Wirtschaftskrise 2019+ und eure Berichte

  • Die Unternehmen in der Emscher-Lippe-Region hat die Coronakrise hart getroffen. Die Ergebnisse einer Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer sind schockierend: Der Schwenk der Antworten in eine negative Richtung im Vergleich zur vorherigen Umfrage sind alarmierend.


    Die Geschäftslage bezeichnen nur noch 20 Prozent der Unternehmen im Kreis Recklinghausen, Bottrop und Gelsenkirchen als gut, 47 Prozent als schlecht. Im Vorjahr sagten noch 34 Prozent gut und 17 Prozent schlecht. Gefragt nach den Erwartungen für die nächste Zeit sagten 56 Prozent, es werde schlechter. Das sagten im Vorjahr 26 Prozent.


    Weniger investieren werden nach den Aussagen in der IHK-Umfrage 60 Prozent. Das hat Auswirkungen auf die Jobs: Nur 4,2 Prozent planen, mehr Leute einzustellen. 42 Prozent planen einen Stellenabbau.


    Eine tiefgreifende Rezession im Jahr 2020 sei unausweichlich. Um halbwegs durch die Krise zu kommen, setzten 60 Prozent der befragten Firmen auf Kurzarbeit.


    Nur 22 Prozent aller Unternehmen haben Liquiditätsengpässe, 2 Prozent sehen eine drohende Insolvenz.


    https://www.ruhrnachrichten.de…entlassungen-1530161.html

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  • Ich habe es vorausgesagt. Wenn es keine Abwrackprämie gibt, dann wird eine große Entlassungs- und Pleitewelle kommen. Denn bisher hat man noch abgewartet und gehofft. Aber die Politik hat für Klarheit gesorgt.



    Neuer Paukenschlag bei Daimler. Zu den bereits angekündigten 15.000 Stellen werden wohl weitere bis zu 15.000 Stellen hinzukommen. Abgebaut werden müssten bis zu 20% der Kapazitäten (aktuelle 300.000 Mitarbeiter).


    BMW streicht 6000+10.000 Stellen
    Der Auto-Konzern rechnet weiter mit schweren Absatzeinbrüchen infolge der Corona-Pandemie.
    Wie man auch liest, baut BMW 6000 Stellen ab und entlässt 10000 Leiharbeiter


    Sachsens Autozulieferern droht die Insolvenz-Welle. Kurzarbeit und Staatshilfen reichen nicht.



    mehr:


    HRI sieht Einbruch Q2/2010 um 14%.
    - Corona wirft Deutschland 10 Jahre zurück.
    - Wohlstandsverluste unausweichlich.
    Ein perfekter Sturm droht


    Mehr als jeder zweite Mitarbeiter wird kein Urlaubsgeld erhalten. Die Arbeitgeber werden es laut Umfrage mehrheitlich streichen.


    Reisebus-Branche vor dem Aus: "Wir können nicht mehr". Überbrückungshilfen viel zu kurz und niedrig. Die Branche beschäftigt insgesamt 240.000 Mitarbeiter


    Lufthansa, von dem anstehenden Abbau von insgesamt 22.000 Arbeitsplätzen bei der Deutschen Lufthansa sind alle Geschäftsfelder und nahezu alle Unternehmen im Konzern betroffen



    Fraport bestätigt Stellenabbau von bis zu 4.000 Mitarbeitern sowie die Verschiebung der Eröffnung von Terminal 3 bis möglicherweise 2025. Man stelle sich auf eine "mehrjährige Flaute" ein.


    Condor, Kelsterbach, will 1.000 Stellen streichen. Das entspricht 25% aller Stellen


    Bundesverbands der Freien Berufe (BFB), mit verheerender Ansage: „Nachdem bereits erste Stellen abgebaut werden mussten, sind mindestens 400.000 weitere Stellen in Gefahr“. Sprich, die Freiberufler wird es heftig treffen.


    Professor Dudenhöffer sieht 100.000 Stellen in der Auto- und Zulieferindustrie als verloren.





    ich habe das Gefühl das geht jetzt langsam los...

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  • Wurde noch gar nicht von den ganzen Großveranstaltungen wie Konzerte, sportliche Wettkämpfe oder Messen gesprochen.


    Da werden ebenso viele Veranstalter über die Wupper springen. Das ist schade, weil gerade beim Sport viele mit Herzblut dabei sind.


    Im Automobilbau trifft es die richtigen, da habe ich kein Mitleid wie ihr ja wisst.


    Es hätten schon 2009 ohne die Abwrackprämie 100.000 überbezahlte Arbeiter entlassen und Werke geschlossen werden müssen... dann eben jetzt.

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Im Automobilbau trifft es die richtigen, da habe ich kein Mitleid wie ihr ja wisst.


    Kann ich nicht nachvollziehen - ist ein typisch deutsches, selbstdestruktives Phänomen.
    Da hängen zu viele Existenzen dran.

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  • Die "Innenstädte veröden" lol, weil sie das unattraktivste Einkaufserlebnis überhaupt bieten.

    Hast Du etwa keine Lust Dich durch eine Rote-Welle-Zufahrtsstraße in eine 30km/h 50/60er Jahre Anmut-Innenstadt mit massivem Blitzerbefall und überteuerten Parkplätzen zu begeben, um dann Deine Einkäufe kilometerweit zu Fuß durch die Gegend zu schleppen? Du könntest nebenher noch die bunte Gesellschaft der 2020er bewundern, in 1 Euro Shops ganz ganz tolle Schnäppchen machen und Dich kulturell inspirieren und von NGOs wegen irgendwas sinnlosem volllabern lassen.
    Oder Du kaufst die gleichen Sachen online für -20% und kannst alles bequem zurückgeben, wenn Du willst. :rolleyes:

    Sei Sand im Getriebe, nicht Öl.

  • Hach ja die Parkplätze, wenn man einen findet, Parkgebühren, Parkhäuser genormt auf Golf 1 usw wenn du mit deinem Stinkeauto da wegen Umweltzone überhaupt noch reinfahren darfst.


    Diese Kaufhäuser brauchen nur noch Ewiggestrige, der Onlinehandel ist ja nicht die einzige Konkurrenz sondern die "Fachmarktzentren" in den Industriegebieten und Suburbia, und im Prinzip bekommst du (fast) alles auch schon bei einem Kaufland.


    Und der Einzelhandel mit Kleingeschäft ist sowieso selber sein bester Mörder in der Servicewüste Deutschland "Hamma Nich, Müssma bestellen, Heute nicht mehr" und dann darf man noch Miete und Personalkosten als Kunde dafür abdrücken, dass du nichtmal ein Rückgaberecht hast...


    Zitat

    Ich habe es vorausgesagt. Wenn es keine Abwrackprämie gibt, dann wird eine große Entlassungs- und Pleitewelle kommen.


    ist zumindest eine gute Gelegenheit zum Abbau von Überkapazitäten und alten Leuten die viel zuviel Geld verdienen, man baut doch nicht ein neues Werk in Ungarn weil Deutschland so toll ist. Dass was man hier machen will und von unflexiblen gemacht wird, das macht auch der Roboter.

  • Einkommenssteuern, Mehrwertsteuer und Energuesteuern bewusst reduzieren z.B. durch Frugalismus, Arbeitszeit- oder Gehaltsreduzierung (Flexi2)
    Und durch Weniger oder Nichtstun dafür sorgen dass die Buntlinge und Antikapitalisten nur deswegen was zu fressen hatten, weil man sie durchgefütfert hat. Der Staat muss mal lernen, mit weniger auszukommen.

  • Geh...Buben...das wird kein Spaziergang...Italien hat und wird sich nie mehr von 2009 erholen.....die Olivenländer....auch in France werden an den Zitzen der Muttersau d saugen dass der die Augen tränen....wo sie die Milch herbringen soll.


    Wir sind im Arsch...und die nächste Regierung fickt uns gewaltig...egal welche Farbenlehre angewendet wird.


    Aber der Bayerische Fiskus hat es ja....der Bumsibol ist ja gestorben und sein Sohn sollte 3 Mrd abdrücken.....ja schaugn mer mal.


    cu DL....bei uns in bayern geht es noch so....weil der Bau noch boomt wie verrückt.

  • Der Staat muss mal lernen, mit weniger auszukommen.

    Der war gut [smilie_happy]
    Spass bei Seite, keiner von den parlamentarischen Schmarotzern ist lernfähig. Sonst wäre es nicht so wie es ist.
    Erst mal eigene Taschen füllen und dann noch mit "Beraterverträgen" seine Lieben unterstützen. Wenn man völlig versagt, gibt es immer noch den gut dotierten Versorgungsposten(Profalla, Nahles usw.)
    Die fressen noch Kaviar, wenn Heerscharen von Rentnern die Mülltonnen durchwühlen und der Niedriglöhner verzweifelt. Keine Sorge, das Lohnniveau wird sich den Schwellenländern anpassen und die Dieten wachsen weiter.
    Nachtwächter

    Privatier, basta :thumbup:

    • Offizieller Beitrag

    die Dieten wachsen weiter.

    Hast du dich ev. vertippt und wolltest ein "N" schreiben?

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • @Deflationator
    Der August/September werden die entscheidenden Monate werden und auch einen etwas gesicherten Ausblick auf die nähere Zukunft ermöglichen.


    Derzeit kann man die Wirtschaft in lebensnotwendig, spricht Lebensmittel, etc. und nicht lebensnotwendig, der weitaus größere Teil der Wirtschaft, unterteilen. Während es der Lebensmittelindustrie zumindest im Erzeugerbereiche noch einigermaßen geht, steht der Rest schon bis zu den Knien im Jordan.


    Doch wie steht es um die "Lebensnotwendigen" wirklich..?
    Die meisten großen Lebensmittelerzeuger haben durch den Ernteeinfluss ein abweichendes Geschäftsjahr (Ende 30.09.) Da nun so langsam die Gesellschafterversammlungen, etc. beginnen wird sich die nächsten Wochen ein klareres Bild abzeichnen. Was derzeit durchsickert ist desaströs - Das Polster der Frühjahrs-Hamsterkäufe ist wohl aufgebraucht..?
    Interessant, dass gerade dieser Wirtschaftsbereich derzeit massiv von der Regierung behindert und mit allerlei Beschränkungen zusätzlich belastet wird.


    Der andere, größere Teil der Wirtschaft, warte aus meiner Sicht nur den Geschäftsjahreswechsel ab, und hier und da hört man schon, dass die Halbjahreszahlen dieses Jahr etwas später, also erst Ende September folgen sollen...warum nur?


    Wenn die Lebensmittelerzeuger mit einem größeren Produktionsrückgang und damit verbundenen Stellenabbau an die Öffentlichkeit gehen, werden meiner Ansicht nach die anderen Bereiche sich auch in dieses Fahrwasser begeben.


    Aber egal wie, werden wir im September wenigstens einen Vorgeschmack und Ausblick bis Jahresende bekommen.

  • hatte Supertramp mal gesungen. Wenn ich nachfolgenden Index-Chart sehe, verstehe ich, im Sinne des Wortes, die Welt nicht mehr...

  • Salorius, das Geld verliert schneller an Wert als die Aktien, darum steigen die Kurse. Ich sehe da kein Problem fürs Verständnis. Ob man mehr Bosheit oder mehr Dummheit am Werk sieht, macht im Ergebnis wenig Unterschied.


    Gruß! Fritz

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ — Paul Sethe. Leserbrief SPIEGEL, 5. Mai 1965.

  • So ein Lockdown hat fast 0 Konsequenzen (außer bissen in USA?)
    Da kann man ja jedes Jahr sowas machen? richtig?
    (wer es glaubt)


    1929 - als der große Crash kam - da hat sich die Lage auch erst "normalisiert" und dann kam die Depression - aber richtig.


    Eigene Grafik:
    Absturz S&P vom Höchstkurs der letzten 100 Tage
    Speziell linke Seite beachten.





    Und das ging so:


    16.09.1929 = 31,86 (Skala 1,0 - Höchstkurs vor dem Crash)
    13.11.1929 = 17,66 (Skala 0,554)
    26.03.1930 = 24,62 (Skala wieder 1,0)10.04.1930 = 25,92 (letzter Höchstkurs vor dem 2. Crash)
    und dann kam langer Börsencrash, der nicht aufhören wollte


    zusammenfassend:zuerst 1. Crash mit -45%
    danach Erholung mit 39% (ATH wurde nicht erreicht)
    diese Erholung dauerte 101 Handelstage



    Aktuell zum Vergleich:


    19.02.2020 = 3386,15
    23.03.2020 = 2219 (Skala 0,645)
    Wir sind aktuell bei Handelstag 63 vom Tief aus: Skala ist bei 0,91 (war aber schon bei 0,94)


    Ich gehe davon aus, dass es noch 30-40 Handelstage bis zum letzten Hoch dauern wird.
    Also genug Zeit, wer noch was zu verkaufen hat.


    Dieses Aufpumpen ist NICHT dazu da, irgendwas zu retten.
    Es ist dazu da die Elite zu retten, die passend umschichten kann.
    Danach wird das Ding fallen gelassen.


    Und langsam gehe ich von einer noch krasseren Nummer als Corona aus.
    Man kann wirklich alles erwarten: Gelder (Zahlen) können auf 0 geflippt werden - der große Reset (Atombombe, EMP)
    bis hin zur größten Bullenfalle ever (Internetkollaps)

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    Einmal editiert, zuletzt von Deflationator ()

  • Dieses Aufpumpen ist NICHT dazu da, irgendwas zu retten.
    Es ist dazu da die Elite zu retten, die passend umschichten kann.
    Danach wird das Ding fallen gelassen.

    Yep...denke inzwischen auch so ;(
    @ Defla...da hast echt mal sauber recherchiert :thumbup:
    Ich sachs ja auch schon ne ganze Weile...es wird echt lausig werden :S
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Na dann lasst und dochmal die Wellen abreiten. Jetzt Puts kaufen, dann in calls umtauschen und so weiter...Verfünffachung des Einsatzes pro Richtung sollte dann kein Problem sein...

  • Heute gelesen:


    "Wirecard ist tot, Lufthansa ist tot und dem Dax ist auch schon schlecht."


    Bringt es irgendwie auf den Punkt.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

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