Eigentlich könnte ich mir die Antwort sparen, denn du lebst offensichtlich in einer völlig anderen Welt als ich. Deine Argumentation teile ich zum großen Teil, ziehe aber völlig andere Schlüsse draus.
LOL, nein es wurde von der Mitte und von Unten geschrieen das man doch Geld von den Reichen nehmen soll .... die Sache geht seid Jahren schief .. für die die am lautesten geschrieen haben.
Von unten wurde geschrien??? Hm, ist so bei mir nie angekommen. Hierzulande schreit doch niemand, da läßt man über sich ergehen. Also ich hab das so mitgekriegt, daß irgendwann wer auf die Idee kam, einen großen Kuchen zu backen, von dem jeder seinen Teil abkriegt. Das ist ne tolle Sachen, weils den Menschen mit dem Kuchen besser geht, und sie ner sinnvollen Beschäftigung nachgehen. Das hat auch wunderbar geklappt, jeder hat sein bestes gegeben, und der Kuchen war klasse, und wurde immer größer. Irgendwann hat sich derjenige der sich das mit dem Kuchen backen ausgedacht hat, gedacht, ich nehm mir mal´n Stück mehr von dem was der Kuchen größer wird, für die die ihn herstellen bleibt noch genug übrig. Das wurde bis auf die Spitze getrieben, irgendwann braucht man sehr viel weniger Bäcker, und die anderen wurden mit durchgezogen. Irgendwann war noch ein kleines Stück von dem Kuchen für die Bäcker da, und der clevere Mann hatte den Rest vom Kuchen für sich allein. Den konnte er zwar nicht essen, aber es gab ihm Macht.
Ersetz den Kuchen mit Geld, dann kommt hinzu, daß der größte Teil des Geldes heute nicht mehr in den Wirtschaftskreislauf zurückfließt, sondern sich in irgendwelchen Anlagen stetig vermehrt. Die Güter die produziert werden, sind zum großen Teil über kredite finanziert. So ist die Kacke entstanden, und hätte man sie retten wollen, hätte man gar nicht anders gekonnt, als mal da anzugreifen, wo die erwirtschafteten Gelder, die die Geldmenge erst so aufgeblasen haben, hingewandert sind. Es macht keinen Sinn von unten nach oben langsam den kleinen Leuten noch mehr vom Lohn abzuziehen.
Jepp, darum ging es Polen, Ungarn, der DDR etc. auch sooooo super gut. Und alle waren traurig als die Systeme zusammen brachen.
Jo, geht uns wahrscheinlich mit dem Kapitalismus ähnlich, ne.
Jepp, die 430.000 Haushalte ... sind ja nur ein paar .. schau mal hier
Ich dachte wir reden von Millionären, die aus der "unteren Schicht" gekommen sind, wie Phoenix aus der Asche, und ihre Millionen gescheffelt haben, weil "sie den Finger aus dem Arsch bekommen" haben, stattdessen servierst du mir einen Link, der deutlich belegt daß ich Recht habe. Dass Kapital von ganz alleine automatisch immer in dieselbe Richtung fließt. Der erste Satz sagt es deutlich "Die Reichen werden wieder reicher" - was wahrscheinlich bedeutet, daß die Armen wieder ärmer werden. Ansonsten wundert mich nicht, daß es deutlich mehr Millionäre gibt, schließlich muß die ganze neu erschaffene Kohle ja irgendwohin fließen. Wir sind übrigens im Ranking der Millionäre auf Rang fünf, USA und China sind noch vor uns, aber ich glaub da sind wenige chinesische Reisbäuerlich bei, und die reißen sich täglich den Arsch auf, damit andere satt von werden, und die braucht NOCH ken Mensch, weil die können sich den MP3 Player nicht leisten, selbst wenn er nur 15 Euro kostet. Super die Länder, auch die USA ein tolles Beispiel. Toll, daß die da drüben so viele Millionäre haben, schade, daß auf der anderen Seite die Leute 3 Jobs nachgehen müssen um über die Runden zu kommen, sich aber keine Krankenversicherung leisten können. Gerecht verteiltes Kapital findest du, sorry, ich seh das anders. In deinem Link ist doch deutlich zu nachzulesen, daß die die Vermögenswerte von Privatanlegern, die in Aktien, Anleihen, Fonds oder in Bargeld investiert sind, gestiegen sind, das magst du "positiv" finden, aber das hat nix mit dem Finger zu tun, den jemand aus dem Arsch gekriegt hat. Die Millionäre, von denen du gesprochen hast, die aus der unteren Schicht in wenigen Jahren Millionäre geworden sind, davon gibt es nicht viele, zumindest in meiner Welt nicht.
Wenn der gute Mann mit 67 jeden Monat 1.500 Rente bekommt, steht er im Gegensatz vieler Anderer doch gut da, und wenn er in seinen 67 Jahren als Maurer es nicht geschafft hat sich mit seiner Frau / Kinder / etc. sich selber ein Häusle zu mauern .... ist was schief gelaufen.
Ich redete vom Lohn, nicht von der Rente. Denn 13-1500 Euro bekommt ein alleinstehender Maurer heutzutage. Vor 20 Jahren warens 2-3000 DM. Davon mußt du erstmal ein Haus finanzieren, billiger als du kriegts ein Maurer auch nur marginal. Die Maurerkosten schlagen beim Bau nicht wirklich hoch zu Buche, wie gesagt, die kriegen ja auch ziemlich wenig von ab, von dem großen Kuchen. 10 Tage 1 oder 2 Maurer beschäftigt und der Rohbau ist fertisch. ist der Rohbau für ein Einfamilienhaus locker bezahlt. 10 Tage x 2 Maurer x 8 Stunden x 40 Euro, macht 6400 Euro Maurerkosten. Das sind die 6400 Euro, die der Maurer bei nem Einfamilienhaus spart, ansonsten zahlt der auch seine Hütte ab. Und das dauert bei nem Einkommen von unter 2000 Euro schon ne Weile, wenn davon auch noch ne Familie ernährt werden muß. Das war in den letzten 40 Jahren, als man dem Volk noch mehr vom großen Kuchen abgegeben hat, noch anders. Und gut für die Wirtschaft, ums nicht zu vergessen.
... nein, es ist die Kohle aus den Taschen, die sich in die Taschen langen lassen .... das diese Leute auf Dauer zu der Gruppe der "armen" gehört liegt auf der Hand.
jo, und deshalb wird auch am Ende der Großteil der für dumm verkauften, manipulierten, lobbylosen (deutschen) Bevölkerung gerechterweise mit seinen Sparguthaben die Zeche übernehmen. Die "Armen" bleiben eben gerechterweise immer die armen. Allerdings täuschst du dich gewaltig, wenn du meinst, daß diese großartig gegensteuern können, wundert mich aber nicht, denn du bist ja der Meinung alle die kleinen dummen sind selbst Schuld, denn es ist kann ja jeder Harzi aus der unteren Schicht den Finger aus dem Arsch nehmen und morgen schon Millionär sein. Mensch, sollte ihnen mal einer sagen, dann hätten wir morgen nur noch Millionäre und jeder hätte genug zum leben. Wäre ja der Idealzustand, zeigt das System doch deutlich, daß es nichts besseres gibt als genug zu haben. Zu arm ist scheiße, da leidet die Lebensqualität, mehr als genug macht auch nicht glücklich, wie das Leben deutlich zeigt.