Hamburg ist groß und hat viele Ecken und die ändern sich auch fortlaufend. Das kann man eigentlich nicht so pauschal über einen Kamm scheren.
Aber sicherlich ist es grundsätzlich etwas teuer, auch in den Scheißecken. Und natürlich auch noch etwas im Umland.
Trotzdem sind die Immopreise runter gegangen. Das einzige was sich hält sind 2..3..4 Zimmer-Wohnungen in top Lage (also entweder Innenstadt, oder top-Anbindung oder sonstwie herausragend). Kann auch ne Ranzbude aus den 50ern sein.
Und zwar geht's da um Eigenbedarf und Vermietung. Grad in der Nachbarschaft: Balkon schon am krümeln, egal: 280.000€ für 60qm.
Wer mietet denn ein EFH? Das wird gekauft indem man sich verschuldet wie ein Irrer und dann auf die Inflation hofft und das man nie nie nie arbeitslos wird.
Allerdings, in Zeiten von Umvolkung, in der Stadt nur noch für jeden Zweiten sorgenfrei. Das Thema spricht sich nämlich auch langsam rum.
Ein Kollege von mir hat zwei EFH zum Verkauf stehen. Also der bewohnt die noch so lala und würde die jetzt gerne verkaufen. Alle Anfragen in den letzten Jahren abgelehnt. Jetzt kriegt er sie für seine Preisvorstellungen nicht mehr los.
Ich hab in den letzten Jahren keine Makler-Werberschilder vor Häusern gesehen. Jetzt mehrere.
Und es gibt leerstehende EFHs, wo der Garten schon mind. 1 Jahr nicht mehr gepflegt wurde. Die sind noch nichmal inseriert. Das gab es ab 2018 überhaupt nicht. Spritzenopfer.
Fühlt sich an, wie Anfang 2000er, als es in jeder dritten Straße ne Bauruine gab.
Und über Gewerbeimmos brauchen wir gar nicht reden. Da ist der Leerstand enorm.
Auch wenn da noch Licht ist, sitzen da in größeren Büros (~250qm) nur noch 2..3 Leute.
Die Preise fallen und werden nocb 2..3 Jahre weiterfallen. Wer soll sich die denn leisten können bitteschön?