SILBER : Märkte und Informationen

  • Da schreibt ein David Hunter:

    Man muss nicht jeden Mist glauben was diese Pro[ph]leten so schreiben.
    Andere beschreiben nur die aktuelle Situation mit zwei Optionen, .. entweder gehts rauf, oder runter. ;(   :(

    ENTWEDER ES GEHT RAUF oder RUNTER ! ! :) :)


    Genaues weiß man nicht ! ! Aber langfristig kann es nur nach oben gehen ! ! :love:

  • Andererseits, wer sagt uns denn, wo manipuliertes EM bis dahin steht

    Da wo ich es hingestellt habe.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • zu dem iShits-Finanzprodukt:

    Im Fall des Falles, wenn der Laden dann tatsächlich auszahlt:

    Ich denke nicht, dass BlackRock bankrott geht - DASS die vereinbarte Summe ausgezahlt wird bezweifle ich nicht!

    ABER:

    Im good case 40% der ersten 30% Kurssteigerung - im best case sackt Blackrock darüber hinaus gehende Kursgewinne voll selber ein - und im (m.E. unwahrscheinlichen Fall) eines Silberpreisverfalls der nominale Zahlungsmittel-Erhalt, das sind recht beschränkte Chancen für die Geldableger...

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

  • …..das ist genau die Langfristig Zählung von A.T.

    Who t.f. Is A. T. ? :rolleyes:

    „Alles, was du benutzt, alles, was du für selbstverständlich hältst – dein Handy, dein Auto, dein verdammtes Haus, die Straßen, die Krankenhäuser, die Schulen – all das kommt aus einem verdammten Loch im Boden.'' (Ein australischer Bergmann im TV-Interview)


  • Wer nicht rechnet,muß eventuell mit dem Schlimmsten rechnen...

  • Im good case 40% der ersten 30% Kurssteigerung - im best case sackt Blackrock darüber hinaus gehende Kursgewinne voll selber ein

    Wäre ja noch schöner, wenn sie die Hälfte oder gar mehr dem OpferKunden übriglassen würden. Vermutlich läuft das bei allem so, was sie anbieten...

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • zu dem iShits-Finanzprodukt:

    Ich denke nicht, dass BlackRock bankrott geht - DASS die vereinbarte Summe ausgezahlt wird bezweifle ich nicht!

    ABER:

    Im good case 40% der ersten 30% Kurssteigerung - im best case sackt Blackrock darüber hinaus gehende Kursgewinne voll selber ein - und im (m.E. unwahrscheinlichen Fall) eines Silberpreisverfalls der nominale Zahlungsmittel-Erhalt, das sind recht beschränkte Chancen für die Geldableger...

    Nein, so läuft das nicht.

    Wie soll denn so ein Produkt mit Kapitakschutz und Cap "gebaut" werden bei dem der Emittent zwar einen Übergewinn einstreichen kann, ohne aber das Risiko zu tragen, auch Verluste aus eigener Tasche zu bezahlen die wegen der Kapitalgarantie bei fallenden Kursen entstehen können? Dieses Risiko wird garantiert nicht eingegangen! Vielmehr wird das Geld festverzinslich angelegt, die Zinsen daraus in Optionen auf den Basiswert investiert.


    Man kann solche Anlagen gut oder schlecht finden. Der Emittent verdient sein Geld aber über Provisionen, ich schätze insgesamt so um 5% + X... das ist denen auskömmlich genug.

    In den letzten 150 Jahren haben nur zwei Präsidenten (Lincoln u. Kennedy) versucht das richtige zu tun, in dem der Staat, statt Privatbanken, das Geld schufen. Beide wurden durch einen „Einzeltäter“ ermordet!


    „Ich glaube, es wäre mir gegangen wie Herrn Herrhausen.“ Josef Ackermann

  • Interessante neue Anwendung für Ag (versilberte Kupferdrähte), das Heiztextil.


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    Alles was ich hier schreibe ist keine Anlageberatung. Ich bin in der Regel in die Werte, bei denen ich mich am Austausch von News und Gesprächen beteilige, investiert! Ich empfehle ausdrücklich seine eigene Recherche zu betreiben um zu investieren.


    Oft schreibe ich Informationen zu den Werten aus dem Kopf, das heißt, wahrscheinlich mache ich öfter mal Fehler oder bin nicht auf dem neuesten Stand.

  • Interessante neue Anwendung für Ag (versilberte Kupferdrähte), das Heiztextil.

    Flächenstrahler, ganz was neues. Gibts schon ewig als ganz normalen Heizkreis. Konvektoren, Radiatoren, Fußbodenheizung, Deckenheizung, Wandheizung, ungefähr in der preislichen Reihenfolge. Mit letzterer hat man natürlich die schönste Wärme.


    Die ÖR sind so doof inzwischen, "oh elektrisch, das ist aber toll, da machen wir ne Sendung". :wall:

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • The Silver Institute Strikes Again -- John Macintosh
    Ironically, silver's dirty little secret may well be this; the grimy industrial side of this unappreciated and, for many decades, unloved metal, may end up…
    silverseek.com

    The silver-institute-strikes-again


    ------------------Zitat------------------------------

    Teil 1: Negative Einstellung gegenüber dem Silver Institute:


    Der Autor kritisiert das Silver Institute scharf, weil es in seinem jährlichen Bericht die Silberversorgung und -nachfrage systematisch verzerrt darstellt. Es werden unrealistische Kategorien wie „Hedging“ (finanzielle Absicherung) als physisches Angebot hinzugefügt, frühere Zahlen rückwirkend angepasst und insgesamt 84 Millionen Unzen Silber „aus dem Nichts“ erzeugt. Besonders auffällig sind massive Kürzungen bei der Nachfrage, vor allem bei Schmuck und Solar, die historisch und wirtschaftlich nicht plausibel sind (z. B. sinkende Schmucknachfrage trotz wachsender Bevölkerung, steigendem BIP und kultureller Bedeutung in Indien). Der Autor sieht darin eine gezielte Manipulation, die das tatsächliche Defizit verschleiert und die Fundamentaldaten des Marktes unglaubwürdig macht.


    Teil 2: Daten zur Solarstromerzeugung und zum benötigten Silber


    Laut Silver Institute wurde die Silberschätzung für Solar für 2025 auf 187 Millionen Unzen (ca. 5.810 Tonnen) gesenkt und für 2026 auf nur 151 Millionen Unzen (ca. 4.700 Tonnen) – ein Rückgang um 45 Millionen Unzen bzw. 23 % gegenüber der Vorjahresprognose, trotz eines jährlichen Wachstums der globalen Solarinstallationen um ca. 30 %.Die installierte Solarleistung stieg von 39 GW (2014) auf 636 GW (2025), ein Plus von 1.630 %. Dennoch soll der Silberverbrauch in diesem Zeitraum nur um 314 % gestiegen sein – was eine angebliche Effizienzsteigerung von über 500 % impliziert.Neuere Technologien verbrauchen jedoch deutlich mehr Silber als die ältere PERC-Technologie:

    • PERC-Zellen: ca. 15 mg Silber pro Watt (ScienceDirect/Progress in Photovoltaics).
    • TOPCon-Zellen: ca. 23,2 mg pro Watt (1,5-fach höher als PERC).
    • SHJ-Zellen (Heterojunction): ca. 33,8 mg pro Watt (über 2-fach höher als PERC).

    Bei 100 % Marktanteil einer Technologie würden sich für die installierte Leistung ergeben:

    • PERC: 357 Millionen Unzen (ca. 11.100 Tonnen)
    • TOPCon: 535 Millionen Unzen (ca. 16.650 Tonnen)
    • SHJ: 830 Millionen Unzen (ca. 25.800 Tonnen)

    Da der Markt von TOPCon dominiert wird, liegt eine realistische Schätzung bei ca. 550 Millionen Unzen (ca. 17.100 Tonnen).

    Andere Quellen (z. B. Solar Power World mit 150 mg pro bifacialer Zelle) kommen auf 610 Millionen Unzen (ca. 19.000 Tonnen) für 636 GW.

    Der Solar Global Council fordert die Installation von 8 Terrawatten, also

    8.000 GW, bis 2030. (Die hierzu benötigte Anzahl von Tonnen würde zu sehr erschrecken)

    Bis Ende 2025 haben alle Sonnenkollektoren, die jemals installiert wurden, eine Kapazität von etwa 2700 GW.


    Progress in Photovoltaics errechnet bei 636 GW Installation: 305 Millionen Unzen (ca. 9.500 Tonnen) bei PERC, 470 Millionen Unzen (ca. 14.600 Tonnen) bei TOPCon oder 690 Millionen Unzen (ca. 21.500 Tonnen) bei SHJ.


    Zusätzlich muss mindestens ein Aufschlag von 25 % (in manchen Jahren fast 100 %) berücksichtigt werden, da die Fabrikation (Herstellung) deutlich höher liegt als die reine Installation (2024 fast doppelt so hoch).


    --------------------------------------------------------



    Für eine übliche 450-W-Solarzelle (Modul) heute (meist TOPCon-basiert) rechnet man realistisch mit ca. 4,5–5,4 Gramm Silber (je nach genauer Technologie und Hersteller).

    :) Mün - Stg - Fra

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als

    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16


    2 Mal editiert, zuletzt von eumel7 ()

  • ----------------------Zitat--------------------------

    Wer steckt hinter dem Silver Institute ?


    Das Silver Institute ist eine 1971 gegründete Non-Profit-Organisation mit Sitz in Washington D.C. Sie versteht sich als internationale Interessenvertretung der gesamten Silberindustrie. Mitglieder und Finanziers sind vor allem:

    • Große Silberminenbetreiber wie Fresnillo plc (aktueller Chairman: Octavio Alvidrez), Coeur Mining, Hecla Mining, Pan American Silver, Endeavour Silver, Glencore, Industrias Peñoles und weitere.
    • Raffinerien (z. B. Asahi Refining), Bullion-Händler und Hersteller von Silberprodukten.

    Präsident und CEO ist seit vielen Jahren Michael DiRienzo. Die Organisation finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring der großen Player (vor allem Bergbauunternehmen). Sie veröffentlicht den jährlichen World Silver Survey (oft in Zusammenarbeit mit Metals Focus) und betreibt Marktforschung sowie PR-Arbeit für die Branche.

    silverinstitute.org


    Mögliche Motive für (vermeintlich) zu niedrige Bedarfsschätzungen


    Unabhängig vom konkreten Artikel gibt es mehrere plausible wirtschaftliche und strategische Gründe, warum eine solche industrie-nahe Organisation die Nachfrage (insbesondere im Solar-Bereich) konservativ oder sogar zu niedrig darstellen könnte:

    1. Preisstabilisierung im Interesse der Minenbetreiber

      Viele große Mitglieder sind primär Bergbauunternehmen, bei denen Silber oft als Nebenprodukt von Blei-, Zink- oder Kupferminen anfällt. Ein extrem hoher prognostizierter Bedarf und ein riesiges Defizit könnten den Silberpreis stark nach oben treiben. Das klingt zunächst gut für Produzenten, birgt aber Risiken:
      • Zu hohe Preise fördern massiv Substitution (z. B. durch Kupfer oder andere Materialien in Solarzellen) und Thrifting (weniger Silber pro Watt).
      • Hohe Preise machen Recycling attraktiver und beschleunigen technologische Innovationen, die den Verbrauch senken.
      • Langfristig könnte eine Preisexplosion die Nachfrage drosseln und neue Minenprojekte rentabel machen – was das Angebot später erhöht.
    2. Vermeidung von Panik und regulatorischer Aufmerksamkeit

      Dramatische Defizit-Meldungen könnten Investoren, Regierungen und die Solar-/Elektroindustrie alarmieren. Das könnte zu politischen Forderungen nach strategischen Reserven, Subventionen für Alternativen oder verstärkter Forschung zu silberfreien Technologien führen. Die Industrie hat ein Interesse daran, dass Silber als „unverzichtbar, aber verfügbar“ wahrgenommen wird.
    3. Schutz der industriellen Abnehmer und langfristigen Nachfrage

      Solarhersteller und die Elektroindustrie sind wichtige Kunden. Zu hohe Preise gefährden das Wachstum dieser Sektoren (z. B. durch teurere Solarpaneele). Eine moderate Nachfrage-Darstellung hält den Preis stabiler und unterstützt den Ausbau der grünen Technologien – was wiederum den langfristigen Silberverbrauch sichert.
    4. Reputation und politische Einflussnahme

      Als Branchenvertretung will das Institut seriös und ausgewogen wirken. Übertriebene Bullish-Prognosen könnten als Lobbying wahrgenommen werden. Gleichzeitig fördert es die Akzeptanz von Silber in der Politik (z. B. bei Energie- und Klimazielen).

    Zusammengefasst:

    Das Silver Institute vertritt primär die Interessen der produzierenden und verarbeitenden Silberindustrie.


    Eine zu niedrige Bedarfsschätzung kann strategisch sinnvoll sein, um extreme Preisspitzen zu vermeiden, Substitution zu verlangsamen und das Narrativ eines „machbaren“ Übergangs zu grüner Energie aufrechtzuerhalten.

    Ob das systematische „Verfälschung“ ist oder eher optimistische Annahmen zu Effizienzgewinnen und Recycling, bleibt interpretierbar – Branchenverbände tendieren generell dazu, Daten so darzustellen, dass sie den eigenen Mitgliedern mittel- bis langfristig nutzen.


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    :) Mün - Stg - Fra

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als

    Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16


  • so weit, so gut. Und das Management? Wie viel Einnahmen hat es jedes Jahr, von wen kriegen die Leute, die Berichte schreiben, Daten zusammentragen und so weiter ihr Geld? Nur vom Silber-Institut?


    In welchen Gremien und Organisationen sitzen diese Leute oder deren Leitende Entscheider sonst noch?


    Gutes Beispiel (selbst erlebt): Handwerkskammern.


    Meine Meinung dazu:

    Wer glaubt, die vertreten keine Agenden, die den Interessen ihrer Miglleider zuwider laufen, der glaubt und vertraut ganz schön.....


    Ein KO-Kriterium für solche Organisationen ist in meinen Augen: wenn sie Anfangen, Dinge zu ändern, die bereits zurückliegen und anders kommuniziert wurden......




    .....Was kann man aus Terminmarktcharts ablesen:


    nicht ablesen kann man in der Tat im Vorhinein, ob es hoch oder runter geht. Das können Leute meist im Nachhinein das aber dann mit erstaunlicher Treffsicherheit.


    Sehr wohl ablesen kann man, das Shortselling ein gigantisches Geldmachen ist und dass Privatanleger, die Scheinchen kaufen oder sich am Terminmarkt bewegen meist ausgewaidet und bis auf die Knochen versfühstückt werden.

    Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

    2 Mal editiert, zuletzt von mesodor39 ()

  • Warum sollte eine Branchenvertretung für Jahrzehnte für niedrige Produktpreise sorgen??? :wall: :wall: Der hiesige Bauernverband ähnelt dem Verein nicht nur ein bisshen.

    Der Auftrag des Bauernverbandes vertritt nicht die Interessen eines Bauern ( der darf ihn lediglich finanzieren) sondern hat ganz klar den Auftrag die Bauern in Schach zu halten.

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

  • Warum sollte eine Branchenvertretung für Jahrzehnte für niedrige Produktpreise sorgen??? :wall: :wall: Der hiesige Bauernverband ähnelt dem Verein nicht nur ein bisshen.

    Der Auftrag des Bauernverbandes vertritt nicht die Interessen eines Bauern ( der darf ihn lediglich finanzieren) sondern hat ganz klar den Auftrag die Bauern in Schach zu halten.

    Hat er doch Imho gut erklärt. Damit der Stiefel weiter so läuft wie er läuft und keine Preispanik und damit daraus resultierende Substitutionen entstehen. Denn dann läuft der Stiefel nur mal ganz kurz final sehr schnell und dann lahmt er. Das OPEC Kartell macht das im Grunde nicht anders. Die halten den Preis auch in einem Band, wo Substitution nicht lohnt und gleichzeitig keiner dran verarmt.

  • Leider kan ich mich gut daran erinnern dass die Aktionäre in Silberminen real ggü. den allg. Märkten sehr wohl verarmt sind. Evtl meinst du auch nur die Sesselfurzer der entsprechenden Minen dann könnte diese Theorie stimmen.

    Tretminen reissen ein Bein ab, Wasserminen versenken Schiffe, Goldminen vernichten viele Anleger. :!:

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