Wirtschaftskrise 2019+ und eure Berichte

  • Das riecht nach Inflation, kurzfristige deflatorische Schocks wie 2020 sind natürlich möglich. Wenn die Menschen ausgeplündert und ausgehungert werden sollen, ist Inflation eleganter, da sie schleichender und unbemerkter verläuft. Bei Deflation wären die Zombies sofort fertig und das System würde durch Unzufriedene eher ins Wanken kommen.


    Der Westen müßte auf die Lieferprobleme aus Fernost doch mit der Förderung der hiesigen Strukturen reagieren,
    um autark vom Osten zu werden. Corona müßte sofort auslaufen, north stream 2 durchgewunken und die Laufzeiten der Kraftwerke verlängert werden, damit der Industriestandort Europa überhaupt noch eine Rolle einnimmt. Stattdessen werden die mittelständischen Betriebe sogar noch an Heuschrecken verhökert.


    Es wird immer deutlicher, daß Europa wieder einmal das Ziel ist. Die Weltkriege haben hier alles verwüstet, der Zuzug der Goldstücke konzentriert sich auf uns, Corona wird bis zum Erbrechen ausgekostet und darüber hinaus wird noch die unsägliche Klimawende draufgesattelt. Das hätte Morgenthau nicht besser aushecken können.
    Sind das nur Zufälle oder kann man da ein Muster erkennen?

    3 Mal editiert, zuletzt von 18Karat ()

  • Der Westen müßte auf die Lieferprobleme aus Fernost doch mit der Förderung der hiesigen Strukturen reagieren,um autark vom Osten zu werden.

    Durch unsere Rohstoffabhängigkeit ist das nur gegenüber China teilweise möglich was Industriegüter angeht. Nicht möglich ist es z.B bei seltenen Erden, Spezialchemie und teilweise Elektronik.
    Bevor es dazu kommt ist aber erstmal ein gewaltiger Armutsschock erforderlich, der baut sich ja gerade auf. Es nützt alles nichts , wir müssen wieder wie nach einem Krieg wieder ganz von unten bzw. von vorne anfangen.
    Hier ein Beispiel "Vanadium" gibts aktuell dazu einen informativen Film:


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

  • in welchem Bundesland ist das so

    Ich weiß das bei uns hier, leicht südöstlich deiner Heimat, die Landgesellschaft, welche im Zweifel das Vorkaufsrecht ausübt, sich sehr gut in diesen Regularien auskennt.
    Und, sie übt es auch immer mal aus.
    Da sie das nicht zum Selbstzweck ausübt, sondern immer nur für Dritte, braucht es auch einen Landwirt, der sagt, dass der angezeigte Verkauf seinen Betrieb gefährdet, er die Flächen benötigt.
    Dann grätscht die Gesellschaft rein und veräußert später an den Landwirt.
    Ich glaube mich zu erinnern, schon ein Gespräch geführt zu haben, wo es sinngemäß hieß, der überhöhte Preis kann auch per Gutachten gesenkt werden. Ganz schlecht für den Verkäufer.


    Jetzt kommt der eigentliche Hammer. Die höchsten Preise hier im Osten erzielt die BVVG als Gesellschhaft des Bundes, die noch immer das Vermögen der Arbeiter und Bauern des untergegangenen Staates verhöckert.
    Da das Gesetz, was dem Normalverbraucher den Erwerb von Ackerflächen erschwert oder unmöglich macht, nicht greift, wenn der Staat beteiligt ist, erzielen die Höchstpreise ohne das jemand zu Gunsten der ortsansässigen Bauern einschreiten kann.


    Erwerber sind dann Großkonzerne, die ohne Rücksicht auf Wirtschaftlichkeit die Flächen erwerben und zu teuer weiter verpachten. In der Not zahlt am Ende der regionale Landwirt den überhöhten Pachtpreis, weil der Bund das Eigentum seiner Vorfahren zu Mondpreisen verkauft hat.

    "Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“


  • Ich glaube mich zu erinnern, schon ein Gespräch geführt zu haben, wo es sinngemäß hieß, der überhöhte Preis kann auch per Gutachten gesenkt werden. Ganz schlecht für den Verkäufer.

    Moin,


    die Landgesellschaft kann das Vorkaufsrecht ausüben, sofern der Erwerber eben kein Landwirt ist. Hier bei uns kaufen aber fast nur Landwirte. Wenn die sich gegenseitig hochbieten, schreitet da definitiv keine Landgesellschaft ein. Von einem Fall der "Kaufpreisreduzierung" habe ich hier noch nie gehört. Das wäre ja auch ein Eingriff in die Vertragsfreiheit.
    Die BVVG ist vor längerer Zeit (mindestens nach Inkrafttreten der letzten Novelle des EALG) dazu übergegangen, auch eine vorrangige Erwerbsberechtigung bei den bisherigen Pächtern zu berücksichtigen. Ansonsten hat sie in der Vergangenheit versucht, im Rahmen eines Bieterverfahrens höchstmögliche Preise zu erzielen. Jetzt verkauft sie keine Großflächen mehr, sondern eher kleinere Flächen von unter 10 ha.


    Grüße
    Goldhut


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Hier bei uns kaufen aber fast nur Landwirte.

    Dafür gelten ja dann auch die Grenzen des Grundstückverkehrgeetzes nicht.
    Ich bin hinsichtlich der Kaufpreisanpassung auch unsicher, denke mir das aber nicht aus, weshalb ich glaube ein solches Gespräch geführt zu haben - Irrtum aber nicht ausgeschlossen.
    Auch unter 10 ha können hier die kleinen Landwirte nicht aus dem Stand, mal eben 200 T - 300 T Ocken auf den Tisch legen. Und wenn sie den Verkauf beschränken und die Bewirtschafter nicht erwerben, müssen sie weiter pachten. Auch bei diesen Preisen ist die BVVG Spitze.

    "Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“


  • In diesem Forum sind mehr kompetente Gespräche, als ich je mit der "Stammtischrunde" im real life erleben konnte. [smilie_blume]

  • die Landgesellschaft kann das Vorkaufsrecht ausüben, sofern der Erwerber eben kein Landwirt ist. Hier bei uns kaufen aber fast nur Landwirte. Wenn die sich gegenseitig hochbieten, schreitet da definitiv keine Landgesellschaft ein. Von einem Fall der "Kaufpreisreduzierung" habe ich hier noch nie gehört. Das wäre ja auch ein Eingriff in die Vertragsfreiheit.

    In den östlichen Bundesländern bieten die institutionellen Anleger die Preise hoch. Gegenhalten können nur noch (einige) LPG-Nachfolger. Die über Jahrhunderte ansässigen Bauern bleiben außen vor mit dem Ergebnis, dass die Dörfer sterben. Vor dieser Entwicklung wurde schon 1989 gewarnt. Gesund wäre für Deutschland, in den größeren Dörfern drei bis sechs Landwirte, die sich gegenseitig unterstützen, aber sonst auf eigene Rechnung arbeiten. Einige meiner Verwandten haben es so geschafft. 1990 haben viele über die Entscheidungen der Bundesregierung den Kopf geschüttelt, nur wenige haben begriffen, dass diese Entwicklung genau so gewollt war! Passt wunderbar in die Agenda! Die Landwirte in den westlichen Bundesländer wiegen sich noch in Sicherheit. Diese ist aber trügerisch. Der Osten ist auch hier der Vorreiter! Ebenso verhält es sich im Niedriglohnsektor: Der Anteil der Mindestlohnempfänger ist im "Beitrittsgebiet" doppelt so hoch. Protest gibt es deutschlandweit gegen diese Ungerechtigkeit nicht. Warten wir ab :whistling:

  • auf voltairnet einiges zum Thema Syrien, Naher OSten, China´s Land-Silk-road
    die Karten werden neu gemischt vom nahen Osten bis Taiwan


    im DGF "der russische General Frost, von stokk, 03.10.2021
    Machtpolitik, EU+USA / RUS und umgekehrt

  • Endlich es geht los, schaltet alle Kohlekraftwerke ab, sofort !!!


    Da bin ich mit den Grünen doch glatt einer Meinung, eine Schocktherapie ist wirkungsvoller als jahrzehntelanges Dagegenschreiben. Nach so einem richtig langen kalten Winter mit Strom und Heizung nur stundenweise oder auch gar nicht haben sich 100% aller angeblich "politisch verfolgten" wieder in ihre Heimatländer oder Heimatkontinente zurückbegeben. Dafür halte ich auch bei 1°C in der Wohnung bis zum März 2022 durch !


    https://deutsche-wirtschafts-n…en-Kohlemangel-einstellen


    In Deutschland musste erstmals seit Langem ein Kohlekraftwerk den Betrieb einstellen, weil keine Kohle mehr verfügbar war. Wie Bloomberg berichtet, musste die Betreibergesellschaft Steag am Wochenende das Werk Bergkamen-A außerplanmäßig abschalten. Wann der Betrieb wiederaufgenommen werden kann, ist nicht absehbar.
    „Wir haben keine Kohle mehr“, zitiert Bloomberg einen Sprecher des Unternehmens. „Es herrscht ohnehin schon eine starke Nachfrage nach Kohle und zweitens auch für Transportkapazitäten in der Flussschifffahrt. Und weil Bergkamen über keine Bahnanbindung verfügt, gibt es für uns keine logistischen Alternativen.“

    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

  • In einem "offenen" Brief wird die Bundesregierung aufgefordert die Atomkraftwerke länger laufen zu lasssen.
    Leider nicht ganz zu lesen.
    https://deutsche-wirtschafts-n…d-aendern?src=XNASLSPREGG

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als
    reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
    (Kunstfreiheit-Satire)
    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16


    Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf.
    Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.


    Berthold Brecht

  • ich hoffe, dass der Blackout noch eine Zeit auf sich warten läßt bis ich dann emigriert bin. Ich kann verstehen, dass einige - viele, ein Ende mit Schrecken herbeisehen in der Hoffnung, dass dann die andere Menschen erleuchtet werden. Nur, ohne Strom gibt´s keine Erleuchtung. Eine Kerze ist, analog zu Windstrom- und pv-Anlagen von Wind und Sonne abhängig. Der Wind bläst sie aus und in der Dunkelheit, die sie als Licht definiert, gönnt sie ihrem Herrn lediglich ein wenig Schein + Wärme, die wohl kaum reichen für den Durchblick.


    So sehr ich die Sehnsucht nach Blackout verstehen kann, so sehr widert mich die Sehnsucht nach dem damit implizierten Untergang an. Lest die Druckschrift des Ausschuß für Technikfolgenabschätzung des Dt. Bundestages aus dem Jahr 2010/2011 und dann ergänzt das Gelesene bitte mit euren Infos über Zustände in den USA, und ein Kapitel, das die Autoren damals vergaßen oder nicht schreiben durften, Atomkraftwerke - egal ob abgeschaltet oder in Betrieb.


    Wollt ihr dann immer noch einen blackout für alle, seid bitte so egoistisch und gebt euch die Kugel - gleich, sofort, denn wohl kaum einer überlebt einen länger andauernden blackout, der in jungen Jahren nicht eine militärische oder paramilitärische Ausbildung genossen, und Ausrüstung + entsprechendes Personal zu Hause hat.


    Es wird keine 24 h dauern und marodierende Banden ziehen durch die Lande. Wer in der Stadt in einem Hochhaus wohnt, genug zu essen und zu trinken hat, sollte sich glücklich fühlen und ruhig verhalten. Alle anderen bis zum 5 Stock, sollten sich überlegen, ob sie ihre Bleibe freiwillig räumen und alles von Wert und verwertbare mit nach oben nehmen oder abwarten bis ihnen alles genommen wird.


    Ein blackout ist der Tod von 1000den von Menschen, in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Altenheimen, Wohnblocks, Büroblocks etc. Militär - das von vdL und AKK ruinierte Bunzelheer, Polizei und sonstige Hilfskräfte werden nach spätestens 2 Tagen auf alles schießen, was sich bewegt - anders werden sie nicht mal die elementarsten Aufgaben erledigen können.


    im schwer bewaffneten Militär-Konvoi werden Tanklastzüge zu Stellen begleitet, die nicht für das eigene Überleben, sondern für das Überleben der Menschen in und dieses Land, zwingend erforderlich sind. Die Dieselreserven einen AKW reichen für gerade mal 72 h, das sind 3 Tage. Ein AKW braucht minimum 2 MW für Eigenbedarf um sicher zu sein.


    Bundesweit haben vielleicht 2 Dzd. Tankstellen Notstrom, wo THW, Feuerwehr, Polizei, etc. Nachschub bekommen können, auch die werden so lange Sprit in den ui Tanks ist, militärisch gesichert werden müssen.


    Große Kliniken haben Notstrom nur für das Nötigste, die OPs, um den gerade aufgeschnittenen wieder zuzunähen, den Aufzug runter zu fahren, die O2- und Intensivversorgung sicher zu stellen, 24-36 h, 1-1,5 Tage - und dann?


    Also, betet dafür, dass es zu keime Blackout kommt, bereitet euch vor und überlegt lieber, wie ihr mit weniger Strom auskommt, sonst kommt der Schrecken und das Ende!

    Einmal editiert, zuletzt von Kinderkram ()

  • Die energie-intensivste Industrie sind Alu-Schmelzen.


    Warum sind die noch nicht abgeschaltet?


    In Alu investieren? :D


    Wenn Alu knapp wird, ist Ende im Auto, Flugzeug und Bau-Gelände.


    Alu ist quasi Grundnahrungsmittel der Industrie.



    P.S. Macht schonmal die Alufelgen fest!

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

    3 Mal editiert, zuletzt von hammwolln ()

  • Ich sehe das ähnlich wie "sie", es ist nicht zu wünschen, dass ein Blackout kommt.
    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es in Hochhäusern, sofern sie nicht angezunden werden, sicherer ist als in einem Einfamilienhaus.
    Mittlerweile habe ich vorgesorgt, einzig das Heizthema bereitet mir noch Kopfzerbrechen. Ich habe keine Möglichkeit einen Kamin anzuschließen, daher werde ich um einen Propanofen nicht herum kommen, auch wenn es in Innenräumen problematisch ist.

    Goldige Grüße
    Manuel

  • Es wird keine 24 h dauern und marodierende Banden ziehen durch die Lande

    Keine Angst, den Banden friert nach 15 Minuten im Freien der Arsch ab, die kommen nicht weit. Und es gibt ja noch Länder wie Tschechien, Polen, Ungarn, Rußland die uns Strom und Diesel sowie Lebensmittel liefern würden. Zukünftige Geschichtskommentatoren würden es so formulieren:
    Wieder hat Deutschland einen Krieg verloren, Merkel-CDU und ihre linken Handlanger haben die Nation in Trümmer gelegt, es bedarf eines Aufbauplans aus Osteuropa !

    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

  • @Palatin
    du bist ein Zyniker - verstehe ich gut; bleib dir treu!


    wir haben keine WK, wir bekommen auch keine WK weil im Sozialismus nicht möglich.


    Wenn zu wenig Strom, werden Betriebe abgeschaltet und die Mitarbeiter kriegen Freizeit.


    Schon mal drauf geachtet, wieviel Stromleitungen auf das Gelände der ehemaligen Höchst AG bei FFm, gehen.
    Entlang er A66 Wi-FFM, dann die B40 Richtung FFm-Schwanheim, 2-3 Trassen 110 kV und mehr. Allein die Elektrolyseanlage zur Herstellung von Chlor und Natronlauge, Chemie-Grundstoffe zieht etliche zig MW Strom, und die Aufbereitung der Abwässer....bei Stromausfall läuft die Suppe ungehindert in den Main......


    Sandoz in Basel war vorgestern
    BASF in LU war gestern,
    was dann kommt ist von heute und morgen..


    Giesserei-Schmelzöfen und Pfannen können nach einigen Stunden verschrottet werden mitsamt Inhalt. Da geht es nicht nur um Anlagenteile, oder Anlagen, das ganze Werk ist platt, wenn der Ofen tot ist. Da hilft dann auch keine staatliche Unterstützung mehr, weil solche Anlagen kann man nicht mal ebenso im Vorbeigehen bei Saturn oder Mediamarkt kaufen und dann im Werk aufstellen.


    Andere Giessereien, die ihr Öfen mi Gas befeuern können demnächst schon dicht machen wegen der hohen Gaspreise. Die werden bei Stromausfall ihre Anlagen den Ofen leeren, laufen dann mal so eben 100 m³ heißes Eisen in die Grube, den Keller, damit der Ofen überlebt.


    Prozesse werden, wenn genug Notstromkapa da ist mal gerade noch so abgefahren, dass sie im sicheren Zustand sind, aber was, wenn die Kühlung für länger als geplant ausfällt?


    Maschinenbauer, Hersteller großer Werkzeuge, erodieren, bohren, fräsen, etc., fällt der Strom schalartig aus, sind Werkzeug, Werkstück und Maschine im Eimer...


    ein längerfristiger Stromausfall, ein Blackout, und wir fangen in der Sunde n-1, quais in der Steinzeit wieder an. Es ist nämlich nicht so, wie viele glauben, dass mal nur das Gefriergut vergammelt, die Heizung nicht läuft, neenee, nach ein paar h kommt die scheiße vom Nachbarn von unten hoch - und kein Wasser da zum wegspülen - wohin? Da steckt Mutti mit der Kleenen im Aufzug fest und ISDN-und Mobiltelefon gehn och nicht mehr...ja watt nu? Du mußt ins krankenhaus, dein Auto steht in der TG und das tor geht nicht auf....

    Einmal editiert, zuletzt von Kinderkram ()

  • Darum will man möglichst weit weg von der Zivilisation sein bzw. sich bei Eintritt des Events so schnell wie möglich dorthin begeben.


    Ja die Zukunft wird verstrahlt und verseucht, wenn sowas passiert. Aber wenigstens kann man dann noch in aller Ruhe seine letzte Lebenszeit (wie lange auch immer die sein mag) verbringen, während der Rest wie kopflose Hühner panisch umher rennt.


    Tschernobyl hat auch noch Bewohner in der Sperrzone, die schon so richtig steinalt sind und sich komplett selbst versorgen... ohne Strom!

Schriftgröße:  A A A A A