Ich 2015, hätte ich schon früher machen sollen, konnte mir aber nicht vorstellen, das es wirklich klappt.
Gold ... Meinungen und Diskussionen
-
-
-
..na dann hör doch auf
..ich hab mit 59 aufgehört
![smilie_happy [smilie_happy]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_happy_058.gif)
Könnte auch aufhören, mache ich aber viel zu gerne.
Dafür habe ich auf Teilzeit reduziert.
Und das seit 13 Jahren.

-
Könnte auch aufhören, mache ich aber viel zu gerne.
Dafür habe ich auf Teilzeit reduziert.
Und das seit 13 Jahren.

WENIGER kann auch viel MEHR SEIN ! !
Ich selbst habe auch mit 62 aufgehört das Hamsterrad zu drehen.
(wenn man nach 25 Jahren Selbstständig noch nicht genug hat,
dann hat man all die Jahre etwas falsch gemacht !)
Und man lebt nur einmal, und man wird nicht JÜNGER !
-
(wenn man nach 25 Jahren Selbstständig noch nicht genug hat,
dann hat man all die Jahre etwas falsch gemacht !)
Ich arbeite 35 auf eigene Rechnung, habe nichts falsch gemacht und trotzdem nicht genug. Weil es mir irre Spaß macht.
-
Ich arbeite 35 auf eigene Rechnung, habe nichts falsch gemacht und trotzdem nicht genug. Weil es mir irre Spaß macht.
DU DARFST DEM STAAT ( UNSERER DEMOGGRADIE) NICHT ZUVIEL LASSEN !
-
-
Da kann ich mich anschließen, bin vor 7 Jahren raus aus der Mühle und hab mein gesichertes Einkommen. Nun Mitte 50 denk ich immer.. jepp genau richtig gemacht.
Und eigentlich seid ihr alle Schuld, das ich damals die schwarzen Zahlen auf dem Zettel der Bank in handfeste Nuggets umgetauscht habe
. Prima das davon unser gelobter Staat nichts weiß, jedoch werden die Zukäufe in der Menge kleiner um unter dem Schirm zu bleiben.Zusammen gefasst alles richtig gemacht .
Endlich richtig gut Leben!
-
Lauter Privatiers hier...dann bitte Butter bei die Fische, wovon lebt ihr denn? OK, mit 59 kann man die paar Jahre bis zur mickrigen Rente überbrücken, aber in jüngerem Alter??
-
Vor allem laufende Kosten reduziert, Lebensversicherungen aufgelöst, sämtliche Versicherungen gekündigt (bis auf die Pflichtsachen), einiges vom Besitz verkauft, kein Urlaub, kein Essen gehen, kein Luxus. Arbeit war trotzdem immer genug mit Haus und Kindern.
-
Vor allem laufende Kosten reduziert, ....., einiges vom Besitz verkauft, kein Urlaub, kein Essen gehen, kein Luxus. Arbeit war trotzdem immer genug mit Haus und Kindern.

-
Vor allem laufende Kosten reduziert, Lebensversicherungen aufgelöst, sämtliche Versicherungen gekündigt (bis auf die Pflichtsachen), einiges vom Besitz verkauft, kein Urlaub, kein Essen gehen, kein Luxus.
Hm...OK, dann gehe ich weiter arbeiten.

-
-
Angestellt beim größten europäischen Software Unternehmen...
13 Jahre lang in das Arbeitszeitkonto einbezahlt (Bonus, Sonderzahlungen, ab 2020 auch direkt vom Brutto..)
Im Juli 23 die Arbeitszeit von 100% auf 70% reduziert und in ein Sabbatical gegangen - welches bis 2036 (dann bin ich über 60) reicht....
...und ab 55 baue ich drauf, dass das Unternehmen wieder ein Vorruhestandsprogramm macht....
ergo mit 47 ins Sabbatical und eben pokern - dass ich - wenn das Vorruhestandsprogramm wieder kommt schon "alt" genug bin
-
Oder aber Teilzeit ist auch eine Option.
Ich arbeite 50%, also 80h/Monat.
Für mich vollkommen ausreichend, habe sonst keine Verpflichtungen.
Zwischendurch immer wieder freie Tage, was gut bekömmlich ist.
Da wir eh einen andauernden Personalmangel haben werde ich öfters angefragt ob ich
an einem freien Tag einspringen kann. Dann gibt es auch eine Extra-Prämie für.
-
Ich verdiene mit dem Hobby mein Geld.
Geilste Variante ever.

Und bekomme von meinem ehemaligen Arbeitgeber bis zur Rente mein Gehalt weiter, fürs Nixtun.
-
Hm...OK, dann gehe ich weiter arbeiten.

Wenn man sein Sklavendasein ändern will, so geht das meist nur, wenn man ein paar der Ersatzbefriedigungen streicht, für die man sich freiwillig in dieses Hamsterrad begeben hat. Das macht heute mehr und mehr Sinn, in diesem Forum ist den meisten Usern bewußt, dass uns ein Szenario bevorsteht, bei dem Urlaub, Luxus, Essen gehen und diverse Absicherungen eh obsolet sind.
Wir sind in den Ausläufern eines Systems, in dem auch für die meisten Lohnsklaven kaum mehr Geld für diese Ersatzbefriedigungen übrig ist, für die wir unser Leben verkauft haben. Die meisten rennen sich einen ab, und kommen auf keinen grünen Zweig mehr. Kein Wunder, dass es immer weniger Menschen gibt, die die Lasten dieses Wahnsinns zu tragen bereit sind.
Wer sich für ein paar Wochen Urlaub gerne einen abstrampelt, soll das tun. Ich hab Verständnis für jeden, der sich dagegen entscheidet. Jeder der den Wahnsinn mitträgt ist verantwortlich für den Fortbestand dieses Systems, das wir hier stets kritisieren. -
Hm...OK, dann gehe ich weiter arbeiten.

Ärgerst dich mit den Chefs rum, bekommst Druck, Magenleiden & ein kürzeres Leben. Ich habe lieber meine Ruhe und arbeite nur für mich und die Familie. Impfen war übrigens auch nie ein Thema ... kein Druck möglich gewesen.
-
-
Ich verstehe die Argumente und ich bin mir meines Sklavendaseins im Hamsterrad bewusst. Ich würde zwar schnellstmöglich aufhören. Allerdings wäre ich ganz sicher nicht glücklicher damit, in einem dunklen Loch bei karger Kost dahinzuvegetieren, ein rostiges Fahrrad zu fahren und mir höchstens mal eine Kugel Eis zu leisten, nur um nicht arbeiten zu müssen.
-
Eine offensichtliche Sache darf man dabei nur nie vergessen:
Man fährt sich unter Umständen auch selbst herunter, wenn man "herunterfährt".
Wer rastet, der rostet!
Erfüllend sollte eine Tätigkeit sein, die man dann anstelle des Hamsterrades aufnimmt. Irgendetwas, wo man für etwas Gutes eintritt.
Und wenn es auch "nur" aktive Hühnerzucht ist, die in Zeiten der Lohmann-Hybridhühner-Schwemme so viel wichtiger ist, als viele denken. Sich in Vereinen idealerweise mit Gleichgesinnten für einen wirklich guten Zweck - und keinen gutmenschlichen - zu engagieren. Gärtnern, eigen Samenvermehrung! Imkern, etc.. Ein Handwerk zum Spaß.
Jugendarbeit leisten im Sportverein. Auf dem Land macht das oft noch Sinn.
Oder wenn man noch keine erwachsenen Kinder hat, natürlich sich vollauf um diese kümmern (nicht i.S.v Helikopter-Eltern).
-
Allerdings wäre ich ganz sicher nicht glücklicher damit, in einem dunklen Loch bei karger Kost dahinzuvegetieren, ein rostiges Fahrrad zu fahren und mir höchstens mal eine Kugel Eis zu leisten, nur um nicht arbeiten zu müssen.
Du hast merkwürdige Vorstellungen. Ich bin hier ganz sicher in keinem dunklem Loch, sondern in einem etwas größerem Haus, und kann meine Hobbys pflegen, wie Fotografie oder an Elektronik rumbasteln. Auch am Essen hapert es nicht, ich schmeiß nur nicht irgendwelchen fragwürdigen "Dienstleistungen" Geld in den Rachen und nehme lieber nur die Rohmaterialien zum selber machen.
-
Ich bin glücklich selbständig und kann mir meine Zeit flexibel einteilen. Bis zum Ruhestand sind es aber noch ein paar Jahre, dafür lasse ich aber teilweise auch arbeiten, also kann ich mich notfalls auch zeitlich begrenzt rausnehmen, wenn z.B. private Verpflichtungen anstehen. Leben kann ich von dem was rein kommt dennoch sehr gut.
Wenn ich jedoch an meine Zeit als Angestellter zurückdenke, so kommt mir die Galle hoch. Eine meiner besten Entscheidungen war die Selbständigkeit in der ich die Dinge so gestalten kann wie ich sie für richtig halte und dafür auch die Verantwortung tragen darf bzw. muss, was mir jedoch keine Last ist. Ein klassischen 9 to 5 Job mit 30 Tagen Urlaub und launischen Vorgesetzten die nicht selten dumm sind, jedoch glauben sie haben die Weisheit mit Löffeln gefressen, wäre nichts mehr für mich.
-
Selbständig war ich vorher, seit der Wende, bin allerdings in die Lage geraten, nur noch für sehr wenige Kunden zu arbeiten, einfach weil es zu viel wurde. Es ist alles sehr stürmisch gewachsen. Motivationsmäßig hatte ich recht genau ab 09/11 die Nase voll. Auch die Nutzung der Computer bzw. der Vernetzung schien mir immer mehr aus dem Ruder zu laufen. Die ehemaligen Großrechenzentren haben alles lokale bekämpft. Und auch aufs Gold als Sparanlage habe ich mich da verlegt, so 1998-2000 zum ersten mal, da noch meist Schmuck, und dann 2008.
Als dann 2013/14 neue Ideen mit Cloud usw. und neuen Chefs aufkamen, war klar das ich nicht mehr mag. Für mich ist Unabhängigkeit=Sicherheit und das diametral zu Rechenzentren/Cloud, was immer da versprochen wird.
-