Auch aus dem Artikel:
Zitat... dass es Forschungsberichte gibt, die ein anderes Bild zeichnen. So beschrieben etwa CDC-Forscher den Fall eine US-Amerikanerin, die sich auf einer Argentinien-Reise infiziert hatte. Keine ihrer 51 Kontaktpersonen steckte sich an ...
Und der Umfang der Ausbrüche war bisher nicht so, dass das grössere Wellen geschlagen hätte. Von daher würde ich jetzt nicht behaupten, dass da etwas (bewusst) heruntergespielt wurde.
Warum diese unterschiedlichen Berichte? Zum einen könnte es Kreuzimmunitäten geben, die einer Verbreitung von Hanta-Infektionen entgegen stehen. Es könnte auch sein, dass es unterschiedliche, noch nicht differenzierte Subtypen gibt - und/oder dass sich zufällig ein infektiöserer Subtyp auf die Hondius verirrt hat. Prinzipiell ist das auch ohne menschliche Nachhilfe möglich.
Also weiterhin abwarten und Tee trinken - und sich Gedanken machen, wie man mit einer echten neuen Pandemie persönlich umgehen würde.
Hohe Infektiosität kann noch ganz anders aussehen, da sperren sie die Schiffe wegen simpler Brechdurchfälle:
Selbst für alte Menschen und Kleinkinder ist das Norovirus v.a. durch Dehydrierung gefährlich, wenn man die erfolgreich bekämpft (und dazu reichen i.d.R. die Vorräte einer guten Küche) ist die Sache nach wenigen Tagen erledigt.