Beiträge von crimson

    crimson,


    für mich ist die diskussion hier beendet, denn DU wirst beleidigend :!: :thumbdown:


    Vermutlich hast du recht, und ich entschuldige mich dafür. Das war nicht meine Absicht, aber wenn ich was von den "besseren" oder so ähnlich lese, dann regt sich in mir tiefer Zorn.... und ich kann mich dann hin und wieder nur schwer im Zaum halten. Hab Nachtschicht und gehe vielleicht deshalb leichter durch die Decke als normal, aber im Grunde spiegelt mein posting wieder was ich denke. Ich kenne dich nicht, aber dein letztes posting fand ich ziemlich heftig daneben.


    Im übrigen glaube ich eher, daß Du an diesem System bisher gescheitert bist...... :!:


    DSH


    Ach, mach dir um mich keine Sorgen, ich stehe mitten im Leben, hab ne tolle Familie und mir ist vor nichts bange. Aber zu sagen, nur weils mir gutgeht, und ich glückliche Entscheidungen getroffen habe, daß das darauf zurückzuführen sei, daß dich zu den Besseren gehöre die was aus ihrem Leben machen, liegt mir mehr als fern.

    Na gut,


    wenn ihr alle so gegen dieses sytem seid, dann überlegt mal genau wo wir heute stünden, wenns einen schuldenfreien goldstandard gäbe :?: .... ^^


    irgendwo in den 60 er jahren vielleicht :!:


    Falls dus noch nicht gemerkt hast, das System ist gescheitert, es hat bereits bewiesen, daß es nicht taugt. Heutzutage schafft es dieses System nur noch mit größter Mühe, den "Wohlstand" (den es anfgangs der breiten Masse versprach) für einen immer kleiner werdenden Teil der Bevölkerung zu gewährleisten. Und dann ist es eben ein schlechtes System, das nichts Gutes gebracht hat, auch wenn du noch gut darin leben kannst. Dieses dann deshalb gutzuheissen hat was sozialschmarotzerisches, und man sollte nicht so arrogant sein, zu denken, man könne nicht sehr schnell selbst von heute auf morgen eine neue Situation vorfinden.


    es ist eben die kunst der besseren etwas aus den gegebenen mitteln und chancen was zu machen. mit rumjammern, pesimissmus und goldbarren allein


    Das ist wirklich das hinterletzte, damit offenbarst du wirklich große soziale und menschliche Defizite. Bist du also etwas besseres? Meine Güte was Typen dieses System doch hervorbringt, da sieht man deutlich, daß ne Wende not tut. Du meinst du bist was Besseres, und hast nicht ansatzweise kapiert von was wir hier reden. Der überwiegende Teil der User hier im Forum dürften gut aufgestellt sein, zu den wie du sagst Besseren gehören. Es ist auch kein Gejammer, oder Pessimismus wie du fälschlicherweise mißverstanden hast, sondern der Wunsch nach einer Veränderung, Gesundung, denn dieses System ist krank und das steckt, wie du deutlich offenbarst, die Menschen an. Es ist auch nciht allen Menschen möglich aus den gegebenen Mitteln und Chancen was zu machen, denn diese Chancengleichheit bietet dieses System eben auch nicht. Aber du hast so wenig davon verstanden, und dich so grundsätzlich in die falsche Richtung bewegt, als dass es möglich wäre dir das in diesem Faden zu erklären. Das Rumgejammere und der Pessimismus wird dann zutagetreten, wenn die ewig gestrigen schnallen, daß sie so lange neben der Spur gelaufen sind, daß sie unnötigerweise sehr plötzlich aus ihrem Traum gerissen wurden.



    schafft man nix, man tritt nur auf der stelle und faselt was von ungerechten systemen. :wall: istes das was erstrebenswert ist :?:


    ich weiß nicht, ob du hier jemanden findest, der sich damit angesprochen fühlt. Ich glaube aber da bist du im falschen Forum


    und crimson, deine aufklärende worte in sachen bauplätze waren überflüssig , jeder wusste was ich meine. :P


    Du redest viel Unsinn und meinst die anderen wissen schon daß du ganz was anderes meinst, oder? [smilie_happy]


    was glaubt ihr wohl, warum sich proaurum so orbitant vergrößert hat, aus zeitvertreib etwa?? Nein, weil gegenwärtig und vielleicht auch in zukunft ein


    Bombengeschäft damit zu machen ist!!


    Na logo, ich denke du erzählst hier niemandem was Neues. Aber vermutlich wolltest du damit angeben daß du wenigstens die Logik von Angebot und Nachfrage verstanden hast. Glückwunsch dazu!!! Und wenn du erkannt hast, daß damit vielleicht auch in Zukunft ein "Bombengeschäft" zu machen ist, dann paßt das doch sogar in deine Welt der "Besseren".



    Wenn jetzt realwirschaftlich nix groß geht, zieht man den menschen eben mit gold das geld aus der tasche.


    Du hasts echt erkannt, ich geb mich geschlagen. Das System ist top, ich geh jetzt los Gold verkaufen und stattdessen all in Staatsanleihen weil die Rendite da auch noch gut ist


    Nun, jedem sei freigestellt, ob er die Münzen kauft, oder eben nicht. Wer will kann sich stattdessen z.B. einen Aktienfond kaufen, sehr attraktiv gerade im Moment, und die kosten auch in der Regel nur 5 % Ausgabeaufschlag, während die unverschämten Goldhändler in deinem Beispiel gleich ganze 6 Prozent nimmt. Ob Immofond, LV, etc. du wirst immer eine Bearbeitungsgebühr zahlen, die bei vielen Anlagen deutlich höher und undurchsichtiger ist als beim Händler deines Beispiels, mit dem Unterschied, daß der Kram den sie verkaufen häufig nicht das Papier wert ist auf dem er gedruckt ist.


    Sorry DSH, ich will dich eigentlich nicht angreifen, sondern mich mit deinem Text sachlich auseinandersetzen, aber ganz ehrlich, dabei tun mir fast die Augen weh.


    Du sagst, die Schlangen vor PA sind darin begründet, daß wir noch im Wohlstand leben, und wir stehen aus historischer Verantwortung für die Schulden der Mitgliedsstaaten ein. Da weiß ich echt nicht ob ich angesichts solcher Theorien lachen oder weinen sollte.


    Es ist doch vielmehr umgedreht, wir zahlen nur aus Eigeninteresse für die Mitgliedsstaaten, weil wir unsere Wirtschaft, unser marodes Bankensystem und damit unsere Währung solange weiterführen wollen, bis es nicht mehr geht. Denn die blühenden Volkswirtschaften, die es in deinen Augen immer geben wird, kannst du heute an einer Hand abzählen, die Produkte die diese herstellen werden fast überall mit Schulden finanziert, welche fast alle Staaten in den beinahe Bankrott geführt haben. Bankrott sind sie in Europa nur noch nicht, weil es "Geberländer" wie Deutschland gibt, und die sind dies nicht aus historischer oder sozialer Verantworung oder sonst irgendeiner Gönnerlaune, die Gründe sind reine Not und Gier. Das muß nämlich noch so lange weitergehen, solange der Teil der Deutschen, der vom Einkommen noch vernünftig (zu sagen die Deutschen leben im Überfluß ist eine weitere Aussage, die ich mit Realitätsverweigerung bezeichnen würde) leben kann, der die Zusammenhänge noch nicht gerafft hat, mit seinem Sklavendasein weitermacht, denn bis dahin kann man immer noch was rausquetschen.


    Dumm nur, daß die Leute, die immer noch denken, wir leben im Wohlstand und helfen Griechenland aus historischer Verantwortung, irgendwann bitter aufwachen und checken werden, daß es die Volkswirtschaften längst nicht mehr gibt, daß die Produkte die sie aus ihren Industrierohstoffen (um zu deiner persönlichen Erleuchtung beizutragen, Platinund silber befinden sich dabei im Boot mit den seltenen Erden) herstellen weltweit mit Schulden finanziert werden, und man den anderen das Geld nur gegeben hat, damit die Bankenwelt sich nicht mit einem großen Knall von heute auf morgen in Luft auflöst und die verschuldeten Länder/Menschen weiter konsumieren können und wir weiter arbeiten können und wir weiter deren Konsum finanzieren. Sinn macht das de facto keinen, denn die kriegen von uns solange Geld, mit dem sie unsere Wirtschaftsgüter weiter kaufen die sie sich nicht leisten können, bis wir selbst keine Gelder mehr an den Finanzmärkten bekommen, de facto ebenfalls bankrott sind (am Ende haben diese Produkte die wir verkauft haben nämlich genaugenommen selbst bezahlt). Und solange haben wir für den Scheiß gebürgt, den wir hergestellt und denen verkauft haben obwohl sie ihn sich längst nicht mehr leisten konnten.


    Wenn der Mensch erstmal checkt - er produziert- gibt einem anderen das Geld- damit der das Produkt kaufen kann- und gewährt diesem Kredit bis er selbst kein Geld mehr hat zu produzieren, dann geht er wenn er noch ein Fünkchen Vernunft hat los, und reiht sich in die Schlange bei Pro Aurum ein, die stetig größer wird. Und wo du unzweifelhaft Recht hast, wird zukünftig irgendwann ein Punkt erreicht, an dem dies auch die letzten checken, und sich in einer unheimlich großen Schlange vor Pro Aurum einreihen, um irgendwie auch noch an etwas Werthaltiges zu kommen, bevor dies massiv an Wert verliert. Aber sei dir sicher, zu dem Zeitpunkt kräht kein Hahn mehr nach Industrierohstoffen, denn da stehen dann soviele Leute auf der Straße und müssen erkennen, daß es uns schon lange nicht mehr so gut geht, wie wir es uns in unserer kleinen trügerischen Scheinwelt Deuschland vorgestellt haben.

    derzeit ist gold zu teuer oder platin zu günstig. industie, sprich volkswirtschaften wird es immer geben. techn. fortschritt auch.
    der bedarf an platin und silber wird zukünftig weitaus höher sein, als an gold.


    klar, zukünftig wirds sicher Zeiträume geben, wo Gold weniger interessant sein wird. In naher Zukunft sicher nciht! Ebenfalls ist "zukünftig" zumindest wenn man die Zukunft der nächsten 10 Jahre ins AUge faßt, nicht mit blühenden Volkswirtschaften und Wachstum zu rechnen.


    gold als währungsmetall ist nicht real, da nicht jeder gold als wertvoll sieht.
    es gibt menschen denen ist gold total egal :!:


    Das ist auch gut so, und wird sich, wie du so schön schwammig zu sagen pflegst zukünftig ändern. Ich würde sogar sagen, dem Großteil der Bevölkerung ist Gold immer noch total egal. Aber die Anzahl der ewig Gestrigen schindet momentan rasant. Und es werden immer mehr Leute erkennen, daß vieles was wir über Jahrzehte als werthaltig ansahen, ziemlich wertlos ist, und die Alternativen, die wirklich werthaltig sind, ziemlich rar sind.


    seltene erden :?: wie sich das schon anhört, sorry da investiere ich lieber in einen bauplatz mit guter lage und geringen erschlißungskosten ;)


    DSH
    [smilie_blume]


    Irgendwie widersprichst du dir ständig selbst. Einerseits Gold als Währungsmetall als weniger interessant propagieren als Industriemetalle, auf der anderen Seite seltene Erden ausschließen, weil sichs komisch anhört. Sorry, wie soll man sowas ernst nehmen. Und Bauplätze sind grundsätzlich erschlossen, sonst sind es "noch" keine Bauplätze. Alles andere ist Bauerwartungsland oder Rohbauland, aber kein Bauplatz. Und da dürfte es gerade angesichts der Lage sehr schwierig sein, zu erfahren, was eine Erschließung wie du sagst "zukünftig" kosten wird.


    Ich würde mal sagen, völlig danebengehauen, in fast allen Punkten.

    Das Problem ist, dass der Markt offenbar den Wert nicht kennt (zu keiner Zeit) oder wie erklärst Du Dir, dass ich für ein EFH vor einiger Zeit noch 3 x so viel Gold hinlegen musste?


    Die Schwankungsbreite bei EUR-Bargeld sieht da wesentlich geringer aus.


    Ob dus nun einsiehst oder nicht cano, du liegst damit völlig falsch.


    Gerade Gold unterliegt keinen Schwankungen, nicht ohne Grund sagt man, daß man einen guten Anzug jederzeit für den Wert einer Unze Gold erwerben kann. Ob dies nun 50000 Euro sind, oder 350, hängt vom Wert des Geldes zum Kaufzeitpunkt ab. Es gab hyperinflationäre Zeiten, da hat ein Ei innerhalb eines Jahres in DM von unter einer DM bis zu deutlich mehr als einer Milliarde gekostet. Jeder der sich einigermaßen mit den aktuellen Problemen beschäftigt, weiß, daß wir auf Zeiten zusteuern, wo die Schwankungsbreite des Kaufwertes des Geldes weit volatiler ist, als die des Goldes. Es ist ja nicht so, daß der Kaufpreis in Euro sich ändert, weil der Wert des Goldes sich ändert, sondern weil infolge maßloser Verschuldung, die sich momentan beispiellos beschleunigt, der Wert des Geldes inflationiert.


    Die dies wirklich jetzt noch nicht gecheckt haben, und auf unsere Volksvertreter vertrauen, zugegebenermaßen ein sehr großer Teil des Volkes, haben den Schuß einfach nicht gehört. Die müssen lernen eigenverantwortlich zu denken und entsprechend zu handeln, sonst müssen sie dabei zuschauen, wie IHR GELD nach und nach immer schneller entwertet wird. Es ist nicht das Gold das im Wert schwankt, sondern das Geld. Das sollte jeder mittlerweile mitbekommen haben. Die Amerikaner haben dies mit der Anhebung der Schuldenobergrenze bewiesen, und die Europäer beweisen es momentan Woche für Woche.


    Und zum Gold ist wertlos weil mans nicht essen kann, kann ich nur sagen, wenn dir Banknoten und Euros schmecken, dann guten Appetit. Du bist gesegnet, denn du wirst jede Menge davon essen können, in Kürze, wenn es zum einkaufen nicht mehr taugt. Du hast wirklich noch gar nicht geschnallt über was wir reden, oder. Es ist nicht die erste Währungsreform der Geschichte, ganz im Gegenteil, dieses Leid wurde jeder Währung irgendwann zum Verhängnis. Und gegen Ende ist es nicht das Gold das schwankt, sondern die Währung, die Schwankungen zeigen den Weg zur Entwertung deutlich. Gold hingegen ist der Stabilisator.


    Den Wert des Goldes kennt der Markt übrigens jederzeit, du sagst doch selbst, daß du vor wengien Jahren 3 Mal soviel Gold für ein EFH hinlegen mußtest. Somit weißt du, daß es einen festen Wert in der jeweiligen Währung hat, den du jederzeit wie bei jeder Aktie und jedem Rohstoff überall nachsehen und auch einfordern kannst. Daß man die Entwertung des Euro, die Inflation, die Berücksichtigung der Schaffung neuen Geldes nicht täglich aufs Brot geschmiert bekommt, daß man die Schieflage der Staaten nicht jedem präsentieren mag, und man die sichtbare Inflation verhindern möchte, solange es geht, ist wohl auch klar. Denn sonst wäre morgen AMBA. Das sollte dich aber nicht dazu verleiten, zu denken, daß du mit 2 Euro auch in 10 Jahren noch einen Laib Brot kaufen kannst. Denn im Gegensatz zu Gold inflationiert das Geld eben.


    Du solltest umdenken, lerne eigenverantwortlich zu denken und handle entsprechend. Das Denken und Sorgen den Volksvertretern zu überlassen, so wie wir es gewohnt sind, ist von gestern.

    Mein Bankberater hat mir unter dem Mantel der Verschwiegenheit erzählt, Silber ist in solchen Mengen vorhanden wie Sand und wird ab 2012 auch so wenig kosten... [smilie_blume]


    Hm, dann lieber gleich rein in Sand. Ich geh jetzt los und verkauf mein Silber, anschließend fahr ich zum Steinbruch und ordere Sand zu 17 Euro die Tonne.......


    Stunden später.......


    die ersten 10 Unzen sind umgetauscht und ich hab wieder was dazugelernt. Dachte immer, mit dem gesamten Ersparten in Silber in der Tasche läßt sichs schlechter laufen als mit demselben in Gold, aber nun weiß ich,.......


    schon bei 5 Unzen Silber in Sand brauchst Du nen LKW ums zu transportieren. Hat aber auch den Riesenvorteil, man hat keine Angst mehr, daß es geklaut wird.....

    Das mit dem Lohnniveau ist doch wieder nur rumgejammere, es gibt genügend gut bezahlte Arbeitsplätze, allerdings werden die im Normalfall nicht mit Leuten ohne Eiern und Eigenverantwortung besetzt.


    Sorry, noideaforanick, die Menschen, die wirklich noch eigenverantwortlich handeln und denken, die sind selten in gutbezahlten Jobs zu finden, zumindest wenn man Reichtum wie ihr es gerade tut, aufs Kapital reduziert. Die Leute, die eigenverantwortlich handeln und denken, die, die wirklich Eier in der Hose haben, die sind in meines Erachtens unabhängig vom System und reich in der Seele. Die Leute die hierzulande mit grenzenlosem Reichtum gesegnet sind, die sind zu Hauf systemtreue Deppen, die garantiert keinen so gutbezahlten Job hätten, wenn sie Eier in der Hose hätten, und eigenverantwortlich handeln würden. Viele können selbst gar nix dazu, denen wurde Job und Reichtum schon in die Wiege gelegt. Und wenn ich diesen Müll höre, dann muß ich dich in diese Schublade einordnen, denn jeder eigenverantwortlich denkende Mensch sollte kapieren, daß dieses System mittlerweile den Großteil der Bevölkerung ausbeutet, und ein Großteil der arbeitenden Masse nicht mehr in der Lage ist mit dem Lohn ihrer Arbeit ihr Leben vernünftig zu gestalten. Und es ist ein totaler Unsinn, daß die Leute alle keine Eier in der Hose haben, weil sonst für jeden von ihnen ein lukrativer Job zur Verfügung stünde. Dumme Provokation, mehr ist das nicht.




    Zusammengefasst, guter Lukas scheint es mir so, dass du entweder noch zu kleine Eier hast (aber Achtung zu groß sollen die auch nicht werden!), oder jemanden suchst, der dir die Verantwortung für diese Thread-Frage abnimmt.
    Nimm's bitte nicht persönlich, und bitte tu mir den Gefallen und denk mal drüber nach.


    Erst beleidigen, und dann ganz nett auffordern mal über diese Beleidigungen nachzudenken. Mann, was ist denn das für ein Kluggesch..... ! Also ganz ehrlich, ich finds widerlich! Es kann ja nicht jeder so toll sein wie du und kochen statt sich Kochshows anzuschauen, aber vielleicht schreibst du mal ein Lehrbuch "wie lebt man ein besonders lebenswertes Leben".


    Ganz ehrlich, ich bin nicht arm, nicht reich, ich lebe eigenverantwortlich, bin weder jung noch alt. Aber ich habe ne Menge erlebt, und sehr oft festgestellt, daß bei den Leute die so klugsch...... und selbsüberzeugt daherkommen, meist nicht die Welt dahintersteckt. Oft ist es die Überzeugung, die man aus eigener Unzufriedenheit zieht, die da spricht. Leben und leben lassen, jeder so wie er mag, und niemals dem anderen vorwerfen, daß seine Eier zu klein sind, wenn man will, daß derjenige über das nachdenkt was man sagt. In deinem Falle halte ich es jedoch für überflüssig, da m. E. nur Provokation dahintersteckt.

    Die Woche wollte doch tatsächlich bei einer Position Silberverkäufe von meiner Seite ein Member hier die Mwst verhandeln. "Ich hätte sie ja schon mal bezahlt" und "dann kann er gleich bei proaurum kaufen"
    Mein lieber Scholli, kann mich nicht erinnern ob auf eBay oder hier auf der Handelsplattform jemals netto Preise von Privat angeobten wurden bei Ag.


    Na, dann hätte ich ihm geantwortet, du kannst natürlich auch bei Proaurum kaufen, jeder kann kaufen wo er will.


    So was bescheuertes hab ich in meinem ganzen Leben noch nicht gehört, du hast quasi die MWST bei deinem Einkauf schon gezahlt, quasi um sie deinem potentiellen Kunden nachlassen zu können. Sorry, da kommen mir echt die Tränen vor lachen. Sachen gibts, die gibts gar nicht.


    crimson: Darf ich dich fragen, wo du wohnst? Wenn das in Düsseldorf, Stuttgart oder München ist, dann bist du wohl nach dem was du da beschreibst, schon in dem Bereich, ab dem die Grünen verstaatlichen wollen. Sicher okay für dich als Linken, oder?


    Ne, in die Stadt hats mich noch nie gezogen. Da hätte ich mir auch keine 5000 qm Grundstück leisten können. Und alles was mir sonst so vorstrebte. Ich habe ja mittlerweile ne kleine Farm, mit Gänsen, Enten und Hühnern, und im Frühjahr kommen noch Schafe dazu, und Nutztierhaltung in der Stadt ist eher schwierig. Die verbieten einem ja sogar mitunter, mit Festbrennstoffen zu heizen. Alleine das wäre ein K.O.-Kriterium. Ich heize ausschließlich mit Holz, unsere Gemeinde ist ringsum mit Buchen und Eichen eingesäumt. Hier ist die Welt noch in Ordnung, in die Stadt würden mich keine 10 Pferde bringen. Unser Gemüse beziehen wir (noch) vom befreundeten Bauern, der hier im Ort einen Naturlandhof hat - spätestens nächstes Jahr mach ich das auch selbst, Tiere halte ich selbst, zusätzlich kaufe ich hin und wieder ne Ziege, und vor 3 Wochen haben wir ein Schwein geschlachtet - selbstverständlich Hausschlachtung. Nen Brunnen hab ich auch, und um Stromtechnisch einigermaßen unabhängig zu sein, ein Dieselnotstromaggregat.


    Du, ich habe zeit meines Lebens immer ganz vernünftig verdient, heute bin ich verheiratet und habe 3 Kinder, und gehöre somit zu denen, die man schont. Aber bis 2003 war ich unverheiratet, zu der Zeit noch bei einem IT Dienstleister angestellt, und ich hab damals richtig gut verdient, ich hab abgetreten ohne Ende, kannste mir glauben, beschwert hab ich mich nie, nicht weil ich für die, die es schlechter erwischt hat als mich. Nur den Sinn hab ich schon damals nicht verstanden, denn es hätte viel mehr Sinn gemacht, die Konsumentenschar nicht zu kastrieren, und stattdessen da zu fordern, wos im Überfluß vorhanden ist. Ich hab wie gesagt richtig gut verdient damals, so 3500 Euro netto warens für ne 4 Tage Woche immer, aber es war ne verdammt verlogene Welt. Deshalb hab ich den Scheiß 2007 hingeschmissen, war2 Jahre zu Hause und hab meine Hütte zum 2. Mal renoviert. Dach komplett runter, etwas aufgestockt, steileres Dach, Anbau, wasserführende Öfen damit die Wandheizung läuft. Und bis auf den Dachstuhl, Heizung und das Mauerwerk hab ich das Ding fast alleine gemacht, inclusive Lehmputz, fliesen, und was ausser dem Aufgezählten noch dazu gehört (ich hatte übrigens keine Kreditschwierigkeiten, sondern habe bewußt keinen Fließenleger geholt. Mein Onkel ist Fliesenleger und hätte das gerne gemacht, mein Vater ist Verputzer, und hat mir geholfen, aber auch hier wollte ich selbst etwas zu beitragen, meine Energie da reinstecken, selbst etwas schaffen, mit meinen Händen. Mein LEben in die Hand nehmen, selbständig handeln, generell möchte ich etwas Eigenverantwortung in mein Leben bringen, mehr und mehr mit eigenständigem Handeln mein Leben bestellen, als mit dem Bündel Geld, das man am Monatsende bekommt alles zu regeln - weils ein gutes Gefühl gibt). Das würde ich mit dem Finger aus dem Arsch kriegen bezeichnen, denn ich hab mir in den letzten 10 Jahren, seit ich die Hütte gekauft habe echt den Arsch aufgerissen. Ich hatte diese feine Welt, in der alles zurechtgelogen wird, bis es hinten wieder paßt ziemlich satt. Und da ich selbst mal so drauf war, daß ich so unheimlich stolz auf Gewinne mit angelegtem Geld war, für das ich keinen Finger krumm gemacht habe, und für das andere, die weniger Glück hatten leiden müssen, so kann ich im Nachhinein nur sagen, dass ich das als ziemlich schief gewickelt empfinde.


    Und, ob dus glaubst oder nicht, wenn das was ich besitze Reichtum ist, und ja, ich empfinde mein Leben als reich, dann sollen sie ruhig was nehmen. Allerdings empfinde ich mich heute weniger als reich, weil ich finanziell gut gepolstert bin, sondern eher, weil ich reich an leben bin.


    Ich bin übrigens kein Linker, ich war aber immer ein Grüner. Natürlich sind die Grünen nicht mehr die Grünen der Zeit, als sie noch ne Randgruppe waren. Trotzdem sind sie mir allemal lieber als die richtig etablierten. Und für die Linken hege ich durchaus Sympathien, allerdings frage ich mich, warum du mich da einordnest, im Grunde bin ich doch nur für mehr Gerechtigkeit, bei der Verteilung des Wohlstandes, was letzten Endes doch auch den Reichen zu gute hätte kommen können. Denn man sieht ja wohin die einseitige Verteilung geführt hat. Die können von mir gerne noch was abziehen, wenn sie meinen daß es Sinn macht. Ich hab was ich brauche, und daß man mir als Arbeitendem, und ausreichend verdienendem so weit wie möglich in die Taschen greift, bin ich eigentlich gewohnt. Nur, meinte ich eigentlich damit, daß man von den richtig fetten Maden im Speck was holen sollte, und sorry, da hab ich nie dazugehört. Denn die hatten immer ausreichend Lobby und sind ungeschoren davongekommen. Und wer das gerecht findet, dem seis gestattet, ich steh da auf der anderen Seite, und erwarte aber trotzdem Respekt, und ich finde es ziemlich asozial, daß hier mancher gutsituierte andersdenkende mit Begriffen wie "SED Propagandaschergen" oder anderem bezeichnet. Aber weit erschreckender ist, daß diese üble Ausdrucksweise nicht selten mit einer asozialen Einstellung einhergeht, und die Menschen teilweise so daneben sind, daß sie andere auch noch als asozial bezeichnen.

    Vor 20 Jahren hatte ein alleinstehender Maurer 3000DM. [smilie_happy] Was hatte der dann Brutto? 5000DM? :thumbsup: ]


    Hey goony, so schön es für dich sein mag, Texte zu manipulieren, um mit den Zahlen die dir am besten gefallen andere zu beleidigen, stimmig wird deine Aussage damit jedenfalls nicht. Es war die Rede von 2000-3000 DM, und das war absolut üblich in dem Bereich. Maurer haben vor 20-30 Jahren noch richtig gutes Geld verdient. Ob du das nun weißt, oder nicht, aber wenn dus nicht weißt, kannst du auch einfach mal die F..... halten.


    Die 3000 hätte der evtl. mit täglicher Schwarzarbeit nach Feierabend gehabt. :thumbsup:
    Ihr dämlichen SED Propagandaschergen habt nicht den leisesten Schimmer von der Realität. Das is schonmal Fakt. [smilie_blume]


    Muß das eigentlich sein, daß man seiner ungenügenden Argumentation mit so üblen Beleidigungen wie "SED Propagandaschergen" oder ähnlichem Nachdruck verleiht. Irgendwie erbärmlich, vor allem wenn die eigene Meinung deutlich zeigt, wer keine Ahnung von dem hat, was er so kolportiert.


    Ich geh jeden Tag 8 Std arbeiten und bekomm weniger Kohle am Monatsende!!! Mit 1500 Euro Rente kann man wohl heute noch hervorragend leben...


    Ich hatte doch deutlich drauf hingewiesen, daß wir von 1300 bis 1500 Euro Lohn reden. Ihr müßt da nicht wieder und wieder Rente draus machen, um Eure wacklige Argumentation zu stützen. Trotzdem ist es natürlich Müll, daß dir von ner Vollzeitstelle weniger als 1500 Euro bleiben, aber genau davon reden wir, dat ist Müll, und wenn wir das noch ein wenig auf die Spitze treiben können, dann verdienst du in ein paar Jahren noch mal deutlich weniger. Und genau das ist das Problem, auch nicht jeder Maurer kriegt für die Plackerei noch 1300 Euro. Da arbeiten auch einige für noch weniger.


    He, hast du keine Kollgen? Ich bin kein Maurer, aber auch ich habe Kollegen, Freunde, und die haben mir natürlich beim Hausbau geholfen. Und nicht zuletzt hab ich selbst mit angepackt. Ich hab das Gefühl daß hier Leute reden, die ihr Häuschen komplett an Firmen vergeben haben, und genau diejenigen auch noch selbstverständlich von ausgehen, das der kleine Maurer, der ihnen die Häuser hinstellt, nur die Finger ausm Arsch kriegen müßte, um mal schnell ne Millionen zu scheffeln und es ihnen nachzutun. Sorry, aber sowat ist weltfremd, wie es weltfremder nimmer geht. Ein Maurer kann was seine eigene Arbeitskraft beim Mauern angeht, nicht die Welt sparen. Jeder der baut hat aber Freunde, die ihm helfen können, da unterscheidet sich der Maurer nicht vom Banker. Ich bin kein Maurer, hab damit gar nix zu tun, aber wenn ich nen Zimmermann, oder nen Spengler, oder nen Elektriker brauche, oder was auch immer, dann findet sich da in meinem Umfeld jemand, aber auch der arbeitet bei mir fürs gleiche Geld wie für den Banker, der ihn fragt.


    [quote='Thommy','index.php?page=Thread&postID=642951#post642951']Wers als Maurer nicht schafft seine Bude komplett auf eigenleistung hochzuziehen :wall: mal abgesehen davon das einiges an Material verschwinden kann bei nem Kunden...


    klar, mal eben ne Palette Steine von ner Kundenbaustelle in den Kombi gefaltet, oder den Sack Zement oder den Sand oder den Kies??? Ansonsten kriegt der Maurer heutzutage genauso schwer wie du den Kredit bei der Bank, weil er wohl ungefähr dasselbe verdient wie du, und auch nicht nur die Hälfte für zahlen muß. Ob man die abgehobenen glauben oder nicht, ist mir dabei ziemlich egal.


    Crimson....du darfst für 200h Arbeit sofort meinen rohbau hinstellen.


    cu DL.....Sozen reden von Arbeit......Unternehmer tun was :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


    He Patronel, weder bin ich maurer, noch würde ich für Geld irgendjemanden beim Hausbau helfen. Das mache ich seit 10 Jahren, für mich selbst, oder Leute die mir geholfen haben. Ich habe zwar weder Maurer, noch Schreiner, noch Elektriker, Dachdecker oder Fliesenleger gelernt, aber ich habe bei meinem Haus trotzdem jeden qm Boden, jede Flieseselbst, jedes Kabel selbst verlegt, und auch mein Dach in 4 Monaten in Bieberschwanz mit einem Freund zusammen gedeckt. Ich habe meine Ställe komplett selbst gebaut, angefangen von der Bodenplatte mit doppelter Bewährung übers Mauerwerk bis zum Dach. Und auch mein Gartenhaus, 12 x 6 Meter, mit Fußbodenheizung in das ich mit meiner Familie während der Renovierung unseres Einfamilienhaus gezogen bin, ist mit Hilfe von dem ein oder anderen Freund in Eigenregie entstanden.


    Du brauchst mir nicht erzählen, wieviel Arbeit in nem Rohbau steckt, wir sind ne große Sippe und ich habe schon von Kind auf sehr häufig Steine schleppen müssen um Maurer zu bedienen. Und wenn du einen fähigen Maurer hast, dann reichen dem 20 Arbeitstage, um den Rohbau für ein Einfamilienhaus von der Bodenplatte ab hochzuziehen. Natürlich muß den jemand bedienen, aber wir redeteten ja davon was EIN Maurer an seinem eigenen Häuschen spart. Und auch der braucht natürlich jemanden, der Steine schleppt, und den Mischer bedient. Da gehts ihm genauso wie jedem anderen auch. Und wenn du da ne Ein Mann Firma hast, und die gibts zur Genüge, und ein paar Leute abstellst, dann geht meine Rechnung auf.

    siehe oben, es wird von denen genommen die keine Melkmaschine haben und sich melken lassen.


    Da brauch ich nix hinzufügen! Ausser, daß es für einen klugen Bauern wohl keinen Sinn macht, hunderte ausgeMERKELte Euter zu melken, aus denen wenig bis nichts mehr rauskommt, wenn nebendran eine fette Kuh steht, deren Euter zu platzen droht. Jetzt stell dir vor, die Kuh platzt, was vermutlich passieren wird, denn dem Bauer ist es die Lieblingskuh, und die hat so ein tolles Euter, die melkt man doch nicht, da quetscht man liebern den letzten Tropfen von den restlichen kühen raus. Und wenn sie die schönste Kuh im Stall dann platzt, wird der Bauer dann nicht sagen, scheiße, ich hätt sie rechtzeitig melken sollen, dann wären jetzt nicht sämtliche Viecher tot?


    Du wirst lachen, ich habe bis jetzt nur Millionäre kennen gelernt die jeden Euro zwei mal rumdrehen, womit nicht gemeint ist das sie knauserig sind, sondern das sie den Wert des Geldes sehr schätzen.


    Ja siehste, du hasts verstanden, du ziehst eben andere Schlüsse draus. Was bringt die Millionen denn, wenn sie in gierigen Fingern ist. Denn der Euro müßte clevererweise wieder in irgendwas investiert werden, was produziert werden muß. Die Alternative ist nämlich, daß er auf nem Konto wächst, und wächst, bis es den Euro nicht mehr geben wird. Aber du hast natürlich recht, der Reiche hat sie dann rechtzeitig auf Seite geschafft, und damit sind wir wieder bei den Sparguthaben von dem Maurer, dessen Traum vom Einfamilienhaus, das bei den heutigen Löhnen eh schwer realisierbar ist, damit endgültig in unerreichbare Ferne gerückt ist. Und richtig, da ist dann was schiefgelaufen.


    Bei niemandem!! Das Sozialsystem ist zu reduzieren, die Familien zu stärken, die gesparten Abgaben müssen privat investiert werden. Das Beamtentum ist abzuschaffen, der politische Wasserkopf muß gefällt werden, das Steuersystem muß vereinfacht werden um kleinere Unternehmen den Start erleichtern zu können, etc.


    MfG 18K


    Na, und jetzt die ganz große Preisfrage, von wem nimmst wirds dann genommen? Hm, komischerweise sind dann die Arbeitslosen, Kranken, Behinderten die Verlierer. Die können ja nicht, aber die müssen halt dann den Arsch hochkriegen und wenn nicht muß die Familie einspringen. Ach, die haben vorher 35 Jahre gebuckelt, und verlieren ihr ganzes Hab und Gut innerhalb weniger Jahre. Hm, das haben wir doch schon, ich finds schon auf dem derzeitigen Stand nicht richtig, weils nicht fair ist, weil man, wenn man in der unteren Schicht eben nicht so einfach mal den Finger ausm Arsch kriegt, und Millionär wird. Da müssen manche für 1 Euro Straße kehren, wenn du großes Glück hast, und ne Ausbildung, kannste hoffen, daß du in ner Zeitarbeitsfirma unterkommst, wo du 9 Euro die Stunde für die Arbeit kriegst, für die ein anderer vorher 25 gekriegt hat, und deswegen gekündigt wurde.


    Die Realität sieht nämlich genau soooooo aus!!!!

    Eigentlich könnte ich mir die Antwort sparen, denn du lebst offensichtlich in einer völlig anderen Welt als ich. Deine Argumentation teile ich zum großen Teil, ziehe aber völlig andere Schlüsse draus.


    LOL, nein es wurde von der Mitte und von Unten geschrieen das man doch Geld von den Reichen nehmen soll .... die Sache geht seid Jahren schief .. für die die am lautesten geschrieen haben.


    Von unten wurde geschrien??? Hm, ist so bei mir nie angekommen. Hierzulande schreit doch niemand, da läßt man über sich ergehen. Also ich hab das so mitgekriegt, daß irgendwann wer auf die Idee kam, einen großen Kuchen zu backen, von dem jeder seinen Teil abkriegt. Das ist ne tolle Sachen, weils den Menschen mit dem Kuchen besser geht, und sie ner sinnvollen Beschäftigung nachgehen. Das hat auch wunderbar geklappt, jeder hat sein bestes gegeben, und der Kuchen war klasse, und wurde immer größer. Irgendwann hat sich derjenige der sich das mit dem Kuchen backen ausgedacht hat, gedacht, ich nehm mir mal´n Stück mehr von dem was der Kuchen größer wird, für die die ihn herstellen bleibt noch genug übrig. Das wurde bis auf die Spitze getrieben, irgendwann braucht man sehr viel weniger Bäcker, und die anderen wurden mit durchgezogen. Irgendwann war noch ein kleines Stück von dem Kuchen für die Bäcker da, und der clevere Mann hatte den Rest vom Kuchen für sich allein. Den konnte er zwar nicht essen, aber es gab ihm Macht.


    Ersetz den Kuchen mit Geld, dann kommt hinzu, daß der größte Teil des Geldes heute nicht mehr in den Wirtschaftskreislauf zurückfließt, sondern sich in irgendwelchen Anlagen stetig vermehrt. Die Güter die produziert werden, sind zum großen Teil über kredite finanziert. So ist die Kacke entstanden, und hätte man sie retten wollen, hätte man gar nicht anders gekonnt, als mal da anzugreifen, wo die erwirtschafteten Gelder, die die Geldmenge erst so aufgeblasen haben, hingewandert sind. Es macht keinen Sinn von unten nach oben langsam den kleinen Leuten noch mehr vom Lohn abzuziehen.



    Jepp, darum ging es Polen, Ungarn, der DDR etc. auch sooooo super gut. Und alle waren traurig als die Systeme zusammen brachen.


    Jo, geht uns wahrscheinlich mit dem Kapitalismus ähnlich, ne.

    Jepp, die 430.000 Haushalte ... sind ja nur ein paar .. schau mal hier


    Ich dachte wir reden von Millionären, die aus der "unteren Schicht" gekommen sind, wie Phoenix aus der Asche, und ihre Millionen gescheffelt haben, weil "sie den Finger aus dem Arsch bekommen" haben, stattdessen servierst du mir einen Link, der deutlich belegt daß ich Recht habe. Dass Kapital von ganz alleine automatisch immer in dieselbe Richtung fließt. Der erste Satz sagt es deutlich "Die Reichen werden wieder reicher" - was wahrscheinlich bedeutet, daß die Armen wieder ärmer werden. Ansonsten wundert mich nicht, daß es deutlich mehr Millionäre gibt, schließlich muß die ganze neu erschaffene Kohle ja irgendwohin fließen. Wir sind übrigens im Ranking der Millionäre auf Rang fünf, USA und China sind noch vor uns, aber ich glaub da sind wenige chinesische Reisbäuerlich bei, und die reißen sich täglich den Arsch auf, damit andere satt von werden, und die braucht NOCH ken Mensch, weil die können sich den MP3 Player nicht leisten, selbst wenn er nur 15 Euro kostet. Super die Länder, auch die USA ein tolles Beispiel. Toll, daß die da drüben so viele Millionäre haben, schade, daß auf der anderen Seite die Leute 3 Jobs nachgehen müssen um über die Runden zu kommen, sich aber keine Krankenversicherung leisten können. Gerecht verteiltes Kapital findest du, sorry, ich seh das anders. In deinem Link ist doch deutlich zu nachzulesen, daß die die Vermögenswerte von Privatanlegern, die in Aktien, Anleihen, Fonds oder in Bargeld investiert sind, gestiegen sind, das magst du "positiv" finden, aber das hat nix mit dem Finger zu tun, den jemand aus dem Arsch gekriegt hat. Die Millionäre, von denen du gesprochen hast, die aus der unteren Schicht in wenigen Jahren Millionäre geworden sind, davon gibt es nicht viele, zumindest in meiner Welt nicht.




    Wenn der gute Mann mit 67 jeden Monat 1.500 Rente bekommt, steht er im Gegensatz vieler Anderer doch gut da, und wenn er in seinen 67 Jahren als Maurer es nicht geschafft hat sich mit seiner Frau / Kinder / etc. sich selber ein Häusle zu mauern .... ist was schief gelaufen.


    Ich redete vom Lohn, nicht von der Rente. Denn 13-1500 Euro bekommt ein alleinstehender Maurer heutzutage. Vor 20 Jahren warens 2-3000 DM. Davon mußt du erstmal ein Haus finanzieren, billiger als du kriegts ein Maurer auch nur marginal. Die Maurerkosten schlagen beim Bau nicht wirklich hoch zu Buche, wie gesagt, die kriegen ja auch ziemlich wenig von ab, von dem großen Kuchen. 10 Tage 1 oder 2 Maurer beschäftigt und der Rohbau ist fertisch. ist der Rohbau für ein Einfamilienhaus locker bezahlt. 10 Tage x 2 Maurer x 8 Stunden x 40 Euro, macht 6400 Euro Maurerkosten. Das sind die 6400 Euro, die der Maurer bei nem Einfamilienhaus spart, ansonsten zahlt der auch seine Hütte ab. Und das dauert bei nem Einkommen von unter 2000 Euro schon ne Weile, wenn davon auch noch ne Familie ernährt werden muß. Das war in den letzten 40 Jahren, als man dem Volk noch mehr vom großen Kuchen abgegeben hat, noch anders. Und gut für die Wirtschaft, ums nicht zu vergessen.


    ... nein, es ist die Kohle aus den Taschen, die sich in die Taschen langen lassen .... das diese Leute auf Dauer zu der Gruppe der "armen" gehört liegt auf der Hand.


    jo, und deshalb wird auch am Ende der Großteil der für dumm verkauften, manipulierten, lobbylosen (deutschen) Bevölkerung gerechterweise mit seinen Sparguthaben die Zeche übernehmen. Die "Armen" bleiben eben gerechterweise immer die armen. Allerdings täuschst du dich gewaltig, wenn du meinst, daß diese großartig gegensteuern können, wundert mich aber nicht, denn du bist ja der Meinung alle die kleinen dummen sind selbst Schuld, denn es ist kann ja jeder Harzi aus der unteren Schicht den Finger aus dem Arsch nehmen und morgen schon Millionär sein. Mensch, sollte ihnen mal einer sagen, dann hätten wir morgen nur noch Millionäre und jeder hätte genug zum leben. Wäre ja der Idealzustand, zeigt das System doch deutlich, daß es nichts besseres gibt als genug zu haben. Zu arm ist scheiße, da leidet die Lebensqualität, mehr als genug macht auch nicht glücklich, wie das Leben deutlich zeigt.

    Das ist so "leider" gar nicht richtig, in den letzten Jahren gabe es pro Jahr so viele neue Millionäre wie noch nie und diese sind alle aus "der unteren Schicht" gekommen. Der Anteil an Erben etc. ist minimal. Die Schere wird also nur aus dem Grund immer größer, weil immer mehr Menschen "den Finger aus'm Arsch bekommen". Und das finde ich sehr positiv !!!


    Entweder ich hab das Problem falsch dargestellt, oder du hast es falsch verstanden. Es geht darum, daß ganz oben, da wo der große Teil des Kapitals hinfließt, immer mehr und schneller hinfließen mußte. Das war die Gier. Genommen hat man es von ganz unten, da da nix mehr zu holen ist, nimmt man es zunehmend von der Mittelschicht, die deshalb immer dünner wird. Cleverer wäre gewesen, das gesamte Kapital auf alle Teilnehmer der Gesellschaft (mehr oder weniger) gerecht zu verteilen. So würde es zurück in die Wirtschaft fließen, gesundes Wachstum erzeugen, und jeder hätte etwas davon. Stattdessen hat man dies nur zu Einführung des Systems gemacht, sozusagen billig angefixt, den Arbeitnehmern ne zeitlang ordentliche Lohnsteigerungen verteilt, und ne zeitlang sahs so aus, als wäre dieses System gut für alle. Irgendwann hat man dafür gesorgt, daß das Kapital immer schneller in die richtige Richtung fließt. Dummerweise konnte der kleine Arbeiter davon immer etwas schlechter leben. Mittlerweile gibts in Deutschland doch sehr viele Menschen die keine Perspektive haben, die nix dazu können (auch die die nicht leistungsfähig sind sind Opfer dieses Systems), ein nicht geringer Teil arbeitet Vollzeit und ist trotzdem auf Transferleistungen angewiesen (im gesamten beziehen wohl über 70% der deutschen Bevölkerung Transfergeld - hoffe das stimmt so - da reissen deine Millionäre, die ihre Mille alleine gescheffelt haben, aus eigener Leistung nix mehr raus - und so viele davon gibt es nicht). Diese Leute können kaum mehr was beitragen zur wirtschaftlichen Erholung, aber trotzdem, oder genau deswegen langt man ihnen wenn möglich wieder in die Tasche. Und wenn dann Reichtum besteuert werden soll, dann regen sich alle auf. So wie die Kapitalschere auseinandergegangen ist, ist das ebenfalls in meinen Augen "Diebstahl", denn es kann nicht sein, daß ein Maurer bis er mit 67 bewegungsunfähig in Rente geht, mittlerweile mit 13-1500 Euro entlohnt wird, während auf der anderen Seite diejenigen, die ihm das Geld aus der Tasche ziehen, dafür Millionen kassieren. Und wenn man wirklich meint, das System sei noch zu retten, dann muß man eben anfangen da zu nehmen, wo was zu holen ist. Man kann aber auch denen, die selbst den Groschen bitter brauchen, diesen noch wegnehmen, aber so richtig effektiv isses nicht. Nehmt denen nicht noch mehr vom Lohn, die noch gut von leben können, denn die brauchts. Nehmt die Kohle da, wo sie im Überfluß vorhanden, ist, denn die fließt auf keinem anderen Weg zurück ins System. Aber gut, ich weiß, so einfach isses nicht, aber es als falsch und ungerecht zu bezeichnen, sorry, versteh ich net. Als wir alle Billionen den Banken gegeben haben, um sie zu retten, ist das Kohle aus der Hose des armen Mannes. Bitte es geht ihnen wieder gut, dann sollte man versuchen auch dort wieder zu holen. (es gibt nur zwei Möglichkeiten, will ich vermitteln das System sei noch zu retten, und brauche ich dazu Geld, nehm ichs von denen die das melken gewohnt sind, oder nehm ichs von denen, die die ganze Zeit gemolken haben)


    Hm, so spricht eigentlich nur jemand der KEINE Kohle hat .....


    Das finde ich, ist eine sehr egoistische, und etwas naive Einstellung. Ich bin wahrlich kein Reicher, ganz bestimmt auch kein Armer. Ich gehöre zu den aussterbenden Normalos, einer von den gut 20 Prozent, die nicht reich sind, aber auch kein Transfergeld benötigen. Aber soll ich dir was sagen, jede Mark, die ich mehr abdrücken muß, geb ich lieber in bedürftige Hände, als wenn sich einer dran bereichert, für den diese Mark keinen Wert, sondern nur noch Macht bedeutet.


    Was willst du, daß man es von den bösen Arbeitslosen, HartzIV lern, Arbeitnehmern nimmt, die am Existenzminimum rumkrebsen?

    Das hab ich gar nicht gesagt oder geschrieben, und das möchte ich auch gar nicht. Unterstelle mit bitte keine unmenschlichkeit, ich empfinde mich nämlich als "ganz lieb" :D .


    MfG 18K[/quote]


    Ja, aber dann mach doch mal nen Vorschlag. Es ist ja nix, als ein großer Tisch, auf dem ein Berg Geld verteilt liegt. Jetzt wird Kohle gebraucht, von den Reichen nehmen, geht gar net. Ja, von den Armen auch net. Ja, wo würdst du dich denn bedienen.


    Und wie nennst du die ungerechte Umverteilung, die in den vergangenen Jahrzehnten stattgefunden hat?
    Die das zusätzlich entstandene Kapital einseitig den Schönen, Reichen oder wie du sagst erfolgreichen zugeschleust hat.


    Und von welchen pseudosozialen Zwecken redest du, die Abgabe ist angedacht, um die Lasten die aus der Finanzkrise entstanden sind zu zahlen. Und momentan zahlt sie eben wieder mal der Staat, und ungerechterweise nimmt man von denjenigen, dies am härtesten trifft am meisten. Die Erfolglosen, durch den Sieb gefallenen, denen langt man in die leeren Taschen. Und die Erfolgreichen, die soviel Kohle haben, daß sie sie nicht ausgeben können (was zu unserem Problem geführt hat, denn wenn die Kohle in den Kreislauf zurückfliessen würde, wärs anders gelaufen), die werden von Schwarz Gelb noch weiter angefüttert. Du, da bin isch echt grün, weil das kann ja wohl nicht euer Ernst sein.

    genau, nehmt es von den bösen bösen und kriminellen Reichen die nur durch Mord und Todschlag so viel Geld anhäufen konnten und macht das arm sein erstrebenswert.... man Deutschland kotzt mich so langsam richtig an .... dieses Robin Hood Gehabe ist doch nur verdeckter Sozialismus.
    MfG 18K


    Was hat das mit böse zu tun, oder gar mit Mord und Todschlag? Das aktuelle Problem dieses Systems beruht doch darauf, daß in den letzten Jahrzehnten die Schere zwischen arm und reich stetig weiter auseinanderklafft. Und zwar völlig legal. Daß eben der normale Arbeiter, ob Maurer oder Krankenschwester, oder auch der kleine Angestellte immer weniger vom großen Kuchen abgekriegt haben. Die Sozialleistungen z.B. aber prozentual von ihrem Gehalt gerechnet aber zum größten Teil getragen haben. Wenn nun Kohle gebraucht wird, begrüße ich es, wenn es von denen genommen wird, die in den letzten Jahrzehnten legal überproportional profitiert haben. Und deren Leistung sich nicht selten auf das anlegen und verwalten ihres Vermögens reduziert.


    Was willst du, daß man es von den bösen Arbeitslosen, HartzIV lern, Arbeitnehmern nimmt, die am Existenzminimum rumkrebsen?


    Sorry sowas kotzt mich sowas von an!!!!



    Sach ma, was is`n das fürn geiles Zeug das du genommen hast. Kann ich da auch was von abham? Möcht auch mal so drauf sein wie du, aber nie zu lange, denn ab und an ist es mal gut wieder runter zu kommen.


    Ess mal was, hilft meistens.


    Sorry, aber alle Euphorie in Ehren, ich halte Silber ja auch, und denke ich fahre gut damit. Aber deine Höhenflüge sind mir etwas zu heftig.