Das rechnet sich aber kaum mehr. In 3000m Tiefe haben wir bereits Temperaturen von 100°C. Nur noch mit gigantischen Kühlaggregaten kann man da noch arbeiten und die Arbeitszeit ist auf 4-6Std begrenzt, da man bei 40°C kaum noch arbeiten kann. Allein schon das Ab- und Hochfahren der Mannschaft dauert ewig, vom Materialtransport untertage ganz zu schweigen.
Mit zunehmender Tiefe erhöht sich die Gefahr von Wassereinbrüchen und Erdbeben. Alles keine guten Voraussetzungen. Da muß der Goldgehalt des Erzes und der Goldpreis schon sehr hoch sein damit sich ein Abbau lohnt. In dem Artikel wird zwar ein Goldgehalt von 138g/to erwähnt das bezieht sich allerdings auf den höchsten Gehalt innerhalb eines Bereichs von 300to Gold. Auf den ersten Blick könnte sich das für die 300 to rechnen. Allerdings kann man dem Bericht wenig Glauben schenken, da nirgends steht wie sie das gefunden haben. Sind es nur seismologische / magnetische Suchverfahren oder Probebohrungen ?
Erinnert mich an die Storys von Gold und Silberasteroiden die im Weltraum unterwegs sind und aus tausenden Tonnen bestehen. Man muß sie nur einfangen !
Um die tiefste Goldmine überhaupt handelt es sich bei der Mponeng Goldmine, die sich südlich der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria befindet. Sie reicht bereits jetzt ungefähr 4.000 m unter die Erde – ihre Betreiberfirma AngloGold Ashanti hat jedoch vor, sie noch weiter auszubauen.