In Staufen wurden Geothermiebohrungen im Ortskern durchgeführt. Das war kein Fracking. Dabei ist man auf einen Gipskeuper gestoßen der mit dem eindringenden Grundwasser reagiert und sein Volumen vergrößert hat. Das hat zur Anhebung des Bodens und damit zur Rißbildung an den Häusern geführt. Die damit beauftragten Planer waren für diese Maßnahme völlig ungeeignet und auch vom Bauamt war niemand für diese Sache qualifiziert. Die ausführende Firma beruft sich auf die vertraglich geforderten Leistungen und ist aus der Schußlinie. Ich bin mir sehr sicher, daß die Stadt keine Chance hat, aus dieser Angelegenheit heraus zu kommen und auf dem Schaden sitzen bleibt.
Wenn man bedenkt, dass diese Auswirkungen bereits durch reine Bohrungen in kritischer Geologie entstanden sind, dann kann man sich die zusätzlichen Auswirkungen durch entstehende Hohlräume beim Fracking ausmalen!
Danke für die Klarstellung @Beowulf