon ausgeht, dass die Gebühr bestandsabhängig ist. Sollte es jedoch auch eine Gebühr für die reine Existenz des Accounts geben, dann hätten wir noch ein Problem. Daher wäre es mir schon lieber, dass der Account bei Tabys ganz gelöscht wird, was direkt in der App nicht möglich ist.

    Ich bohre jetzt nochmal nach.

    Wurschtler - konntest Du den Sachverhalt (Tabys Account löschen oder nicht) mit Tabys App klären?


    Noch nicht.

    Beim AIX Registrar haben sie sich gewundert und haben nur bestätigt, dass der Transfer aus ihrer Sicht korrekt und abgeschlossen ist.


    Danach hat sich für mich noch ein anderes Problem ergeben und zwar hat die Tabys-App kürzlich ein Update erhalten, das ich nicht installieren kann. Demzufolge ist die App für mich momentan unbenutzbar. Jetzt lasse ich es erstmal so, wie es ist, bis das Update geklappt hat.


    Offen ist jetzt noch die Frage, ob nach abgeschlossenem Transfer die Tabys App gelöscht werden kann/muss. Hast Du da Informationen - resp. was machst Du?

    Eine gute Frage!

    Ich habe gerade eben nochmal ein Tabys reingeschaut und festgestellt, dass mein Bestand dort wieder angezeigt wird.

    Das wäre ja schön, wenn sich mein Bestand verdoppelt hätte, aber ich gehe davon aus, dass auch Tabys nach dem "Transfer" auf den selben Bestand referenziert. Der AIX-CSD-Account ist ja unverändert.


    Ich frage lieber nochmal nach, bevor ich was lösche. Eine gelöschte App bedeutet ja noch kein gelöschtes Vertragsverhältnis. Am Ende könnten dennoch Gebühren anfallen.

    Es wird versucht - der Erfolg wird nicht so einfach zu erzielen sein wie die Versprechen gegeben.

    Selbst die Callcenter-Aufgaben, die gegenwärtig viel versucht werden umzustellen, funktionieren nicht wirklich. Da werden schon einige zurückrudern müssen. Die "KI" im gegenwärtigen Zustand ist nur als Werkzeug verwendbar und muss kontrolliert und gesteuert verwendet werden. Menschen komplett ersetzen klappt einfach nicht, die Programme sind zu begriffsstutzig und unflexibel.

    Du machst den Fehler, die von Privatpersonen genutzte Gratis-KI mit dem gleichzusetzen, was Unternehmen mit sehr viel größeren Ressourcen zur Verfügung haben. Auch die von Unternehmen für die breite Arbeitnehmermasse genutzte KI hat oftmals nur wenig Ressourcen zur Verfügung. Das reicht als kleines Helferlein und sicher nicht für mehr. Aber KI kann trotzdem auch heute schon viel mehr.


    Bei mir in der Arbeit (F&E im Automobilsektor) wird das bereits getestet. Das Ganze läuft zudem in China, weil in Deutschland alles kaputtreguliert und zu teuer ist.


    Mein Fazit: Was heute 10 hochbezahlte deutsche Ingenieure entwickeln, wird in Zukunft 1 Chinese mit KI erledigen. Lass es im pessimistischen Fall meinetwegen noch 2-3 Chinesen sein, aber das ändert nichts daran, dass die Wertschöpfung aus Deutschland verschwinden wird.


    Mein eigener Job und der von Millionen anderen wird in 5-10 Jahren nicht mehr existieren. Darauf muss man sich vorbereiten.

    Vielen Dank Wurschtler

    Noch eine Frage:

    Wie viele Tage dauerte es - ab Übermittlung ausgefülltes Excelsheet an den Registrar AIX - bis die Zugangsdaten übermittelt wurden. Danke.

    Ich habs an einem Abend hingeschickt.

    Am nächsten Morgen kam die Eingangsbestätigung.

    15 Minuten später die Bestätigung für erfolgreiches KYC.

    4 Stunden später kamen die Zugangsdaten

    -> Dann habe ich mich eingeloggt und das Passwort geändert.


    30 Minuten später kam das Formular mit Anleitung für den eigentlichen Transfer.

    -> Ich habe dann am Nachmittag die beiden Formulare ausgefüllt und als gescanntes PDF hingeschickt.

    Noch am selben Abend habe ich festgestellt, dass mein Bestand aus Tabys ausgebucht wurde.

    Am nächsten Morgen kam die Bestätigung von AIX, dass der Transfer abgeschlossen wurde. Danach sah ich den Bestand auch im AIX-Zugang.

    Es müsste doch nun ein Leichtes sein, die Papiere dort hin zu übertragen. Ist doch alles schon angelegt und personalisiert.


    Genau so ist es.

    Ich bin mit meiner Übertragung von Tabys zu AIX mittlerweile fertig. Das Ganze hat keine 24 Stunden gedauert und war wirklich einfach.


    Jeder Tabys-Nutzer hat bereits auch einen AIX-Account. Tabys war ja nur die Verwaltungsplattform.

    Mein AIX-Account wurde 2023 zusammen mit Tabys eröffnet. Jetzt habe ich lediglich Direktzugriff zu diesen Account erhalten. Selbst eine erneute Legitimation ist nicht nötig, solange es keinen Eigentümerwechsel gibt und alle Daten gleich bleiben. Also am besten in das Excelsheet von AIX exakt die gleichen Daten wie bei Tabys angeben, damit es zu keinen Problemen kommt.

    Dann bekommt man die Zugangsdaten. Danach muss man noch ein PDF (in 2 Ausfertigungen für den Eingang und Ausgang) für den Transfer von Tabys zu AIX ausfüllen und am nächsten Tag ist die Sache im System bereits umgesetzt.

    "Wahnsinn": Wetter-Experte überrascht – Dezember soll anders als in den Vorjahren werden
    In den kommenden Tagen soll es besonders kalt, glatt und in einigen Teilen Deutschlands sogar verschneit werden – anscheinend kein kurzfristiges Phänomen.
    www.watson.de


    Mittlerweile müssen sogar die Systemmedien eingestehen, dass wir voraussichtlich vor einem kalten Winter stehen. Damit wird dieser Winter erstmals spannend in Bezug auf die Gasversorgung.


    Heute früh waren es hier schon -9 Grad.


    Ja, ein Blackout ist trotz allem nichts, was man ich wünschen sollte.


    Es wäre schon ausreichend, wenn die Industrie zwangsweise heruntergefahren wird.

    Man stelle sich mal vor, wenn große Teile der Industrie aufgrund von Gasmangel und Lastabwürfen für mehrere Monate nicht produzieren kann. Die Staatseinnahmen würden schlagartig kollabieren und die Sozialausgaben explodieren.


    Das System ist auch ohne dem schon stark geschwächt und im Niedergang. Ein solches Event könnte dann einen schnellen Kollaps auslösen.


    Vor allem wären Teile der Industrie selbst dann, wenn die Energie wieder da ist, für immer weg.

    Angeschlagene Unternehmen überleben sowas finanziell nicht. Und so manche energieintensive Industrie ist darauf angewiesen, das sie 24/7 versorgt wird. Ein einmal heruntergefahrenes Aluminiumwerk ist z.B. großteils Schrott. Das wird man in Deutschland sicher nicht mehr hochfahren, sondern die Gelegenheit zum Auswandern nutzen.