Wie geht es euch mit dem ganzen Scheiß?
Was macht ihr, um einigermaßen frisch in der Birne zu bleiben?
Was macht ihr, um nicht einzuknicken bei diesem
ganzen völlig irrationalem Scheiß - pro Impfung Stakkato von Leuten die im Grunde "Null Plan" haben?
1. Ich denke es geht an keinem spurlos vorüber, aber ich versuche nach der Maxime zu leben, wonach man sich über Dinge, die man nicht ändern kann, nicht zu sehr aufregen sollte. Das Ausschalten jeglichen Mitleids für die Schlafschafe, bei dem was in den nächsten Jahren auf sie zukommt (weit über Folgen der Coronamaßnahmen hinaus) hilft dabei etwas.
Ich denke die Überlebensstrategie ist tatsächlich, zum Misantrophen zu werden. Womit wir bei Punkt zwei angelangt sind.
2. Viel Natur, viel wirklich handwerkliche Arbeit im ursprünglichen Sinne, was früher gar nicht mein Ding war. Erst neulich bei meiner Mutter im Bad einen Waschtisch komplett selbst installiert, incl. Amatur, Siphon und Silikonfugen. Dafür hab ich einen halben Tag gebraucht, ein Handwerker macht das wohl in 1 oder 2 Stunden.
Und das ist richtig gut geworden, sieht also nicht irgendwie hingemurkst aus.
Gerade für einen wie mich aus dem klassischen Büro- und Außendienstbereich ist es ein erdendes Gefühl, mal was richtiges mit den Händen geschafft zu haben.
Dito bei der Gartenarbeit, beim Brennholz machen, Kochen etc.
Was aber schon vor einigen Jahren bei mir angefangen hat.
Da unterscheidet mich vielleicht gar nicht mehr so viel von einem linken Alternativem im Kiez, wobei ich sonst mit diesen Arschlöchern sicher nichts zu tun habe.
Den zweiten, wichtigen Schritt bezeichne ich als Ent-Digitalisierung. Mehr lesen, insgesamt mehr analog.
Nur Youtube Videos von Krall, Reitschuster, Gunnar Kaiser etc. sehe ich mir noch recht viel an.
TV und Radio überhaupt nicht mehr.
Ab und an, um das Ausmaß der Propaganda zu checken, das immer größer wird.
3. Ich hab das Glück beruflich und finanziell relativ unabhängig zu sein und mich da in Kreisen zu bewegen, die noch auf dem Boden geblieben sind. Wobei man auch da merkt, dass der Konformitätsdruck größer wird.
Die Schafherde meide ich, was schon anlässlich der Banhofsklatscherparty 2015 anfing.
Vor einiger Zeit hab ich ein Interview mit einem älteren Promi gelesen (kann leider nicht mehr sagen wer es war), der öffentlich was falsches gesagt hat und auf den dann der übliche Shitstorm los ging.
Bei der Frage, wie der den überstand kam die sinngemäße Antwort, dass er von dem Shitstorm gar nichts mitbekommen habe, weil er kein Internet hat ![]()
Kleine Subversionen und Zersetzungen gönne ich mir noch, auf die Frage ob ich auch geimpft bin antworte ich immer mit ja, und jammere dann über meine neurologischen Impfschäden.
Sorgt beim Gegenüber dann meistens für Funkstille.