Gold ... Meinungen und Diskussionen

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    Was denjenigen angeht, der das Ding irgendwann mal kauft. Ja, der wird sicher ein Vielfaches für die gleiche Immobilie zahlen, als ich irgendwann gezahlt habe. Keine Immobilie, die einigermassen gepflegt wurde, geht heute für weniger über den Tisch als sie vor 50 Jahren wert war. Dazu haben andere in dieser Diskussion doch bereits Beispiele gebracht.

    Ist nicht der passende Thread , daher nur noch kurz:


    Klar nach 50 Jahren muss eine Wertsteigerung vorhanden sein, bei jeder Immo in diesem Zeitraum.


    Aber eine 1975er Immo lässt sich weniger gut oder schnell an den Mann bringen als eine 2005er Immo.

    Mit gleicher qm und selber Lage

  • Was die Haltbarkeit von Häusern angeht, bezüglich der Bauepochen:
    (Auf die BRD bezogen)

    Unmittelbare Nachkriegszeit

    Problematisch. Mangelwirtschaft und oft schlechte Baumaterialen, vor allem was Mörtel etc. angeht. Alte Elektrik etc.

    60er bis 80er Jahre

    Vor allem ab den 70ern gute Bausubstanz, wenn die Baufirma halbwegs was konnte, hält das Mauerwerk ewig.
    Bedachung ebenfalls. Hier im Dorf gibt es einen Haufen Häuser, wo die Dachziegel zum Teil noch aus den 60er Jahren sind und halten.

    Geschweißtes, schwarzes Heizungsrohr hält ewig, wenn nicht irgendwo ein Leck am Heizkörper oder an der Technik im Heizkeller ist, und man ständig frisches Wasser nachfüllen muss. Das sollte man dann schleunigst beheben (Nach Lecks in der Wand wird man sowieso schauen, sobald man dort Wasserflecken hat).

    Problematisch wird es, wenn für die Heizung in den 80er Jahren die ersten Kunstoffrohre zum Einsatz kamen (meist für Fußbodenheizung).
    Die waren damals noch nicht diffusionsdicht und es gab Probleme mit Verschlammung im Heizkreislauf.
    Inzwischen dürften die aber gezwungenermaßen ausgetauscht sein.

    Was Wasserleitungen angeht (Stahl verzinkt oder Kupfer) hängt es stark davon ab, ob der Installateur Ahnung hatte und das Material an die örtliche Wasserhärte angepasst hat.
    Ich habe z.B. hartes Wasser und verzinkte Stahlrohre.


    Habe bei mir neulich bei einer Teilsanierung einige der alten Rohne entfernt. Die haben innen zwar eine Kalkschicht, sind aber noch Jahrzehnte davon entfernt, undicht zu sein oder von Kalk verstopft zu werden.
    (Haus ist Baujahr 1981).

    Qualität der Elektrokabel vor allem in den 70ern und 80ern auch so gut, dass die mit etwas Glück ewig halten können

    90er Jahre


    Da muss man in der Tat aufpassen. Die Goldgräberstimmung der Wiedervereinigung brachte Pfusch am Bau mit sich.
    Neue Rohrsysteme und vor allem die Verbindungstechnik brachten die Gefahr von Kinderkrankheiten mit sich.
    Ein Skandal um Kupferrohre in schlechter Qualität (aus Belgien massenhaft importiert) sorgte für zahlreiche Wasserschäden, die natürlich erst nach Jahren aufgetreten sind.

    Der Trend weg vom Stahlrohr mit Hanf als Dichtung für die Fittings hin zu Kupfer mit Lötverbindungen (später Pressverbindungen) brachte bei Pfuschern die Gefahr von undichten Stellen, wenn nicht sauber gearbeitet wurde.
    Auch das konnte erst nach vielen Jahren auftreten.

    Natürlich kann es auch aus diesem Jahrzehnt Häuser geben, die ewig halten.

    Ab Mitte der 2000er war ich aus der Branche raus, aber das mal als grobe Anhaltspunkte.

    Generell hat man in Deutschland das Problem das bei Neubauten zu wenig berücksichtigt wurde, Heizungsrohre und Wasserleitungen irgendwann mal erneuern zu müssen.
    Heißt in der Praxis dann meistens Wände aufstemmen, viel Dreck und hohe Kosten.

    Würde ich heute neu bauen, wären alle wasserführenden Leitungen in so einer Art Kabelschächten, wo man gut und ohne großen Aufwand dran kommt.


    PS:


    Übrigens Vorsicht, wenn man ein altes Haus mit alten Wasserrohren hat und dann plötzlich anfängt die Wasserhärte zu verändern, z.B. über eine neue Filter- oder Enthärtungsanlage.


    "Ihr solltet anfangen an Geistergeschichten zu glauben.... ihr steckt mitten in einer drin"

    2 Mal editiert, zuletzt von blackpearl ()

  • @ blackpaerl


    Ich habe generell das Problem mit dem Wort:

    hält ewig


    Ab Mitte der 2000er Jahre:

    Heizungsrohre + Wasserleitungen müssen auch erneuert werden.....


    60er bis 80er Jahre:

    Da war es nicht der Fall :hae:

  • museo del oro

    Ich gebe zu, "hält ewig" ist kein besonders präziser Begriff.
    Ich sag es mal so. Wer mit etwa Mitte 30 ein Haus baut, hat bei "hält ewig" gute Chancen, diesbezüglich zu Lebzeiten nicht mehr sanieren zu müssen.


    Wobei es natürlich auch gute Gründe geben kann, es trotzdem zu tun.

    Und ja, das trifft auf einige von den 60ern bis in die 80er gebräuchliche Materialstandards zu, während es durchaus sein kann das man das bei ein Haus von 1997 oder 2003 jetzt schon sanieren muss.
    Die genannten Rohrleitungen als Beispiel.

    "Ihr solltet anfangen an Geistergeschichten zu glauben.... ihr steckt mitten in einer drin"

  • . Wenn du heute hochklassig bauen willst, dann brauchst schon die Fachkräfte aus dem osteuropäischen Raum, die können das noch.

    seh ich nicht ganz so, das gibts hier schon auch noch. kostet aber.

    gerade beim bauen mit lehm und auch kalk(farben/puttze) hat sich dann doch einiges zum positiven entwickelt(wenn es denn gewünscht wäre). zusätzlich sei nebenbei bemerkt nicht jedes "fertighaus" ist schlecht, ich könnte dir zb baufritz empfehlen https://www.baufritz.com/de oder auch thoma holz 100 https://www.thoma.at/


    alles eine frage des "geldes"

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    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • seh ich nicht ganz so, das gibts hier schon auch noch. kostet aber.

    gerade beim bauen mit lehm und auch kalk(farben/puttze) hat sich dann doch einiges zum positiven entwickelt(wenn es denn gewünscht wäre). zusätzlich sei nebenbei bemerkt nicht jedes "fertighaus" ist schlecht, ich könnte dir zb baufritz empfehlen https://www.baufritz.com/de oder auch thoma holz 100 https://www.thoma.at/


    alles eine frage des "geldes"

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  • hör uff mit diesen Holzbuden; nie wieder.

    Wasser mögens net, Schall schon gar net, dafür umso mehr allemöglichen Tierchen und Untermieter.


    evtl in den Bau oder Immofaden verschieben ?

    "Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat.

    Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen."

    (Vicco v. Bülow "Loriot")

  • Wer konnte sich schon 50 Jahresmieten sparen?

    Meine Mutter konnte sich von 2007 bis 2016 (durch günstigen Kauf einer Eigentumswohnung) 9 Jahresmieten sparen ...


    ... UND die Wohnung hat danach im Verkauf
    (wegen nicht rollatorgeeignet)

    den 2 1/2-fachen Eurobetrag = 150 % "Kursgewinn" eingebracht

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

  • Wenn noch einer muss, aber dann ist Schluss [smilie_happy]


    LG Tulius [smilie_blume]



    :thumbsup: schlechter wirds immer [smilie_happy]



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  • Hatte das Treffen DT - P jetzt irgendeinen Einfluss auf den Kurs

    Es ist Wochenende. Sicher nicht zufällig.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen (Friedrich von Schiller)
    Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten (Michael Winkler)
    Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird von ihr überrollt werden. 8o
    Wer Banken sein Geld überlässt, macht sich mitschuldig :!:

  • In diesem Gespräch analysiert Horst Lüning die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten, die Rolle der Zentralbanken und die Bedeutung von Gold im Vergleich zu Aktien.

    Die Themen reichen von der Planwirtschaft in Europa, über die historische Entwicklung von Gold seit 1971, bis hin zu Manipulationen am Goldmarkt, BRICS-Staaten und einer möglichen goldgedeckten Handelswährung.


    Kapitelmarken

    00:00 – Planwirtschaft: Parallelen zwischen EU, DDR und Sowjetunion

    00:25 – Begrüßung: Dominik Kettner im Gespräch mit Horst Lüning

    00:47 – Gold seit 1971: Explosion des Preises im Vergleich zu Aktien

    01:34 – Warum die Wahrheit über Gold systematisch verschwiegen wird

    03:09 – Inflation vs. Aktienkurse: Das Märchen vom jährlichen Wachstum

    04:07 – Zentralbanken kaufen Rekordmengen Gold – Platzen die Aktienblasen?

    06:04 – Giralgeld, Zentralbankgeld und gefährliche Finanzblasen

    08:27 – Aufgeblähte Geldmengen, Inflation und kommende Krisen

    10:18 – Goldpreis-Manipulation durch Banken und das Problem Papiergold

    12:28 – Goldminen, Eigenfinanzierung und die mögliche Abkopplung vom Papiermarkt

    15:20 – BRICS-Staaten und die neue goldgedeckte Handelswährung

    19:38 – Physisches Gold, China, neue Goldlager und geopolitische Machtverschiebungen


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  • Ehrlich gesagt vermisse ich den Eichelburger. Der war ein absolutes Unikat, so einer kommt nicht wieder. Genau so wenig wie die von ihm prognostizierte Wiederauferstehung des Kaiserreiches.

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