Einzelne Häuser sind schlecht zu verteidigen, auch mit größeren Gruppen. Sobald ein Gegner, der es wirklich ernst meint, auf Wurfweite (für Brandsätze) heran kommt, war es das.
Verteidigung muss Straßen, Stadtviertel oder Ortschaften umfassen, wobei die äußeren Häuser dann quasi aufgegeben werden müssen bzw. klar ist, dass die stark in Mitleidenschaft gezogen werden.
Plus noch böse Überraschungen im Vorfeld, also außerhalb des eigentlichen Verteidigungsringes.
Was solche Verteidigungsgemeinschaften angeht, haben wir aber wieder das Problem der deutschen Zivilgesellschaft, der seit Jahrzehnten ins Gehirn geschissen wird.
Zustimmung blackpearl.
Kombiniert mit der Zustimmung zu Polkirch, haben Dorfgemeinschaften in krassen Szenarien grds. bessere Chancen, WENN es ihnen gelingt, sich ganz schnell robust zu organisieren. Zur robusten Organisation gehört auch deutlich zu machen, wie man sich von Drittbrettfahrern verabschiedet und wie man uneingeladene Gäste vermeidet. Nicht zuletzt ist das auch motivationsfördernd.
Gelingt das nicht bzw. machen sie grobe Fehler dabei, werden sie von denen mit Masse heimbesucht, denen mangels etwas, was verteidigt werden könnte, nichts anderes übrig bleibt, als sich heimbesuchsweise "umzusehen".
In der weiteren "Evolution" sind sich evtl. gebildet habende Warlord-Gesellschaften, die recht unzimperlich agieren, problematisch.
Aber zuvor stehen viele andere Probleme zur Lösung an.