Es gibt aber auch abseits von Metropolen und Touristenregionen nirgendwo eine so hohe Restaurantdichte wie in Deutschland.
In einem 10.000 Einwohner Kaff drei Italiener, ein Grieche, zwei Asiaten und drei Deutsche. Jedenfalls vor Corona
Wo gibt es das sonst in der Provinz?
Dem kann ich nicht zustimmen. In Osteuropa zumindest ist es ziemlich ähnlich. Restaurants und Bistros an jeder Ecke.
Das Problem ist die Inflation. Die Kunden könne kaum höhere Preise Zahlen, die Bedienung davon nicht mehr leben.
Das ist die Folgre der Inflation. Die Regierung versucht die Hyperinflation von der anderen Seite, nicht wie in den 20-ern mit Höchstpreisen - das Problem zu lösen, indem die Löhne gehalten oder gedrückt werden. Klar kann die Hyperinflation nicht ausbrechen, doch das Ergebnis wird wie damals sein.
Produktionsstopp.
Dem Verbraucher ist es am Ende Jacke wie Hose, ob er die Kartoffeln nicht bekommt, weil der Bauer sie wegen Höchstpreisen unter dem eigentlichen Wert nicht anbietet (1923) oder weil der Bauer keine Erntehelfer mehr bezahlen kann und sie auf dem Feld bleiben.
Wenn ich weiß, das ich mit dem Tageslohn mein Leben nicht bestreiten kann, gehe ich nicht mehr in die Firma sondern auf die Straße und biete irgendetwas an, was ich kann. Venezuela lässt grüßen.
Oder die Politik versteht, dass die Inflation laufen zu lassen, doch die bessere Lösung ist und man wird die Löhne zwangsweise automatisch erhöhen mit der Inflationsrate, per Gesetz. Man beginnt mit den Beamten und Angestellten im ÖD. Sie spülen als erste das neue Geld in die Nachfrage, danach werden auch die Privaten dazu verdonnert.
Doch die Währungsreform mit Schuldenschnitt ist die einzige Lösung um der Krise zu entkommen.
Dazu muss aber vorher der Staatshaushalt wieder in Lot gebracht werden. Die Staatsausgaben müssen drastisch gesenkt werden. Die ursprünglich im Vorteil befindlichen Staatsangestellten werden in der Inflation gehaltmäßig abgehängt. Geht nicht anders. Die private Wirtschaft muss dadurch angeschubst werden.
Dieser Weg ist mathematisch vorgegeben. Allein die Zeitkomponente kann die Politik beeinflussen.
Manche Länder haben es in wenigen Jahren heraus geschafft. Andere haben ein Jahrzehnt oder mehr gebraucht.
Länger ist aber nicht besser.
Ich behaupte mal, dass mind 50% der Jobs beim Staat weg müssen und 70% der staatlichen (Fehl)Investitionen auch. Dann entscheidet wieder der Markt, was produziert werden soll, nicht "die Partei".
Auch werden die produzierten Güter gegen harte Währung verkauft und nicht für Umme, mittels Target II.