Schulden wie Guthaben werden zum Schluss zu 90...100% ausgebucht, verfallen ergo (nahezu) wertlos
Dies gilt nur für uns Bürger, nicht für den Staat.
Denk an die letzte Währungsreform vom Juni 1948.
6. August 2026, 08:01
Schulden wie Guthaben werden zum Schluss zu 90...100% ausgebucht, verfallen ergo (nahezu) wertlos
Dies gilt nur für uns Bürger, nicht für den Staat.
Denk an die letzte Währungsreform vom Juni 1948.
Genau diese hatte ich u.a. auch im Kopf, dort lief es wie oben erwähnt.
Schulden wurden zu ca. 90% ausgebucht, Guthaben in etwa zu 95...98%.
Für einen Währungsreset genügen je nach Konstellation sogar nur 2% Restwert oder sogar noch weniger.
Damals reichten 40 DM pro Nase aus...
Wird beim nächsten mal ähnlich laufen.
Angenommen es kommen ca. 50% der EU-Europäer beim nächsten Krieg ums Leben, kannst du in etwa abschätzen wie hoch die Geldmenge beim CBDC-Neustart sein muss. Vermutlich nicht mehr als 4 Mrd. Neo-€, eher nur 2 Mrd., weil der Geldfluss deutlich besser überwacht und die Steuern sofort auf 60% und mehr angehoben werden können.
Da geht es nicht darum ein paar wertlose Euros mehr heraus zu spekulieren.
![]()
Angenommen es kommen ca. 50% der EU-Europäer beim nächsten Krieg ums Leben,
Kannst du mir das Kraut empfehlen dass du zu dir nimmst. ![]()
Alles anzeigenDie tatsächliche Gesamtverschuldung Deutschlands (Staat + Unternehmen + Haushalte) ergibt sich aus der Summe der Inlandsverschuldung (bei inländischen Gläubigern) und der Auslandsverschuldung (bei ausländischen Gläubigern) – ohne Doppelzählung.
Nach aktuellen Daten liegt diese Gesamtverschuldung bei etwa 210 % des BIP. Sie setzt sich wie folgt zusammen: VerschuldungsartAnteil am BIP
Staatsverschuldung (gesamt)
ca. 63–71 %
Private Verschuldung (gesamt)
ca. 140–169 %
= Gesamtverschuldung (Staat + privat)
ca. 210–240 %
![]()
wenns nur das wäre.
bitte die implizierte verschuldung berücksichtigen ![]()
Kannst du mir das Kraut empfehlen dass du zu dir nimmst.
Ja, prinzipiell schon, es nützt dir im Falle des Falles aber nichts, denn dann ist es zu spät, weil die Zeit zur Einsicht verstrichen ist.
Man könnte auch annehmen, falls dir dies eher zusagt, dass nicht 50% sondern nur 20...25% sterben und der Rest flüchtet, als Hüter der Macht und des Geldes würde ich persönlich darunter jedoch nicht anfangen, weil sonst der Aufwand schlicht nicht lohnt. Denn will ich beim Wiederaufbau möglichst lange verdienen, muss ich auch für nachhaltiges Wachstum sorgen. Dazu gehören neben möglichst viel zerstörter Infrastruktur auch möglichst wenig Leute, damit ich hernach nicht alsbald erneut in der Überbevölkerung lande wie momentan. Um ein Land wie D binnen einer Generation in etwa auf das Level der 80er Jahre zu bringen, braucht es nicht mehr als 40 Mio. Menschen, mit erweiterter KI eher nur 30...35 Mio. Würde man dazu noch den Staat verschlanken, wären es locker abermals 2 Mio. weniger.
Kevin Warshs gefährliches Experiment
Warsh will die Zinsen unverändert lassen und gleichzeitig die FED-Bilanz reduzieren, also dem Markt Geld entziehen. Das hat Gold gestern übertrieben runtergezogen.
Wie Danielle DiMartino Booth in der Kitco-Analyse:
(
)
Externer Inhalt
www.youtube.com
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
richtig anmerkt, steigen die Unternehmenspleiten in den USA bereits um über 38 % im Jahresvergleich. Wenn Warsh nun über die Bilanz die Liquidität verknappt ("slamming on the brakes"), entzieht er dem ohnehin gestressten Bankensystem die Reserven. Wenn gleichzeitig die Zinsen bei 3,5–3,75 % verharren, bricht hochverschuldeten Zombie-Unternehmen und dem Gewerbeimmobilienmarkt das Genick. Er riskiert einen deflationären Banken-Crash.
Egal was die FED macht, sie kann den Dammbruch nicht mehr verhindern, steigende Rohstoffpreise, Verknappungen in fast allen Bereichen ( Ausfall Düngemittel, Naphta, Helium, Schwefelsäure,....) , steigende Militärausgaben auf der einen Seite, eine KI-Revolution auf der anderen Seite die zu mehr Entlassungen und damit zu fallenden Konsumausgaben führt macht Warshs Experiment zum Brandbeschleuniger einer Stagflation.
„Indem Kevin Warsh sich mehr Zeit nimmt und versucht, einen Konsens zu erzielen, kann er den Prozess einleiten, die derzeit hohe Transparenz der Fed zu reduzieren, ihren Inflationsrahmen zu überarbeiten und ihren umfangreichen Bilanzeinsatz zurückzufahren“, schrieb er in einer Mitteilung. „Nur wenige haben die Idee erwähnt, die Bilanz der Fed deutlich zu reduzieren – faktisch eine Straffung vorzunehmen – und gleichzeitig die Zinsen zu senken, da dies auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint. Wenn es aber darum geht, die kurzfristigen Zinsen zu senken – oder sie trotz zwingender Gründe für eine Erhöhung, wie etwa einer viel zu hohen Inflation, unverändert zu lassen – und gleichzeitig die Finanzmärkte zu dämpfen, um eine Überhitzung zu verhindern, kann man gleichzeitig die Bremse ziehen (die Bilanz deutlich reduzieren) und das Gaspedal betätigen (die Zinsen schrittweise senken) und so beide Ziele auf subtilere Weise erreichen.“
Schlussendlich könnte nichts besseres passieren als ein deflationärer Bankencrash.
Frage mich nur wie die übriggebliebenen Banken das Kundenvertrauen zurück erlangen wollen, wenn einige Kreditinstitute über die Wupper gegangen sind.
Nein, so weit lassen sie es nicht kommen. Ein paar ohnehin notleidende oder unbequeme Banken lässt man sterben, derweil fällt Gold, und danach werden die Geldschleusen nur umso weiter geöffnet, weil etwas anderes schlicht nicht möglich ist.
Tja, Gold hat schon mehr gekostet - ist lustigerweise aber immer noch genau gleich schwer ![]()
... und das während die ganze Welt schulterzuckend und in aller Seelenruhe die US KERNinflation beäugt und medial kommentiert: Ist ordentlich weit weg von den von Zentralbanken heissgeliebten 2%.
Tja - da ist also eine US-Infla von 4.x % - und Gold kostet weniger... bisserl crazy.
Catbert
Sobald Marc Friedrich sagt, dass man beim Gold vorsichtig werden soll, kaufe ich nach.
Bald ist es soweit ![]()
Ich lasse regelmäßig KI basiert (davon kannjeder halten was er möchte) den Goldchart, auf Basis Wochenschluß, analysieren.
Fazit:
Gold bleibt langfristig strukturell interessant, aber der Wochenchart ist aktuell nicht bullisch. Die Marktrichtung für die nächsten 1–4 Wochen ist aus charttechnischer Sicht eher seitwärts bis abwärts, mit einer Chance auf taktische Erholung, solange 4.000 USD hält.
Kurzurteil: Die Analyse bleibt defensiv. Gold hat sich zwar am Freitag, 26. Juni, von Kursen unter 4.000 USD erholt und bei ca. 4.089 USD geschlossen, aber der Wochenchart bleibt angeschlagen. Der Markt befindet sich weiterhin in einem sekundären Abwärtstrend innerhalb eines langfristig noch intakten Gold-Bullenmarktes.
Der wichtigste Unterschied zur Analyse vom 12. Juni: Die 4.000-USD-Zone wurde intrawöchentlich getestet und zunächst verteidigt, aber es gab keine echte Rückeroberung der wichtigen Widerstandszone 4.200–4.450 USD. Damit ist der Rebound bisher nur eine technische Gegenbewegung.
Investing.com weist für XAU/USD am 26. Juni 2026 einen Schlusskurs von 4.089,26 USD aus. Das Tageshoch lag bei 4.097,94 USD, das Tagestief bei 3.982,83 USD. Die 52-Wochen-Spanne liegt bei 3.247,86 bis 5.595,46 USD. Auf Monatssicht verlor XAU/USD rund 8,28 %, auf Jahressicht liegt Gold aber noch rund 24,9 % im Plus.
Reuters meldete am selben Tag, dass Spot Gold trotz der Erholung auf den vierten Wochenverlust in Folge zusteuerte. Der Spotpreis lag am Freitag zeitweise bei 4.077,64 USD, während US-Gold-Futures bei 4.096,30 USD schlossen.
Trading Economics nennt für den 26. Juni einen Goldpreis von 4.087,01 USD/oz, ebenfalls mit ca. -8,28 % auf Monatssicht und rund +25,05 % auf Jahressicht.
Die letzten vier abgeschlossenen Wochen zeigen ein klares negatives Muster:
| Woche bis | Wochenschluss ca. | Wochenveränderung | Aussage |
|---|---|---|---|
| 29. Mai | 4.539 USD | — | Erholung nach vorherigem Rückgang |
| 5. Juni | 4.329 USD | ca. -4,6 % | starker Bruch nach unten |
| 12. Juni | 4.219 USD | ca. -2,5 % | 4.350/4.400-Zone verloren |
| 19. Juni | 4.160 USD | ca. -1,4 % | Abwärtstrend setzt sich fort |
| 26. Juni | 4.089 USD | ca. -1,7 % | vierter Wochenverlust, 4.000 getestet |
Die Struktur ist damit weiterhin: fallende Hochs, fallende Tiefs, fallende Wochenschlüsse. Das ist charttechnisch ein intakter Abwärtstrend auf Wochenbasis.
Wichtig: Das Intrawochentief bei 3.959–3.983 USD wurde gekauft. Das ist ein positives Signal, aber noch kein Trendwendesignal. Dafür müsste Gold mindestens wieder über 4.200 USD, besser über 4.350/4.450 USD schließen.
Die Volatilität bleibt erhöht.
Die letzte Handelswoche zeigte ungefähr:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Wochenhoch | ca. 4.221 USD |
| Wochentief | ca. 3.959 USD |
| Wochenschluss | ca. 4.089 USD |
| Wochenrange | ca. 262 USD |
| Range in % vom Wochenstart | ca. 6,3 % |
Das ist weiterhin hoch. Die Kursbewegung spricht nicht für eine ruhige Bodenbildung, sondern für einen Markt, der zwischen Liquidationsdruck und taktischen Käufen an der 4.000er-Zone schwankt.
Reuters begründet den Druck mit stärkerem Dollar, steigenden Zinserwartungen und nachlassender Attraktivität eines nicht verzinsten Assets. Die Fed-Hike-Erwartung für September wurde am Freitag zwar etwas reduziert, blieb aber ein Belastungsfaktor.
Gold ist klar nicht überkauft. Vom Hoch bei rund 5.595 USD bis zum Bereich 4.000–4.090 USD beträgt der Rückgang ungefähr 27 %. Reuters meldete, dass Gold am 24. Juni erstmals seit November 2025 wieder unter 4.000 USD fiel.
MarketWatch zitierte BTIG mit der Einschätzung, dass Gold nach dem Fall unter 4.000 USD für einen taktischen Bounce anfällig sei. Begründung: Gold lag etwa 11 % unter seiner 200-Tage-Linie, und Sentiment-/Kairi-Indikatoren waren sehr niedrig. Gleichzeitig warnte BTIG, dass der längere Trend trotzdem abwärtsgerichtet bleiben kann.
Meine Einordnung: kurzfristig überverkauft genug für Gegenbewegungen, aber nicht ausreichend für eine belastbare Trendwende. Der Markt hat von unter 4.000 auf ca. 4.089 USD reagiert, aber das ist bisher nur eine technische Erholung.
| Zone | Bedeutung |
|---|---|
| 4.000 USD | psychologische Schlüsselmarke; wurde intrawöchentlich unterschritten, aber zurückerobert |
| 3.960–3.985 USD | aktuelles Tiefband der letzten Woche |
| 3.900 USD | nächste naheliegende technische Unterstützungszone |
| 3.800–3.850 USD | Risiko-/Stresszone bei Bruch von 4.000 USD |
| 3.400 USD | weiter entferntes technisches Ziel laut BTIG als mögliches Rücklaufniveau zum Ausbruch aus Mitte 2025 |
Die Zone 4.000 USD ist jetzt die zentrale Verteidigungslinie. Ein klarer Wochenschluss darunter wäre ein starkes negatives Signal.
| Zone | Bedeutung |
|---|---|
| 4.100–4.120 USD | erste kurzfristige Widerstandszone |
| 4.165–4.200 USD | obere kurzfristige Erholungszone |
| 4.220–4.250 USD | Bereich des Wochenhochs / erste echte Hürde |
| 4.350–4.450 USD | zentrale Rückeroberungszone; früherer Support, jetzt Widerstand |
| 4.700–4.773 USD | erst darüber mittelfristige Trendreparatur |
| 5.595 USD | altes Hoch; aktuell weit entfernt |
RoboForex nannte am 26. Juni für XAU/USD einen Abwärtstrend mit Widerständen bei 4.015 und 4.165 USD sowie Unterstützungen bei 3.955 und 3.865 USD. Die Zahlen sind intraday-orientiert, passen aber grob zur aktuellen Marktstruktur.
Die Wochenkerze bis 26. Juni ist gemischt:
Positiv:
Negativ:
Candlestick-technisch ist das kein bestätigter Hammer, sondern eher eine Rebound-Kerze innerhalb eines Abwärtstrends. Für ein echtes Umkehrsignal bräuchte es eine Anschlusswoche mit Schlusskurs oberhalb 4.200 USD, besser oberhalb 4.350 USD.
Die Elliott-Wave-Lesart hat sich weiter verschlechtert.
Das Hoch bei ca. 5.595 USD bleibt aus meiner Sicht eher ein zyklisches Übertreibungshoch als ein finales Langfrist-Top. Aber die laufende Korrektur ist tiefer und impulsiver geworden als ursprünglich im bullischen Welle-4-Szenario ideal.
Aktuell plausibel:
| Szenario | Bewertung |
|---|---|
| A-B-C-Korrektur seit Januar-Hoch | weiterhin plausibel |
| laufende C-Welle nach unten | wahrscheinlich, solange unter 4.200/4.350 USD |
| Boden bei knapp unter 4.000 USD | möglich, aber unbestätigt |
| neue Aufwärtswelle Richtung 5.000+ USD | derzeit nicht bestätigt |
Elliott-technisch gilt: Erst wenn Gold wieder über 4.350–4.450 USD steigt, kann man ernsthaft diskutieren, dass die Korrektur abgeschlossen ist. Unterhalb davon bleibt die bevorzugte Lesart: Korrektur noch aktiv.
Meine aktuelle Gewichtung:
| Szenario | Wahrscheinlichkeit | Bedingung |
|---|---|---|
| Seitwärts zwischen 3.950 und 4.200 USD | 40 % | 4.000 hält, aber 4.200 bremst |
| Bruch unter 4.000 USD Richtung 3.850/3.900 USD | 35 % | erneuter Dollar-/Zinsdruck, schwache ETF-Flows |
| technische Erholung Richtung 4.350 USD | 20 % | Schluss über 4.200 USD |
| echte bullische Trendwende Richtung 4.700+ USD | 5 % | erst über 4.350/4.450 und anschließend 4.700 USD |
Die kurzfristige Gegenbewegung ist möglich, aber die Beweislast liegt jetzt bei den Bullen.
Ich würde Gold aktuell nicht aggressiv bullisch bewerten. Der Markt ist technisch angeschlagen, aber nicht im freien Fall, weil die Zone um 4.000 USD zunächst gekauft wurde.
Mein aktuelles Urteil:
Gold bleibt langfristig strukturell interessant, aber der Wochenchart ist aktuell nicht bullisch. Die Marktrichtung für die nächsten 1–4 Wochen ist aus charttechnischer Sicht eher seitwärts bis abwärts, mit einer Chance auf taktische Erholung, solange 4.000 USD hält.
Der wichtigste Punkt: 4.000 USD ist jetzt die Schlüsselmarke. Wird diese Zone auf Wochenschlussbasis gebrochen, verschiebt sich das Zielband wahrscheinlich auf 3.850–3.900 USD. Wird dagegen 4.200 USD zurückerobert, kann Gold in Richtung 4.350 USD laufen. Erst darüber würde ich von einer ernsthaften Verbesserung sprechen.
Gruß
Magellan
Die Aussicht auf zusätzliche Investitionen in japanische Geldanlagen gibt der japanischen Landeswährung Yen Auftrieb. Im Gegenzug verliert der Dollar 0,5 Prozent auf 161,63 Yen. Japanische Anleihen sind ebenfalls gefragt. Dies drückt die Rendite der zehnjährigen Titel um 0,1 Prozentpunkte auf 2,775 Prozent.
[Blockierte Grafik: https://kursdaten.n-tv.de/teleboerse/3077/chartNG.gfn?instrumentId=2205207&chartType=0&subProperty=3&width=800&height=450&time=8]
JPY/USD 0,01
Finanzminister Satsuki Katayama plant ein Maßnahmenpaket, das unter anderem den staatlichen Pensionsfonds GPIF ermutigen soll, verstärkt in heimische Wertpapiere zu investieren.
didi
😂 Damit die Renten und Pensionen dahin sind.
Schlaues Kerlchen!
Wenn die breite Masse ihr Erspartes einbringt, egal ob an der Börse oder in Staatsanleihen, dann ist Endspiel angesagt.
Yen-Stützung durch USA und Japan-inhouse-gemachte Massnahmen. Dazu stelle ich 2 Dinge fest:
1. Schöner könnte Symptombekämpfung ja gar nicht aussehen... nur: das juckt die wahren Ursachen des Problems eines slidendes Yen wohl weniger.
2. Wenn die USA zu Hilfe eilt... tippt schon irgendwo einer die "Rechnung" für geleistete Dienste: Es gibt unter aktueller pol. Führung keinen Gratis-Lunch mehr von den USA. Ich glaube in keiner Weise an die gängigen medialen Erklärungen, dass dies im Handelswirtschaflichen Interesse
Auch das juckt den Goldpreis nicht wirklich. Ebensowenig wie so vieles, das man als Goldpreis-relevant betrachten könnte (ich behaupte: sollte!)... es aber nicht tut.
Ist wohl einfach so, dass 99 von 100 gewisse Dinge nicht einordnen können: Infla in USA bei einem durchschnittlichen Einkommen von 46000 Dölli/Jahr... egal. Deutschland - das wirtschaftliche Zugpferd von Europa - da regieren immer noch Leute, die glauben, dass Umverteilung reicher macht. Die EU liebäugelt damit eine Kriegspartei in die eigenen Reihen zu integrieren. Frankreich ist finanziell a. A - hat aber noch ein paar Atomraketen und ist darum überhöht. Einen Angriffskrieg versucht eine ganze EU mittels Gesprächsverweigerung zu lösen, liefert dafür Waffen für eine der Kriegsparteien - und stellt sich ernsthaft vor, NICHT Kriegspartei zu sein. In D meint Demokratie unterdessen das Ausgrenzen aller Meinungsabweichler... (um noch schneller gegen die Wand zu fahren). Kollektiv hat sich Europa so aufgestellt, dass es seit ca. 20-30 Jahren OHNE nennenswerte Rüstungskosten bereits über die Verhältnisse lebt... nur: jetzt kommen Rüstungskosten, die alles toppen... und niemand bezahlten kann (... ausser man macht Schulden und nennt es Sondervermögen...
)
Alles unschön, alles Entwicklungen in die falsche Richtung und alles: Ohne, dass es den Goldpreis beeindrucken würde.
Bleibt zu hoffen, dass ich derjenige bin, der überbeisst.
Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass die Generation, die noch nie eine Krise aus der Nähe gesehen hat, effektiv Grundlegendes verkennt, wahrscheinlich völlig unbewusst einen wirtschaftlichen Untergang in Schönheit zelebriert. Frei nach dem Motto - die Titanic schwimmt ja - also volldampf voraus!
Catbert
Alles unschön, alles Entwicklungen in die falsche Richtung und alles: Ohne, dass es den Goldpreis beeindrucken würde.
Toller Beitrag, aber bei diesem Satz muss ich widersprechen.
Den Goldpreis hat das sehr wohl beeindruckt.
Von 2000 auf 5500 USD seit 01/2024 bis 01/ 2026 ist schon beeindruckend.
Auch von 2000 auf 4000 USD wie jetzt ist beeindrucken für 2,5 Jahre.
Es könnte/ müsste natürlich schon auf 6000 USD stehen, keine Frage. Aber beeindruckend ist es auch wie es jetzt ist. ![]()
didi
…Ich glaube in keiner Weise an die gängigen medialen Erklärungen, dass dies im Handelswirtschaflichen Interesse
Auch das juckt den Goldpreis nicht wirklich...
könnten sich die Japaner nicht selbst ’helfen‘ ? Mit ~ 1,2 Bio. US-Treasuries ? Einfach mal ein Drittel abstoßen und die Dollar gegen Yen verkaufen…? Andere mediale Konnotation: Rettung des Carry-trades ist m.E. BS…wenn der Yen fällt, wird ja die Rückzahlung noch einfacher. ![]()
Catbert , Mitglied seit 2006…31 Beiträge in ~ 20 Jahren. ( ~ 1,5/annum) Würde mich über ’mehr‘ freuen… ![]()
"...könnten sich die Japaner nicht selbst ’helfen‘ ? Mit ~ 1,2 Bio. US-Treasuries ? Einfach mal ein Drittel abstoßen und die Dollar gegen Yen verkaufen…?"
Dies ist natürlich die Erklärung der selbstlosen Hilfe der Yankees.
Würde Japan größere Mengen USD auf den Markt werfen, würden diese den freien Fall ausüben.
Eine (hypothetische) Frage stellt sich dabei: dürfte Japan das tun? Wohl kaum!
Ich könnte mir vorstellen, daß sie auch terminlich gebunden sind, eben damit es nicht passiert, daß der Dollar abstürzt. Denn wenn alle Staaten sich plötzlich vom Dollar verabschieden könnten, sähen die Amis ganz schön schlecht aus. Da wird es schon "Sicherungsmechanismen" geben.
könnten sich die Japaner nicht selbst ’helfen‘ ? Mit ~ 1,2 Bio. US-Treasuries ? Einfach mal ein Drittel abstoßen und die Dollar gegen Yen verkaufen…? Andere mediale Konnotation: Rettung des Carry-trades ist m.E. BS…wenn der Yen fällt, wird ja die Rückzahlung noch einfacher.
Das war, als ich das Märchen vom weißen Ritter USA zum ersten Mal hörte, auch mein Gedanke.,Dieser widerspricht jedoch der aktuellen Aufforderung der japanischen Regierung an Pensionsfonds und ähnliche Institutionen, amerikanische Staatsanleihen zugunsten japanischer Staatsanleihen (zur Stützung der Verschuldung) umzutauschen. Diese Forderung wurde erst vor wenigen Tagen, als die BOJ den Leitzins unverändert bei 1% beließ, wieder erneuert.
Gruß
Magellan