woernie ,
fast richtig beobachtet.
Der Geruchssinn funktioniert ziemlich durchgehend, nur die " Alarmfunktion " wird konditioniert.
Der Nervus Olfaktorius ist ein vorgestülpter Teil des Gehirns, ebenso der Hypoglossus und andere.
Der Sinn und Zweck dieser Wahrnehmung ist das Unterscheiden zwischen eßbar und ungenießbar, Partnerwahl positiv oder negativ, und noch ein paar andere kleine Details.
Der Eigengeruch wird adaptiert, das ist richtig, aber die Geruchsveränderung wird wahrgenommen, auch richtig.
Die negativen Reaktionen darauf sind aber ebenfalls determiniert, Abscheu, Ekel, Widerwillen, Unvermögen des Schluckens, Übelkeit, Erbrechen.
Die positiven Reaktionen ebenfalls.
Als Krankenpfleger macht man diverse olfaktorische Erfahrungen, das ist normal.
Pat. mit Leber-, Nieren-, Pankreas-,Darm-, Lungen- und diversen anderen -problemen
haben einen spezifischen Geruch, das ist übrigens ein üblicher Bestandteil einer Diagnostik.
Alarmgerüche wie Harnstoff, Ammoniak, schweflige Verbindungen und noch ein paar andere werden etwas anders wahrgenommen.
Körpergeruch hat im weitesten Sinne seinen Ursprung in der Ernährung, in der Metabolisation von Nahrung und in der Funktionalität der Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane. Gelegentlich kommen noch endokrine Einflüsse, also Hormone ( "die Drüsen") dazu.
Wenn jemand duftet, heißt das noch lange nicht, daß jemand unhygienisch veranlagt ist.
Mein Beitrag bezog sich auf die Häufigkeit und Methodik der Hautreinigung.
Das was du meinst, ist eher das ertragen einer stark riechenden Umgebung, Pommesbude, Toilette, Kneipe, etc.
Wir nehmen es immer wahr, reagieren aber je nach persönlichen Umständen nicht nach dem vorgegebenen Muster sondern unterdrücken diese.
Grüße Bb