Das Silberangebot in Shanghai verknappt sich aufgrund der Abkühlung der globalen Märkte.
Die globalen Silberpreise haben sich nach einer Phase der Volatilität stabilisiert, doch Angebotsengpässe in China führen aufgrund hoher Investitionen und industrieller Nachfrage zu einem Abbau der Lagerbestände.
Ein Auftragsrückstand setzt die inländischen Produzenten unter Druck, was zu steigenden kurzfristigen Preisen und einer erheblichen Backwardation am Markt führt.
An der Shanghai Futures Exchange wurde ein Rekordaufschlag für Frontmonatskontrakte verzeichnet, was die Präferenz des Marktes für die sofortige Lieferung von Silber unterstreicht.
Leerverkäufer zahlen Aufschubgebühren, um Lieferungen zu vermeiden, was auf einen akuten Mangel an verfügbarem Metall hindeutet, da die Lagerbestände den niedrigsten Stand seit über einem Jahrzehnt erreicht haben.
Ein Auftragsrückstand erschwert es inländischen Produzenten und Händlern, ihre Aufträge zu erfüllen, was zu steigenden kurzfristigen Preisen und einer starken Backwardation des Marktes führt.
Die überwältigende Präferenz des Marktes für eine zeitnahe Lieferung des Metalls zeigt sich deutlich am Frontmonatskontrakt an der Shanghai Futures Exchange, der eine Rekordprämie erreicht hat.
Laut Zhang Ting, Senior Analyst bei der Sichuan Tianfu Bank Co., sind die Verknappung des lieferbaren Materials und eine Lagerkrise die Hauptursachen für diese signifikante Backwardation. Institutionen sind weiterhin daran interessiert, den Markt zu kontrollieren, um Gewinne zu erzielen.
Leerverkäufer an der Shanghai Gold Exchange, die auf fallende Silberpreise gesetzt hatten, zahlten ihren Long-Inhabern Aufschubgebühren, um Lieferungen zu vermeiden. Dies unterstreicht den Mangel an verfügbarem Metall zur Schließung der Positionen.
Der in den ersten Wochen des Jahres erzielte Gewinn von 61 Prozent wurde durch den historischen Ausverkauf am Silbermarkt seit Ende Januar weitgehend zunichtegemacht.
Die Unabhängigkeit der Federal Reserve, da Silber angesichts der Dollar-Sorgen und eskalierender geopolitischer Konflikte, die durch spekulative Käufe in China und anderen Ländern angeheizt wurden, kurzzeitig Gold als Reservewährung übertraf, ist bemerkenswert. Extreme Marktbewegungen, wie etwa eine globale Angebotsverknappung im Herbst, sind für den relativ illiquiden Silbermarkt nichts Neues.
Die chinesischen Lagerbestände waren bereits erschöpft, als die Nachfrage nach Investitionen sprunghaft anstieg. Die Lagerbestände in den Lagern der SHFE und der mit der SGE verbundenen Unternehmen sind seither auf ein Niveau gesunken, das seit über zehn Jahren nicht mehr erreicht wurde.
Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS