Das denke ich auch. Es sollte einfach gut aussehen, nicht uniform, kein Dresscode. Und keine Jogginghose, wie Karl richtig bemerkte.
Man hat doch ein normales Empfinden dafür, was "overdressed", übertrieben und was peinlich, billig ist. Und natürlich gibt es Gelegenheiten, wo es etwas steifer zugeht. Nur im normalen Umgang wünsche ich keinen Kleidungszwang, ich mag nicht mit Hemd und Schlips und Stehkragen rumlaufen, nur um dazu zu gehören. Ich stehe da drüber, habe es nicht nötig, mich anzubiedern. Ich muss weder einem "Kunden" noch Chef noch (potentiellen) Auftraggeber gefallen, die können mich alle mal.
Am Ende entscheidet immer jeder für sich selbst.
Hier wurden Vergleiche zwischen Ländern/Kulturen gemacht und die Unterschiede sind sichtbar. Diese Unterschiede fallen solchen Leuten auf, die in anderen Ländern aufgewaschen oder regelmäßig und länger unterwegs sind. Der 14 Tage Urlaub reicht da nicht, weil man meistens in bestimmten Zonen/Nischen unterwegs ist und auch noch von anderen Touris begleitet wird.
Es geht auch nicht immer um den Anzug, den trage ich auch nur selten und die Krawatte schon immer ungern. Ich denke, die Krawatte hat schon länger ausgedient, außer bei sehr offiziellen Anlässen.
Aber um es mal plastisch zu machen.
Im Osten geht der Man zu einer Geburtstagsparty, die nicht nur im engsten Familienkreis mit einer handvoll Personen gefreit wird ungefähr so hin:
In Deutschland oft aber so