Außergewöhnlich starke Käufe der PBoC & des chinesischen Privatsektors treiben Goldpreis weiter an
"Die Goldimporte des chinesischen Privatsektors beliefen sich im ersten Quartal auf 543 Tonnen, während die People's Bank of China (PBoC) ihre Reserven in diesem Zeitraum um 189 Tonnen aufstockte. Der Großteil der Käufe der PBoC wird nicht gemeldet. China ist weiterhin der wichtigste Käufer auf dem Goldmarkt und treibt den Preis in die Höhe. Ich gehe davon aus, dass China auch in Zukunft ein starker Goldkäufer bleiben wird, um den Preis zu stützen....
Die mir zur Verfügung stehenden Daten reichten bis Dezember 2023, was mich zögern ließ, den starken Anstieg des Goldpreises seit Ende Februar ebenfalls auf die Chinesen zurückzuführen. Da jedoch neue Daten veröffentlicht wurden, kann ich getrost sagen, dass China den derzeitigen Bullenmarkt ausgelöst hat. ...
Auch die private Goldnachfrage in China dürfte weiter steigen, da ein Ende des Immobilieneinbruchs nicht in Sicht ist. Die Immobilienpreise sind in 30 der letzten 33 Monate gesunken. Der Staatsrat hat einen Plan zum Aufkauf unverkaufter Häuser durch die Kommunalverwaltungen in Aussicht gestellt, doch diese sind bereits hoch verschuldet. Die chinesische Öffentlichkeit, die aufgrund der Kapitalkontrollen nicht viele Anlagemöglichkeiten hat, wird weiterhin in Gold investieren und den Preis stützen.
Ich rechne damit, dass sich der Westen dem Bullenmarkt bald anschließen wird. Die Abflüsse aus den börsengehandelten Fonds scheinen gestoppt zu sein, und es wäre nur logisch, dass westliche Anleger angesichts der hohen Bewertungen von Vermögenswerten und des übermäßigen Vertrauens in Kreditinstrumente irgendwann in Gold umschichten."
Grüsse
Edel