Informationen über Öl

    • Offizieller Beitrag


    Die Doppelmoral der Amis ist schon erbärmlich. Die Zusatzerklärung von Bessent lachhaft....


    Der Präsidentenclown konnt nicht genug Sanktionen verhängen, und dann dies.


    "Die Märkte haben nie unrecht, die Menschen oft." Jesse Livermore, 20.Jh.

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • USA erlauben Russland Öl zu verkaufen. Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.


    USA aus einer Position heraus die kaum schlechter sein kann.

    Hätten sie tatsächliche Macht darüber, müssten sie nicht tagtäglich verbal in den Medien betonen, dass sie sie haben.

  • USA erlauben Russland Öl zu verkaufen. ...

    Ja und?

    Ich habe den Gebrüdern Albrecht heute erlaubt, mir zwei Liter Milch zu verkaufen ...


    ...und den KdF-Werken habe ich noch nie erlaubt, mir einen Neuwagen zu verkaufen...

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

  • Öl brent 103$ [smilie_blume]

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • Krasse Scheiße:



    Etwas KI-Essenz:


    Szenario 1: Die Straße von Hormus bleibt zu (Bullisch)

    Die Wirkung der strategischen Reserven verpufft nach ein paar Wochen. Der Markt realisiert, dass physisch zu wenig Öl da ist.

    Der Kurs wird kurz seitwärts laufen (während das SPR-Öl den Markt flutet) und dann das Hoch des oberen Dochts durchbrechen.

    Wichtig: Der RSI ist hier völlig egal! In echten Versorgungskrisen kann der RSI monatelang im extrem überkauften Bereich bleiben ("Irrational Exuberance"). Das Gap nach unten wird in diesem Szenario nicht geschlossen. Es wird zu einem "Runaway Gap" (Ausreißer-Lücke), das jahrelang offen bleiben kann.


    Szenario 2: Diplomatische Lösung / Hormus öffnet sich (Bärisch)

    Die Schließung war nur ein geopolitischer Bluff oder wird durch militärisches Eingreifen schnell wieder beendet.

    Was auf dem Chart passiert: Sobald die Nachricht über den Ticker läuft, dass wieder Tanker durch Hormus fahren, entweicht die gesamte Angst-Prämie aus dem Markt.

    Da der Markt durch die SPR ohnehin schon mit Öl geflutet wurde, wird der Preis kollabieren.

    Ziel: Das Tief der Doji-Kerze wird gebrochen und das 35%-Gap nach unten wird mit brutaler Geschwindigkeit geschlossen.


    Fazit für Trader in dieser Situation:

    Du handelst hier nicht mehr nach Charttechnik, du handelst News.

    Die Chart-Marken: Das Hoch und das Tief der aktuellen Extrem-Kerze sind deine Trigger. Ein Ausbruch aus dieser Spanne gibt die Richtung vor.

    Das Gap: Verlass dich nicht darauf, dass dieses Gap automatisch geschlossen wird. Gaps schließen sich bei Öl in Friedenszeiten. Bei der Schließung der Straße von Hormus gelten andere Regeln.


    Risiko-Warnung: Die Volatilität wird in den nächsten Wochen extrem bleiben. Ein einziger Tweet oder eine News-Meldung aus dem Nahen Osten kann den Kurs in Sekunden um 5-10 % bewegen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Deflationator ()

  • Die Houthis im Jemen könnten die Meerenge Bab-el-Mandeb zum roten Meer sperren. Geplant nach 4-6 Wochen Krieg. Oder auch früher im richtigen Moment. Was das für Öl bedeutet kann sich jeder ausmalen.


    Die Abfangraketen sollen Israel auch langsam ausgehen …


    We will see …


    Хуситы грозят перекрыть Баб-эль-Мандебский пролив в поддержку Ирана
    Йеменское движение «Ансаралла» (хуситы) в случае принятия решения о военной поддержке Ирана первым делом перекроет Баб-эль-Мандебский пролив, соединяющий…
    topwar.ru

  • Die Houthis im Jemen könnten die Meerenge Bab-el-Mandeb zum roten Meer sperren. Geplant nach 4-6 Wochen Krieg. Oder auch früher im richtigen Moment. Was das für Öl bedeutet kann sich jeder ausmalen.


    1. Ist eine Sperrung militärisch möglich?

    Ja, aber differenziert. Man muss zwischen einer physischen Barriere (wie einer Kette oder Mauer, was unmöglich ist) und einer „Area Denial“ (Sperrung durch Beschuss) unterscheiden. Letzteres ist für die Houthis absolut möglich.

    • Geographie: Die Meerenge Bab-el-Mandeb ist an ihrer engsten Stelle nur knapp 30 Kilometer breit. Die schiffbaren Routen für große Frachter sind noch schmaler (wenige Kilometer). Das ist für moderne Waffensysteme Schussdistanz auf Sichtweite.
    • Arsenal: Die Houthis verfügen (Stand März 2026) über ein Arsenal, das eine Passage zum Himmelfahrtskommando macht:
      • Seezielflugkörper & Ballistische Raketen: Mit Reichweiten von 300–800 km decken sie die Meerenge und weite teile des Golfs von Aden ab.
      • Drohnen: Billige „Kamikaze-Drohnen“ können in Schwärmen eingesetzt werden, um die Luftabwehr westlicher Kriegsschiffe zu sättigen (zu überlasten).
      • Seeminen & USVs: Das vielleicht gefährlichste Mittel. Unbemannte Sprengboote (USVs) und treibende Minen sind schwer zu detektieren und können die schmale Fahrrinne faktisch unpassierbar machen.

    Fazit: Die Houthis können die Meerenge nicht „zuschließen“, aber sie können den Beschuss so intensivieren, dass keine Reederei und keine Versicherung das Risiko mehr eingeht. Das Ergebnis ist dasselbe: Die Route ist dicht.

    2. Ist es wahrscheinlich?

    Die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch. Im Kontext des aktuellen Konflikts (US/Israel gegen Iran, Stand März 2026) ist dies der logische nächste Eskalationsschritt der „Achse des Widerstands“.

    • Strategischer Hebel: Da der Iran bereits Druck auf die Straße von Hormus ausübt, ist die Sperrung des Bab-el-Mandeb der zweite Zangenarm. Damit würde der Westen effektiv in einen Zweifrontenkrieg zur See gezwungen.
    • Kosten-Nutzen: Für die Houthis ist der Einsatz billig (Drohnen kosten wenige Tausend Dollar), der Schaden für den Westen (Milliarden) immens. Da sie bereits Luftschläge der USA/UK über Jahre überstanden haben, ist die Abschreckungswirkung westlicher Drohungen gering.
    • Rhetorik: Die Aussage, die „Finger sind am Abzug“, ist ernst zu nehmen. Die Houthis haben ihre Drohungen in der Vergangenheit fast immer wahr gemacht.

    3. Wäre das dauerhaft möglich?

    „Dauerhaft“ im Sinne von Jahren: Nein. Über Monate: Ja.

    • Asymmetrie: Die Houthis nutzen mobile Startrampen in zerklüftetem Gebirge. Selbst massive Luftschläge der USA oder Israels können diese Fähigkeiten nicht zu 100 % ausschalten (das „Nadel-im-Heuhaufen“-Problem).
    • Verschleiß: Eine dauerhafte Sperrung erfordert konstanten Munitionsnachschub. Solange der Iran (trotz der Kämpfe) Nachschub liefern oder lokal produziert werden kann, können die Houthis den Beschuss monatelang aufrechterhalten.
    • Gegenmaßnahmen: Um die Meerenge sicher wieder zu öffnen, müssten westliche Bodentruppen wichtige Küstenabschnitte im Jemen besetzen ("Boots on the ground"). Luftschläge allein reichen nicht, um den Beschuss vollständig zu stoppen, wie die Operationen seit 2024 gezeigt haben. Da im aktuellen Szenario die Ressourcen der USA im Iran gebunden sind, ist eine Bodenoffensive im Jemen unwahrscheinlich. Das spielt den Houthis in die Karten.

    4. Auswirkungen (Das „Worst-Case“-Szenario)

    Sollte die Drohung wahr gemacht werden, erleben wir ein Szenario, das Ökonomen als „doppelten Schock“ fürchten (Hormus + Bab-el-Mandeb gleichzeitig dicht):

    1. Energiepreise: Da Saudi-Arabien seine Ölexporte teilweise über Pipelines zum Roten Meer (Yanbu) umleitet, um Hormus zu umgehen, würde eine Sperrung des Bab-el-Mandeb auch diesen „Notausgang“ verschließen. Der Ölpreis würde wahrscheinlich sofort auf Rekordhochs schießen.
    2. Lieferkettenkollaps: Ca. 12–15 % des Welthandels laufen hier durch. Die Umleitung um Afrika (Kap der Guten Hoffnung) dauert 10–14 Tage länger. In einer globalen „Just-in-Time“-Wirtschaft führt das zu sofortigen Abrissen in der Produktion (Chemie, Autoindustrie in Europa).
    3. Inflation: Die Frachtraten würden explodieren (Versicherung + Treibstoff + Zeit). Das schlägt direkt auf die Verbraucherpreise durch.
    4. Militärische Überdehnung: Die US Navy und europäische Marinen (Mission Aspides) können nicht jeden Tanker schützen, wenn Drohnenschwärme eingesetzt werden. Es käme zum faktischen Stillstand der zivilen Schifffahrt, selbst unter Geleitschutz.

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  • KI-- Die Houthis können die Meerenge nicht „zuschließen“, aber sie können den Beschuss so intensivieren, dass keine Reederei und keine Versicherung das Risiko mehr eingeht

    Ich verstehe nicht, was man in diesem Zusammenhang immer wieder von Versicherungen redet. Versicherungen zahlen NICHT bei höherer Gewalt, also z.B. bei kriegerischen Ereignissen. Das MUSS eine Versicherung sogar ausschliessen, weil das Risiko sehr gross und zudem unberechenbar ist.


    Es sind die Reeder, die das Risiko von Minen oder Beschuss tragen, nicht die Versicherungen und auch nicht die staatlichen Akteure, die den Schlamassel zu verantworten haben.

  • 2026-03-13 Der Iran-Krieg und die Stagflation – Richard Mills

    The Iran war and stagflation – Richard Mills
    2026.03.13 Stagflation is an economic event in which the inflation rate is high, economic […]
    aheadoftheherd.com

    Stagflation ist ein wirtschaftliches Phänomen, bei dem die Inflationsrate hoch ist, das Wirtschaftswachstum sich verlangsamt und die Arbeitslosigkeit anhaltend hoch bleibt. ( Corporate Finance Institute )


    Rohstoffpreise beeinflussen die Preise von Fertigwaren, unabhängig davon, ob die Endverbraucher Konsumenten, Automobilhersteller, Bauunternehmen oder Lebensmittelanbieter sind. Die geldpolitische Reaktion darauf sind höhere Zinssätze.

    Nehmen wir Öl als Beispiel. Frühere Ölpreissteigerungen waren ein starker Indikator für Inflation, da Öl ein so wichtiger Produktionsfaktor in der Weltwirtschaft ist. Versuchen Sie einmal, Kunststoffe ohne Erdöl oder Dünger ohne Erdgas herzustellen.

    Nehmen wir Schwefel als Beispiel. Rund 50 % des weltweiten Seehandels mit Schwefel, dem wichtigsten Rohstoff für die Schwefelsäureherstellung, stammen aus dem Persischen Golf und müssen durch die Straße von Hormus transportiert werden. Dies entspricht etwa 20 Millionen Tonnen Schwefel pro Jahr. Schwefel bzw. Schwefelsäure ist unerlässlich für die Düngemittelproduktion (MAP und DAP) und den Abbau kritischer Metalle (Kupfer-, Kobalt- und Nickel-Laugung) in Afrika und Indonesien.

    Die Multiplikatoreffekte der Schließung der Straße von Hormuz werden auf der ganzen Welt spürbar sein.

    Zu Recht beunruhigt der Krieg zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten/Israel die Anleger, da er eine Rückkehr der Stagflation der 1970er Jahre auslösen könnte.

    „Das Risiko eines Szenarios wie in den 1970er Jahren steigt“, sagte Kaspar Hense, Portfoliomanager bei RBC BlueBay Asset Management. ( Reuters )

    Das Epizentrum der Stagflation-Befürchtungen ist der Anstieg der Ölpreise, und die größte Frage für die Weltmärkte ist jetzt, wie lange diese Preise auf diesem hohen Niveau bleiben werden.


    1970er Jahre: Doppelte Energiekrise

    Die Wirtschaft befand sich von Dezember 1969 bis November 1970 und erneut von November 1973 bis März 1975 in einer Rezession.

    Die enormen Kosten des Vietnamkriegs und der Ausbau sozialer Programme im Inland trieben die Inflation weiter in die Höhe.

    Die Arbeitslosigkeit stieg zwischen 1968 und 1970 um 33 %, während der Verbraucherpreisindex um 11 % zulegte.

    1973 wurde das Land von einer Ölkrise getroffen. Die ölreichen Nationen des Nahen Ostens waren verärgert, als die Vereinigten Staaten unter Präsident Nixon den Dollar abwerteten. Als die USA Israel im Jom-Kippur-Krieg unterstützten, rächte sich die OPEC mit einem Ölembargo gegen die Vereinigten Staaten und Israels europäische Verbündete.

    Ölpreis vervierfachte sich innerhalb weniger Monate von rund 2,90 US-Dollar pro Barrel auf 11,65 US-Dollar pro Barrel. Eine Inflationswelle erfasste die Industrieländer.

    Ein zweiter Energieschock ereignete sich 1979 nach der iranischen Revolution. Politische Unruhen und Streiks reduzierten die iranische Ölproduktion drastisch und führten zu einem erheblichen Rückgang des globalen Angebots. Die Rohölpreise verdoppelten sich im darauffolgenden Jahr. Der anschließende Iran-Irak-Krieg verschärfte die Krise zusätzlich.

    Diese Ereignisse trugen unmittelbar zur Inflation bei. Die US-Verbraucherpreisinflation erreichte 1974 mit rund 11 % ihren Höchststand, ging dann zurück und stieg 1979 erneut auf etwa 13 %. Erst in den 1980er Jahren, nach einer aggressiven geldpolitischen Straffung, ging die Inflation zurück. ( LGT Wealth Management )


    Stagflationärer Schlag

    Laut Capital Economics gilt als Faustregel, dass ein Anstieg der Ölpreise um 5 % die Inflation in den entwickelten Märkten um etwa 0,1 % erhöht.

    Hohe Ölpreise dämpfen auch das Wirtschaftswachstum. Der IWF schätzt, dass mit jedem Anstieg der Ölpreise um 10 % die globale Wirtschaftsleistung um 0,1 bis 0,2 % sinkt.

    Die steigenden Ölpreise trugen nicht nur zu den beiden Energiekrisen der 1970er Jahre bei, sondern auch zu den US-Rezessionen der Jahre 1990 und 2008. Russlands Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 löste ebenfalls einen großen Energieschock aus, insbesondere in Europa.


    Quelle: Trading Economics

    Ein Analyst sagte in einem Reuters-Bericht, dass die durch den Krieg verursachte Stagflation die USA weniger stark treffen werde als Europa oder Asien, da Amerika weitgehend autark in der Ölversorgung sei (und sich die US-Märkte besser gehalten hätten als Asien oder Europa). Dennoch sind die Vereinigten Staaten keineswegs immun gegen Stagflation und sahen schon vor Kriegsbeginn verwundbar aus.

    Die Wirtschaft verlor im Februar 92.000 Arbeitsplätze, während die Arbeitslosenquote auf 4,4 % anstieg.

    Die diese Woche veröffentlichten Daten zeigten, dass die Verbraucherpreisinflation im Februar relativ stabil war und gegenüber Januar um 0,3 % und im Jahresvergleich um 2,4 % stieg – wie erwartet. Die Inflationszahlen vom Mittwoch berücksichtigten allerdings noch nicht die Auswirkungen des Ölpreisanstiegs in diesem Monat.

    Die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen steigen parallel zu den Ölpreisen, da Händler die Auswirkungen des Krieges auf die Inflation analysieren . Am Freitagmorgen legte die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um 5 Basispunkte auf 4,25 % zu, während die Rendite dreißigjähriger Anleihen um mehr als 2 Basispunkte auf 4,879 % stieg.




    Kitco News berichtete am 11. März, dass die Schließung der Straße von Hormus den US-Anleihenmarkt bedroht. Warum steigen die Renditen? Laut Luke Groman, Gründer und Präsident von Forest for the Trees, liegt das Kernproblem in der starken Abhängigkeit ausländischer Staaten vom US-Dollar, die gleichzeitig auf Energieimporte angewiesen sind.

    Bei steigenden Ölpreisen verkaufen diese Länder Dollar-Anlagen, allen voran Staatsanleihen, da diese am liquidesten sind, um sich teureres Öl leisten zu können. Dies übt Abwärtsdruck auf die Anleihekurse und Aufwärtsdruck auf die Anleiherenditen aus.

    „Der Iran muss nicht das US-Militär besiegen, falls er das überhaupt könnte, was ich bezweifle“, sagte Groman gegenüber Kitco. „Er muss lediglich den Anleihenmarkt schlagen.“

    Die Beschäftigung im US-amerikanischen verarbeitenden Gewerbe schrumpft weiter; im Februar gingen weitere 12.000 Arbeitsplätze verloren, womit der Sektor auf 12,57 Millionen fiel – der niedrigste Stand seit Januar 2022.

    Laut dem Kobeissi-Brief ist die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe in 23 der letzten 25 Monate zurückgegangen – die längste Verlustserie seit der Finanzkrise.

    In dem Brief wird davon ausgegangen, dass der Iran-Krieg die Rezession im verarbeitenden Gewerbe noch verschlimmern wird, da höhere Energiekosten die Fabriken zu noch mehr Stellenabbau zwingen könnten.



    Anleger mögen Stagflation nicht, weil sie sich auf Aktien und Anleihen auswirkt.

    Eine Schlüsselfrage hinsichtlich der Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ist, wie lange die Ölpreise über 100 Dollar bleiben. Die damit zusammenhängende Frage, so ein Artikel in Motley Fool , ist, wie lange der Krieg andauern wird.

    Während die US-Aktienmärkte Verluste verzeichneten, konnte der Schaden, wie die nachstehende Grafik zeigt, einigermaßen begrenzt werden.


    Natürlich Überlange, bitte selbst aufrufen, Danke

    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS

  • Ich verstehe nicht, was man in diesem Zusammenhang immer wieder von Versicherungen redet. Versicherungen zahlen NICHT bei höherer Gewalt, also z.B. bei kriegerischen Ereignissen. Das MUSS eine Versicherung sogar ausschliessen, weil das Risiko sehr gross und zudem unberechenbar ist.


    Es sind die Reeder, die das Risiko von Minen oder Beschuss tragen, nicht die Versicherungen und auch nicht die staatlichen Akteure, die den Schlamassel zu verantworten haben.

    Korrekt!


    Und dann wird sich seitens der Q Patienten irgend was von Lloyds Niedergang und Donalds Masterplan aus den Fingern gesaugt, weil Lloyds nun wegen eines Tweets oder einer Anordnung Donalds angeblich ausgeschaltet wäre... Ein schwerer Schlag gegen die City of London... [smilie_happy]


    Kannste dir nicht ausdenken [smilie_happy]


    Die Jungs dort sitzen mit Sicherheit in Größenordnungen Öl Long , weil ihr Buddy in Washington ihnen ihren Krieg versprochen und geliefert hat!

  • Warum sollte sich Russland nicht der amerikanischen Trump-Methoden bedienen.


    Einfach mal ne Meldung wie, nach neuesten Berechnungen der Universität Moskau sind russische Gasfelder weiter erschöpft als bisher vermutet.

    Oder Russlands Ölreserven sind endlich, China sichert sich diese mit neuen Verträgen bis 2060.


    Es muss rein gar nichts stimmen, macht es ja dein Donald auch nicht, aber der Preissprung wäre ne Wodka-Party wert. [smilie_happy]

    "Wenn die fehlgeleitete öffentliche Meinung das Verabscheuungswürdige ehrt und das Ehrenhafte verachtet, die Tugend bestraft und das Laster belohnt, das Schädliche ermutigt und das Nützliche entmutigt, der Lüge Beifall klatscht und die Wahrheit unter Gleichgültigkeit oder Beleidigung erstickt, kehrt eine Nation dem Fortschritt den Rücken und kann nur durch die schrecklichen Lehren der Katastrophe wiederhergestellt werden."

    - Frédéric Bastiat

  • IEA gibt 411,9 Millionen Barrel Öl aus Notreserven frei

    Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat die Freigabe von insgesamt 411,9 Millionen Barrel Öl aus strategischen Reserven angekündigt, um den Preisanstieg seit Beginn des Iran-Krieges zu dämpfen. Wie die Agentur am Sonntag mitteilte, stehen Bestände aus Asien und Ozeanien sofort bereit, Reserven aus Europa und Amerika sollen Ende März folgen. 271,7 Millionen Barrel stammen aus Regierungsbeständen, 116,6 Millionen aus vorgeschriebenen Industriebeständen; Deutschland will 19,51 Millionen Barrel beisteuern. Hintergrund sind Störungen an der Straße von Hormus seit dem 28. Februar, wodurch laut IEA rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gasversorgung betroffen ist. Es ist die sechste koordinierte Freigabe seit Gründung der IEA 1974 und die größte in ihrer Geschichte, deutlich über der Freigabe von knapp 183 Millionen Barrel nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022.



    Laut Klimareporter liegt der Verbrauch bei ca 100 Mio Barrel....reicht das dann 4 Tage oder hab ich nen Denkfehler ?



    https://klimareporter.de/verke…%20zum%20Nordkap%20reicht.

  • Tatsächlich scheint diese Meldung aktuell in News-Portalen zu laufen.

    Laut Klimareporter liegt der Verbrauch bei ca 100 Mio Barrel....reicht das dann 4 Tage oder hab ich nen Denkfehler ?

    Es geht darum den Import zu ersetzen. Das reicht für viel länger. in EU/DE würde das 90 Tage reichen den Import 100% zu ersetzen. In Realität viel länger, da nur ein Teil weg ist.

    Asiaten können vermutlich 1 Jahr damit auskommen.


    Bei Gas gibt es keine strategische Reserven! Außer die Winter-Gasspeicher - die keine Reserven sind.

    Der Vorrat müsste in Asien bald enden.

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  • Das Update ist nur eine Konkretisierung der Ankündigung vom 11.03.2026. Da hat sich nicht viel geändert, also sollte das keinen großen Einfluss auf den Ölpreis ab morgen haben. Oder übersehe ich etwas?

  • […]

    Und wie gedenkt man den abgesoffenen Pott zu verräumen? Anmelden oder registrieren

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

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