Israel, es geht los ….

  • Bekommen wir jetzt unsere Ostgebiete zurück?

    Nö, aber unsere aktuellen spalten sich ab ...

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

    Einmal editiert, zuletzt von Smithm ()

  • Die, die nach der Wende noch BRD Wehrdienst leisten mussten und einen Besuch beim Besatzer in deren Standorten gemacht haben, dürften diesen Riss bereits damals bemerkt haben. Der war so dick und fett, dass man ihn gar nicht übersehen konnte.



    Bei den Amerikanern in Hohenfels hing im Wachgebäude in der Ecke, wo die Waffen geladen und nach Wache wieder entladen wurden ein Plakat, auf dem die jeweiligen Schritte der Dienstvorschrift als Comic abgebildet waren.
    Einfach nur Text hätte nicht bei allen Yankees funktioniert [smilie_happy]

    "Ihr solltet anfangen an Geistergeschichten zu glauben.... ihr steckt mitten in einer drin"

  • Das US-Magazin Foreign Policy warnt in einer ausführlichen Analyse, dass ein neuer Krieg zwischen Israel und Iran bevorsteht – möglicherweise schon Ende August, spätestens aber vor Dezember. Beide Länder bereiten sich darauf vor, diesmal wesentlich härter zuzuschlagen als im vorangegangenen Konflikt im Juni. Sollte US-Präsident Donald Trump erneut israelischem Druck nachgeben und militärisch eingreifen, drohe den Vereinigten Staaten ein Krieg, der den Irak-Einsatz wie eine vergleichsweise leichte Operation erscheinen lassen könnte.


    Mehr als nur das Atomprogramm

    Der Krieg im Juni drehte sich nicht allein um Irans Atomprogramm. Für Israel ging es um eine grundlegende Machtverschiebung im Nahen Osten. Das Nuklearthema war wichtig, aber nicht ausschlaggebend. Seit über zwei Jahrzehnten versucht Israel, die USA zu militärischen Schlägen gegen Iran zu bewegen – mit dem Ziel, Teheran zu schwächen und eine für Israel günstigere regionale Balance herzustellen, die es allein nicht erreichen kann.


    Die Offensive hatte drei strategische Ziele:


    Die USA in einen direkten Krieg zu ziehen

    Das iranische Regime zu stürzen

    Iran in einen „bombardierbaren“ Zustand wie Syrien oder den Libanon zu versetzen

    Nur eines davon – die Einbindung der USA – gelang teilweise. Trump beteiligte sich, weigerte sich jedoch, den Krieg zu einer umfassenden Offensive auszuweiten.


    Warum Israel den Krieg beendete

    Trumps begrenzte Militärschläge waren ein entscheidender Grund für Israels Zustimmung zum Waffenstillstand. Ohne massive US-Unterstützung konnte Israel die hohen Verluste kaum kompensieren:


    Die Luftverteidigung wurde geschwächt

    Iran drang immer effektiver mit Raketen durch

    Die Operation kostete enorme Mengen an Abfangraketen – allein 25 % der US-THAAD-Interzeptoren wurden in nur 12 Tagen eingesetzt

    Hätte Washington voll eskaliert, hätte Israel wohl weitergekämpft. Doch so blieb es bei einer Teilerfüllung des Hauptziels.


    Scheitern der Regimewechsel-Strategie

    Israel versuchte, durch gezielte Tötungen – darunter 30 Kommandeure und 19 Nuklearwissenschaftler – Chaos auszulösen. Mossad-Agenten riefen sogar hochrangige iranische Militärs an, bedrohten sie und forderten öffentlichkeitswirksame Überläufe. Doch kein einziger General gab nach.


    Statt Unruhe zu schüren, führte der Angriff zu einer nationalistischen Gegenreaktion: Die Iraner – unabhängig von ihrer politischen Einstellung – rückten zusammen. Selbst regimekritische Stimmen betonten nun die Notwendigkeit militärischer Stärke gegen äußere Bedrohungen.


    Militärische Bilanz: keine vollständige Lufthoheit

    Israel konnte Iran während der Kämpfe zwar den Luftraum streitig machen, doch ohne US-Hilfe nicht dauerhaft dominieren. Die Vorstellung, Iran in eine zweite Syrien-Situation zu verwandeln, scheiterte.


    Warum eine zweite Offensive bevorsteht

    Israels Militärführung spricht offen davon, dass der Juni nur die erste Phase war. Ziel sei es, Iran keine Zeit zu lassen, um:


    Raketenbestände wieder aufzufüllen

    Luftabwehrsysteme zu reparieren

    Neue Technologien zu stationieren

    Die sogenannte „Mowing the Grass“-Strategie – wiederholte Präventivschläge – soll verhindern, dass der Gegner strategische Parität erreicht. Politisch drängt die Zeit: Mit dem Beginn der US-Zwischenwahlkampfsaison würde die Entscheidungsfindung in Washington komplizierter.


    Irans wahrscheinliche Antwort

    Teheran will verhindern, dass Israel die Eskalationslogik etabliert. Außenminister Abbas Araghchi kündigte an: „Wenn die Aggression wiederholt wird, werden wir noch entschlossener reagieren – auf eine Weise, die unmöglich zu vertuschen ist.“ Iran dürfte beim nächsten Mal von Beginn an massiv zuschlagen, um jeden Zweifel an seiner Abschreckungsfähigkeit auszuräumen.


    Trump zwischen Krieg und Rückzug

    Für Trump könnte ein zweiter Israel-Iran-Krieg zur Zwickmühle werden. Er scheut einen langwierigen Konflikt, steht aber unter massivem Druck aus Israel. Ein „Mittelweg“ – begrenzte Beteiligung – dürfte diesmal kaum möglich sein. Entweder er steigt voll ein, oder er hält sich konsequent heraus. Letzteres würde jedoch einen dauerhaften Widerstand gegen israelische Forderungen erfordern – eine Standhaftigkeit, die er bislang nicht gezeigt hat.


    Foreign Policy: „Der nächste Israel-Iran-Krieg ist im Anmarsch – und er wird blutiger“
    Das US-Magazin Foreign Policy warnt in einer ausführlichen Analyse, dass ein neuer Krieg zwischen Israel und Iran bevorsteht – möglicherweise schon Ende…
    uncutnews.ch

  • wie überall in Demokratien, wenn der Bürger nach fragt,


    wer hat schuld , kommt immer die UNtwort,


    die Anderen haben immer schuld, nie der Jude [smilie_happy]


    Meine UrGrosseTante BundDeutscherMädchen sargte zu LebZeiten


    immer, die Juden waren ihr Bester ArbeitGeber :!:


    Gruss

    alibaba :P

    " Wo ich willkommen bin' lass ich mich nieder ,ansonsten geh ich wieder "


    " jeden Morgen steht die Lüge als erste auf ,bis die Wahrheit ausgeschlafen hat "


    "Ich bin für mein Textinhalt verantwortlich ,nicht für das was du verstehst"

    NaziKriegsDeutschland = N€IN DANKE KANZLERREGIERUHNG :!:

    KRIEG IST AUS = ASYLANTEN MÜSSEN NACH HAUS :!:

  • a bissl woas geht imma ;)

    Die Renk Getriebe sind scho was Feines; die haben sogar eines als T72 Upgrade wo die veraltete Mühle statt 4km/h dann bis zu 30km/h rückwärts fahren kann incl. 1200PS Scania Motor.


    "

    In der Kontroverse um einen deutschen Exportstopp für bestimmte Rüstungsgüter nach Israel erwägt der Augsburger Rüstungszulieferer Renk, einen Lieferstopp zu umgehen.

    Firmenchef Alexander Sagel sagte der "Financial Times", es gebe einen "Plan B", der vorsehe, die Produktion von Getrieben für israelische Panzer in die USA zu verlagern.
    "

    Waffen-Lieferstopp nach Israel: Zulieferer erwägt Auslagerung
    Im Streit um das Lieferverbot für Rüstungsgüter nach Israel denkt der Zulieferer Renk über eine Verlagerung der Produktion nach - in die USA.
    www.zdfheute.de

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat.

    Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen."

    (Vicco v. Bülow "Loriot")

    Einmal editiert, zuletzt von Schinderling ()

  • In der Kontroverse um einen deutschen Exportstopp für bestimmte Rüstungsgüter nach Israel erwägt der Augsburger Rüstungszulieferer Renk, einen Lieferstopp zu umgehen.

    Firmenchef Alexander Sagel sagte der "Financial Times", es gebe einen "Plan B", der vorsehe, die Produktion von Getrieben für israelische Panzer in die USA zu verlagern.
    "

    https://www.zdfheute.de/wirtsc…urce=firefox-newtab-de-de

    Da werden sie aber "ganz sicher hart bestraft " [smilie_happy] [smilie_happy] , wenn man einfach so den " Exportstop" umgeht, wie bei Russland oder Iran hat das ganz schwerwiegende Konsequenzen. :wall: :wall:


    didi


    Ich bleib' so wie ich bin, allein' weil's andere stört

  • Da werden sie aber "ganz sicher hart bestraft " [smilie_happy] [smilie_happy]

    whip GIF on GIFER

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Ich habe häufiger mit dem Zoll zu tun. Da bekommt man ab und an zu hören, dass kein Zoll die Einhaltung der Vorschriften so pedantisch prüft, wie die Deutschen. Durchaus zum Nachteil der hiesigen Exportwirtschaft. Wenn man mal mit einem gottgleichen Zollbeamten eine Auseinandersetzung hatte, verliert man die Lust an entsprechender Tätigkeit, was insbesondere bei kleinen Firmen, ohne separate Exportabteilung, ein Problem ist.

    Da wird dann gerne mal auf hunderte Seiten lange Dokumente verwiesen, in welchen sich wiederum Verweise auf andere Dokumente befinden, die sich dann auch wieder auf weitere Dokumente beziehen.


    Kein Wunder also, wenn Firmen Ihre Produktion auslagern, um sich vor der kombinierten Willkür aus Staat und bürokratischen Beamten zu schützen.


    Zusätzlich kannst Du noch aufgrund von Geschäften, bei denen die USA gar nicht betroffen sind, von denen trotzdem mit Sanktionen belegt werden. Sieht man gerade schön an USA/Indien/Russland. Und die meisten Menschen nehmen diese absurde Gewaltausübung achselzuckend hin.

    Wie es eigentlich sein kann, dass ausgerechnet das Exportkontrollrecht eines Staates so weitgehend auch außerhalb des eigenen Staates wirken soll, während dies für andere Staaten zumindest nicht in diesem Umfang gilt, möchten wir an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. Hier greift die viel bemühte normative Kraft des Faktischen:

    Allerdings sollte ein direkter Export eines von Deutschland sanktionierten Produktes, welches von einer Deutschen Auslandsbeteiligung gefertigt und direkt versandt wird, kein Problem darstellen, da die Auslandsbeteiligung ja entsprechend ausländischem Recht unterliegt. Es müssten also eigentlich nur die lokalen Vorschriften eingehalten werden.

    Insofern kann man die Überlegungen von Renk gut nachvollziehen, sie dürfen halt nur nicht (auch die Deutsche Muttergesellschaft nicht) gegen die vom Hegemon einseitig aufgestellten Regeln verstoßen. Aber USA & Friends haben ja genug Bedarf an Rüstungsgütern, da kommt man schon klar.

    „Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang."
    Carl J. Burckhardt

    Einmal editiert, zuletzt von Smithm ()

  • Der Zionismus im Komplott mit dem Nationalsozialismus


    Der Text kann hier heruntergeladen werden, allerdings muss man sich einloggen:



    Hier kann man es lesen ohne Einloggen:


    | Der Zionismus im Komplott mit dem Nationalsozialismus Maulwuerfe



    Das könnte den grossen Unterschied zwischen Judentum und Zionismus für manchen etwas erhellen. Die Richtigkeit aller gegebenen Fakten muss man allerdings selbst verifizieren, wenn gewünscht, ich gebe hier nur die Links.


    Falls es hier auch wieder Länder-Restriktionen geben sollte, einfach sagen, ich kann ein PDF machen daraus.

    Einmal editiert, zuletzt von Ophiuchus ()

  • Zitat

    Angesichts eines anhaltenden Mangels an Soldaten und einer drohenden totalen Besetzung des Gazastreifens erwägen die israelischen Verteidigungsstreitkräfte eine Kampagne zur Rekrutierung von Soldaten aus der jüdischen Bevölkerung der Vereinigten Staaten und anderer Länder auf der ganzen Welt.

    Laut dem staatlichen israelischen Armeeradio könnte Israel versuchen, jährlich 600 bis 700 Juden aus der Diaspora zu rekrutieren. Zunächst würde sich Israel auf die USA und Frankreich konzentrieren, die beiden Länder mit den größten jüdischen Bevölkerungen (rund sechs Millionen bzw. 450.000).

    Israel Considers Military Recruitment Inside USA As Soldier Shortage Persists | ZeroHedge



    Das ist doch mal eine Nachricht, jetzt bekommt die jüdische Bevölkerung weltweit die Chance auf einen Kriegseinsatz....ob die Stimmen jetzt leiser werden ? Krieg erträgt sich doch einfacher weit weg vom Geschehen...

  • netan Yahoo beginnt die nächste Phase vom Völkermord und alle schweigen….


    Eine einzige Katastrophe!

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • netan Yahoo beginnt die nächste Phase vom Völkermord und alle schweigen….


    Eine einzige Katastrophe!

    Unser Volk hat eine historische Verpflichtung, den Jüdischen Staat zu unterstützen ! ! :cursing:


    Kritik oder Zweifel daran sind inzwischen strafbewehrt, so kommt es ins Grundgesetz ! :(


    SHALOM ! ! <X

  • wenn shalom friede heisst, was heisst dann el shalom ? :hae:

    Spuren oder größere Ansammlungen von Zynismus, Sarkasmus und/oder Ironie sind Bestandteil dieser Signatur/Beitrag zu einem Fred. Die Beiträge des Verfassers zu einem Fred geben unter Umständen die Gedanken des Schreibenden wieder oder auch nicht. Rescht/Lingsschreibefähla sind bewosst eingebout worden um den Schaafsinn der Läsenten gezield zubrovoziern.
    Die Movies " Idiogracy " und "Demolition Man" sind zur puren Realität geworden.
    Alle Macht dem Kampf gegen den Verschissmus. :D

  • wenn shalom friede heisst, was heisst dann el shalom ? :hae:

    Elfriede

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • Ende Juli gab der US-amerikanische Cybersicherheitsriese Palo Alto Networks (PANW) die Übernahme des israelischen Identitätsmanagement- und Informationssicherheitsunternehmens CyberArk bekannt . Für den Kaufpreis wurden satte 25 Milliarden Dollar in bar und Aktien bezahlt. Die Übernahme von CyberArk durch Palo Alto Networks könnte nicht nur Milliarden Dollar in die israelische Wirtschaft pumpen, sondern stärkt auch die Beziehung zwischen Silicon Valley und dem israelischen Sicherheits- und Geheimdienstapparat.


    ...


    Im Juni 2025 arbeiteten über 1.400 Veteranen des israelischen Geheimdienstes in der US-Technologiebranche – 900 davon allein aus der Einheit 8200. Diese Zahl stammt aus einer Datenbank von Personen, die sich in ihren LinkedIn-Profilen öffentlich als ehemalige israelische Geheimdienstmitarbeiter und
    als in der US-Technologiebranche tätige Personen ausweisen.


    Hundreds of Former Israeli Spies Are Working in Big Tech, Database Shows
    A $25 billion deal is the latest acquisition to strengthen the link between the U.S. tech sector and Israeli intelligence.
    www.dropsitenews.com



    Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch/Spricker)

    "In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiss. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren."

    Cyril Northcote Parkinson

  • Die Integration des Irans in die eurasische Achse beendet die westliche Dominanz


    von Matthew Ehret*


    (15. August 2025) Die imperialen Ambitionen Washingtons und der Fanatismus Tel Avivs haben die Welt an den Rand der nuklearen Vernichtung gebracht. Aber die Integration des Iran in die eurasische Achse bietet der Menschheit einen wichtigen Ausweg.

    Vor dem gemeinsamen Angriff der USA und Israels auf den Iran stand die Welt kurz vor der Lösung der Krise um das Atomprogramm der Islamischen Republik. Am 9. Juni unterzeichneten Russland und der Iran ein umfassendes neues Abkommen,1 das nicht nur auf die Umstrukturierung der Energiearchitektur Westasiens abzielt, sondern auch einen entscheidenden Ausweg aus dem Krieg bietet.


    Russlands letzte Warnung an das Imperium

    Dieses Abkommen sieht vor, dass die russische Rosatom mindestens acht neue Atomreaktoren im Iran baut. Mohammad Eslami, Irans Atomenergiechef, erklärte: «Wir haben einen Vertrag mit Russland über den Bau von acht Atomkraftwerken im Iran, von denen vier in Bushehr stehen werden.»


    Dieses Projekt ist weitgehend das Ergebnis des 25-jährigen umfassenden strategischen Pakts zwischen Russland und dem Iran,2 der am 21. Mai vom iranischen Parlament ratifiziert wurde und von Russland finanziert wird, wobei Iran mehr als 10 Gigawatt (GW) Energie erhalten soll. Nach aktuellen Plänen beabsichtigt der Iran, «die Kernkraftkapazität bis 2041 auf 20 000 Megawatt (20 GW) zu erhöhen».


    Diese Vereinbarung entstand wenige Tage nachdem Moskau ein Angebot3zur Rettung der ins Stocken geratenen Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran unterbreitet hatte, das die Entfernung von angereichertem Uran aus dem Iran und dessen Umwandlung in Brennstoff für zivile Reaktoren vorsah.


    Der stellvertretende russische Aussenminister Sergei Ryabkov erklärte am 11. Juni:4 «Wir sind bereit, sowohl Washington als auch Teheran zu unterstützen, nicht nur politisch, nicht nur in Form von Ideen, die im Verhandlungsprozess nützlich sein könnten, sondern auch praktisch: zum Beispiel durch den Export von überschüssigem Nuklearmaterial aus dem Iran und dessen anschliessende Umwandlung in Brennstoff für Reaktoren.»


    Diese Initiative erwies sich jedoch als Moskaus letzter Akt des guten Willens. Wie The Cradle berichtete,5 betrachtete Moskau die anschliessenden US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran als schweren Verrat, der jegliche Illusionen darüber zunichte machte, dass Washington eine friedliche Lösung anstrebe. Russische Beamte, die von der Aggression überrascht wurden, haben seitdem beschlossen, ihre Rolle als Vermittler aufzugeben und sich entschlossen an die Seite Teherans zu stellen, um einer weiteren Eskalation durch den Westen entgegenzuwirken.


    Warum also sollten Israel und die USA gerade jetzt eine Eskalation wählen? Die Antwort ist klar: Das iranische Atomprogramm war nie das Problem.6


    Im Mittelpunkt der Überlegungen Tel Avivs steht die trotzige Herausforderung der Islamischen Republik gegenüber der zionistischen und imperialen Ordnung. Über seine Unterstützung für Widerstandsbewegungen hinaus hat der Iran eine überragende Rolle bei der Erosion der westlichen Macht gespielt, indem er eurasische wirtschaftliche und strategische Allianzen geschmiedet hat,7 die die Dollar-Hegemonie umgehen und den Einfluss der USA schwächen.

    Eisenbahnstrecken und Wasserstrassen,

    die den Osten mit Europa verbinden.

    Diese systemischen Bedrohungen, verbunden mit der Weigerung Teherans, sich dem Projekt eines Grossisraels zu unterwerfen – einer eschatologischen Mission zur Wiedererrichtung des Salomonischen Tempels und zur Errichtung einer neuen Weltordnung –, haben den Iran zu einem unerbittlichen Hindernis für die westlichen Pläne in Westasien gemacht.


    Der Iran ist nicht nur eine Säule der regionalen Stabilität, da er seit 1736 keinen Krieg mehr begonnen hat und angesichts jahrzehntelanger Provokationen durch den Westen ausserordentliche Geduld an den Tag legt. Er ist auch zum Dreh- und Angelpunkt der eurasischen Integration8 geworden und verankert sowohl die Ost-West-Initiative Belt and Road (BRI) als auch den Nord-Süd-Transportkorridor (INSTC).


    Die Eisenbahn als Lebensader einer multipolaren Zukunft

    Am 24. Mai wurde ein neuer 8400 Kilometer langer Eisenbahnkorridor9 zwischen Xi'an in China und dem Trockenhafen Aprin im Iran eingeweiht. Diese Eisenbahnlinie, die als «stille Revolution» der Vernetzung bezeichnet wird, verkürzt die traditionellen Seewege um 16 Tage und festigt eine wichtige Verkehrsader der BRI, die nahtlos an die INSTC anschliesst.


    Der chinesische Diplomat Wang Wenbin beschrieb sie treffend als «eine Win-Win-Situation für Frieden, Entwicklung und Zusammenarbeit. Der Zug in den Iran ist der Zug in die Zukunft.»


    Wie Ritu Sharma in der Eurasian Times feststellte,10 «kann Teheran ohne US-Militärpräsenz entlang der Eisenbahnlinie Öl exportieren und Waren aus Peking importieren, ohne dass Washington ein Auge darauf hat».


    Über China hinaus bilden die wiederhergestellten Eisenbahnverbindungen des Iran mit Pakistan und der Türkei11 – letztere wurde 2022 nach einer zehnjährigen Pause reaktiviert – einen 5981 Kilometer langen Korridor, über den Güter in nur 13 Tagen von Istanbul nach Islamabad transportiert werden können, statt wie bisher auf dem Seeweg in 35 Tagen. Erweiterungen in die chinesische Region Xinjiang sind bereits im Gange.


    Die Modernisierung der Normalspurweite in Pakistan und die laufenden Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Iran und Pakistan tragen zur weiteren Integration der regionalen Eisenbahninfrastruktur bei. Unterdessen nimmt das 2001 von Russland, Iran und Indien konzipierte INSTC-Projekt12 mit mehr als einem Dutzend aktiven Teilnehmern auf beiden Seiten des Kaspischen Meeres, einschliesslich multimodaler Seeverbindungen auf dem Kaspischen Meer selbst, endlich Gestalt an.


    Eine neu in Betrieb genommene Strecke,13 die Pakistan, Iran, Turkmenistan, Kasachstan und das russische Uljanowsk verbindet, ermöglicht nun den direkten Handel mit Energie und Industriegütern und erweitert gleichzeitig den Zugang zu den zentralasiatischen Märkten.

    Karte der Eisenbahnstrecke Pakistan–Iran–Türkei.

    Im Süden sollen Pläne zum Ausbau des iranischen Hafens Chabahar durch eine 700 Kilometer lange Eisenbahnverbindung nach Zahedan,14 die dem Binnenstaat Afghanistan einen wichtigen Handelszugang verschafft, bis 2026 fertiggestellt werden. Die unterwürfige Weigerung Neu-Delhis, die Aggression der USA und Israels zu verurteilen,15 hat jedoch einen Schatten auf die Zukunft des Projekts geworfen.


    IMEC und die Illusionen eines Imperiums

    Im Vergleich zu diesen bahnbrechenden eurasischen Korridoren ist der von den USA unterstützte Korridor Indien-Nahost-Europa (IMEC),16 der 2023 ins Leben gerufen wurde, eine geopolitische Farce.


    Während China seine Vision mit einer robusten nationalen Bankenlandschaft und realer Infrastruktur untermauert, hat das IMEC-Konsortium unter der Führung von Indien, Israel und der EU in zwei Jahren nichts Greifbares geschaffen. Ohne Kreditmechanismen, Energieplanung oder gross angelegte Logistik existiert es in erster Linie als Marketing-Gag, getarnt als «moderne Gewürzroute».17

    Karte des Korridors Indien–Naher Osten–Europa (IMEC).

    Dieses gescheiterte Projekt reiht sich ein in eine lange Liste westlich geführter Belt-and-Road-Klone, von der «Green Belt Initiative»18 über «Build Back Better World»19 bis hin zur 600 Milliarden Dollar schweren «Partnership for Global Infrastructure and Investment»20 und dem 300 Milliarden Euro (327 Milliarden Dollar) schweren «Global Gateway».21 Alle sind aus dem gleichen Grund gescheitert: der strukturellen Unfähigkeit des Westens, etwas aufzubauen.


    Nach Jahrzehnten der Deindustrialisierung, der Abhängigkeit von billigen Arbeitskräften und des Casino-Kapitalismus können die transatlantischen Volkswirtschaften nicht mehr produzieren, bauen oder strategisch planen, ohne sich auf die Zerstörung schwächerer Nationen zu stützen, um ihre unipolare Vorherrschaft aufrechtzuerhalten.

  • BRICS+ und die neue Wirtschaftsordnung


    Im krassen Gegensatz dazu bringen die BRICS+-Staaten ein anderes Erbe mit. Allein China hat innerhalb von zwei Jahrzehnten über 42 000 Kilometer Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken gebaut,22 darunter die weltweit einzigen funktionsfähigen Magnetschwebebahnen,23 sowie Dutzende von hochmodernen Städten.


    Eine Karte, die die rasante Expansion des chinesischen Eisen-


    bahnnetzes zwischen 2008 und 2024 zeigt, einschliesslich des


    Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsstrecken im ganzen Land.


    Es ist führend in den Bereichen Quantencomputing,24 Weltraumforschung25 und Kernenergie – bis 2035 sollen 150 neue Reaktoren gebaut werden.26 Im Gegensatz zum deregulierten Westen behalten die staatlichen Institutionen die Kontrolle über den privaten Sektor.


    Zusammen mit Russland bietet China ärmeren Staaten echte Technologietransfers und kooperative Entwicklungsmodelle an, die ihnen den Aufbau einer souveränen Wirtschaft in allen Bereichen ermöglichen.


    Unterdessen steht das US-Dollar-System, gestützt durch eine 1,2 Billiarden Dollar schwere Derivateblase, kurz vor der Implosion. Ein neues System kommt. Die Frage ist: Wer wird es gestalten und zu wessen Vorteil?


    Russland und China haben deutlich gemacht, dass sie zu Iran stehen, indem sie die israelische Aggression verurteilten und zur Deeskalation aufriefen.27 Selbst US-Präsident Donald Trump hat zumindest Zurückhaltung angedeutet, als er sagte,28 er werde «mindestens zwei Wochen warten», bevor er handle, und Gesten in Richtung einer Wiederaufnahme der Diplomatie machte.29


    Das Dilemma der arabischen Welt: Multipolarität oder Unterwerfung


    Der Erfolg hängt zum Teil von der Entschlossenheit der Staaten Westasiens, des asiatisch-pazifischen Raums und Afrikas ab, die weiterhin zwischen dem unipolaren und dem multipolaren Lager schwanken. In den letzten Jahren hat der Iran die Annäherung an sunnitisch geprägte Staaten wie Saudi-Arabien,30 die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei, Kuwait und Ägypten gefördert31 und damit Hoffnungen auf eine lange vermisste muslimische Koalition auf der Grundlage gemeinsamer zivilisatorischer Ziele geweckt.


    Aber kann man ihnen vertrauen? Fragen Sie Bashar al-Assad, Muammar Gaddafi oder Saddam Hussein.


    Wie auch immer man die Lage einschätzt, es ist an der Zeit, dass der Westen als Ganzes für seine imperialen Verbrechen büsst. Der Iran hat einen hohen Preis in Blut und Souveränität gezahlt, und die Führer in Tel Aviv haben der Zukunft des Judentums – und dem Überleben des Besatzungsstaates selbst – möglicherweise mehr Schaden zugefügt als jeder andere Feind in der Geschichte.


    Unter der Annahme, dass ein Atomkrieg abgewendet werden kann, muss die multipolare Allianz nun alles auf das Überleben setzen, eine neue integrierte Wirtschaft festigen und ihre Grundlagen in einer festen Partnerschaft mit dem Iran verankern.


    Wenn die Unentschlossenen des Globalen Südens sich nicht für Prinzipien, Souveränität und eine langfristige Vision entscheiden, anstatt sich dem Imperium unterzuordnen, dann könnte der Weg zu einer gerechten, postimperialen Zukunft gefährlich weit entfernt bleiben.


    1 https://www.powermag.com/russi…ear-power-plants-in-iran/

    2 https://thecradle.co/articles/…nership-pact-with-russia/

    3 https://www.reuters.com/world/…-kremlin-says-2025-06-16/

    4 https://www.reuters.com/world/…aterials-iran-2025-06-11/

    5 https://thecradle.co/articles/…trayal-in-israel-iran-war

    6 https://thecradle.co/articles/…as-never-just-about-nukes

    7 https://thecradle.co/articles-id/29915

    8 https://thecradle.co/articles/…-will-complete-the-puzzle

    9 https://www.specialeurasia.com…an-china-railway-eurasia/

    10 https://www.eurasiantimes.com/…m-china-wheels-into-iran/

    11 https://en.topcor.ru/18012-nov…sibirskoj-magistrali.html

    12 https://matthewehret.substack.…rasias-new-transportation

    13 https://russiaspivottoasia.com…istan-onto-iran-pakistan/

    14 https://indiaseatradenews.com/…een-chabahar-and-zahedan/

    15 https://asiatimes.com/2025/06/…ussia-on-israel-iran-war/

    16 https://thecradle.co/articles/…thats-buying-beijing-time

    17 https://www.youtube.com/watch?v=4q8AI5oBEHc

    18 https://www.breitbart.com/europe/2021/03/28/build-back-better-boris-and-biden-plot-green-alternative-to-chinas-belt-and-road-initiative/

    19 https://thecradle.co/articles/…ative-to-rival-chinas-bri

    20 https://bidenwhitehouse.archiv…tment-at-the-g7-summit-2/

    21 https://commission.europa.eu/s…e-world/global-gateway_en

    22 https://travelchinawith.me/chi…hina-your-ultimate-guide/

    23 https://www.chinatravel.com/china-trains/maglev-train

    24 https://english.news.cn/202503…d29717afc0d29adadb/c.html

    25 https://www.youtube.com/watch?…substack&utm_medium=email

    26 https://itif.org/publications/…s-china-in-nuclear-power/

    27 https://www.reuters.com/world/…-call-kremlin-2025-06-19/

    28 https://nypost.com/2025/06/19/…ng-another-libya-sources/

    29 https://tass.com/world/1975383

    30 https://thecradle.co/articles/…es-of-the-iran-saudi-deal

    31 https://www.arabnews.com/node/2603498





    von Matthew Ehret* Die imperialen Ambitionen Washingtons und der Fanatismus Tel Avivs haben die Welt an den Rand der nuklearen Vernichtung gebracht. Aber die Integration des Iran in die eurasische Achse bietet der Menschheit einen wichtigen Ausweg. -…
    von Matthew Ehret* (15. August 2025) Die imperialen Ambitionen Washingtons und der Fanatismus Tel Avivs haben die Welt an den Rand der nuklearen Vernichtung…
    schweizer-standpunkt.ch

  • Israelischer Rabbi predigt: „Ganz Gaza und jedes Kind in Gaza sollen verhungern“


    Diese Aussagen in dem Videoausschnitt schocken! Der israelische Rabbi Ronen Shaulov predigte am 28. Juli den Völkermord an den Palästinensern in der Öffentlichkeit und forderte: „Ganz Gaza und jedes Kind in Gaza müssen verhungern.“ Diese Predigt, die im Fernsehen und in den sozialen Medien verbreitet wurde, sorgte weltweit für Entrüstung.


    Videoquelle: geopwatch


    AUF1 war drei Monate nach dem Terroranschlag vom 7. Oktober 2023 in Israel sowie im Westjordanland und hat sich vor Ort ein Bild von den Zuständen und der Stimmung in der Bevölkerung gemacht. Eine einzigartige Dokumentation, die beide Seiten beleuchtet. Überlebende des Massakers, Angehörige von verschleppten Geiseln, Abgeordnete der Knesset, aber auch Palästinenser und der Sprecher der Palästinensischen Nationalen Initiative kommen hier zu Wort. Prädikat: Empfehlenswert! Hier geht es direkt zur AUF1-Doku: „Krieg um das Heilige Land – unterwegs in Israel und Palästina“: ➡️ https://auf1.tv/auf1-spezial/k…-in-israel-und-palaestina

  • hätten wir 42 ordentliche Arbeit geleistet hätten wir das Problem heute nicht

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