GOLD : Märkte und Informationen

  • Mal so eine Frage zum aktuellen POG. Es gibt ja die schöne These das 1 Unze über Jahrhunderte einen Herrenanzug kaufen konnte. Vervierfacht haben sich Boss Anzüge nicht in den letzten 10 Jahren oder irre ich? Eine ungesunde Entwicklung?

    Ich habe das schonmal woanders geschrieben, es geht hier nicht um einen Chinaanzug von der Stange, sondern einen kompletten Maßanzug, so wie er früher auch beim Fachmann per Hand hergestellt wurde. Der kostet auch heute locker 5000 Euro.


    Hier ein Video von Mike Maloney zum Thema Anzug/Gold
    http://www.youtube.com/watch?v=d7RVHl8pwk8

    Hinab in die Hölle, hinauf auf den Thron, am schnellsten empfängt man alleine den Lohn.

    2 Mal editiert, zuletzt von Silberfinger ()

  • Goldpreis.... 2500 - 3500 $ in 18 Monaten...


    Würde sagen, das deckt sich mit den letzten veröffentlichten Glaskugellesereien von Alf Fields... 2500-3500 USD/Oz. in der zweiten Welle.


    Ich schätze sogar, dass es dort abgeschrieben ist, denn der liebe Autor hier hat doch einen eher simplen Ansatz, um auf seine Zielzahlen zu kommen.
    (Alf Fields macht das schlauer. Er verrät nicht direkt, wie er auf seine Projektionen kommt)


    Fields´ 3. Welle geht dann übrigens auf ein beliebiges Vielfaches von 5000 USD/Oz. ...


    Gruß, GL

    Das Publikum... wendet sich von dem Gebrauche des durch die Umlaufmittelvermehrung kompromittierten Geldes ab, flüchtet zum ... Barrenmetall, zu den Sachwerten, zum Tauschhandel, kurz, die Währung bricht zusammen. (Ludwig von Mises)

  • Mal so eine Frage zum aktuellen POG. Es gibt ja die schöne These das 1 Unze über Jahrhunderte einen Herrenanzug kaufen konnte. Vervierfacht haben sich Boss Anzüge nicht in den letzten 10 Jahren oder irre ich? Eine ungesunde Entwicklung?

    Das ist so ein Spruch den alle voneinander abschreiben.
    Historisch gesehen gab es erhebliche Schwankungen der Kaufkraft von Gold und Silber.


    Im Mittelalter gab es einmal einen Fürsten von Timbuktu oder Niger, der mit so viel Gold nach Mekka zog, dass noch 20 Jahre lang später die Kaufkraft von Gold in Ägypten niederiger war.
    Am Ende des Mittelalters war sehr viel europäisches Edelmetall in den Orient abgeflossen - im Tausch gegen Gewürze und Seide.
    Die Eurpäer hatten leider nichts was die Araber gebrauchen konnten: also ging nur Gold.
    In der Folge gab es in Europa eine hammerharte Deflation.
    Am Ende hatte eine Unze Silber die Kaufkraft von 5000 dollar.


    Nach der Enteckung Amerikas und der durch Sklavenarbeit quasi kostenlosen Förderung des Silbers in Potosi und Mexiko, gab es eine Inflation und vor allem Silver verlor an Kaufkraft.


    Auch die Entdeckung der reichen südafrikanischen Vorkommen senkte die Kaufkraft von Gold gewaltig, das war Anfang des 20. Jh.


    Auch Gold und Silber können sich dem Prinzip von Angebot und Nachfrage nicht entziehen.


    Die Zeiten von Gold oder Silberüberangebot waren aber historisch gesehen eher von kurzer Dauer, so dass sich die Kaufkraft von Gold und Silber wieder einpegelte.


    Mit der Mechanisierung der Landwirtschaft ab 1920 und dem zusätzlichen Modernisierungsschub ab 1950 (und billigem Öl) wurden wertvolle Lebensmittel wie Weizen zu einer billigen Commodity.
    Ähnlich ist es bei Gold und Silber: es wird seit 1950 mit so viel moderneren Methoden gefördert, so dass heute-wenn ich es recht erinnere - ca. 80% allen Goldes NACH 1950 gefördert wurde.
    Heute gibt es also viel mehr Gold - aber auch viel mehr Menschen und Waren.


    Wie hoch die tatsächliche Kaufkraft zu allen Zeiten war, mag ich nicht errechnen. Interessanter ist eher, dass es nie seine Kaufkraft verloren hat.


    Mehr einmal in einer alten Kiste zwischen Reichsmarknoten von 1914, zaristischen Staatsanleihen noch ne goldene Reichsmarkmünze gefunden hat,
    der weis, was ich meine.

  • man kann natürlich die kaufkraft des goldes einmal abseits der ökonimischen situation betrachten.


    so ist der vergleich mit dem herrenanzug schon sehr gut - in meinen augen.
    momentan können wir den wahren wert der unze gold tatsächlich nur an anderen sachwerten messen.


    zufällig las ich heute eine ältere zeitschrift über oldtimer . der preis für das topmodell von mercedes - ein Mercedes 300 SL kostete 1992 93500 DM incl. zubehör
    ( eigentlich wahsnsinn , das sind heute etwa 47 000 € und was bekommen wir heute noch für ein auto für diesen preis ? )


    der goldpreis lag damals bei etwa 630 DM . das wären 148 unzen gold für einen 300 sl .
    heute kostet das gleiche modell heute kostet entsprechend 81900 € zzgl zubehör , etwa leder 4800 , alus , radio usw. also auch locker mal 100 000 € .
    Nach heutigen preis wären das 107 unzen gold.


    während sichj der preis also in eur etwa verdoppelt hat er sich in gold um 30 % redziert.


    gleiches gilt für den herrenanzug.


    nach dieser rechnung ist gold etwa 30 % überteuert .


    andererseits sieht hieran sehr schön die währungsschwäche.

    Legends may sleep, but they never die !!!

  • na endlich mal ein paar sinnvolle berechnungen! allerdings kann man auch gegenbeispiele bringen (entwicklung der preise von durchschnittlichen immos etc.)


    die "anzugsgeschichte" wirkt wie ein bauernfänger. ein normaler maßanzug damals kostete mit sicherheit nicht inflationsbereinigt 5.000 euro! maßarbeit war preiswert, weil menschliche arbeitskraft, speziell von handwerkern (schneider) preiswert war. der vergleich hinkt also mehr als heftig! ich würde sagen, er taumelt! was sich wohl maloney dabei denkt?

    "What we in the Western world are about to learn is that there is no such thing as a Keynesian free lunch."

    Einmal editiert, zuletzt von Jeronimus Bosch ()

  • Das Griechenland-Debakel bescherte dem gelben Edelmetall ein eindrucksvolles Comeback und führte beim am aktivsten gehandelten Gold-Future zu einem Wochenplus in Höhe von 2,3 Prozent.


    Besonders interessant: Mit dem deutlichen Überwinden der Marke von 1.170 Dollar brach aus dem seit Dezember zu beobachtenden Seitwärtstrendkanal nach oben aus. Der aktuelle COT-Report (Commitments of Traders) der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wurde am Freitagabend veröffentlicht und wies auf Basis der Daten vom Dienstag ein markant gestiegenes Interesse der Investoren aus. So stieg die Anzahl offener Kontrakte, der sogenannte Open Interest, innerhalb einer Woche von 521.338 auf 538.591 Kontrakte an. Dies stellte den höchsten Stand seit Ende Dezember 2007 dar. Die kumulierte Netto-Long-Position großer wie kleiner Spekulanten zog im Berichtszeitraum von 257.396 auf 265.522 Kontrakte (+3,2 Prozent) an. Bei den Großspekulanten war eine regelrechte Flucht in den sicheren Hafen Gold zu beobachten.


    Quelle finanzen.net

    ,,Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen'' Blaise Pascal

  • Ich spam hier mal rum mit dem Beitrag 9999!




    SCNR :D ;)


    Die 10k Ehre überlasse ich jemandem anderen....




    edit: Mist, nun wars ja doch 10000!


    Sorry...... :D :D :D

    Einmal editiert, zuletzt von Xray1 ()

    • Offizieller Beitrag

    Ein 300 SL von 1958 kostet heute in beiden Ausführungen ca.500000€ :D


    Mal ein Vergleich des 300 SL und heutigen SLS, optisch, sh.Anhang. Der unvergleichliche 300 SL kostete 1955 = 29 000 DM, was sicher viel Geld war.
    Aber bereits vor etwa 20 Jahren als Oldtimer bis zu 1,5 Mio DM.


    Auch hieraus ist ersichtlich, daß sich Oldtimer neben Kunst, Antiquitäten usw nicht zum Kaufkraftvergleich, auch des Goldes, eignen...


    Grüsse

    • Offizieller Beitrag

    (....)
    Besonders interessant: Mit dem deutlichen Überwinden der Marke von 1.170 Dollar brach aus dem seit Dezember zu beobachtenden Seitwärtstrendkanal nach oben aus. Der aktuelle COT-Report (Commitments of Traders) der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wurde am Freitagabend veröffentlicht und wies auf Basis der Daten vom Dienstag ein markant gestiegenes Interesse der Investoren aus. So stieg die Anzahl offener Kontrakte, der sogenannte Open Interest, innerhalb einer Woche von 521.338 auf 538.591 Kontrakte an. Dies stellte den höchsten Stand seit Ende Dezember 2007 dar. Die kumulierte Netto-Long-Position großer wie kleiner Spekulanten zog im Berichtszeitraum von 257.396 auf 265.522 Kontrakte (+3,2 Prozent) an. Bei den Großspekulanten war eine regelrechte Flucht in den sicheren Hafen Gold zu beobachten.


    Quelle finanzen.net


    Hier eine Grafik, dazu auch Kommentare des Traders Dan Norcini. "....Der höchste Wochenabschluß aller Zeiten..."


    "..By the way, this is the highest weekly close that the front month gold contract has ever made.
    Note that I said, WEEKLY CLOSE... "


    http://jsmineset.com/2010/04/3…-from-trader-dan-norcini/


    Grüsse

  • Die von Australien heute beschlossene heftige Steuererhöhung auf die Profite von Minenunternehmen könnte bald auch anderswo Modellcharakter bekommen. Wo nicht gleich wild verstaatlicht wird wie etwa in Bolivien, Venezuela etc., bleibt die Hochbesteuerung von Gewinnen aus der Rohstoffgewinnung ein geradezu ideales Mittel, um die maroden Rentenkassen zu füllen und die Staatsfinanzen insgesamt zu stabilisieren. Die Sache soll dem Staat AUD 12 Milliarden Mehreinnahmen bringen.


    Man wird diese, vorerst in Australien angestoßenen Vorgänge sehr genau im Auge behalten müssen bei einem Investment in produzierende Gold- und Silberminen oder Basismetallproduzenten.


    40% Steuern auf Gewinne aus Minenunternehmen sind kein Pappenstiel und müssen nicht das letzte Wort sein - es ist dies die Folge der größten Steuerreform seit Jahrzehnten in Australien. Andere Rohstoffländer könnten folgen.


    Australian tax reform hits mining industry


    CANBERRA, May 2 (Reuters) - Australia unveiled on Sunday a new 40 percent tax on mining projects and measures to boost pension savings for workers and cut corporate tax in the biggest tax reform agenda for decades.


    Die australische Bergbauindustrie ist natürlich empört:


    Opposition Leader Tony Abbott said the $12 billion mining tax would kill the boom.


    "I am deeply, profoundly hostile to the idea of a great big new tax," he said.


    Australia's mining industry was yesterday up in arms about its new super profits tax, warning mum and dad investors will lose out.


    Investment will be dealt a major blow, growth will slow to a crawl, jobs will be lost and projects canned or sent offshore if the government gets its way, critics argue.


    Rio Tinto managing director David Peever said the proposed Resource Super Profits Tax outlined in Sunday's Henry tax review will make the Australian minerals sector the highest taxed in the world.


    http://www.heraldsun.com.au/mo…ry-fn312ws8-1225861169502


    Mining tax would 'rob Australia's golden goose'


    http://www.abc.net.au/news/stories/2010/04/30/2886783.htm



    Grüße
    auratico

    2 Mal editiert, zuletzt von auratico ()

    • Offizieller Beitrag

    Herzlichen Glückwunsch, auratico, zum 10 000. Beitrag in diesem Thread!


    Aber auch Dank an alle Mitglieder dafür, daß wir dies geschafft haben.


    Auf zu 20 000. [smilie_blume]


    Grüsse
    Edel

  • ...und Danke auch diesem tollen Board und dir Edel für deine Beiträge und überhaupt.
    Klasse, dass es dieses Forum gibt. Ich habe bereits sehr davon profitiert. Danke!

    "Blinder Glaube an die Obrigkeit ist der schlimmste Feind der Wahrheit"
    Albert Einstein

  • Euer Merkwürden, das war nicht auratico, sondern Xray1:

    Von mir auch very much thanks für die super Links und die vielen Norcini Reports [smilie_blume]

    EM - Von der Wiege bis zur Bahre, von der Mine bis zum Barren.

    • Offizieller Beitrag

    Oje, natürlich gern Xray den 1.Glückwunsch !


    Aber eine Kuriosität: Ich hatte nicht auf die Postings im Thread geschaut, sondern auf die in der Gesamtübersicht, und dieseZahl weicht um 3 Postings ab.
    Jetzt 1004 statt 1007..... :hae:


    Wie auch immer, nochmals allen vielen Dank und weiter vorwärts --- auch mit Gold und den anderen Edelmetallen. [smilie_blume]


    Grüsse
    Edel

  • Mal ein Vergleich des 300 SL und heutigen SLS, optisch, sh.Anhang. Der unvergleichliche 300 SL kostete 1955 = 29 000 DM, was sicher viel Geld war.
    Aber bereits vor etwa 20 Jahren als Oldtimer bis zu 1,5 Mio DM.


    Na dann muss ich wohl mal ein paar Ünzchen abstoßen und mir 560 PS/650 Nm unters Carport stellen... 8) oder doch noch etwas warten? :hae:
    Ich muss ehrlich sagen: Der hübscheste Benz seit langem!
    Wo wir bei "Werten" sind: Die Halbwertszeit der elektronischen Innereien wird wohl nicht an einen SL rankommen. ;)


    Gruß Higgins

    Einmal editiert, zuletzt von Higgins ()

    • Offizieller Beitrag

    Die von Australien heute beschlossene heftige Steuererhöhung auf die Profite von Minenunternehmen könnte bald auch anderswo Modellcharakter bekommen. Wo nicht gleich wild verstaatlicht wird wie etwa in Bolivien, Venezuela etc., bleibt die Hochbesteuerung von Gewinnen aus der Rohstoffgewinnung ein geradezu ideales Mittel, um die maroden Rentenkassen zu füllen und die Staatsfinanzen insgesamt zu stabilisieren. (....)
    Die australische Bergbauindustrie ist natürlich empört:
    (....)
    Mining tax would 'rob Australia's golden goose


    Grüße
    auratico


    Der letzte Satz bringt es auf den Punkt; Australiens Währung ist eine der stabilsten durch die quasi Rohstoffdeckung. Es zeigt sich auch hier, daß der Staat bei der Steuereintreibung keine Grenzen kennt.
    Umweltbewegungen werden sich freuen, aber es bleibt die Frage, ob derlei nicht kontraproduktiv ist, falls andere Nationen derartigem Steuerdiktat NICHT folgen...


    Grüsse
    Edel

  • aber es bleibt die Frage, ob derlei nicht kontraproduktiv ist, falls andere Nationen derartigem Steuerdiktat NICHT folgen...


    welcher Staat auf dieser Welt hat den nicht die Maximierung der Einnahmen bei gleichzeitger Minimierung des Aufwands als oberstes Ziel? Und übergeht/übersieht dabei nicht gleichzeitig alle Bedürfnisse seiner Bürger? Es kann davon ausgegangen werden das andere zügig nachziehen wenn diese lukrative Quelle von dem ersten einaml richtig angezapft wurde.


    Gruß


    Magellan

    Die Toleranz wird ein solches Niveau erreichen, dass intelligenten Menschen das Denken verboten wird, um Idioten nicht zu beleidigen.

    Fjodor Dostojewski

  • welcher Staat auf dieser Welt hat den nicht die Maximierung der Einnahmen bei gleichzeitger Minimierung des Aufwands als oberstes Ziel? Und übergeht/übersieht dabei nicht gleichzeitig alle Bedürfnisse seiner Bürger? Es kann davon ausgegangen werden das andere zügig nachziehen wenn diese lukrative Quelle von dem ersten einaml richtig angezapft wurde.


    Gruß


    Magellan





    Grundsätzlich ist das Staatenrisiko nie komplett kontrollierbar. Für Minen gilt das natürlich ganz besonders.
    Selbst bei physischem EM gilt das im Prinzip. Zwischen 1933 und 1971 war physisches Gold in den USA zumindest deutlich weniger liquide und mühsamer zu handhaben, als es sonst eigentlich ist. Oder um den Extremfall zu nennen: unter PolPot war physischer EM Besitz unmittelbar lebensgefährlich, wenn er auffiel.




    Die Lehren aus der Geschichte sind für mich persönlich keinesfalls, dass die Menschheit Lehren aus der Geschichte zieht. Sondern, dass Geschichte sich (leider) wiederholt und man die Augen aufhalten muss und versuchen muss, als einzelner rechtzeitig zu reagieren, bevor es zu spät ist. Im Zweifel halt auch rechtzeitig aus Minen raus. Zumindest für nordamerikanische gilt das meiner Meinung nach noch nicht. Für US-Amerikanische vermutlich aber irgendwann früher als für Kanadische.


    Bin ja mal gespannt, wie AUS-Aktien jetzt reagieren und ob dem Siegel sein Fonds um die Ohren fliegt.....


    Da wir, gehe ich mal von aus, alle überwiegend physisch investiert sind, sind solche Nachrichten langfristig trotzdem gut, sie verknappen das Angebot.

    2 Mal editiert, zuletzt von Xray1 ()

  • . . .war von allen Theorien her schon völlig falsch.

    Zitat

    Max Otte: Das Streitgespräch fängt ja gut an. Ich finde, dass man auf jeden Fall engagiert sein sollte. So begeistert wie Anfang 2009 bin ich nicht mehr, aber ich bin noch deutlich übergewichtet in Aktien. Konkret bin ich zu sieben Prozent in Gold engagiert, der Rest liegt in Aktien.
    93 Prozent Aktienquote - Herr Leuschel, da muss es Sie doch schütteln. Was raten Sie Investoren wie Herrn Otte, damit sie von diesem Irrweg abkommen?
    Leuschel: Ich bin 2003 mit 25 Prozent in Gold gegangen gemäß der Empfehlung meines - mit Claus Vogt geschriebenen - Buches "Das Greenspan Dossier". Der Anteil ist inzwischen auf fast 70 Prozent gewachsen allein durch den Preisanstieg bei Gold.
    Otte: Super Timing, alle Achtung. Aber jetzt ist Gold doch teurer geworden, da müssten Sie den Anteil doch ein bisschen herunterfahren.
    Leuschel: Im Prinzip haben Sie recht. Im Grunde muss man jedem Anleger den Rat geben, sein Vermögen zu streuen. 25 Prozent in physischem Gold zu haben war von allen Theorien her schon völlig falsch.


    Streitgespräch Otte vs. Leuschel

    "There is no art which one government sooner learns of another than that of draining money from the pockets of the people."
    Adam Smith (1723-1790): The Wealth of Nations

Schriftgröße:  A A A A A