Eltern im Hamsterrad. Alte im Sterbeheim. Kinder in der Betreuungsanstalt.
Isch over.
Künftig wieder Generationenvertrag.
27. April 2026, 21:45
Eltern im Hamsterrad. Alte im Sterbeheim. Kinder in der Betreuungsanstalt.
Isch over.
Künftig wieder Generationenvertrag.
Die BoomerKinder haben schlicht keinen Bock gehabt bei den Eltern zu wohnen, mussten ja "individuell und selbstständig sein" und weiter weg wegen Oarbaid.
Außerdem sind die jetzt selber schon alt und oft kranker als ihre 85+ Eltern.
Wo sind denn eigentlich die großgezogenen Kinder abgeblieben?
Warum wohnt man alleine mit 90 Jahren in einem riesigen Haus, in dem wahrscheinlich drei Generationen Platz hätten?
Die Oma stellt das Haus zur Verfügung, die Kinder kümmern sich dafür um sie. So hat der frühere "Generationenvertrag" funktioniert.
Heute soll wohl alles nur noch über den Staat laufen. Eltern im Hamsterrad. Alte im Sterbeheim. Kinder in der Betreuungsanstalt.
Des öfteren wohnen die Kinder auch (weit) entfernt.
Und oft gibt es auch eine negative Vorgeschichte, Stress im System.
Des öfteren wohnen die Kinder auch (weit) entfernt.
Und oft gibt es auch eine negative Vorgeschichte, Stress im System.
Ja, aber auch das sind im Endeffekt nur Folgen und Zwänge des Systems. In den Erziehungsanstalten wird man entsprechend indoktriniert und der frühe Elternentzug führt zu einer schwächeren familiären Bindung. Im Erwachsenenalter folgt dann der Zwang zum Doppelverdiener-Hamsterrad. Dafür zieht man auch gerne mal weiter weg.
Ham wir zum Glück Glück ![]()
Bin seit ein Paar Jahren leider/zum Glück Privatier.
Vadder iss 92 geworden, zum Glück lange fit und Zuhause verabschiedet.
Mutter hat 1 Stockwerk, ich 2. Familien vor Ort auch eigene Immobilien, 1 weiter weg ebenso.
Gestern zufällig mit Schwesterlein im Rathaus bei Veranstaltung gewesen: Thema div. Vollmachten ..... .
Wieder erkannt, wie gut wir es haben, egal ob POG/S rauf oder runter gehen.
Paßt.
Ja die Schwestern hängen halt an ihrem Grundbesitz
Die gratteln da halt rum haben vor ein paar Jahren noch die diversen Gütle gemäht und Äpfel gesammelt und an die Raiffeisen Mosterei verkauft auch wenn es nur 7€/Zentner gab
Der Bruder musste es fahren
Land oder Häusle wird nicht verkauft eiserne Schwabenregel
Ist ein schön gelegenes Haus aber verfällt nicht weil die täglich mit dem Bus hochfahren und nach schauen und für Ihr Haus auch beten
Bewegung hält sie jung sagte mir die 92jährige
Der eine Sohn ist in München Pilot die Tochter auf dem Land verheiratet Die brauchen es nicht
Denke aber dass in der Not der Sohn helfen würde zumindest finanziell
Ja, glücklich kann sich derjenige schätzen, der eine Familie hat, auf die er sich verlassen kann.
Gerade wenn's auf's Ende zugeht...
Das ist wirklich sehr viel (Gold) wert.
Apropos "Gold'.
War ja eher eine ruhige Woche. Ging zwar immer hin und her, aber große Sprünge waren es jetzt nicht.
Die BoomerKinder haben schlicht keinen Bock gehabt bei den Eltern zu wohnen, mussten ja "individuell und selbstständig sein" und weiter weg wegen Oarbaid.
Richtig.
Wir sind mit 17 und 18 bei den jeweiligen Eltern raus und haben geheiratet.(+ eigene Wohnung gemietet). Das extra 30 km entfernt um Überraschungsbesuche auszuschließen. Keinen Bock mehr gehabt auf die ständigen Besserwissereien und Vorschriften der Alten. Wir haben die als zu "Übergriffig" empfunden.
Ist 50 Jahre her, aber wir würden es genau so wieder machen. Natürlich haben wir die Eltern besucht und umgekehrt, aber nur nach tel. Anmeldung! Eine gewisse Distanz ist nicht zu verachten.
Dann gibt es auch die andere Fraktion die mit 40 oder 50 egal ob verheiratet noch am Rockzipfel der Mutter hängt. (sage nur "Schwiegermuttersyndrom")
Betreutes Denken und betreutes Leben war nie unser Ding!
Um es dann bei den eigenen Kindern, wenn vorhanden, genau umgekehrt wieder zu machen. ![]()
Jeder Mensch kann/darf es ja in seinem Leben immer versuchen, besser/anders zu machen als die eigenen Eltern.
Ob das immer gelingt ist eine andere Frage, aber zumindest in meinem größeren Umfeld ist es deutlich, dass die jetzigen Eltern zwischen etwa 35 und 45 mindestens mal das Bewusstsein haben, dass man die Beziehung zu den eigenen Kindern aktiv gestalten und sich selbst reflektieren sollte. Die Menschen merken, sie machen Fehler und habe oft schlechte Verhaltensweisen von den Eltern übernommen. Aber es wird darüber geredet, sich damit auseinander gesetzt, man kann sich selbst auch bei den eigenen kleinen Kindern entschuldigen und sagen, dass man versucht es besser zu machen.
Gerade wenn man weiß, dass die Beziehung zu den eigenen Eltern mies bis nicht vorhanden ist aufgrund Unfähigkeit der Selbstreflexion vieler Menschen der Generation 60+. Während diese noch nach dem Motto erzogen haben, "heul nicht rum, funktioniere, und sei froh dass du dieses Mal nicht im Keller eingesperrt wurdest", sehe ich heute vermehrt wie sich damit auseinander gesetzt wird und das Ziel ist eine Beziehung auf Augenhöhe aufzubauen, ohne übergriffig zu sein, aber ohne zu vernachlässigen.
Es gibt aber natürlich Ausnahmen immer und überall in alle Richtungen.
Voll die Seuche!! ![]()
Gerade wenn man weiß, dass die Beziehung zu den eigenen Eltern mies bis nicht vorhanden ist aufgrund Unfähigkeit der Selbstreflexion vieler Menschen der Generation 60+. Während diese noch nach dem Motto erzogen haben, "heul nicht rum, funktioniere, und sei froh dass du dieses Mal nicht im Keller eingesperrt wurdest", sehe ich heute vermehrt wie sich damit auseinander gesetzt wird und das Ziel ist eine Beziehung auf Augenhöhe aufzubauen, ohne übergriffig zu sein, aber ohne zu vernachlässigen.
Moin,
ist das Dein Ernst? Wenn ich mir die Erziehung der heutigen jungen Menschen ansehe, dann weiß ich, warum die Gesellschaft in 20 Jahren nicht mehr funktioniert. Heute gibt es häufig überhaupt keine Ambitionen, Leistung zu zeigen. Es wird eher auf das mögliche Erbe der Eltern spekuliert bzw. nach Umverteilung gerufen. Meine Kinder bekommen ihren Teil erst in die direkte Verfügungsgewalt, wenn ich absehen kann, dass meine Rest-Kohle für ein auskömmliches Leben bis zum Ende meiner Tage reicht. Beziehung auf Augenhöhe heißt was? laissez faire? Die Kinder, die mit dem Einkaufswagen den davor wartenden Menschen in die Hacken fahren und die Eltern achselzuckend daneben stehen? So schlecht ist die Erziehung in den 70er-/80er nicht gewesen. Michel hat im Schuppen sogar handwerkliche Fähigkeiten erworben ![]()
Grüße
Goldhut
Keiner will ins Alten-Pflegeheim.
Nur, oft geht es nicht anders aus div. Gründen.
Es gibt aber natürlich Ausnahmen immer und überall in alle Richtungen.
Ganz hautnah mitbekommen wie ein seit mehreren Jahren pflegebedürftiger Mann es schaffte nicht ins Altersheim zu kommen. Das funktioniert nur wenn regelmäßig ein Pflegedienst kommt und fast ständig jemand da ist und das nötigste macht (aufs Klo bringen, Windeln anziehen, Füttern usw.)
Manches ist dann allerdings haarsträubend wenn man über die Jahre einen Einblick hat und die Ehefrau selber dementer und dementer wird.
Schließlich musste er doch ins Pflegeheim, weil es auch erkennbar beschleunigt dem Ende entgegen ging.
Eine Woche im Pflegeheim und dann war Ende - mit 93 Jahren.
Wer selbst so einen Fall hat, als erstes würde ich eine versteckte Kamera einbauen die die Wohnungstüre/Eingangstüre regelmäßig fotografiert damit man überprüfen kann, wann und vor allem "ob" der Pflegedienst überhaupt kommt. Dann monatlich die Rechnungen überprüfen und nicht einfach alles abnicken. Da sind sonst schnell mal über 1000,-€ im Monat zu viel bezahlt.
Im obigen Fall hat nicht nur der Pflegedienst zu viel abgerechnet, der dümmlich-doofe Sohn hat nichts überprüft und auch selber noch zugelangt, hat monatlich 1000,-€ abgehoben für zwei alte Leute die seit 20 Jahren nicht mehr verreist sind, keine neue Kleidung kauften, nur Lebensmittel und das Nötigste für den Haushalt.
Und hat zu allem Verdruß die Beerdigung "gemanagt", scheußliche Musik ausgesucht und dann auch noch ein Doppel-Erdbestattungsgrab ausgesucht obwohl die Ehefrau mal in der Urne obendrauf kommt. ![]()