Dass die USA an einem Überschuss hochgebildeter Menschen scheitern, kann ich nicht glauben.
Gruß! Fritz
Es ist ein ähnliches Problem, wie wir es in der BRD auch haben. Es streben mehr junge Menschen nach hohen Abschlüssen, als der Arbeitsmarkt dafür Stellen hergibt bzw. eine Volkswirtschaft überhaupt braucht.
Grotesk war das früher in einigen sozialistischen Systemen wo der Typ im Schrankenwärterhaus, der alle halbe Stunde aufpasst ob die Bahnschranke noch funktioniert und die Signallichter noch brennen, Ingenieur war.
In den USA kommt noch dazu, dass Bildung sehr teuer ist und ein Studienabsolvent gleich mal mit irrwitzigen Schulden ins Berufsleben startet.
Die Uniabsolventen werden dann zum Teil noch abgesaugt von Big Tech, also Firmen wie Google, Facebook/Meta, Twitter etc.
Jetzt können Volkswirte das sicher besser erklären als ich, aber die machen da aus meiner Sicht nichts, was ein Land voran bringt.
Die nicht so guten Absolventen kommen bei NGOs unter, verbrennen Steuergelder und gehen dem arbeitenden Normalo auf den Sack.
Ich kenn das noch von meiner Schul- bzw. Lehrzeit. Immer mehr wollten Abi machen, obwohl das in erster Linie mal dafür gedacht war, die Schüler fit für ein Studium zu machen - daher ja auch der Name Hochschulreife.
Irgendwann saßen Überqualifizierte auf Sachbearbeiterposten, haben die Realschüler verdrängt die dann deswegen auch auf die Gymnasien geströmt sind und keiner wollte mehr an einer Maschine stehen oder eine Wasserleitung verlegen.
Die Entwicklung, die uns jetzt erst so richtig auf die Füße fällt, fing schon vor gut 40 Jahren an. Nur das heute die hohen Bildungsabschlüsse durch linke Bildungspolitik auch noch völlig entwertet wurden.