Guten Morgen und frohe Weihnachten!
Mich haben die Ratios der EM Au-Ag-Pt beschäftigt. Die Frage steht an, was tun bei den stark angewachsenen Gewichtungen von Pt und noch mehr Ag? Angesichts der Fahnenstangen bei den Weißmetallen ist "gefühlsmäßig" erstmal meine Risikotoleranz überschritten.
Mehr Charts Pt-Ag und Pt-Au siehe hier: RE: Platin: Märkte und Informationen
Das klare Ergebnis der Überlegungen hat mich selbst etwas überrascht. Ich werde demnächst die Silberposition (evtl. schrittweise) reduzieren. Nicht als kurzfristiges Trading. Das meiste Silber halte ich schon sehr lange.
Gründe:
1. Silber gegen Gold ist für die Periode der letzten 35 Jahre wieder ~ beim Mittel angekommen.
Das rechtfertigt keine Übergewichtung mehr. Von einem möglichen Umschwung ins andere Extrem würde der Rest noch immer genügend profitieren.
2. Platin zeigt gegen Gold einen neuen, ansteigenden Trend auf Wochen- und Monatsbasis, dh höhere Hochs und höhere Tiefs. Auch das Hoch des Vorjahres 2024 scheint nun dynamisch vom Jahresschlusskurs übertroffen zu werden, das sieht nach Reversal auf Jahresbasis aus, eine tolle Jahreskerze 2025. Die übergeordneten Ziele sind noch in weiter Ferne.
Das bedeutet, die schon ordentliche Gewichtung von Platin sollte mindestens erhalten, evtl sogar mittelfristig ausgebaut werden.
3. Silber ist gegen Platin historisch extrem teuer. Der Chart sollte bekannt sein. Vom Top 1:150 -> unter/um 1:30.
Das spricht weiterhin dafür, Platin gegen Silber zunehmend überzugewichten. Bzw Silber zugunsten von Platin abzubauen. Es gibt allerdings noch keine Trendwende auf Wochen- oder Monatsbasis.
Eine Reduzierung der Silberposition erhöht automatisch die Gewichtungen von Gold und Platin. Was mit den frei werdenden Geld passiert, hängt von der weiteren Entwicklung ab. ZB könnten bei günstiger Gelegenheit Gold und/oder Platin aufgestockt und ins gewünschte Verhältnis gesetzt werden.
Kommentare?
Gruß,
GL