Wenn man 52 geworden ist – und statistisch gesehen – etwa mit 85 Jahren sterben wird, dann hat man noch ca. 12.000 Tage zu leben. Davon verbringt man – gesamtheitlich betrachtet – 4000 mit Schlafen, 4000 mit Arbeitsprozessen, 1000 mit Nutzlosem wie z.B. Ärger mit dem Vermieter oder Ähnlichem. Es bleiben einem also noch 3000 Tage Zeit, um etwas „aus seinem Leben zu machen“, es sinnvoll zu gestalten. Dann ist es vorbei. Noch drastischer ausgedrückt: 3000 Tage sind ca. 100 Monate; 100 Monate sind ca. 33 Sommer, geht man davon aus, dass ein Sommer drei Monate währt. Man hat also noch 33 Sommer vor sich. Wenn man Glück hat ...
Ein Freund, mit dem ich mich über diese zugegebenermaßen etwas sonderbare Vorstellung unterhielt, setzte noch Folgendes hinzu: Stell dir vor, du verwendest jeden Monat eine neue Zahnbürste. Im Jahr also zwölf. Das sind in 33 Jahren 396 Zahnbürsten. Die passen in einen Karton, der vielleicht so groß ist. Er zeichnete die Umrisse einer relativ kleinen Schachtel in die Luft und fuhr fort: Was würdest du sagen, wenn ich dir diese Schachtel zu deinem Geburtstag schenken würde – mit den Worten: ‚Das ist der Rest deines Lebens, mach was draus!’?
In diesem Sinne, wörtlich zu sehen „freut euch des Lebens“