Gold ... Meinungen und Diskussionen

  • Genau diese hatte ich u.a. auch im Kopf, dort lief es wie oben erwähnt.

    Schulden wurden zu ca. 90% ausgebucht, Guthaben in etwa zu 95...98%.

    Für einen Währungsreset genügen je nach Konstellation sogar nur 2% Restwert oder sogar noch weniger.

    Damals reichten 40 DM pro Nase aus...


    Wird beim nächsten mal ähnlich laufen.

    Angenommen es kommen ca. 50% der EU-Europäer beim nächsten Krieg ums Leben, kannst du in etwa abschätzen wie hoch die Geldmenge beim CBDC-Neustart sein muss. Vermutlich nicht mehr als 4 Mrd. Neo-€, eher nur 2 Mrd., weil der Geldfluss deutlich besser überwacht und die Steuern sofort auf 60% und mehr angehoben werden können.

  • Da geht es nicht darum ein paar wertlose Euros mehr heraus zu spekulieren.

    [smilie_blume]

    Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.
    Anthony Hopkins


    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • :D :D :D :D


    wenns nur das wäre.


    bitte die implizierte verschuldung berücksichtigen [smilie_happy]

    Dies irae | Veni, vidi, Deus vicit

    Money is made in the DELTA between PERCEPTION and REALITY


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als
    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3
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  • Kannst du mir das Kraut empfehlen dass du zu dir nimmst. ?)

    Ja, prinzipiell schon, es nützt dir im Falle des Falles aber nichts, denn dann ist es zu spät, weil die Zeit zur Einsicht verstrichen ist.


    Man könnte auch annehmen, falls dir dies eher zusagt, dass nicht 50% sondern nur 20...25% sterben und der Rest flüchtet, als Hüter der Macht und des Geldes würde ich persönlich darunter jedoch nicht anfangen, weil sonst der Aufwand schlicht nicht lohnt. Denn will ich beim Wiederaufbau möglichst lange verdienen, muss ich auch für nachhaltiges Wachstum sorgen. Dazu gehören neben möglichst viel zerstörter Infrastruktur auch möglichst wenig Leute, damit ich hernach nicht alsbald erneut in der Überbevölkerung lande wie momentan. Um ein Land wie D binnen einer Generation in etwa auf das Level der 80er Jahre zu bringen, braucht es nicht mehr als 40 Mio. Menschen, mit erweiterter KI eher nur 30...35 Mio. Würde man dazu noch den Staat verschlanken, wären es locker abermals 2 Mio. weniger.

  • Kevin Warshs gefährliches Experiment


    Warsh will die Zinsen unverändert lassen und gleichzeitig die FED-Bilanz reduzieren, also dem Markt Geld entziehen. Das hat Gold gestern übertrieben runtergezogen.

    Wie Danielle DiMartino Booth in der Kitco-Analyse:
    (

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    richtig anmerkt, steigen die Unternehmenspleiten in den USA bereits um über 38 % im Jahresvergleich. Wenn Warsh nun über die Bilanz die Liquidität verknappt ("slamming on the brakes"), entzieht er dem ohnehin gestressten Bankensystem die Reserven. Wenn gleichzeitig die Zinsen bei 3,5–3,75 % verharren, bricht hochverschuldeten Zombie-Unternehmen und dem Gewerbeimmobilienmarkt das Genick. Er riskiert einen deflationären Banken-Crash.
    Egal was die FED macht, sie kann den Dammbruch nicht mehr verhindern, steigende Rohstoffpreise, Verknappungen in fast allen Bereichen ( Ausfall Düngemittel, Naphta, Helium, Schwefelsäure,....) , steigende Militärausgaben auf der einen Seite, eine KI-Revolution auf der anderen Seite die zu mehr Entlassungen und damit zu fallenden Konsumausgaben führt macht Warshs Experiment zum Brandbeschleuniger einer Stagflation.




    Warsh’s focus on price stability sends gold prices lower
    (Kitco News) - The gold market is trying to find its footing after the Federal Reserve left interest rates unchanged but signaled a hawkish tilt, showing…
    www.kitco.com

    „Indem Kevin Warsh sich mehr Zeit nimmt und versucht, einen Konsens zu erzielen, kann er den Prozess einleiten, die derzeit hohe Transparenz der Fed zu reduzieren, ihren Inflationsrahmen zu überarbeiten und ihren umfangreichen Bilanzeinsatz zurückzufahren“, schrieb er in einer Mitteilung. „Nur wenige haben die Idee erwähnt, die Bilanz der Fed deutlich zu reduzieren – faktisch eine Straffung vorzunehmen – und gleichzeitig die Zinsen zu senken, da dies auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint. Wenn es aber darum geht, die kurzfristigen Zinsen zu senken – oder sie trotz zwingender Gründe für eine Erhöhung, wie etwa einer viel zu hohen Inflation, unverändert zu lassen – und gleichzeitig die Finanzmärkte zu dämpfen, um eine Überhitzung zu verhindern, kann man gleichzeitig die Bremse ziehen (die Bilanz deutlich reduzieren) und das Gaspedal betätigen (die Zinsen schrittweise senken) und so beide Ziele auf subtilere Weise erreichen.“

    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

  • Schlussendlich könnte nichts besseres passieren als ein deflationärer Bankencrash.

    Frage mich nur wie die übriggebliebenen Banken das Kundenvertrauen zurück erlangen wollen, wenn einige Kreditinstitute über die Wupper gegangen sind.


    Nein, so weit lassen sie es nicht kommen. Ein paar ohnehin notleidende oder unbequeme Banken lässt man sterben, derweil fällt Gold, und danach werden die Geldschleusen nur umso weiter geöffnet, weil etwas anderes schlicht nicht möglich ist.

  • Tja, Gold hat schon mehr gekostet - ist lustigerweise aber immer noch genau gleich schwer :S


    ... und das während die ganze Welt schulterzuckend und in aller Seelenruhe die US KERNinflation beäugt und medial kommentiert: Ist ordentlich weit weg von den von Zentralbanken heissgeliebten 2%.


    Tja - da ist also eine US-Infla von 4.x % - und Gold kostet weniger... bisserl crazy.


    Catbert

  • Ich lasse regelmäßig KI basiert (davon kannjeder halten was er möchte) den Goldchart, auf Basis Wochenschluß, analysieren.


    Fazit:

    Gold bleibt langfristig strukturell interessant, aber der Wochenchart ist aktuell nicht bullisch. Die Marktrichtung für die nächsten 1–4 Wochen ist aus charttechnischer Sicht eher seitwärts bis abwärts, mit einer Chance auf taktische Erholung, solange 4.000 USD hält.


    Gruß


    Magellan

    Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen.

    Fjodor Dostojewski


  • Wenn jedes Land seine eigenen Anleihen/Schulden kauft, wird das Gold nicht schaden. Irgendwann müssen sie ja ihre Schuldscheine eintauschen oder die Währung inflationieren.

    Yen legt kräftig zu

    Die Aussicht auf zusätzliche Investitionen in japanische Geldanlagen gibt der japanischen Landeswährung Yen Auftrieb. Im Gegenzug verliert der Dollar 0,5 Prozent auf 161,63 Yen. Japanische Anleihen sind ebenfalls gefragt. Dies drückt die Rendite der zehnjährigen Titel um 0,1 Prozentpunkte auf 2,775 Prozent.

    [Blockierte Grafik: https://kursdaten.n-tv.de/teleboerse/3077/chartNG.gfn?instrumentId=2205207&chartType=0&subProperty=3&width=800&height=450&time=8]
    JPY/USD 0,01

    Finanzminister Satsuki Katayama plant ein Maßnahmenpaket, das unter anderem den staatlichen Pensionsfonds GPIF ermutigen soll, verstärkt in heimische Wertpapiere zu investieren.


    didi


    Ich bleib' so wie ich bin, allein' weil's andere stört

  • 😂 Damit die Renten und Pensionen dahin sind.

    Schlaues Kerlchen!

    Wenn die breite Masse ihr Erspartes einbringt, egal ob an der Börse oder in Staatsanleihen, dann ist Endspiel angesagt.

  • Yen-Stützung durch USA und Japan-inhouse-gemachte Massnahmen. Dazu stelle ich 2 Dinge fest:

    1. Schöner könnte Symptombekämpfung ja gar nicht aussehen... nur: das juckt die wahren Ursachen des Problems eines slidendes Yen wohl weniger.

    2. Wenn die USA zu Hilfe eilt... tippt schon irgendwo einer die "Rechnung" für geleistete Dienste: Es gibt unter aktueller pol. Führung keinen Gratis-Lunch mehr von den USA. Ich glaube in keiner Weise an die gängigen medialen Erklärungen, dass dies im Handelswirtschaflichen Interesse


    Auch das juckt den Goldpreis nicht wirklich. Ebensowenig wie so vieles, das man als Goldpreis-relevant betrachten könnte (ich behaupte: sollte!)... es aber nicht tut.

    Ist wohl einfach so, dass 99 von 100 gewisse Dinge nicht einordnen können: Infla in USA bei einem durchschnittlichen Einkommen von 46000 Dölli/Jahr... egal. Deutschland - das wirtschaftliche Zugpferd von Europa - da regieren immer noch Leute, die glauben, dass Umverteilung reicher macht. Die EU liebäugelt damit eine Kriegspartei in die eigenen Reihen zu integrieren. Frankreich ist finanziell a. A - hat aber noch ein paar Atomraketen und ist darum überhöht. Einen Angriffskrieg versucht eine ganze EU mittels Gesprächsverweigerung zu lösen, liefert dafür Waffen für eine der Kriegsparteien - und stellt sich ernsthaft vor, NICHT Kriegspartei zu sein. In D meint Demokratie unterdessen das Ausgrenzen aller Meinungsabweichler... (um noch schneller gegen die Wand zu fahren). Kollektiv hat sich Europa so aufgestellt, dass es seit ca. 20-30 Jahren OHNE nennenswerte Rüstungskosten bereits über die Verhältnisse lebt... nur: jetzt kommen Rüstungskosten, die alles toppen... und niemand bezahlten kann (... ausser man macht Schulden und nennt es Sondervermögen... :) )

    Alles unschön, alles Entwicklungen in die falsche Richtung und alles: Ohne, dass es den Goldpreis beeindrucken würde.


    Bleibt zu hoffen, dass ich derjenige bin, der überbeisst.

    Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass die Generation, die noch nie eine Krise aus der Nähe gesehen hat, effektiv Grundlegendes verkennt, wahrscheinlich völlig unbewusst einen wirtschaftlichen Untergang in Schönheit zelebriert. Frei nach dem Motto - die Titanic schwimmt ja - also volldampf voraus!


    Catbert

  • Alles unschön, alles Entwicklungen in die falsche Richtung und alles: Ohne, dass es den Goldpreis beeindrucken würde.

    Toller Beitrag, aber bei diesem Satz muss ich widersprechen.

    Den Goldpreis hat das sehr wohl beeindruckt. :thumbsup: Von 2000 auf 5500 USD seit 01/2024 bis 01/ 2026 ist schon beeindruckend. <3 Auch von 2000 auf 4000 USD wie jetzt ist beeindrucken für 2,5 Jahre.

    Es könnte/ müsste natürlich schon auf 6000 USD stehen, keine Frage. Aber beeindruckend ist es auch wie es jetzt ist. :thumbsup:


    didi


    Ich bleib' so wie ich bin, allein' weil's andere stört

  • Ich glaube in keiner Weise an die gängigen medialen Erklärungen, dass dies im Handelswirtschaflichen Interesse


    Auch das juckt den Goldpreis nicht wirklich...

    könnten sich die Japaner nicht selbst ’helfen‘ ? Mit ~ 1,2 Bio. US-Treasuries ? Einfach mal ein Drittel abstoßen und die Dollar gegen Yen verkaufen…? Andere mediale Konnotation: Rettung des Carry-trades ist m.E. BS…wenn der Yen fällt, wird ja die Rückzahlung noch einfacher. [smilie_happy]


    Catbert , Mitglied seit 2006…31 Beiträge in ~ 20 Jahren. ( ~ 1,5/annum) Würde mich über ’mehr‘ freuen… [smilie_blume]

    Der Optimist glaubt , dass wir zur Zeit im besten Deutschland aller Zeiten leben. Der Pessimist befürchtet es !

  • "...könnten sich die Japaner nicht selbst ’helfen‘ ? Mit ~ 1,2 Bio. US-Treasuries ? Einfach mal ein Drittel abstoßen und die Dollar gegen Yen verkaufen…?"


    Dies ist natürlich die Erklärung der selbstlosen Hilfe der Yankees.


    Würde Japan größere Mengen USD auf den Markt werfen, würden diese den freien Fall ausüben.


    Eine (hypothetische) Frage stellt sich dabei: dürfte Japan das tun? Wohl kaum!

  • Ich könnte mir vorstellen, daß sie auch terminlich gebunden sind, eben damit es nicht passiert, daß der Dollar abstürzt. Denn wenn alle Staaten sich plötzlich vom Dollar verabschieden könnten, sähen die Amis ganz schön schlecht aus. Da wird es schon "Sicherungsmechanismen" geben.

  • könnten sich die Japaner nicht selbst ’helfen‘ ? Mit ~ 1,2 Bio. US-Treasuries ? Einfach mal ein Drittel abstoßen und die Dollar gegen Yen verkaufen…? Andere mediale Konnotation: Rettung des Carry-trades ist m.E. BS…wenn der Yen fällt, wird ja die Rückzahlung noch einfacher. [smilie_happy]

    Das war, als ich das Märchen vom weißen Ritter USA zum ersten Mal hörte, auch mein Gedanke.,Dieser widerspricht jedoch der aktuellen Aufforderung der japanischen Regierung an Pensionsfonds und ähnliche Institutionen, amerikanische Staatsanleihen zugunsten japanischer Staatsanleihen (zur Stützung der Verschuldung) umzutauschen. Diese Forderung wurde erst vor wenigen Tagen, als die BOJ den Leitzins unverändert bei 1% beließ, wieder erneuert.


    Gruß


    Magellan

    Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen.

    Fjodor Dostojewski

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