Wirtschaftskrise 2019+ und eure Berichte

  • D. ist ja ca. zu 75% gemessen am BIP verschuldet, da ist noch Luft für mind. 700 Mrd. Schulden, das Spiel wird also weitergehen. Dass das Spiel eng werden kann, hat man erkannt, deshalb soll ja auch die Ukraine wieder aufgebaut werden, Kostenschätzung -derzeit!- ca. 1 Billion. Man klammert sich an jede Geschäftsidee. Scholz will ja die EU auch wieder erweitern.... Keine Illusionen, das Spiel geht weiter und der Wähler klatscht, 45% (nach den Umfragen) wählen die Ampel, die CDU 28%. Keine Illusionen, ca. 3/4 wollen ein Weiter so. Nur 1/4 sind echte Opposition, da wird sich so schnell Nichts ändern. Erst wenn dieses Land (wieder) am Boden liegt, ändert sich evtl. was.

    • Offizieller Beitrag

    Aber: es war immer ein kleiner Teil der Bevölkerung, welche Veränderungen in der Gesellschaft bewirkt hat. Mir fällt gerade nichts besseres ein, und historisch bin ich nicht sehr bewandert, aber wie war das mit Luther (ein katholischer Mönch) und der Reformation?


    Gebt nicht auf....


    LF

  • Was will man in der Ukraine noch aufbauen außer Hackerfarmen oder den nächsten Kryptobetrug? Große Teile der Rohstoffvorkommen und Industrie befinden sich jetzt in Russland. Bleiben nur die zerschossenen Wohneinheiten aber das allein macht langfristig keine Wirtschaft. Wieder soll etwas was sich organisch bilden muß von Brüssel aus gelenkt werden. Was man akzeptieren muß ist das manche Menschen nicht für Arbeit wie wir sie verstehen geeignet sind. Seit dem Fall der Mauer sind hunderte Milliarden in dem Land versickert und das wird sich nicht ändern wenn man jetzt Billionen reinsteckt. Das Thema hatten wir bereits im Russlandfaden. Der Russe hat bereits hunderte Milliarden reingesteckt. Dazu kommen die vergünstigte Energie und Einnahmen aus den Weiterleitungen. Was will dieser Bettelstaat noch? Für mich ist das was von diesem Staat übrig bleibt ein hoffnungsloser Fall der von russischen Rohstoffen abhängig sein wird egal was bei uns in den Medien von Politikern und Journalisten behauptet wird.

  • Aber: es war immer ein kleiner Teil der Bevölkerung, welche Veränderungen in der Gesellschaft bewirkt hat. Mir fällt gerade nichts besseres ein, und historisch bin ich nicht sehr bewandert, aber wie war das mit Luther (ein katholischer Mönch) und der Reformation?


    Gebt nicht auf....


    LF

    Das ist absolut korrekt. Es gab und gibt immer wieder Heilige, die tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft angestossen haben, auch wenn die tumbe Masse sie nicht einmal bewusst bemerkt.

    Meine Beiträge sind: Kunst, Ironie, Satire, Polemik, Spiegelschau, Philosophie, Provokation, Idiotie und vor allem mein Grundrecht auf Meinungsfreiheit nach Art. 5 GG. <3 =)


    In a time of universal deceit - telling the truth is a revolutionary act
    -George Orwell-

  • Aber: es war immer ein kleiner Teil der Bevölkerung, welche Veränderungen in der Gesellschaft bewirkt hat. Mir fällt gerade nichts besseres ein, und historisch bin ich nicht sehr bewandert, aber wie war das mit Luther (ein katholischer Mönch) und der Reformation?


    Gebt nicht auf....


    LF

    Das hat sogar mittlerweile einen Namen bekommen. Im Englischen wird es der Hundredth monkey effect genannt.


    Von wikipedia


    Der Hundertstel-Affe-Effekt ist ein hypothetisches Phänomen, bei dem sich ein neues Verhalten oder eine neue Idee auf unerklärliche Weise schnell von einer Gruppe auf alle verwandten Gruppen ausbreitet, sobald eine kritische Anzahl von Mitgliedern einer Gruppe das neue Verhalten zeigt oder die neue Idee anerkennt. Das Verhalten soll sich sogar auf Gruppen ausbreiten, die räumlich voneinander getrennt sind und keine offensichtlichen Möglichkeiten der Kommunikation miteinander haben.


    Der "Hundertstel-Affe"-Effekt wurde Mitte bis Ende der 1970er Jahre von Lyall Watson populär gemacht, der die Erkenntnisse mehrerer japanischer Primatologen aus den 1950er Jahren dokumentierte.


    Zwischen 1952 und 1953 führten Primatologen eine Verhaltensstudie an einer Gruppe von Macaca fuscata (japanische Affen) auf der Insel Kōjima durch. Die Forscher versorgten diese Truppe in offenen Bereichen, oft an Stränden, mit Nahrungsmitteln wie Süßkartoffeln und Weizen. Ein unerwarteter Nebeneffekt der Studie war, dass die Wissenschaftler mehrere innovative evolutionäre Verhaltensänderungen der Truppe beobachteten, von denen zwei von einem jungen Weibchen und die anderen von ihren Geschwistern oder Altersgenossen inszeniert wurden. Der Bericht über nur eine dieser Verhaltensänderungen entwickelte sich zu einem Phänomen (dem "Hundertstel-Affen-Effekt"), das Watson dann locker als Geschichte veröffentlichte.


    Laut Watson beobachteten die Wissenschaftler, dass einige der Affen lernten, Süßkartoffeln zu waschen, zunächst durch ein 18 Monate altes weibliches Mitglied (von den Forschern "Imo" genannt) der Truppe im Jahr 1953. Imo entdeckte, dass Sand und Kies von den Kartoffeln entfernt werden konnten, indem man sie in einem Fluss oder im Meer wusch. Nach und nach verbreitete sich diese neue Gewohnheit des Kartoffelwaschens in der Truppe - wie üblich durch Beobachtung und Wiederholung. (Im Gegensatz zu den meisten Ernährungsgewohnheiten wurde dieses Verhalten von der älteren Affengeneration von den jüngeren gelernt.)


    Laut Watson verbreitete sich dieses Verhalten bis 1958, als sich unter den Affen plötzlich eine Art Gruppenbewusstsein entwickelt hatte, da ein letzter Affe das Kartoffelwaschen auf herkömmliche Weise erlernte (und nicht wie zuvor nur ein Affe). Watson schlussfolgerte, dass die Forscher beobachteten, dass sich dieses zuvor erlernte Verhalten sofort über das Wasser auf die Affen auf den nahe gelegenen Inseln ausbreitete, sobald eine kritische Anzahl von Affen erreicht war, d. h. der hundertste Affe.[1][6]


    Watson veröffentlichte die Geschichte erstmals in einem Vorwort zu Lawrence Blairs Rhythms of Vision (1975);[6] die Geschichte verbreitete sich dann mit dem Erscheinen von Watsons Buch Lifetide: The Biology of the Unconscious (1979).

  • Was will man in der Ukraine noch aufbauen außer Hackerfarmen oder den nächsten Kryptobetrug?

    Demnächst sind wir hier auch soweit, wenn auch vielleicht etwas weniger zerschossen. Aber was solls. Japan hat in der Mandschurei gezeigt, daß man in 10 Jahren auf der grünen Wiese eine Industrienation aufbauen kann.


    Kann man als Faustregel nehmen, die gilt in beide Richtungen. Es muß nur jemand am Drücker sein, der weiß was er tut.

  • @FoersterX
    >Wenn das anhält wird es Auswirkungen auch auf viele Sachwerte haben.


    Gold ist seit 2021 ein Tier 1 asset (Basel III)
    Glaube nicht, daß es da überraschende Entwicklungen geben wird,
    das wird stetig weiter steigen.

    It begins to make more sense if mentally, one stops thinking about Covid and Marburg as names of microbes, and start thinking of them as brand names of weapons systems (like Predator drone, Hellfire missiles or F-22 jet).

    Einmal editiert, zuletzt von noli.melavo ()

  • Nach Alberta, CAN wendet sich jetzt auch Schweden gegen den WEF:


    Der neue schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson hält sich nicht an die grüne Agenda. Er hat kurzerhand das gesamte Ministerium für Klima und Umwelt abgeschafft. Damit hat Schweden zum ersten Mal seit 35 Jahren kein eigenes Klimaministerium mehr. Die Menschen beklagen, dass die Welt ohne die Finanzierung von Bürokraten, die so tun, als könnten sie den Wetterzyklus mit genügend Mitteln verändern, zusammenbrechen wird.


    tkp

  • Auswirkung von Sanktionen, bzw. deren Rechtfertigung! Leider haben sie die Auswirkungen auf die Länder die diese verhängen ganz vergessen, absolute Idiotie: :wall:


    Meldung


    Studie von DIW und IfWSanktionen führen zu erheblichen Schäden
    Stand: 28.10.2022 10:17 Uhr


    Auch ohne die Beteiligung wirtschaftlich bedeutender Länder wirken Sanktionen. Seit den 2014 verhängten Maßnahmen fielen etwa die russischen Exporte um mehr als ein Drittel. Im Iran war der Einbruch noch deutlicher.
    Wirtschaftssanktionen wirken sich auch ohne die Beteiligung ökonomisch bedeutender Länder wie China erheblich auf die betroffenen Staaten aus. Sowohl die 2014 wegen der Krim-Besetzung verhängten Maßnahmen gegen Russland, als auch die gegen den Iran im Jahr 2012 hätten spürbar gewirkt, heißt es in einer heute veröffentlichten Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW).

  • in BaWü gibt es seit mind. einem Jahrzehnt eine grüne Regierung, eine Regierung, die contra Auto, kontra Atom, kontra Fleisch, contra nahezu alles ist, in einem Bundesland mit rund 11 Mio. EInw., die primär vom Auto "alter" Bauart lebten und leben und deshalb über jede Menge Geld verfügen um sich die ein oder andere Anti-Eskapade meinen leisten zu können und zu müssen. Der Volksmund hat dafür schöne Parabeln: "wenn´s dem Esel zu gut geht, geht er auf´s Eis" oder "den Ast absägen auf dem man sitzt".


    Es ist bis dato gut gegangen und es wird noch eine Weile gut gehen - mit Schulden, die den Ausfall der Contra-Subjekte kompensieren - also Transformation der Auswirkungen der Eskapaden in die Zukunft - und damit das auch klappt und niemand aufmuckt werden natürlich auch die Kids entsprechend Contra abgerichtet. Die haben ja noch keine Vorstellung was auf sie zukommt, die werden ihre Alten aber dann, wenn, verfluchen.


    Und damit alles schön im Schaukelgleichgewicht bleibt, werden mal kurzerhand ein paar 1000 (in D, weltweit ein paar 100k) mittels Politpharma eliminiert.


    Gerade erst beginnt das gesellschaftliche Siechtum seine ersten Anzeichen zu zeigen. Weihnachtsfeiern von Vereinen finden, so es keine Vereinskasse dafür gibt, wieder in Vereinsräumen statt Gaststätten statt. Wenn Gaststätte, dann eher klassisch, weil zwar teuer aber trotzdem preiswert.


    Gekauft wird am Monatsanfang, weil dann ist neues Geld da und wer weiß, wie sich die Preise entwickeln im Lauf des Monats.


    Manch eine überlegt sogar den Arbeitsplatz zu wechseln weil er inzwischen eine der 4 Wochen des Monats nur dafür arbeitet um arbeiten zu dürfen - der Grenznutzen rückt näher.


    Es geht uns gut, noch, und um zu Erkennen, dass da in nicht allzu weiter ferne ein Kliff für den Absturz droht, geht es uns, vielen, noch zu gut.


    Mal abwarten, was der Winter so bietet. Mehrere Tage zwischen +5 und -5 oC, trübem Wetter und heftigem Wind werden den Bedarf an Strom und Gas massiv in die Höhe treiben, derweil die PV nix bringt und die Windräder wegen des starken Windes aus dem Wind gedreht werden um sie nicht zu beschädigen.


    Dann kommen die Karten auf de Tisch und das bei nur 50% der franz. Kernkraft, der Rest ist a. B. - m. a. W. unsere Nachbarn haben so ihre eigenen Probleme landauf, landab.

  • Weltgrößter Staatsfonds erleidet rund 44 Milliarden Euro Verlust


    Schlecht laufende Aktienmärkte bescherten dem norwegischen Pensionsfonds einen Milliardenverlust im dritten Quartal. Der Staatsfonds ist weltweit an über 9000 Unternehmen beteiligt.


    Oslo. Der norwegische Staatsfonds hat im dritten Quartal im Zuge der globalen Wirtschaftsunsicherheiten einen Verlust von umgerechnet rund 44 Milliarden Euro erlitten. Wegen der schwächelnden Aktienmärkte infolge von Kriegs-, Inflations- und Rezessionsängsten wies der weltgrößte Staatsfonds am Freitag ein Minus von 449 Milliarden Kronen aus.


    Die Kapitalrendite des etwa 1,15 Billionen Euro schweren Fonds lag damit von Juli bis September bei minus 4,4 Prozent – er schnitt aber immer noch um 0,14 Prozentpunkte über der Rendite seines Referenzindexes ab.


    Die Rendite war bei Aktien, festverzinslichen Wertpapieren und nicht börsennotierten Immobilien negativ, sagte der Vize-Chef des Fondsbetreibergesellschaft Norges Bank Investment Management, Trond Grande. „Das dritte Quartal war durch steigende Zinsen, hohe Inflation und den Krieg in Europa gekennzeichnet. Dies hat sich auch auf die Märkte ausgewirkt“, so Grande.


    https://www.handelsblatt.com/f…uro-verlust/28775618.html

  • Was will man in der Ukraine noch aufbauen außer Hackerfarmen oder den nächsten Kryptobetrug?

    Und überhaupt: Ein Land VOR dem Krieg aufzubauen...darauf muss man erst einmal kommen, ein Idiotenzirkus ist das!! :boese:



    Wirtschaftssanktionen wirken sich auch ohne die Beteiligung ökonomisch bedeutender Länder wie China erheblich auf die betroffenen Staaten aus.

    Sanktionen wirken sich auf die Bürger des eigenen Landes und auf diejenigen des sanktionierten Landes aus, und zwar in erster Linie auf die, die sowieso schon wenig haben. Und diese haben nicht die Möglichkeit, das Regime zu stürzen. Sankitonen kümmern die Eliten in aller Regel nicht, sie sind lediglich ein Ausdruck der Arroganz und der Borniertheit der Mächtigen. Haben Sanktionen jemals einen Regine-Change bewirkt? Nicht, dass ich wüsste....

  • Genau das ist auch meine Meinung - erkennt man auch wenn man von Anfang an liest. Das Zitat wird als meine Meinung dargestellt und das ist falsch, da dies ein Abschnitt aus der Studie ist.
    Da steh ich gar nicht drauf :cursing:

  • mein reden + schreiben!


    mit, dem volk vom tribun gewährten mitteln, läßt sich ein tribun nicht eliminieren.
    das volk muß seine eigenen mittel finden.


    bei "wilden" völkern geht das schnell, bei sog. zivilisierten dauerts länger und bei indoktrinierten und solchen die die Inhalte der Begriffe Toleranz und Gleichgültigkeit nicht unterscheiden können, wird das nix!

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