ah ja... ein mit Öl prall gefüllter, aufgegebener Tanker... den man in 8 Jahren nicht einfach leerpumpen lassen konnte? ist ja nicht so dass die Ladung wertlos gewesen wäre, oder? Und jetzt ist es ne tickende Zeitbombe an einem idealen Ort für große Schäden... könnte man ja fast Absicht unterstellen.
Informationen über Öl
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Ich weiss nicht, ob das schon irgendwo gepostet wurde:
Nachdem Russland in Reaktion auf erneute Sanktionen der Feindstaaten schon im März seine Ölproduktion zurückgefahren hatte, hat die OPEC+ vor ein paar Tagen beschlossen, ab Mai täglich 1,1 Millionen Barrel weniger auf den Markt zu werfen. Allen voran die Saudis mit einem Cut von 500'000 Barrel (diese hatten Warshington ja kürzlich noch versprochen, die Produktion aufrecht zu erhalten). Ab Juli sollen dann täglich satte 1,6 Mio Barrel weniger produziert werden.
Die Medien geben sich leicht geknickt, seien doch die Hoffnungen auf einen Rückgang der Teuerung nun dahin. Die gleichgeschalteten Portale beurteilen den Schritt einstimmig als "überraschend", damit konnte keiner rechnen, der nicht rechnen kann.
Tun sie doch alle so, als ob Russland unfähig wäre, eine Gewinnerstrategie umzusetzen. Die angekündigte Reduktion hat sofort die gewünschten Auswirkungen auf den Preis gezeigt.Russland will die reduzierte Förderung bis Ende 2023 beibehalten.
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[Blockierte Grafik: https://www.national.ro/wp-content/uploads/2023/04/apocalipsa.jpg]Das Unvermeidliche ist eingetreten, und was Experten vorhergesagt haben, ist nun Teil einer immer düstereren Realität: Die OPEC+ hat beschlossen, die Rohölproduktion zu drosseln, und zwar bis zum Ende dieses Jahres! Die bisherige Kürzung der Fördermenge hat die USA gezwungen, den Markt mit Öl aus ihren eigenen Reserven zu „überschwemmen“. Wird die Regierung Biden jetzt dasselbe tun oder die Weltwirtschaft in eine weitere große Krise stürzen? Gleichzeitig scheint es, dass die Beziehungen der gesamten arabischen Welt zu den USA definitiv gefährdet sind, ein weiterer Punkt, den es zu beachten gilt.
Am Sonntag, dem 2. April, kündigten Saudi-Arabien und andere wichtige Ölproduzenten der OPEC+-Allianz an, dass sie ihre Produktion bis zum 31. Dezember dieses Jahres freiwillig drosseln würden.
Russland beruft das Treffen ein, Saudi-Arabien antwortet „anwesend“.
Riad hat beschlossen, die Produktion ab dem 1. Mai um 500.000 Barrel pro Tag zu kürzen. In einer Pressemitteilung des Energieministeriums heißt es, die Entscheidung zur freiwilligen Produktionskürzung sei „eine Vorsichtsmaßnahme, um die Stabilität des Ölmarktes zu unterstützen“. Saudi-Arabien ist der größte Erdölexporteur der Welt und de facto Vorsitzender der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC). Es ist jedoch ein zu großer Zufall, dass die Saudis ihre Kürzung der Rohölproduktion ankündigen, kurz nachdem der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak erklärt hat, Moskau werde die Kürzung der Ölproduktion um 500 000 Barrel pro Tag bis zum Jahresende verlängern.
Mehr: https://uncutnews.ch/opec-brin…on-kontrolle-des-dollars/
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Das wäre nicht passiert wenn WTI über 80 Dollar stehen würde und ist somit als Warnung zu verstehen.
LM
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Am Ende des Tages freuen sich doch die Finanzminister aller Staaten über Mehreinnahmen.
Nur darum geht es doch.
Alle haben unendlich viele Schulden und sind eigentlich pleite.didi
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Packe ich hier rein weil es vorallem um Öl und Energie geht
Warum Gold- und Silberminen florieren werden, wenn die Ölpreise steigen mit @SRSroccoReport
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Peak Öl ist real denn die konventionelle Ölproduktion wächst seit 2005 nicht mehr. Überdeckt wurde das Problem mit niedrigen Zinsen und einem riesigen Schuldenberg der teilweise in unkonventionelle Produktionsmethoden geflossen ist. Deswegen glaube ich nicht mehr an das chinesische Jahrhundert oder den Schwachsinn den Pepe Escobar täglich absondert. Riesige Armeen verbrauchen große Mengen an Resourcen und vorallem Diesel. Das ist komplett kontraproduktiv wenn man es mit Verknappung zu tun hat. Escobar ist vielleicht ein brillianter Politikanalyst aber von der Systemanalyse und den universellen Gestzen der Thermodynamik und des exponentiellen Wachstums hat er wenig Ahnung. Ich glaube nichtmal das die Dynamik des sinkenden EROI von den Zentralbankern verstanden wird. Die Schulden müßen wachsen nicht sinken um die Charade am Laufen zu halten.
Ich habe bereits darauf hingewiesen das Schieferöle das Problem bei konventionellem Öl überschattet/verdeckt haben und die Menschheit nach der Panik in den 2000ern zurück in den Schlafmodus gegangen ist. Ich will hier auch nicht diejenigen angreifen die meine Sichtweise aus Ideologiegründen, Angst oder Ignoranz ablehnen. Man muß genau hinsehen und zwischen den verschiedenen Ölproduktionen unterscheiden. Oberflächlich betracht wächst der Sektor vielleicht noch aber nimmt man das Seziermesser sieht es katastrophal für die Menschheit aus. Der EROI ist seit Jahren im Sinkflug. Wenn die unkonventionelle Ölproduktion (die Notlösung) ihren Höhepunkt erreicht kann die Weltwirtschaft nach modernen Maßstäben nicht mehr wachsen.
Dann tritt das Szenario ein was meinen Argumentationen hier seit Anfang an im Forum zugrunde liegt. Der Druck im Kessel ist so groß das BP wieder die Erdkruste im Golf von Mexiko anbohren will. Man erinnerre sich an das Deepwater Horizon Unglück vor 10 Jahren. Man darf sich von dem täglichen Zirkus auf sämtlichen Kanälen nicht ablenken lassen denn es gibt KEINE Lösung für die Probleme des Kollektivs. Radikaler Individualismus ist die Lösung. Jeder einzelne sollte Schritte einleiten die ihn und seine Familie widerstandsfähiger und im Notfall unabhängiger von diesem Vollkaskosystem machen. Von den Systemposaunen wird keine Warnung kommen denn die operieren fernab jeglicher Realität. Keiner sagt es wird leicht.
Dazu etwas kryptisch Steve St. Angelo:
Kommentar von Steve St. Angelo zur Ölförderung
Den Daten zufolge...
Konventionelle Ölförderung, die hochwertiger, hoher EROI und gewinnbringender ist,
erreichte 2005-2006 ihren Höhepunkt und ist seitdem rückläufig.
Wenn jedoch die globale Schuldenblase platzt, werden auch die Vermögenswerte und der CAPEX für die Ölförderung fallen.
ENERGIEKLIFF viel schlimmer als Peak Oil.
[Blockierte Grafik: https://pbs.twimg.com/media/Ft7mV7SacAAnuB9?format=jpg&name=large]
Quelle: Twitter
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Wie steht es um das SASOL - Verfahren (Treibstoffe aus Kohle, "Kohleverflüssigung")? Die USA haben Kohlevorräte für etwa 200 Jahre.
Man liest wenig darüber.
Hier ein Beispiel:
https://www.chemietechnik.de/m…osin-produzieren-119.html (Synthesegas aus Grünabfällen und nachhaltigem Wasserstoff, draus dann im Fischer-Tropsch-Verfahren Flugkerosin)LF
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Wie steht es um das SASOL - Verfahren (Treibstoffe aus Kohle, "Kohleverflüssigung")? Die USA haben Kohlevorräte für etwa 200 Jahre.
Man liest wenig darüber, weil es "nicht erwünscht" ist. Der nach dem Fischer-Tropsch-Verfahren, produzierte Dieselkraftstoff ist frei von Schwefel- und Stickstoffverbindungen, was zu extrem geringen Abgasemissionen führt. Damit wäre die Verteufelung des Dieselmotors nicht mehr zu rechtfertigen. In Finnland ist die Mineralölsteuer auf GTL wegen seiner umweltfreundlichen Eigenschaften reduziert.
Ein Bericht:
Der verbotene Diesel – wie Hightech für Jedermann aktiv verhindert wird
GTL ist in Deutschland zwar etwas teurer als Diesel, allerdings wird das durch das nicht mehr benötigte Abgasreinigungssystem ausgeglichen. Dadurch verlängert sich zudem das Ölwechsel-Intervall extrem, auch nach häufigem Stadtverkehr.
Sasol produziert sowieso schon lange. Es geht um Subventionen.
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Ungarn und Serbien werden eine Pipeline für die Lieferung von russischem Öl bauen
Ungarn und Serbien planen, im Juni ein Abkommen über den Bau einer Ölpipeline zu unterzeichnen, durch die russisches Öl aus der Druschba-Pipeline durch ungarisches Territorium zu serbischen Verbrauchern geleitet wird. Dies teilte der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaftsbeziehungen, Peter Szijjarto, am Donnerstag nach einem Gespräch in Budapest mit der Ministerin für Bergbau und Energie Serbiens, Dubravka Negre, mit. -
Zum Thema Dedollarisierung und Ölhandel in Yuan zwei Gedanken, zu finden dieser Tage auf den Goldseiten.
1. Matt Piepenburg: Die Goldene Frage? Ist der Petrodollar als Nächstes dran?
https://www.goldseiten.de/arti…r-als-Naechstes-dran.htmlAlles anzeigen[...] Die Ölstaaten sind nicht blöd
Die OPEC-Leute wissen, dass Uncle Sams Schuldscheine nicht mehr das sind, was sie einmal waren. Anders als Volcker ist Powell aber nicht mehr in der Lage, die 10-jährige US-Staatsanleihe auf einen realen (also inflationsbereinigten) Zins von 8% zu bringen. Selbst sein angeblich "strenger" Nominalzins von 5% hat die Kreditmärkte, Staatsanleihen und fast alles andere, das im Weg stand, niedergewalzt.Und selbst wenn Powell im Traum daran dachte, die Leitzinsen à la Volcker auf 15 % hochzuschrauben, um die OPEC zu verführen, so würde er damit buchstäblich die gesamte US-Wirtschaft wegpusten, weil eine zweistellige Leitzinserhöhung auf einen 31 Billionen $ großen öffentlichen Schuldenberg träfe.
Kurz: Volckers Optionen in den 70ern und Powells heutige Schuldenrealität lassen sich einfach nicht vergleichen.
Das heißt auch: Die Fed kann heute nicht die notwendigen Schritte gehen, um die OPEC von der Suche nach einem primären Asset für die Abwicklung der eigenen Energietransaktionen abzuhalten, das jenseits von USD oder UST liegt und folglich in den Goldmärkten gefunden werden kann.
Die Tage des mächtigen Petrodollars gehen, und davor hatte ich (in zwei Sprachen) vor über einem Jahr hier [https://www.goldseiten.de/arti…-Weltreservewaehrung.html], hier [https://www.youtube.com/watch?v=mOe5JTt_rvA&t=664s] und hier [https://www.youtube.com/watch?v=h_BeNncGQb4&t=375s] gewarnt, langsam aber stetig vorbei. [...]
2. Jan Nieuwenhuijs: Verkauft Saudi-Arabien Öl an China für Gold?
https://www.goldseiten.de/arti…l-an-China-fuer-Gold.htmlAlles anzeigenEs macht das Gerücht die Runde, dass Saudi-Arabien Öl gegen Yuan verkauft, das es an der Shanghai International Gold Exchange (SGEI) in Gold umtauscht. Eine solche Entwicklung wäre sinnvoll, da große Teile der Welt den Dollar abschaffen wollen, aber der Renminbi ist nicht als Reservewährung geeignet. China hat ein geschlossenes Kapitalkonto und eine schwache Rechtsstaatlichkeit.
Der Verzicht auf den Dollar könnte durch die Verwendung des Renminbi als Handelswährung und die Umwandlung von Yuan-Einnahmen in Gold auf der SGEI erfolgen. Wenn das Gerücht stimmt, kauft Saudi-Arabien 1-Kilo-Barren, da 12,5-Kilo-Barren an der SGEI praktisch nicht gehandelt werden. Der Vorteil von 1-Kilo-Barren besteht darin, dass sie sich besser für den Handel mit vollständig zugeteilten Mengen eignen. [...]
[...] Diese Aussagen zeigen, dass beide Länder gewillt sind, den Dollar abzuschaffen. Der Verkauf von Öl gegen Yuan und die anschließende Umwandlung in Gold wäre angesichts der Unzulänglichkeiten des Renminbi als Reservewährung ein logischer Schritt. Ich würde jedoch gerne mehr Beweise sehen, bevor ich diesen Trend bestätige. Vor einigen Monaten erzählte mir eine Person, die mit der Angelegenheit vertraut ist, aber lieber anonym bleiben möchte, dass Saudi-Arabien heimlich Gold kauft, obwohl er nicht sagen wollte, wo es gekauft wurde. Vielleicht arbeiten die Saudis langsam an einem Übergang; die Entdollarisierung erfolgt nicht über Nacht.
Kritiker der These, Ölverkauf in anderer Währung als Dollar sei sinnvoll, also Verfechter der Theorie der persistierenden Dollardominanz, bringen oft als Argument die Kosten der doppelten Währungskonversion. Also wenn bspw. die Saudis irgendwas mit ihren Yuan einkaufen wollen, müßten diese Yuan doch wieder in wieder eine andere Währung konvertiert werden, was zusätzliche Kosten verursacht. Das stimmt natürlich insoweit, als es viele verschiedene Dinge in anderen Währungen zu kaufen gibt. Und da steht nun mal (noch) der Dollar als meistakzeptiertes Vehikel im Raum.
Aber: Wenn das Hauptasset, daß die Saudis vielleicht einkaufen wollen, ausgerechnet in Yuan bezahlt werden kann? Dann entfällt die doppelte Währungskonversion für den Einkauf von irgendetwas anderem. Ist das gewisse Etwas zudem auch noch Gold, das auch in Yuan bezahlt werden kann, ist das eine Win-Win-Situation sowohl für die Saudis (werden Öl los, bekommen Gold) als auch die Chinesen (werden Gold los, bekommen Öl).
Da greift das von Jan Nieuwenhuijs aufgegriffene Gerücht und bietet das fehlende Puzzleteil, warum ein solcher Deal für die Saudis abseits von Tagespolitik sehr wohl interessant sein kann. Letztlich Gold für Öl, ist genau das, was vor der Schließung des Goldfensters doch irgendwie selbstverständlich war.
Ob das Gold nun also aus London (Dollar) oder China (Yuan) kommt, ist vorerst noch sekundär, bietet aber somit eindeutig eine tatsächlich westabgewandte Alternative.
![smilie_denk [smilie_denk]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_denk_44.gif)
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Noch ein Auszug aus einem Beitrag von Matt Piepenburg - Schieferöl-Bashing in Washington - Gold für Öl in Ghana...
Matt Piepenburg: So viele klare Signale für anstehendes Finanzdesaster & Goldaktivität
https://www.goldseiten.de/arti…r-und-Goldaktivitaet.htmlAlles anzeigen[...] Tiefer eingetaucht in die Öl-Story
Die Schlagzeilen der letzten Zeit waren allgemein von den "überraschenden" Produktionsdrosselungen der OPEC dominiert. Warum kommt es dazu und was hat das für die zukünftige Gold-Entwicklung zu bedeuten? Fangen wir mit dem Punkt "Politik" an.Allem Anschein nach, wir hatten es häufig erwähnt, ergibt die US-Politik in allen Bereichen von kurzsichtigen (suizidalen?) Sanktionen [s.u. Link 1] bis hin zur "Grünen Initiative" so gut wie überhaupt keinen Sinn aus realweltlicher Perspektive, die meilenweit entfernt ist von der Washingtoner "Wählt-Mich-Wieder"-Fantasiewelt. Was letztlich zählt, ist Energie – und somit auch Öl.
Doch das aktuelle Washingtoner Regime verliert gerade Freunde in Saudi-Arabien und drosselt auch seine einst beachtliche inländische Schiefer-Energieproduktion (man denke an 2016-2020). Trotzdem wird die Welt weiterhin mit schwarzem Gold betrieben, das mit grüner Politik zu kämpfen hat.
Die Angriffe Washingtons auf die Schieferölproduktion machen vielleicht Greta Thunberg glücklich. Doch sie entbehren jeder ökonomischen Vernunft, um es ganz deutlich zu sagen. Mit ihren Produktionsdrosselungen zeigen die Saudis der immer noch sehr stark ölabhängigen Welt, dass sie angesichts steigender Ölpreise keine Angst haben, Marktanteile an die USA zu verlieren. Ganz einfach weil die USA nicht genug Öl haben, um diese Lücke zu schließen bzw. die eigenen Energiemuskeln spielen zu lassen.
Unterdessen erreicht die Rohölnachfrage Chinas Spitzenstände, während die russischen Öllieferungen in den Osten (einschließlich Japan) neue Hochs markieren – zu Preisen, die oberhalb der US-initiierten Preisbegrenzung von 60 $ pro Barrel liegen.
Falls es in Washington noch irgendwelche Realisten gibt (die fälschlicherweise als Baummörder gegeißelt werden), dann müsste Washington seine Anti-Öl-Politik überdenken und zurückkehren zur nicht weit hinter uns liegenden Zeit, als noch 90% des globalen Gesamtwachstums der Ölproduktion auf US-Schieferöl zurückgingen. Denn falls nicht, könnten und werden die Ölpreise sprunghaft ansteigen, und dann würde auch Powells Krieg gegen die Inflation zu einer noch größeren Farce werden.
Da wir gerade bei Inflation sind…
Inflationsbekämpfung: Öl aus Ghana gegen Gold
Was das Thema Öl und den jahrzehntealten Schikane-Effekt des wucherhaften USD angeht [s.u. Link 2] (siehe auch: Confessions of an Economic Hitman [ohne Link]) haben wir oft genug deutlich gemacht, dass die Schwellenländer dieser Welt von einem starken Dollar und einem aufgenötigten Petrodollar demontiert und ausgenommen wurden.Wir hatten zudem davor gewarnt, dass sich die Schwellenländer in Reaktion darauf (beflügelt von einem globalen Dollar-Misstrauen, weil die Reservewährung im Rahmen der Putin-Sanktionen zur Waffe gemacht wurde) vom Regelwerk [s.u. Link 3] und vom Dollar der USA abwenden würden.
Früher einmal konnten die USA ihre Inflation ins Ausland exportieren. Doch diese Tage gehen, davor hatten wir schon ab März 2022 gewarnt [s.u. Link 4], ihrem langsamen aber stetigen hegemonischen Ende zu. Doch das bedeutet nicht (an dieser Stelle sei auch Brent Johnson erwähnt) das Ende des USD als Reservewährung, sondern das langsame Ende des USD als unbestrittene, allgemein genutzte oder tatsächliche Währung.
Mit Blick auf dieses langsame aber stetige Ende sollte vielleicht auch noch erwähnt werden, dass Ghanas Inflationsquote von 156% auf knapp über 60% gefallen ist, seitdem das Land damit begonnen hat, Öl gegen Gold zu handeln, anstatt gegen waffenfähig gemachte USD. [...]
ergänzte Links (in der Übersetzung auf den Goldseiten nicht enthalten):Link 1
Original https://goldswitzerland.com/uk…lk-real-math-bad-options/
Goldseiten https://www.goldseiten.de/arti…--Schlechte-Optionen.html
Link 2
Original https://goldswitzerland.com/sa…-the-world-de-dollarizes/
enthält Palisades Gold Radio Interview https://www.youtube.com/watch?v=aoFfe_kp9v0
Link 3
Original https://goldswitzerland.com/ho…g-world-reserve-currency/
Goldseiten https://www.goldseiten.de/arti…-Weltreservewaehrung.html
Link 4
Original https://goldswitzerland.com/why-gold-will-rise/
Goldseiten https://www.goldseiten.de/arti…-hat-sich-veraendert.html![smilie_denk [smilie_denk]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_denk_44.gif)
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je länger man das Bild anguckt, desto lustiger wird das.
Das ist Realität -
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OPEC-Aktion wirkt: Supertanker-Frachtraten kollabieren um 75%
Die große OPEC-Aktion vom 2. April zur Fördermengensenkung scheint zu wirken. Die Transportkosten für Supertanker kollabieren regelrecht.
Die OPEC hatte am 2. April angekündigt, man werde ab Mai die Fördermenge an Öl um 1,15 Millionen Barrels pro Tag kürzen.
Das bedeutet dann folglich auch weniger Öllieferung für den Weltmarkt. Offenbar zeigt diese Maßnahme nun eine klare Wirkung. Die Auslastung bei Supertankern, die Öl über die Weltmeere transportieren, scheint so spürbar zu sinken, dass die Tagesmieten für diese Tanker regelrecht kollabiert sind (Angebot und Nachfrage).
Die Benchmark-Raten für Öltanker sind um drei Viertel eingebrochen, da die OPEC+ ihr überraschendes Versprechen vom 2. April, das Angebot zu kürzen um die Preise zu stützen, in die Tat umsetzt und die über die Weltmeere verschifften Mengen reduziert, so Bloomberg aktuell. Nach Angaben der Baltic Exchange verdienten Schiffe, die 2 Millionen Barrel Rohöl aus dem Nahen Osten nach China transportieren, am Freitag den 5. April etwas weniger als 24.000 Dollar pro Tag, gegenüber mehr als 97.000 Dollar am 20. März. Dies hat den Aktienkursen börsennotierter Eigentümer wie DHT Holdings und Frontline PLC geschadet.
...stark gekürzt...Der Rückzug wird den Ölmarkt wahrscheinlich etwas entlasten, da Langstrecken-Arbitragefrachten aufgrund der hohen Frachtraten schwieriger geworden sind. Niedrigere Frachtkosten machen es im Allgemeinen einfacher, Transporte rund um den Globus durchzuführen.
LG Vatapitta
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ich verfolge die Aktienkurse von Tankern (Reedereien) schon eine Weile. Sie fallen seit Feb. 2023. Wohingegen die Aktienkurse der Schifffahrt ohne Tanker, bereits seit März 2022 fallen, was auf eine weltweite Rezession schließen läßt.
ABER sowohl Baltic, harpex als auch Dwery steigen seit 2-3 Monaten wieder. Der Markt sollte sich also stabilisieren und wenn die Tankerraten sinken, lassen sie sich preiswert von RUS chartern um das eigene Öl zu transportieren.
Nachtrag
Der Ölpreis (brent) sinkt seit März 2022, was auch die sog. Alternativen Energien in den Sinkflug brachte, da die sich bei sinkendem Ölpreis "nicht mehr rechnen". Li-, Solar-, H2-, und E-Mobilitäts-Aktien fallen mit dem Ölpreis.Das Hoch im März 2022 entsprach dem Hoch von 2008 (vor Lehman), inzwischen sind wir 15 Jahre weiter. Asien saugt Öl ohne Ende, selbst wenn der Westen in eine tiefe oder längerfristige Rezession abdriften sollte, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Ölpreis weiter sinken wird. Zumal bei den niedrigen Preise den Amis ihr Fracking um die Ohren fliegt, was den Markt verlassen wird.
Wer sein Augenmerk dabei auf Europa legt, sollte bedenken, dass Europa gerade abgewrackt wird und die Musik zunehmend in Asien spielt, längerfristig sicher auch in einigen Regionen Afrikas.
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Angesichts einer täglichen Produktion von 90 Mio. Barrel Erdöl am Tag, ist die Kürzung um 1,15 Mio. pro Tag kein so großer Wurf. Wenn Asien so viel aufsaugt, warum kürzt man die Förderung? Der Preis spricht nicht für eine starke Nachfrage. Bis jetzt jedenfalls.
didi
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@didi
das könnte politisch motiviert sein, immerhin gibt es für Öl an den westen anderen preis als für öl nach asien.
und da dem westen eine selbstverschuldete rezession droht, macht der höhere preis noch ein wenig äktschn. wohingegen die ölförderländer derzeit ihre Eintrittskarte in die BRICS+ bzw. Shanghai-Koalition lösen. -
Das Hoch im März 2022 entsprach dem Hoch von 2008 (vor Lehman), inzwischen sind wir 15 Jahre weiter. Asien saugt Öl ohne Ende, selbst wenn der Westen in eine tiefe oder längerfristige Rezession abdriften sollte, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Ölpreis weiter sinken wird. Zumal bei den niedrigen Preise den Amis ihr Fracking um die Ohren fliegt, was den Markt verlassen wird.
ich hatte so ein Szenario wie unten im Auge.Es gibt Gründe, warum Ölförderung reduziert wird.
Ich vermute eine Rezession.
Caldera schrieb auch, dass sowas droht und Kupfer das ankündigt.Kein Wunder: Leitzinsen wurden stets erhöht.
Womöglich gibt es aber danach eine richtige Preisexplosion.
Öl wird so teuer wie nie!Super an der Tanke über 3€ oder mehr - wer weiß...
Ist euch aufgefallen, dass seit dem Ukraine-Krieg der Ölpreis FÄLLT!
Im Falle des Kriegs sollte Öl doch eher steigen. -