ich glaube keiner zwingt dich zum investieren oder?
in meinen augen solltest du mit deinem research nochmal bei null beginnen.
Uran ist zwar spottbillig, aber ich sehe langfristig eher geringe Chancen auf eine wesentliche Erholung.
Einfach nur die Tatsache, dass es billig ist und dass es schon mal viel teurer war, ist kein Garant für steigende Preise.
1. angebot läuft ins defizit. minenschließungen und produktionskürzungen.
2. ein Rohstoff kann nicht unendlich unter den produktionskosten liegen
3. zu billig, siehe punkt 2. ist ein garant für steigende preise, lediglich die zeitachse ist fraglich
Es gibt momentan auf der Welt 447 aktive Kernkraftwerke. Außerdem sind 58 neue Kraftwerke im Bau.
Allerdings sind von den aktiven Reaktoren schon über 250 älter als 30 Jahre!
Man kann davon ausgehen, dass der größte Teil davon die nächsten 10-30 Jahre ersatzlos verschwinden wird (vor allem in Europa) und die Neubauprojekte können diesen Schwund niemals ausgleichen!
bitte um belege. die laufzeiten werden weltweit verlängert, siehe zuletzt in den usa die bei einer grundlast von ca 20% bitter darauf angewisen sind. die einzigen blöden sind in germany... neubauprojekte gleichen diesen schwund auf dauer mehr als aus. werden nicht nur große neue blöcke gebaut(gerade china, indien mit weit über 1,6gw leistung[pwr]) sondern gerade die usa werden verstärkt auf smr setzen.
Es wird vielleicht noch das eine oder andere Neubauprojekt hinzukommen, aber insbesondere in Europa wird man wohl eher darauf verzichten. Außerdem benötigen solchen Projekte eine extrem lange Vorlaufzeit.
das glaube ich nicht. denn man sieht global den irrweg der deutschen enrgie idiotie. selbst von einem co2 standpunkt aus. deutsche emissionen im strommix sind am STEIGEN trotz des pushes in vermeintlich regenerative quellen. fakt ist, konventionelle kraftwerke werden zur netzregulierung benötigt und um die grundlast abzusichern. deshalb hat zb. frankreich so weit ich weiß den niedrigsten co2 output am strommix.
weiterhin gilt auf dauer ein einfacher faktor, der erntefaktor oder auch energy return on energy invested(eroei).
haben sämtliche regenerativen ausser wasserkraft hier einen eroei auf der basis von grundlast unter 5. das ist lächerlich! das staatssystem, mit schulen, krankenversorgung, renten, pensionen, infrastruktur etc.(wie wir es hetue kennen) bedarf eines eroi(energy return on invested) von ca 1:30, sprich ca 29 freie einheiten zum "ausgeben".
photovoltaik in deutschland incl buffer hat einen eroi von ca 1,6
biomasse 3,5
wind 3,9
solarthermie 9
nuclear hat dagegen ca 1:75
In Summe erwarte ich daher langfristig einen weiter rückäufigen Uran-Bedarf. Mittelfrisitig könnte die Sache besser aussehen, aber ich finde, da gibt es bessere Möglichkeiten, sein Geld anzulegen
weiterhin fördern gerade die usa mit 20% kernenergieanteil am mix, nur noch 1% des heimischen bedarfs.
beachte hier die bereits diskutierte section232 des DOE(department of energy).
vielleicht beschäftigst du dich noch ein bisschen eingehender mit dem markt und energie ?
vg bh