Wirtschaftskrise 2019+ und eure Berichte

  • Ich war früher blöd genug zu versuchen die Dinge zu retten, habe den Totalabsturz verhindert und wurde wegen der Einmischung gemaßregelt. Jetzt sehe ich wie Projekte mit voller Wucht gegen die Wand gefahren werden und das noch als Erfolg verkauft wird. Warum sollte ich mich gegen diese geballte Kompetenz stellen?


    Not my turf ... Bevor ich kich aufrege, ist es mir lieber egal, auch wenn es schwerfällt.

  • Ich war früher blöd genug zu versuchen die Dinge zu retten, habe den Totalabsturz verhindert und wurde wegen der Einmischung gemaßregelt. Jetzt sehe ich wie Projekte mit voller Wucht gegen die Wand gefahren werden und das noch als Erfolg verkauft wird. Warum sollte ich mich gegen diese geballte Kompetenz stellen?


    Not my turf ... Bevor ich kich aufrege, ist es mir lieber egal, auch wenn es schwerfällt.

    Eben...
    ich mache das längst auch nicht mehr. Dafür bin ich auch schon zu alt und ein "Intresse" habe ich längst verloren ;(
    Ich mach das vielleicht noch ein paar Jahre und dann ist gut damit...und wenns an die Wand ging behebe ich das auch noch (mit dem Nachfolger). Schon schlimm inzwischen geworden =O
    Aber ich kenn es ja inzwischen...es geht immer so gut bis es heißt: "Ähm Tut ,wir haben da gerade ein kleines Problem...übersetzt meint das: "Wir haben komplette scheixxe gebaut" und kannst du retten was noch geht!
    Uff...kommentarlos ! :thumbdown:
    Gäbe noch ne andere Möglichkeit...übernehme das Teil...andererseits gut über 1000 Mitarbeiter und fragwürdige "Zwischenhäuptlinge" und man selber macht bis man darüber in der Gruft liegt. :boese:
    NöNö...Nö !
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut

    "Um klar zu sehen genügt oft schon eine geringe Veränderung des Blickwinkels"

  • Ändert das etwas an meiner Aussage?!

    Ja. Warum unterstellst du, dass der Aktienanleger so dumm ist, vielleicht wohnt er schon längst im Eigentum oder mietfrei bei den Eltern [smilie_happy]
    Du schreibst selbst "Hätte, hätte Fahrradkette."
    Hat jemand 2008 gewusst wie sich die Anlagen (egal ob EM, Aktien, Immobilien usw.) entwickeln, nein. Du bringst aber gleich Beispiel mit der Wohnung.
    Der Aktienanleger kann jederzeit umschichten, Wohnung verkaufen geht nicht so schnell. Er könnte genauso mit 1000€ im Jahr 2010 in Bitcoin rein gehen (für ca. 0,1 € /BTC). Dann hat (nicht hätte) er heute über 400.000.000 € :thumbsup: [smilie_happy]


    Er könnte aber genau so in Lehman Brothers investiert haben und 2008 alles verloren.


    Die Welt ist nicht schwarz und weiß. Alles auf eine Karte zu setzten ist Blödsinn. Natürlich kann das auch mit viel Glück sehr gut laufen und man hat mit diesem Blödsinn ausgesorgt.

  • ch war früher blöd genug zu versuchen die Dinge zu retten, habe den Totalabsturz verhindert und wurde wegen der Einmischung gemaßregelt. Jetzt sehe ich wie Projekte mit voller Wucht gegen die Wand gefahren werden und das noch als Erfolg verkauft wird. Warum sollte ich mich gegen diese geballte Kompetenz stellen?


    Not my turf ... Bevor ich kich aufrege, ist es mir lieber egal, auch wenn es schwerfällt.

    Wenn es unerträglich wird....." Sucht euch einen anderen Clown,ich suche mir einen anderen Zirkus "


    Gruß
    Golden Mask



    Wer nicht rechnet,muß eventuell mit dem Schlimmsten rechnen...

    Einmal editiert, zuletzt von Golden Mask ()

  • Deckt sich im wesentlichen mit meinen täglichen Beobachtungen im Betrieb. Nur hinter vorgehaltener Hand kann man sich über die obrigkeitstreue desorientierte und Phrasendreschende "Elite" äußern.

    Moin,


    ich mache aus meinem Herzen keine Mördergrube und vertrete laut und deutlich meine Meinung, auch wenn 150 Kollegen anderer Meinung sind. Manche nennen es verrückt, wenige standhaft. Ist mir persönlich scheixxegal. Eine Kollegin habe ich, die komplett mit meiner Meinung konform ist. Die finde ich mittlerweile richtig sexy :P


    Grüße
    Goldhut


    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)
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  • Jetzt sehe ich wie Projekte mit voller Wucht gegen die Wand gefahren werden und das noch als Erfolg verkauft wird.

    Du sprichst mir aus der Seele. Da ich haufenweise Projekte leite, muss ich natürlich vorher meinen Arsch absichern, wenn ich sehe, dass das Projekt bereits an der Startlinie verreckt, aber keiner das wahr haben will. Weise ich darauf hin, bin ich nicht lösungsorientiert genug und Bedenkenträger. Da ich bereits ein Paar Berufsjahre auf dem Buckel haben, weiß ich, wie man damit Umgeht. Schöne Matrix mit den (eigentlich schon eingetretenen) Risiken aufzeigen und abnehme lassen vom Management. Zusätzlich unter vier Augen die wichtigsten Stakeholder dezent darauf hinweisen, dass es eventuell egn sein wird. Dann erfährt man auch, wer von denen es schon weiß und nur mitspielt. Später kann keiner was sagen.


    Ganz gefährlich ist so etwas zu übernehmen, wenn andere bereits gepfuscht haben und man selbst als PL keine Zeit bekommt, eine ordentliche Übernahme zu machen. Unbedingt darauf bestehen oder sagen, ich bin nicht der Richtige. beim nächsten Mall, komme die mit so einem Dreck nicht mehr zu einem, weil sie einen Ahnungslosen suchen, dem sie die Scheixxe in die Schuhe schieben können.






    Ich unterstelle garnix, sondern gehe auf deine Aussage ein. Es ging um Immo+EM gegen Aktienkörbe aller Art und sonstige "Assets".


    Nur weil der Aktienanleger die Immo geschenkt bekommen hat (odert erben wird) und sie mietfrei nutzt, ist sie nicht schlecht, oder gar inexistent im Vermögensportofolio, wie einer auf silber.de versucht hat zu argumentieren [smilie_happy]



    Man könnte auch sagen, nur weil Andere bereits das Richtige gemacht haben, kann er sich leisten, das Geld zu verballern... :thumbsup: . Kommt im Übrigen oft vor. Die Eltern und Großelter bauen auf und die Enkel sind "schlauer" und verballern es....



    bei Immobilien gibt es nur 3 Risiken, die man vorher fast zu 100% ausschliefen kann.


    Substanz - wer sie nicht bewerten kann, lässt es machen
    Mikro-Lage - Wer sich nur auf gute Lagen konzentriert, kann nichts falsch machen. Auf lange Sicht, sind auch mittlere lagen gut.
    Makro-Lage - Ballungsräume entwickeln sich gut bis excellent, die Einöde bleibt Einöde.


    Edelmetalle sind eine Funktion von Fiat deshalb seit Bretton Woods absehbar, was passiert. In den 70-ern und 80-er gab es die Entzauberung des "goldgedeckten" Dollars. Seit dem ist die Richtung nur nach oben.


    Bei Aktien weiß man NIE, was passiert, bei Kryptos sowoeso. Diese assets sind a) nicht knapp und b) völlig dem Markt ausgesetzt.


    Immobilien und EM sind knapp. Wohnen muss man immer. EM sind gutes Geld, das regelmäßig die Geld-Versprechen ersetzten und deshalb in Kaufkraft enorm dazu gewinnen.


    Die Relation ist in etwas so


    90% der Immo+EM Anleger baue (teilweise große) vermögen auf.
    90% der Anleger in andere Asset Klassen schaffen kaum die Inflation, meist vernichten sie Vermögen.


    Die Statistik sagt, gehöre zur Gruppe 1 oder träume davon, zu den 10% der Gruppe 2 zu gehören.


    Wer kombiniert, schmälert nur den Gewinn, den er mit Immos und EM macht. :D

    Gruß von Bumerang
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    Einmal editiert, zuletzt von Bumerang ()

  • In der Theorie magst du Recht haben. In der Praxis kenne ich wesentlich mehr Menschen, die mit Aktien wohlhabend wurden als mit Immobilien. Im Immobereich habe ich viele Hasardeure kennengelernt, die oftmals alles auf eine Karte setzten. Gehts gut, ab ins nächste Projekt, gehts nicht gut... auf ein nächstes, solange die Banken mitspielen.


    Im Aktienbereich habe ich viele Kunden, die durch kaum zusätzliche Arbeit, nur durch stetiges und stupides sparen zu, für ihre Verhältnisse, ansehnlichem Vermögen gekommen sind.


    Beim Edelmetall, tja, da bin ich erst seit knapp zwanzig Jahren dabei. Reich wurde damit keiner, alles verloren hat auch keiner wenn nicht eingebrochen wurde oder der (Ex-) Partner alles mitgenommen hat.

  • In der Praxis kenne ich wesentlich mehr Menschen, die mit Aktien wohlhabend wurden als mit Immobilien. Im Immobereich habe ich viele Hasardeure kennengelernt, die oftmals alles auf eine Karte setzten.

    Was auch daran liegen mag, daß, sofern nur überschaubare Mittel zur Verfügung stehen, man mit einer Immo quasi all in geht, während man bei Aktien o.ä. das Vermögen z.B. auf 5% Häppchen verteilen kann (was mir schon fast zu grob wäre) und somit nicht völlig gerupft dasteht, wenn man mal daneben langt. Letzteres soll ja vorkommen.

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • In der Theorie magst du Recht haben. In der Praxis kenne ich wesentlich mehr Menschen, die mit Aktien wohlhabend wurden als mit Immobilien. Im Immobereich habe ich viele Hasardeure kennengelernt, die oftmals alles auf eine Karte setzten. Gehts gut, ab ins nächste Projekt, gehts nicht gut... auf ein nächstes, solange die Banken mitspielen.
    Im Aktienbereich habe ich viele Kunden, die durch kaum zusätzliche Arbeit, nur durch stetiges und stupides sparen zu, für ihre Verhältnisse, ansehnlichem Vermögen gekommen sind.


    Beim Edelmetall, tja, da bin ich erst seit knapp zwanzig Jahren dabei. Reich wurde damit keiner, alles verloren hat auch keiner wenn nicht eingebrochen wurde oder der (Ex-) Partner alles mitgenommen hat.


    Es ist auch schlicht falsch, dass Immobilien grundsätzlich besser performen als Aktien. Wie alle Anlageklassen haben auch Immobilien ihre Zyklen, nur weil wir gerade am Ende eines langen Aufschwungs sind, macht das die Anlageklasse nicht grundlegend besser als andere. Die Rendite von Immobilien hängt von vielen Faktoren ab, v.a. die Demographie. Wer glaubt, dass die immer kleineren geburtenschwachen Jahrgänge in 5 oder 10 Jahren genausoviele Immos nachfragen, wie die jetzigen Käufer, irrt.

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    Dazu kommt bei den Immobilien inzwischen auch der Druck aus der Politik, diese Woche z.B. die beklopppte Regelung die CO2-Steuer hälftig vom Vermieter zahlen zu lassen. Toll, also darf dann jeder Mieter demnächst seine Rechnungen bei mir einreichen, die ich dann partiell erstatten muss. Die Grundsteuer wird auch noch erhöht, dazu rechne ich fest mit der Regelung, dass diese nicht mehr auf die Mieter umgelegt werden kann. Last but not least verursachen Immos auch Arbeit, den ich mit einem kalkulatorischen Stundensatz berücksichtigen muss. Die Wohnungen vermieten sich ja nich von alleine. Konzentriere ich alle Wohnungen auf eine Stadt habe ich zudem ein Klumpenrisiko, verteile ich regional weiter sitze ich ständig im Auto. Ich hab noch nie einen Mietnomaden gehabt, es ist keine einzige Miete ausgefallen, aber dafür muss man sich kümmern.


    In Summe habe ich letztes Jahr angefangen die ersten Wohnungen abzustoßen, wobei natürlich die schlechten Objekte weggehen. 50er Jahre Buden, die es vor 10 Jahren für 900 Euro pro qm gab und die heute 2000 oder 2500 pro qm kosten. Wenn Analenas Sanierungsvorgaben für die Klimarettung kommen, werden sich manche der oberschlauen Käufer noch freuen...


    Bei Aktien muss ich mich dagegen gar nicht kümmern.
    Ich war z.B. lange Value-Investor und habe die ganz langweiligen Aktien gekauft. BASF, McDonalds und so was. Insb. 2008 vor der Änderung der GEsetze zur Spekulationssteuer (alles bis 2008 gekaufte unterliegt beim VErkauf keiner Veräußerungsbesteuerung) hab ihc noch mal zugeschlagen, so viel ich konnte.


    Eine BASF gab es 04.11.08 für 27,25 Euro. Die kostet heute 69,15, obwohl sie nicht gerade gut im Zyklus liegt, die Autoindustrie als wichtigster Kunde hat letztes Jahr ziemlich geschwächelt. Zu jeder Aktie sind zwischen 2009 und 2021 35,25 Euro Dividenden dazugekommen. Das ist in Summe fast vervierfacht. Der Zinseszinseffekt durch Wiederanlage der Dividenden ist nicht eingerechnet.


    Amazon, Apple & Co hatte ich damals noch nicht auf dem Schirm... aber schlechter wäre ich damit nicht gefahren. Der Nasdaq z.B. lag im Oktober 2008 bei ca. 1300 Punkten, heute steht er bei 13250.


    Ich bin ganz sicher nicht gegen Immos, richtig bewirtschaftet sind sie ein stabiler Baustein. Aber Aktien sind keinesfalls schlechter.

    Sei Sand im Getriebe, nicht Öl.

  • Eigentlich stellt sich nicht die Frage ob Immos oder Aktien. Mancher fängt mit letzterem an, dann wird eine Immo gekauft und dafür Aktien verkauft. Nachdem die Immo abbezahlt war, geht es danach wieder in Aktien.

  • Es braucht/brauchen nur der/die falschen Nachbar/n einzuziehen und schon ist die Immobilie am Arsch..... :whistling:

    z.B. ein/zwei Zigo ziehen ein, nach einem Monat belagern fünf/sechs von dem Gelumpe in Rotation die Bude.
    Findest Du öfter, wenn der Vermieter geldgeil ist, nicht selbst in der Immo wohnt und das „Amt“
    die Mietkosten übernimmt.

    Die Menschen dieses Landes sind keine Untertanen.

    Hans-Jürgen Papier, 03/2021


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • Schon mal einen lauten 18000 Hertz Ton mit einer leisen Musik auf CD vermischt? Du hörst Musik in Zimmerlautstärke, die blöckenden Nachbarsteenager gehen wegen des hohen und lauten Fieptons dann woanders spielen.

  • In der Theorie magst du Recht haben. In der Praxis kenne ich wesentlich mehr Menschen, die mit Aktien wohlhabend wurden als mit Immobilien. Im Immobereich habe ich viele Hasardeure kennengelernt, die oftmals alles auf eine Karte setzten. Gehts gut, ab ins nächste Projekt, gehts nicht gut... auf ein nächstes, solange die Banken mitspielen.

    In meiner Praxis ist es genau umgekehrt. Vielleicht wohnst du auch in Monte Carlo und bis Multimillionär.
    Hasardeure handeln mit jeder Anlageklasse falsch.


    Ich kenne mehrere Personen, die überdurchschnittlich gut verdienen und fünfstellige Beträge an der Börse verloren haben, und damit Verluste realisiert, die sie nie mehr einholen werden. Zum Glcük, haben sie auch in die eigene Immobilie investiert. Das allein, hat sie gerettet.


    Die Immobilien-Apokalyptiker, denen aber die meisten Deutschen glauben, liegen falsch! Deshalb sind die Deutschen inzwischen fast Schlusslicht in der EU was das Gesamtvermögen angeht.


    Bei allen Rosinenpickerei-Vergleiche von Aktien mit Immobilien, die per se schon lachhaft sind, denn im Nachhinein ist jeder schlau, wird gerne vergessen, dass man die Immobilie Fremdfinanziert! Der Hebel ist so groß, dass selbst die Glaskugelbesitzer unter den Aktionären, kaum Chancen haben.



    Schließlich führt der NEID, den Zug verpasst zu haben, zu immer abstruseren "Argumenten" gegen die Immobilie. Das ist so wie bei Corona. Hat man sich erstmal für den (falschen) Weg entschieden, geht man den bis zum bitteren Ende und ignoriert die Realität völlig. Man sucht dann nach Scheinargumenten wie CO2, Grundsteuer etc. die allesamt den Mieter treffen. Ob direkt, wie bei der Grundsteuer, oder indirekt wie bei einer Co2 Abgabe, die lachhaft gering ist und somit leicht auf die Kaltmiete geschlagen werden kann.


    Wer glaubt, dass ein Vermieter zu Gunsten des Mieters Verluste in Kauf nimmt, der glaubt auch Corona ist eine gefährliche Seuche [smilie_happy]




    Ganz absturz ist dieses Haltung bei denen die Immobilien haben bzw damit Ihr Vermögen aufgebaut haben.


    Heute sind Aktien viel teurer als Immobilien. Das wird einem aber erst in 3 Jahren klar werden.

    Gruß von Bumerang
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  • Man sucht dann nach Scheinargumenten wie CO2, Grundsteuer etc. die allesamt den Mieter treffen. Ob direkt, wie bei der Grundsteuer, oder indirekt wie bei einer Co2 Abgabe, die lachhaft gering ist und somit leicht auf die Kaltmiete geschlagen werden kann.

    Ich weiß nicht, wann Du das letzte mal neu vermietet hast, aber leicht lassen sich die Mieten nicht mehr steigern.


    Erstens gibt es inzwischen eine ernstgemeinte Regulierung, z.B. die seit 2015 geltende sog. Mietpreisbremse
    https://www.bundesregierung.de…n-bleibt-bezahlbar-397514


    Die Mietpreisbremse soll allerdings nur dort gelten, wo sie gebraucht wird, nämlich ausschließlich in Gebieten mit "angespannter Wohnungslage". Mieten dürfen dort bei Wiedervermietung bestehender Wohnungen nur noch maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Die ortsübliche Vergleichsmiete bestimmt sich in der Regel nach dem örtlichen Mietspiegel. Der Mieter hat außerdem einen Auskunftsanspruch gegenüber dem Vermieter über die Höhe der Vormiete.

    Die Mehrzahl meiner Wohnungen liegt ganz erheblich über dem Niveau des Mietspiegels (wo immer die absurd niedrigen Zahlen dafür herkommen) + 10%. Da ist dann nicht mehr mit leicht... Erhöhungen gegen ohnehin nur noch mit § 558 BGB oder mit Indexmiete.


    Zweitens nähern wir uns auch schlicht und einfach einer Grenze, was normal verdienende Menschen bezahlen können. Die steigenden Energiekosten werden dazukommen, denn für den Mieter zählen die Gesamtkosten.


    Drittens ist die berliner Mietbremse nicht vor Gericht gekippt worden, weil sie ein Eingriff ins Eigentumsrecht war, sondern nur weil Berlin als Land nicht zuständig ist, sondern der Bund. Mal abwarten was im Herbst passiert.


    --> Nach meiner Wahrnehmung sind wir am oberen Ende des Zyklus. Qualität wird weiter gehen, geht immer. Ich konzentriere mich nur noch auf hochwertige Sachen (Parkett, Balkone, gescheite Bäder & Küchen) in guten Lagen. Der Rest wird umgeunzt.

    Sei Sand im Getriebe, nicht Öl.

  • "Die mittelständischen Unternehmen tragen netto ¾ (75,2%) der gewerblichen Wirtschaft zur Staatsfinanzierung bei, die Großunternehmen dagegen nur ¼ (24,8 %). Das hat vor allem mit den Möglichkeiten der Kapitalgesellschaften zu tun, ihre Gewinne international aus dem Höchststeuerland Deutschland in Steueroasen zu verschieben, was Personalunternehmen nicht können.
    Durch die Politik der Umverteilung zugunsten der Unterschicht und insbesondere durch die neue Sozialpolitik-Rechtsprechung, immer neue Gruppen sozialer Bedürftigkeit zu entdecken und zu finanzieren sowie durch millionenfache Immigration in ein für alle offenes Sozialsystem, welches praktisch "Existenzsicherung für alle" bietet, sobald man dieses System erreicht hat oder Ansprüche daraus begründen konnte ¹⁰, ist die Unterschicht seit 2015 wieder gewachsen und damit auch der Transferleistungsbedarf aus dem Mittelstand in die Unterschicht.


    Etwa eine Million mittelständischer Betriebe werden das ökonomisch irrsinnige Leistungsverbot der Regierung nicht überleben und viele Positionen des angestellten Mittelstandes werden ebenfalls die Corona-Politik nicht überstehen.


    Dass wir noch keinen Zusammenbruch der mittelständischen Wirtschaft und Massenarbeitslosigkeit haben, hängt nur damit zusammen, dass die Insolvenzantragspflicht lange aufgehoben war, Darlehen an die Betriebe gezahlt und die Mitarbeiter mit Kurzarbeitergeld scheinbar vor der Arbeitslosigkeit noch gesichert waren. Dies wiederum war nur möglich, weil eine internationale Geldflutungs- und Schuldenpolitik Geldwert und Währungen aufgelöst und zum Zusammenbruch getrieben haben.


    Der Autor hat im Mittelstandsinstitut Niedersachsen in den letzten Wochen dramatische Gespräche mit Unternehmern führen müssen, die durch den Lockdown nicht mehr von ihrer Betriebsleistung leben können, sondern durch die verbleibenden Sach- und Personalkosten in Kreditschulden getrieben wurden. Dabei sind die von der internationalen Hochfinanz vorgegebenen Vergaberichtlinien zur Kreditvergabe der Banken an den Mittelstand zusätzlich beschränkt worden, so dass ganze Branchen nicht mehr als kreditwürdig und auch der größte Teil der Inhaber unserer 94 % mittelständischen Inhaberunternehmen nicht mehr wie bisher kreditwürdig blieb, die Banken ihnen also keine Kredite mehr geben dürfen.


    Hier hat sich ein Insolvenzpotenzial aufgestaut, welches vorerst noch verdeckt und verleugnet wird, durch geschickte Regie erst nach der Bundestagswahl platzt.
    https://www.goldseiten.de/arti…n-schlechter.html?seite=1


    GOLD - GOLD - GOLD


    und einen Plan, wie man die Nummer übersteht.....

  • Eben aufgeschnappt, dass die Frist zur Abgabe der Steuererklärung einmalig bis Jahresende verlängert wird.
    Also für alle, die das nicht von einem Steuerberater machen lassen.


    Auch dahinter dürfte Kalkül stecken. Für Selbstmacher ist das sicher eine der Arbeiten, die man nicht gerne macht und nach hinten schiebt - bis hinter die Bundestagswahl.
    Stichwort Steuernachzahlungen für Kurzarbeitergeld und andere Dinge.

    "Ihr solltet anfangen an Geistergeschichten zu glauben.... ihr steckt mitten in einer drin"

  • Durch die Politik der Umverteilung zugunsten der Unterschicht und insbesondere durch die neue Sozialpolitik-Rechtsprechung, immer neue Gruppen sozialer Bedürftigkeit zu entdecken und zu finanzieren sowie durch millionenfache Immigration in ein für alle offenes Sozialsystem, welches praktisch "Existenzsicherung für alle" bietet, sobald man dieses System erreicht hat oder Ansprüche daraus begründen konnte ¹⁰, ist die Unterschicht seit 2015 wieder gewachsen und damit auch der Transferleistungsbedarf aus dem Mittelstand in die Unterschicht.

    Leider begreift das 80% der Deutschen immer noch nicht, sonst würden die Wahlergebnisse anders aussehen. Ich wiederhole mich, aber es ist gerechtfertigt das wir unseren Wohlstand verlieren, es ist die einzige Möglichkeit die Menschen aus ihrem Dämmerzustand zu holen. Ein täglicher Existenzkampf ist zwar unangenehm aber er schärft die Sinne und setzt Energien und Talente frei die sonst verkümmern. Vor allem fördert es das Denken. Ich habe schon vor 20 Jahren vor dieser Entwicklung gewarnt, habe meine Karriere verspielt weil ich mich gegen die Globalisierung positioniert habe. Habe auch einiges an Geld verloren, für meine Aktivitäten und alles für die Katz. Nein, mein Fazit ist, man kann dieses System nicht reformieren, stattdessen unterlasse man es dieses System weiter zu stützen und zu erhalten. Es ist besser es einstürzen zu lassen und sich bereits auf die Zeit danach vorzubereiten. Ich denke hier sind auf finanzieller Schiene viele Gleichgesinnte unterwegs die das bereits umsetzen oder umgesetzt haben. Der Immobilienmarkt wird in der BRD zusammengefaltet werden. Wer jetzt in Deutschland in Immos investiert muß bescheuert sein, a.) weil er hoffnungslos überbewertet ist, b.) die demographische Entwicklung katastrophal ist, c.) die politische Führung wahnsinnig ist, d.)die Bevölkerung dekadent und degeneriert ist.
    Es ist für mich klar das ich auswandern werde , schweren Herzens, aber aus dem vorgesagten will ich nichts mehr für den Erhalt der BRD beitragen. Ich werde noch soviel wie möglich aus dem System ziehen und den Transfer vorbereiten, dauert noch ein bißchen aber Merkel hat geschafft was 2 Weltkriege nicht zustande gebracht haben. Deutschland nachhaltig zu zerstören.

    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

  • zum Thema "Insolvenzen":
    ein Bekannter von mir hat Anteile an einer Biogas-Anlage, und die hat dann letzte Woche Insolvenz angemeldet.
    Das Teil war schon seit Jahren pleite, klassischer Zombie also.


    Das Grundproblem war wohl die Geschäftführung, welche aus ein paar technisch völlig ahnungslosen, aber ansonsten ziemlich arglistigen Ratten (BWLer) bestand. Erster Schicksalsschlag war die Verringerung der EEG-Zulage. Dann ging es nochmal bergauf, weil man inzwischen Geld bekommt, wenn man Gülle verwertet. Der leichte Aufschwung wurde dann aber sofort durch mehrere technische Havarien aufgefressen (BWLer hatten wohl jegliche Wartung verpennt, Betrieb durch billige Fachfremde). Der Genickbrecher war dann letztes und dieses Jahr die Steigerung der Preise für die Energiepflanzen...


    [smilie_happy] was soll das hier eigentlich noch werden?

    4 Mal editiert, zuletzt von noli.melavo ()

  • Leider begreift das 80% der Deutschen immer noch nicht, sonst würden die Wahlergebnisse anders aussehen.

    Ich würde sogar 90% sagen.
    Vielleicht kapieren solche Leute es endlich, wenn es wirklich den Bach runter geht.


    Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    Deswegen Grün wählen.

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