Wie sagte doch Buffet: Es gibt einen Krieg zwischen arm und reich und reich gewinnt.
Und erst wenn die Ebbe eintrifft sieht man wer nackig schwimmt.
Er ist nicht dumm.
15. Juli 2026, 17:30
Wie sagte doch Buffet: Es gibt einen Krieg zwischen arm und reich und reich gewinnt.
Und erst wenn die Ebbe eintrifft sieht man wer nackig schwimmt.
Er ist nicht dumm.
Alles anzeigenZurück zu Gold: Morris Hubbartt, "Chief Market Analyst, Trading Risk Specialist", hat eine Vorstellung.
Drücken wir mal die Daumen, sh. seine Anmerkung im Chart.
Grüsse
Edel
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http://www.321gold.com/editorials/sfs/hubbartt041720.html
Ein Traumchart!
(Ja, ich weiss @taheth, Bierflaschenetiketten )
Sehe das ähnlich wie taheth
als der Franken noch so aussah und der Zehner 8,50 DM kostete konnte ich mir einen Urlaub in der Schweiz mit gutem Gewissen leisten.
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Nachtwächter
So ähnlich könnte es auch kommen, habe ich früher in kleineren Zeiträumen oft bei Aktien beobachtet.
Und egal, ob Euro oder Dollar: Konfetti-Geld ist Zahlungsmittel, aber für wahr kein Maßstab zum Wertemessen!
Chart (qualitativ) mal anders:
Ob jetzt die Horizontale bei 700 oder 1200 oder 1300 liegt...... ist von Prinzip her doch völlig egal.
Und aus dem Grund mag ich Charttechnik nicht sonderlich. -Ich zeichne mit die Welt, wie sie mir gefällt - brauch ich nicht!
Schaut euch Gold-Silber-Ratios und Gold-Platin-Ratios an!
Da seht ihr das Gold schon einen verdammt steilen Anstieg, wohlgemerkt in anderen Real- und Sachwerten!!! hingelegt hat.
Und dann frage ich mich: Soll ich, wenn ich Cash und bereits etwas Gold hätte aber nichts oder nur wenig von dem anderen beiden nun bei Gold weiter investieren oder oder vielleicht besser doch mal bei einem anderen Sachwert investieren, sobald sich die Aufschläge dort wieder "normalisieren"........
Zitat Vatapitta :
die deflationären Kräfte bekommen in einer still stehenden Wirtschaft natürlich Auftrieb.
Das bedeutet nichts anderes, als das Unternehmensanleihen nicht nicht mehr bedient werden können.
Dass Unternehmensanleihen im deflationären Umfeld einer heruntergefahrenen Wirtschaft nicht mehr bedient werden können, ist dann zutreffend, wenn es keine Käufer für diese Schulden nahe am Nennwert mehr gibt, was die logische Konsequenz wäre. Nun tritt aber in der aktuellen Krise, wie schon zuvor vor 12 Jahren, in USA wieder die Fed mit so gut wie keiner Verzögerung sofort als Käufer von schlecht gerateten Anleihen auf bzw. annonciert einen solchen Schritt. Gekauft wird (z.B. entsprechende Anleihen aus dem Portfolio von Blackrock, die gleichzeitig als Regierungsberater agieren !), unglaublich aber wahr, fast zum 100%igen Nennwert.
Und potzblitz: Nach einem kurzen, marktlogischen heftigen Verfall, haben die Hochrisiko/Hochzins-ETfs (vulgo Schrottanleihen) sofort wieder einen Riesensatz nach oben gemacht in der wahrscheinlich korrekten Annahme, dass die Fed ziemlich unterschiedslos und ohne klare Bedingungen alles aufkaufen wird, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Die Wall Street hat wieder einmal alles richtig gemacht bzw. wird in dem Glauben bestärkt, dass sie im Grunde gar nichts wirklich falsch machen kann, solange es im Hintergrund den unbedingten Willen der entscheidenden geldpolitischen Akteure gibt, Vermögenswerte wie Anleihen und auch Aktien um jeden Preis zu stützen und keine signifikante, längerfristige Wertberichtigung zuzulassen. Abeitslosenzahlen hin oder her.
Nach der heftigen Erholung der Aktienkurse (wohlgemerkt in einem hochdeflationären Marktumfeld mit mäßigen Aussichten) muss die Fed aktuell nicht auch noch Aktien aufkaufen. Würde sie es nach einem möglichen erneuten Rücksetzer aber dann doch tun – es würde heute keinen mehr erstaunen Und dieser Umstand allein reicht aus, um die Assetpreise wieder nach oben zu treiben – nicht ganz unähnlich Draghis damaliger Aussage zum Euro „ Whatever it takes ...“
Der Mann auf der Straße erhält in diesem Spiel dann pro Nase ca.$ 1200 mit Trumps Konterfei obendrauf, um ein paar Lebensmittel einzukaufen und kurzfristig die Miete zu bezahlen. Dies ist und bleibt, auf den US-Dollar bezogen, ein deflationäres Szenario, was so mancher vielleicht eher einfach und gerade heraus gestrickte Goldbug auch diesmal wieder nicht verstehen wird, wie schon 2008. Der US-Dollar mit seinem enormen, aber eigentlich immer noch unangetasteten Privileg als Weltreservewährung, erfüllt weiterhin seine Funktion. Er ist gesucht wie eh und je, um jede Art von Schuldenkontrakt zu begleichen. Dies ist die goldähnliche Funktion des US-Dollar, die trotz der Nixon-Erklärung 1971 erstaunlicherweise immer noch funktioniert.
Wird die Fed dann, was eigentlich ihre Pflicht wäre, in Zukunft ihre Gläubigerrechte ausüben und die verbliebenen Assets ihrer Schuldner (z.B. Flugzeuge, Flugrechte etc.) im Zuge von Restrukturierungen übernehmen ? Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht, diese „Käufe“ (aka Geschenke an die zukünftigen Käufer) werden in den Fed-Bilanzen auf Nimmerwiedersehen verschwinden und erfahrene Hasen wie Buffett, sofern dann noch lebendig, werden, wie u.a. von vatapitta beschrieben, diese dann auf Kosten der Allgemeinheit schuldenbefreiten Unternehmensreste für lau übernehmen. Die ganz große Stunde des Goldes dabei würde erst schlagen, wenn es zu einer globalen Angst vor totalem Staatsversagen käme – und zwar sehr real, nicht auf Stammtischniveau wie jetzt, wo die Leute groß die Klappe aufmachen und dabei den Antrag auf Staatszuschuss längst schon ausgefüllt haben. Und wehe, die Staatskohle ist nicht binnen zwei Werktagen auf dem Konto ...
Der US-Dollar mit seinem enormen, aber eigentlich immer noch unangetasteten Privileg als Weltreservewährung, erfüllt weiterhin seine Funktion. Er ist gesucht wie eh und je, um jede Art von Schuldenkontrakt zu begleichen. Dies ist die goldähnliche Funktion des US-Dollar, die trotz der Nixon-Erklärung 1971 erstaunlicherweise immer noch funktioniert.
Exakt! Selbst wenn die Bilanz der FED auf 100 Billionen erweitert wird, ändert sich nichts an dem Umstand den der ehemalige amerikanische Wirtschaftsminister vor ewigen Zeiten geprägt hat:
"Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem."
Ein Amerikaner würde antworten: Sue me if you can...
Sehenswert und öfter diskutiert: Was hoch steigt, kann auch tief fallen. Das wäre gut für beide....
Grüsse
Edel
gelöscht.
Alles anzeigenZu Gold:Silber
In den Jahren 2008 und 2009 stieg die FED-Bilanzsumme stark an.
In der ersten Phase stieg Gold zu Silber. Danach fiel die Quote.
Eine ähnliche Entwicklung könnte ich mir in den nächsten Monaten auch vorstellen.
Es steht zu vermuten, dass die Anhebung der Geldbasis/Zentralbankbilanzen (FED und EZB) aufgrund der seit der Situation von 2008 weit erhöhten Nominalwerte der zu "rettenden" Verbindlichkeiten diesmal wesentlich höher und - freilich auch dies wiederum eine Mutmaßung/Vorhersage - länger ausfallen wird müssen. Nach 2008/2009 blieben nicht abertausende mittelständische Betriebe geschlossen oder verschwanden ganz von der Bildfläche, wie es jetzt zu erwarten ist. Momentan laufen sich die Helikoptertriebwerke der Geldalchemisten also gerade mal warm.
Wenn der Goldpreis diese erneute epochale Geldmengenausweitung wieder wie schon zuvor verarbeitet, verdaut, sich einverleibt, so wäre eine "golden saucer"-Entwicklung, wie sie in diversen Postings weiter oben als Diagramm verlinkt ist, durchaus realistisch. Dies wäre dann spätestens der Zeitpunkt, um mit der in Goldform gespeicherten Kaufkraft in den günstig gewordenen Produktivsektor zurückzukehren.
Es steht zu vermuten, dass die Anhebung der Geldbasis/Zentralbankbilanzen (FED und EZB) aufgrund der seit der Situation von 2008 weit erhöhten Nominalwerte der zu "rettenden" Verbindlichkeiten diesmal wesentlich höher und - freilich auch dies wiederum eine Mutmaßung/Vorhersage - länger ausfallen wird müssen. Nach 2008/2009 blieben nicht abertausende mittelständische Betriebe geschlossen oder verschwanden ganz von der Bildfläche, wie es jetzt zu erwarten ist. Momentan laufen sich die Helikoptertriebwerke der Geldalchemisten also gerade mal warm.
Moin Goldcore,
ich lese gerade die Übersetzung eines zu deinen Überlegungen passenden Artikels, den jemand gepostet hatte.
Es ist ein Interview mit einer Frau Pomboy:
"Ich erinnere mich noch aus meiner Jugend, wie viele nach Luft schnappten, dass das Bundesdefizit unter Reagan auf 2,7% des BIP anstieg. Im vergangenen Jahr lag der Prozentsatz bei fast 5%.
Und 5 % werden sehr bald unmöglich bescheiden erscheinen. Pomboy glaubt, dass wir in diesem Jahr ein Defizit zwischen 20% und 25% des BIP haben werden. Das entspricht, lieber Leser, etwa 5 Billionen (Trillions) Dollar an Defizitausgaben. Eine Zahl, die zu groß ist, um sie zu begreifen. Natürlich mit der vollen Unterstützung der meisten der beiden politischen Parteien und der Unterschrift von Präsident Trump auf den Ausgabengesetzen.
....
Ende 2019 hatten die USA 5,3 Billionen Dollar an nicht kapitalgedeckten öffentlichen und privaten Rentenverbindlichkeiten. Das war natürlich, bevor das Coronavirus große Teile der Wirtschaft lahm legte und die Vermögenswerte in den Keller stürzen ließ.
Die Rentenkrise wird sich aus zwei Gründen rasch verschärfen. Erstens: Auch wenn die Daten erst in einigen Wochen vorliegen werden, glaubt Pomboy, dass die Marktverluste durch die Verwerfung des Coronavirus die ohnehin schon starke Unterfinanzierung bereits um mehrere Billionen Dollar erhöht haben. Sie geht davon aus, dass die gesamten nicht kapitalgedeckten Rentenverbindlichkeiten in diesem Jahr auf bis zu 10 Billionen Dollar steigen werden, wobei der größte Teil davon auf staatlicher und lokaler Ebene anfällt, wo Gelddrucken und Defizitfinanzierung nicht möglich sind.
....
Warum konnten die USA in den letzten Jahrzehnten so hohe Defizite verzeichnen? Pomboys Antwort ist der Dreh- und Angelpunkt ihrer gesamten Weltsicht:
Die USA waren in der Lage, diese Defizite auszugleichen, weil große Teile der übrigen Welt bereit waren, unsere Zeitung zu kaufen, um den Export ihrer eigenen Waren zu finanzieren.
Mit anderen Worten, weil sie Waren an uns verkauften und unsere Schulden zum Nutzen der Exportnationen versichert kauften. Es war eine Verkäuferfinanzierung, auch wenn wir es nicht bemerkt haben. Und diese Beziehung hat uns weit vorangebracht.
Pomboy veranschaulicht dies mit einem bemerkenswerten Diagramm, auf dem ausländische Bestände an US-Schatzpapieren gegen die US-Schulden als Prozentsatz des BIP aufgetragen sind:
....
Aber jetzt liegt Veränderung in der Luft
Warum wird das also nicht so weitergehen? Warum wird der Rest der Welt aufhören, ihre Exporte in die USA durch Verkäufer zu finanzieren und dabei die Staatskassen in Anspruch nehmen?
Pomboy ist der Ansicht, dass es nicht weitergehen wird, weil sich die Ära der Globalisierung aus einer Vielzahl komplexer Gründe dem Ende zuneigt. Die nationalistischen Tendenzen, die sich bereits mit der Wahl von Trump im Jahr 2016 abzeichneten, erhalten durch die Coronavirus-Krise einen kräftigen neuen Impuls. Die zuvor skizzierten Verhaltensänderungen, bei denen sowohl die Unternehmen als auch die Haushalte ihre Ausgaben drastisch kürzen und eine verstärkte Zurückhaltung gegenüber ausländischen (insbesondere chinesischen) Lieferketten haben, bedeuten, dass es für die Ausländer weniger Exporte zur Absatzfinanzierung geben wird.
Mit den Veränderungen im Verhalten von Unternehmen und Haushalten und der Regierung als marginalem Ausgeber der letzten Instanz ist das Kreditangebot für diejenigen, die den Kauf von US-Schulden in Erwägung ziehen würden, nicht zwingend.
Folglich erwartet Pomboy, dass die Nachfrage nach unseren Bundesschulden schrumpfen wird. In der Tat hat sie bereits begonnen, zu schrumpfen. Dies geht aus einem weiteren beeindruckenden Pomboy-Diagramm hervor, in dem die Menge der Schatzpapiere in der Bilanz der Fed (d.h. der von der Fed auf eigene Rechnung gekauften Wertpapiere) im Laufe der Zeit im Vergleich zum Betrag auf den Depotkonten der Fed (d.h. der von der Fed für ausländische Käufer der Regierung gehaltenen Wertpapiere) dargestellt wird:"
Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
Das ist der Treibstoff für die EM!
Liebe Grüße
Vatapitta
Teil 2 des elend langen Artikels - Zurück zum Goldstandard.
Wer wird unsere Schulden kaufen?
Was passiert jetzt? Da die ausländischen Käufe von US-Papieren nicht mit den Neuzugängen in der Bilanz der Fed Schritt halten können, wird der Boden unter dem Dollar fallen?
Pomboy bietet die Antwort der Dollar-Bullen: Der Dollar wird nicht fallen, solange die Zentralbanken im Rest der Welt ebenfalls so schnell wie möglich Geld drucken, um ihre eigenen inländischen Konjunkturprogramme zu unterstützen.
Aber das bedeutet, dass wir sehen werden, "wie die ganze Welt in noch nie dagewesener und unbegrenzter Weise Geld druckt, um ihre Volkswirtschaften zu unterstützen". Wie wird das letztendlich enden?
Pomboy (und Williams ist sich einig) wagt es, das Undenkbare zu denken: Die Hypertrophie der Staatsausgaben und die Hyperaktivität der Zentralbanken könnten schon bald das Ende des Fiat-Money-Systems bedeuten, das hier eingeweiht wurde, als die USA in den 1960er Jahren den Dollar vom Gold losbanden. Aus dem Interview:
Ernsthafte Leute werden anfangen zu diskutieren: "Wie werden wir uns da herausarbeiten und wie werden alle Volkswirtschaften der entwickelten Welt mit der massiven Verschuldung zurechtkommen, mit der sie konfrontiert sind?
Ich komme noch einmal auf die Idee zurück, dass die einzige Möglichkeit, wie die alternden, demografisch angeschlagenen, hoch verschuldeten Volkswirtschaften der entwickelten Welt aus dieser Situation herauskommen können, darin besteht, wie verrückt Geld zu drucken, weil eine Deflation für sie keine Option ist. Sie müssen die Last dieser Schulden aufblähen.
Aber wenn wir das alle gleichzeitig tun, und wir haben diesen Wettlauf nach unten, dann werden die Gläubiger, bei denen es sich in Wirklichkeit um China und andere Schwellenländer handelt, irgendwann sagen: "Hören Sie, wir sind keine Idioten. Wir sehen, was Sie da drüben tun. Wir machen es nicht."
Hinzu kommt die wachsende Skepsis darüber, ob China wirklich eine befreundete Nation ist und ob wir, wenn überhaupt, viel unserer Produktion dorthin auslagern sollten, und was wir sehen werden, glaubt Pomboy, ist eine Debatte zwischen den Schuldnern aus der entwickelten Welt und den Gläubigern aus den Schwellenländern, die in den Mittelpunkt rückt.
Alle Wege führen zum Gold
Wer wird unsere Schulden kaufen wollen? Da der Vorteil der Lieferantenfinanzierung wegfällt und die Explosion des Gelddruckens offensichtlich ist, wird es kein vernünftiger Gläubiger tun. Es sei denn, der Gläubiger kann sicher sein, dass der US-Dollar, in dem Kredite vergeben und zurückgezahlt werden, irgendwie einer Disziplin unterworfen wird, die die Inflationsgefahr eindämmen wird.
Letztlich ist dieses Währungsgeschäft ein Vertrauensspiel. Wenn der Gläubiger nicht darauf vertraut, dass Ihre Währung ihren Wert behält, wenn die Zeit für die Rückzahlung kommt, wird er zunächst nicht bereit sein, den Kredit zu gewähren. Wie schützt sich ein Gläubiger? Indem er die Rückzahlung in etwas Solidem verlangt. Etwas Reales.
Er muss zu einer festen Bindung an Vermögenswerte zurückkehren, zu einem Goldstandard zurückkehren oder etwas in dieser Richtung.
Pomboy bemerkte in ihrer jüngsten Forschungsarbeit, dass die USA möglicherweise einen bedeutenden Vorteil haben, den keine der anderen hoch verschuldeten Nationen hat: eine riesige Goldreserve.
Sollte die De-facto-Umarmung der offenen Geldfinanzierung (auch bekannt als unbegrenztes Gelddrucken) rund um den Globus das gesamte Fiat-Money-System in Frage stellen und wir über einen Goldstandard wieder an eine harte Geldbindung anknüpfen, bietet uns die Tatsache, dass die USA die größte Goldreserve aller Länder haben, einen großen Vorteil.
Ja, sowohl Pomboy als auch Williams sind Verfechter eines Goldstandards oder etwas Ähnlichem. Das ist etwas anderes als das Festhalten an Gold, das von denjenigen geschätzt wird, die seinen konzentrierten Wert oder seine Übertragbarkeit schätzen und die sich vielleicht vorstellen könnten, in einer Zeit großer Unruhen eine Goldmünze an einen Grenzschutzbeamten zu werfen oder in einer Zeit der Hungersnot Goldbarren gegen Produkte zu tauschen.
Pomboy und Williams fühlen sich zu Gold hingezogen, weil sie glauben, dass es trotz all seiner Fehler als Anker der Währung die am wenigsten fehlerhafte Lösung ist, die es gibt, und bei weitem besser als der Ort, an den das Fiat-Geld unweigerlich führt.
In Pomboys jüngstem Stück war einer der "Trumpfkarten" des Titels die Vorstellung, dass unser Präsident von China verlangen könnte, für den Coronavirus zu bezahlen, indem er die Billionen Dollar oder so verzeiht, die wir seiner Zentralbank schulden.
Aber selbst wenn es dazu nicht kommen sollte (was wahrscheinlich nicht der Fall sein wird, da die 1t Dollar, die wir China schulden, ein Tropfen auf unseren schnell wachsenden Schuldenberg sind), haben die USA immer noch einen Trumpf, den sie in der neuen Weltordnung ausspielen können. Und dies ist auch eine der legendären Zuneigungen des Präsidenten. Nein, ich spreche nicht von exotischen Modellen. Ich spreche von Gold.
Sollte die De-facto-Umarmung der offenen Geldfinanzierung (auch bekannt als unbegrenztes Gelddrucken) rund um den Globus das gesamte Fiat-Money-System in Frage stellen und wir über einen Goldstandard wieder an eine harte Geldbindung anknüpfen, bietet uns die Tatsache, dass die USA die größte Goldreserve aller Länder haben, einen großen Vorteil.
Pomboy sagte, wenn die Idee der Rückkehr von Trump zum Goldstandard vertraut klang, dann deshalb, weil sie sechs Monate vor der Präsidentschaftswahl 2016 darüber geschrieben habe:
Das Ganze leitet sie sehr plausibel her.
Ich zitiere Frau Bombay nur. Sie beschreibt die reale wirtschaftliche Lage und antizipiert typisches menschliches Verhalten = kurzfristige Schmerzvermeidung.
LG Vatapitta
Das Ganze leitet sie sehr plausibel her.
Gehen wir mal davon aus das es genau so kommt. Ist Dir dann auch klar was das für "Folgen" haben wird?
Ich gebe mal einen dezenten Hinweis ... 6. März 1933 - 31. Dezember 1974
bietet uns die Tatsache, dass die USA die größte Goldreserve aller Länder haben, einen großen Vorteil.
Klar---sischer sischer---alles für den Dackel, alles für den Club.
1. hat USA vielleicht gar nix mehr in Fort Nix.
2. hat China schon 10-20 K Tonnen Güldiges....einschließlich der Reserven aus Fort Fort
Klar---sischer sischer---alles für den Dackel, alles für den Club.
1. hat USA vielleicht gar nix mehr in Fort Nix.
2. hat China schon 10-20 K Tonnen Güldiges....einschließlich der Reserven aus Fort Fort
Ja, der zitierte Satz -- aus dem Artikel -- fiel auf. Fort Nix dürfte ziemlich leer sein, ja, aber die Großbanken haben selbst wohl einiges akkumuliert und v.a Eingelagertes in Verwaltung, zudem liegt einiges in ETFs (naja...) Und ruckzuck können diese Mengen vom Staat beschlagnahmt werden, sh. Roosevelt, @LehmannBrothers deutete es bereits an.
China hat mit hoher Wahrscheinlichkeit weit mehr als 20 000 t incl.Privatem. Die Frage ist, wer zuerst mit einer Teilbindung an Gold anfängt...
Grüsse
Edel
Die Frage ist, wer zuerst mit einer Teilbindung an Gold anfängt...
Edel, was soll denn genau der Vorteil für einen Staat sein? Wieso soll ein Staat freiwillig sich selber einschränken? Wieso soll ein Staat freiwillig seine Währung stärken? Das macht doch keinen Sinn.
Eine Teilbindung an Gold kann nur aus Not und von aussen (Volk, andere Länder/Orhganisationen) aufgezwungen erfolgen imho
Edel, was soll denn genau der Vorteil für einen Staat sein? Wieso soll ein Staat freiwillig sich selber einschränken? Wieso soll ein Staat freiwillig seine Währung stärken? Das macht doch keinen Sinn.
Eine Teilbindung an Gold kann nur aus Not und von aussen (Volk, andere Länder/Orhganisationen) aufgezwungen erfolgen imho
Ich denke auch, dass dies nicht kommen wird - davon träumen halt nur die kleinen Goldanleger...
Edel, was soll denn genau der Vorteil für einen Staat sein? Wieso soll ein Staat freiwillig sich selber einschränken? Wieso soll ein Staat freiwillig seine Währung stärken? Das macht doch keinen Sinn.
Eine Teilbindung an Gold kann nur aus Not und von aussen (Volk, andere Länder/Orhganisationen) aufgezwungen erfolgen imho
Beispielsweise aus strategischen Gründen, wenn ich meinen Haupt-Gegner mit einer Maßnahme - die mich auch selbst trifft - weit überproportional beeinträchtigen kann.
Beispielsweise, wenn ich es leid bin, meine hart erwirtschafteten Waren gegen grünes Papier zu tauschen. Dann kann ich lieber die Leistungsfähigkeit meiner Wirtschaft zur Erhöhung des Lebensstandards im eigenen Land einsetzen.
Die ganze Welt finanziert über den Dollar auch die US Militärausgaben.
Wenn das nicht mehr funktioniert, wird das US-Militär gewaltig schrumpfen, weil die US-Wirtschaft alleine diese Mittel nicht aufbringen kann.
Nur der weltweite Raub mit Hilfe des Dollarpapiers (Wieviel hätten´s denn gerne? - Klick, bitte schön!) macht den "amerikan way of life" möglich.
LG Vatapitta